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Parasitismus – extreme Überlebensstrategie

Erfahre, wie Organismen unterschiedlicher Arten zusammenleben, wobei einseitiger Nutzen für den Parasiten entsteht. Entdecke die Vielfalt des Parasitismus, Unterschiede zur Symbiose und Anpassungen von Parasit und Wirt. Interessiert? All das und vieles mehr erfährst du im folgenden Text!

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Parasitismus – extreme Überlebensstrategie
lernst du in der 11. Klasse - 12. Klasse - 13. Klasse

Parasitismus – extreme Überlebensstrategie Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Parasitismus – extreme Überlebensstrategie kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe den Unterschied zwischen Halb- und Vollparasiten.

    Tipps

    Die Mistel zapft über ihre Wurzeln die Leitbahnen der Bäume an.

    Die Mistel hat grüne Blätter, enthält also Chloroplasten.

    Lösung

    Die Mistel gilt als Halbparasit. Sie zapft über ihre Wurzeln die Leitbahnen des Baumes an. Die Mistel selbst kann allerdings noch Fotosynthese betreiben, daher gilt sie als Halbparasit oder auch Halbschmarotzer. Mithilfe der Fotosynthese ist die Mistel nicht auf alle Nährstoffe des Baumes angewiesen. So hält sich der Schaden für die Wirtspflanze in Grenzen.

    Anders ist dies beim Sommerwurz, dieser ist nicht fähig Fotosynthese zu betreiben. Er besitzt keine Chloroplasten und lebt vollständig auf Kosten des Wirtes, daher wird er als Vollparasit bezeichnet.

  • Erkläre den Lebenszyklus des Fuchsbandwurms.

    Tipps

    Die Larven des Fuchsbandwurms werden als Finnen bezeichnet.

    Wenn ein Fuchs mit einem Fuchsbandwurm infiziert ist, scheidet er die Eier des Bandwurms über den Kot aus.

    Die Eier entwickeln sich in der Leber eines Zwischenwirtes zu Finnen.

    Lösung

    Der Fuchsbandwurm macht einen Wirtswechsel. Der Zwischenwirt ist zum Beispiel eine Maus, der Endwirt der Fuchs.

    Der Fuchs scheidet die Eier durch den Kot aus, so gelangen sie zu ihrem Zwischenwirt. In dem Körper der Maus entwickeln sich die Eier zu Finnen. Wenn der Fuchs nun eine solche Maus fängt und frisst, nimmt er auch die Finnen auf. Diese entwickeln sich nun im Dünndarm des Fuchses zum Bandwurm. Über den Kot werden die Eier wieder abgeben und der Kreislauf beginnt von vorne.

    Nimmt der Mensch die Eier zufällig auf, zum Beispiel indem er befallenes Obst aus dem Wald isst, spricht man von einem Fehlwirt.

  • Bestimme Vertreter der Ektoparasiten und ihre Merkmale.

    Tipps

    Endo kommt aus dem Griechischen und bedeutet Innen.

    Die Zecke ist ein Ektoparasit.

    Lösung

    Endoparasiten leben im Körper ihres Wirtes. Der Fuchsbandwurm ist ein solcher Endoparasit. Diese befinden sich im Blut, Darm oder Gewebe ihres Wirtes.

    Ektoparasiten leben auf dem Körper ihres Wirtes, hierzu zählen Zecken, Milben und auch Flöhe. Sie ernähren sich von dessen Hautsubstanzen oder vom Blut des Wirtes. Auch bei Pflanzen findet man solche Ektoparasiten, zum Beispiel die Blattläuse, die den Pflanzensaft aufsaugen.

  • Erläutere den Parasitismus einer Zecke.

    Tipps

    Die Zecke wechselt dreimal den Wirt.

    Als Nymphen werden Jungtiere bezeichnet, die anders als die Larven dem erwachsenen Stadium bereits sehr ähneln.

    Lösung

    Zecken wechseln im Laufe ihres Lebens dreimal den Wirt.

    Zunächst als Larve, mit ihren sechs kleinen Beinchen, sucht sie kleinere Säugetiere als Wirt auf, wie zum Beispiel Mäuse. Hier nimmt sie ihre erste Blutmahlzeit ein, vollgesaugt fällt sie ab.

    Es folgt das Nymphenstadium, in diesem Stadium ist die Zecke schon fähig, größere Wirte aufzusuchen, wie den Hasen.

    Nach der 3. Häutung, als adulte Zecke, befällt sie schließlich noch größere Wirte wie den Hund.

    Auch der Mensch dient ihnen als Wirt, dabei können Zecken auch Krankheiten übertragen. Daher sollte man sich nach einem Spaziergang in der Natur immer nach Zecken absuchen.

  • Beschreibe die Anpassungen der Parasiten.

    Tipps

    Alle Anpassungsmechanismen zielen darauf ab, das Immunsystem des Wirtes zu beeinflussen.

    Antigene sind Oberflächenstrukturen, die das Immunsystem erkennen kann, sodass es gegen fremde Antigene sofort Antikörper bildet.

    Lösung

    Die Parasiten haben verschiedene Anpassungen entwickelt, um ihr Überleben zu sichern.

    Die Finnen des Fuchsbandwurms sind von einer schützenden Kapsel umgeben und werden so vom Immunsystem nicht erkannt.

    Der Malariaerreger vermehrt sich sogar in den Blutkörperchen seines Wirtes und wird so vom Körper nicht erkannt und auch nicht bekämpft.

    Die Darmwürmer können ebenfalls das Immunsystem ihres Wirtes ausschalten und sich so ungestört ausbreiten. Einen solchen Mechanismus finden wir auch bei bestimmten Blutegeln, diese nehmen Antigene auf und tricksen so das Immunsystem aus.

  • Erkläre die Symbiose als Gegensatz zum Parasitismus.

    Tipps

    Der Begriff Mykorrhiza stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet: myko= Pilz, rhiza= Wurzel.

    Pilze können keine Fotosynthese betreiben.

    Lösung

    Symbiosen finden wir in der Tier- und Pflanzenwelt.

    Die Ameisen beschützen die Blattlauskolonie vor Fressfeinden, wie dem Marienkäfer, im Gegenzug dafür erhalten sie deren Ausscheidungen als Nahrung. Beide Arten profitieren von dieser Beziehung, dies ist ein Merkmal der Symbiose.

    Ähnlich verhält es sich bei der Symbiose zwischen Pilz und Pflanze. Die Pflanze stellt dem Pilz Kohlenhydrate zur Verfügung, die er selbst nicht bilden kann. Im Gegenzug erhält sie Wasser und Nährstoffe, da der Pilz diese effektiver erschließen kann.