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Räuber-Beute-Beziehung – die Lotka-Volterra-Regeln

Erfahre, wie sich Räuber- und Beutepopulationen im Einklang entwickeln. Die Lotka-Volterra-Regeln, bestehend aus 3 Grundprinzipien, erklären die Dynamik dieser Beziehung. Interessiert? Das und vieles mehr im folgenden Text!

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Räuber-Beute-Beziehung – die Lotka-Volterra-Regeln
lernst du in der 11. Klasse - 12. Klasse - 13. Klasse

Räuber-Beute-Beziehung – die Lotka-Volterra-Regeln Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Räuber-Beute-Beziehung – die Lotka-Volterra-Regeln kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe die Lotka-Volterra-Regel.

    Tipps

    Vereinfacht kann man sagen: Je mehr Beute, desto mehr Räuber – je mehr Räuber, desto weniger Beute – je weniger Beute, desto weniger Räuber – je weniger Räuber, desto mehr Beute.

    Lösung

    Die Erkenntnisse über das Populationswachstum wurden von den Forschern Vito Volterra und James Lotka in einer mathematischen Beziehung zusammengefasst, den Lotka-Volterra-Regeln.

    1. Die Populationskurven der Räuber und der Beute schwanken mit konstanter Zykluslänge und Zyklusamplitude um einen Mittelwert. Sie sind gegeneinander phasenweise verschoben.
    1. Die Individuenzahl der Räuber und Beute schwanken um einen Mittelwert und bleiben konstant.
    1. Wird durch einen Außenfaktor die Sterblichkeit der Beute und Räuber erhöht, pflanzt sich die Beute danach schneller fort als die Räuber.
  • Beschreibe die möglichen Ursachen für die Ungültigkeit der Regeln in der Natur.

    Tipps

    Beachte, dass Menschen die Populationen durch die Jagd beeinflussen können.

    Lösung

    Die Lotka-Volterra-Regeln sind nicht immer in der Natur gültig.

    Viele Räuber ernähren sich von verschiedenen Beutetieren. Daher verhalten sich die Populationen nicht immer so, wie die Regel es vorhersagt. Auch der Mensch greift in die Populationsentwicklung ein, indem er Tiere jagt oder Insektizide ausbringt. Ebenfalls Einfluss auf die Räuber-Beute-Population haben Änderungen der Umweltbedingungen und die Zerstörung von Lebensräumen.

  • Erstelle eine Nahrungskette.

    Tipps

    Produzenten sind Pflanzen.

    Zersetzer, z.B. Bakterien oder Pilze, werden auch Destruenten genannt.

    Lösung

    Eine Nahrungskette beginnt immer mit den Produzenten, diese Gruppe bilden die Pflanzen. Diese werden von den Pflanzenfressern gefressen, welche die Konsumenten erster Ordnung bilden. Die Pflanzenfresser werden von Fleischfressern gejagt, in diesem Fall von der Ringelnatter. Junge Ringelnattern fallen oft den Greifvögel zum Opfer. Diese bilden die Endkonsumenten. Wenn die Greifvögel sterben, werden sie von Destruenten, z.B. Bakterien oder Pilzen, zersetzt.

  • Begründe, warum diese Untersuchungen zur Populationsgröße in arktischen Gebieten gemacht werden.

    Tipps

    Die Raubtiere in der Arktis habe ein geringes Beutetierspektrum.

    Lösung

    Die Untersuchungen zur Schwankung der Populationsdichte wurde oft in arktischen Gebieten vollzogen. Dies hatte den Vorteil, dass es schnell zu Populationsschwankungen kommt. Die Nahrungsketten bzw. Nahrungsnetze sind nicht sehr komplex und überschaubar. Für ein Raubtier in der Arktis hat es sehr schwere Folgen, wenn eines seiner Beutetiere nicht mehr vorhanden ist. Es hat weniger Beutetiere zur Auswahl.

    In den Tropen zum Beispiel ist dies anders. Dort gibt es zahlreiche Arten, die miteinander vernetzt sind. Du kannst dir sicher vorstellen, dass man hier die Schwankungen nicht so schnell erkennen kann.

  • Bestimme Aussagen, die man mit den Lotka-Volterra-Regeln treffen kann.

    Tipps

    Wenn einem Räuber viel Nahrung zur Verfügung steht, steigt seine Anzahl an, denn dadurch überleben mehr Tiere und erzeugen Nachwuchs.

    Lösung

    Die Räuber-Beute-Beziehung ist ein Teilaspekt der Nahrungskette. Wenn viele Beutetiere in einem Ökosystem leben, bestehen für die Räuber gute Bedingungen hinsichtlich der Nahrungsfindung. Sie können viel erbeuten, ihre Anzahl wächst. Allerdings kannst du dir sicher auch vorstellen, dass das zum Problem wird. Denn wenn nun viele Räuber auf die Jagd gehen, sinkt die Zahl der Beutetiere wieder ab. Das bedeutet, es finden wieder weniger Räuber Nahrung und deren Zahl sinkt auch wieder. Es ist also ein ständiges auf und ab.

    Da Räuber und Beutetiere nicht die gleiche Nahrung aufnehmen, liegt keine Nahrungskonkurrenz vor. Auch einen gegenseitigen Nutzen, so wie du das von der Symbiose kennst, liegt hier nicht vor.

  • Bestimme Faktoren mit Einfluss auf die Populationsdichte.

    Tipps

    Die meisten dichteabhängigen Faktoren sind biotische Faktoren.

    Lösung

    Das Wachstum der Population kann durch verschiedene Faktoren begrenzt werden.

    Dichteabhängige Faktoren sind meist biotische Faktoren. Dazu zählen demzufolge Nahrungsmenge, Revierbildung, Wanderungen in andere Gebiete und ansteckende Krankheiten sowie Parasiten.

    Faktoren, die unabhängig von der Populationsdichte wirken, sind meist abiotische Faktoren, also Licht, Temperatur und auch die Bodenbeschaffenheit. Hier sind vor allem Klima- und Bodenfaktoren zu nennen.