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Willi und die Erfinder - Besuch bei einem Erfinder

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Die Autor*innen
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Team Wissensdurst
Willi und die Erfinder - Besuch bei einem Erfinder
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Willi und die Erfinder - Besuch bei einem Erfinder

Vieles, was heute selbstverständlich ist, gab es früher nicht. Das Auto, den Teebeutel oder den Klettverschluss zum Beispiel. All das musste von findigen Erfindern erfunden werden. Doch wie geht das eigentlich, das Erfinden? Willi besucht Bruno Gruber, der seit 30 Jahren Erfinder ist. Dort siehst du, wie die Werkstatt des Erfinders aussieht. Willi macht sich bei Bruno kundig über bahnbrechende Erfindungen und erfährt, am Beispiel des Dynamits, dass man nicht sagen kann, ob eine Erfindung eine gute oder schlechte Erfindung ist. Bruno zeigt euch seine Erfindungen und du erfährst, wie ein Erfinder denkt. Willi erklärt, wie der Blitzableiter und der Teebeutel durch Zufall erfunden wurden. Im Video erfährst du außerdem, wo man seine Erfindungen anmelden muss.

Transkript Willi und die Erfinder - Besuch bei einem Erfinder

Also, wie erfinden Erfinder? Meinen ersten Termin zu dieser Frage habe ich in Olching, bei München. Hier wohnt Bruno Gruber. Er ist seit dreißig Jahren Erfinder von Beruf. Hallo. Ja, Willi, Servus. Ganz genau. Du bist der Bruno? Ich bin der Bruno, ja. Sieht aus, wie bei ganz normalen Menschen. Ich bin auch ein normaler Mensch. Aber auch ein Erfinder? Bin ich auch, ja. Du hast eine Werkstatt, gell? Ich habe eine Werkstatt. Komm rein. Die würde ich gerne sehen. Gern, ja. Dankeschön. Ein Stein, das ist Einstein, Albert Einstein. Das hast du dir ausgedacht, den Quatsch? Richtig, ja. Und was ist das? Das ist eine Knarre oder Ratsche oder Schlüssel. Wie funktioniert das? Andersrum. Schau. Das Problem ist. Ah ja, die kenne ich, die Dinger. Da ist hier oben so ein Dings drauf. Ja. Eine Nuss, sagt man. Die gibt es in verschiedenen Durchmessern, und zwar. Halt, wo ist er denn? Hier. Ich habe es gefunden. Wo war er? Ich habe es nicht erfunden. Ich habe es gefunden. Guck mal. Da kommst du nicht hin. Autsch. Vorsicht. Ganz hinten rechts. Da kommst du nicht hin. Moment, da brauchst du hier das. Wir haben es gleich. Aber du kannst ja schon mal währenddessen erklären, was du mit dieser Knarre, Ratsche oder Deckschlüssel, ja erfunden hast. Hier ist sie ja. Ja. Jetzt ist sie ganz weg. Ich gucke mal nach. Pass auf. Ist ja alles auf Rädern bei mir. Schau mal. Moment mal. Hier, ihr habt sie gehabt? Jetzt habe ich diese Zahnräder drangebaut. Ah, die bunten Zahnräder, das ist jetzt deine Erfindung? Ja, ist meine Erfindung. Und jetzt kann ich die Mutter, die Schraubenmutter sehr schnell andrehen und dann nachfassen. Und jetzt ist es fest. Und wenn du die wieder lösen willst, schaltest hier um, kannst du wieder schnell lösen und dann wieder freidrehen. Also es geht viel schneller, als wenn du immer so nachfassen musst. Diese Ratsche oder Knarre, wie es heißt, die gab es schon. Und das hast du jetzt ergänzt? Das habe ich ergänzt, damit man viel schneller damit arbeiten kann. Was ist jetzt so als Erfinderfachmann, deiner Meinung nach, die beste Erfindung, die die Menschheit je gemacht hat? Das Feuermachen mit Feuerstein. Wer Feuer machen kann, muss nicht mehr frieren. Außerdem werden viele Lebensmittel erst durch das Kochen richtig nahrhaft. Mit Feuer wird der Speiseplan viel, viel größer und die Menschen auch. Ja, dann würde ich sagen, in der neueren Zeit das Fahrrad. Damit man sehr beweglich, sehr beweglich ist. Wahrscheinlich überhaupt das Rad, weil du das Fahrrad sagst? Das Rad auch, ja. Das Rad, das Rad habe ich gesagt. Mit dem Rad können große Mengen an Gütern über weite Strecken transportiert werden. Das Rad bringt den Handel in Schwung und die Menschen in Bewegung. Heute ist unser Leben ohne Räder gar nicht mehr vorstellbar. Das ist ja eigentlich eine super Erfindung gewesen, weil selbst hier sind ja Räder dabei. Richtig. Zahnräder. Sind Zahnräder, ja. Aber wenn es das Rad nicht gegeben hätte, dann hätte es kein Fahrrad gegeben, kein Auto, und erst recht nicht das Zahnrad. So ist es. Meinst du nicht auch, dass es Erfindungen gibt, die die Menschheit jetzt nicht weitergebracht hat? Es ist ganz schwer zu sagen, was eine gute Erfindung ist, Beispiel Dynamit. Im Steinbruch zum Beispiel hilft Dynamit sehr, das Gestein abzutragen oder im Städtebau, falls mal ein Gebäude beseitigt werden muss. Wenn mit Sprengstoff aber Kriege geführt werden, ist die Erfindung auf einmal keine gute Sache mehr. Also es gibt viele Erfindungen, die, es hängt davon ab, wie sie verwendet werden. Also man kann nicht unbedingt sagen, ob eine Erfindung gut oder schlecht ist. Das liegt dann an den Menschen, wie sie sie nutzen? Richtig. Was ist das hier? Gehört das auch zu deinen Erfindungen? Das ist. Kann ich mal raten, was es ist? Sag mal gar nicht, was es ist. Okay, ich sage nichts. Warte mal. Das kann man bewegen. Ja. Ist es eine? Da sind Räder dran. Aha. Und das geht auf diese krummen Bahn so auf und ab. Ach so. Muss man auch die Knie drauf, oder? Nein, nein. Stell dich mal hin. Stell dich mal hin. Hier draufstellen? Ja, hier drauf. Ist das ein Sportgerät, oder was? Das ist ein Trainingsgerät. Ja, Vorsicht am Anfang. Aha, du hast es schon erfasst. Es ist ein Indoor Walker. Haben die Dinger, die silbernen Dinger auch damit zu tun? Ja. Sag mal, kommt mir das nur so vor? Oder sind das Luftpumpen? Das sind Luftpumpen, ja. Nein? Zeig mal. Die sind so gemacht. Schau, die kann man rausnehmen. So, kannst du rausnehmen. Das ist ja witzig. Und da ist ein kleines Loch drin. Jetzt, wenn du den Griff rausziehst, hast du wenig Kraft wie beim Nordic Walking. Aber bei der Einwärtsbewegung brauchst du viel Kraft. Da trainiert man auch die Arme? Und jetzt herzlich willkommen bei der fantastischen Problemlösungs-Show! Problem 1, wie geht der Dreck weg? Bis jetzt war kehren ohne Feger ein echtes Problem. Doch jetzt gibt es Brunos Kehrhandschuh. Ja, das geht wirklich leicht von der Hand. Für Mädels auch mit roten Fingerspitzen. Problem 2, das ei-nsame Ei. Viele von uns kennen das Problem. Man will ein Ei kochen, braucht aber einen Sieben-Ei-Kocher. Der braucht 350 Watt. Hier die Lösung. Brunos Ein-Ei-Kocher. Ein Ein-Ei-Eierkocher. Ein Ein-Ei-Eierkocher mit Warmhaltetasse und integriertem Eierbecher. Braucht nur 50 Watt. Muss man als Erfinder auch ein bisschen verrückt sein? Ich glaube, es ist doch schon so, dass man erst im Kopf, tut man sich ein paar verrückte Ideen zurechtlegen. Und ja. Man muss ja die Welt auf den Kopf stellen, glaube ich. Ja, man muss sich was denken, was andere nicht gedacht haben. Also auf neue Ideen kommt man nur, wenn man am besten gar nichts weiß auf dem Gebiet. Und von sich aus anfangen, Versuche zu machen und sich hineingearbeitet. Dann versteht man das so richtig. Manchmal ist es auch ein Zufall, der zu einer Erfindung führt. Benjamin Franklin ließ 1752 einen Drachen steigen, in den plötzlich ein Blitz einschlug. Dadurch entdeckte der Amerikaner, dass Blitze elektrische Entladungen sind. Blitzartig hatte er DIE Idee. Und erfand den Blitzableiter, ein nach oben ragender Eisenstab, der die Energie des Blitzes in den Boden ableitet. Genial einfach, einfach genial. Den Teebeutel haben wir einem Missverständnis zu verdanken. Ein Händler wollte sparen und verschickte seine Teeproben einfach in billigen Stoffbeuteln. Die Kunden aber steckten alles ins heiße Wasser. Der Teebeutel war erfunden. Jetzt nimm mal die Zange. Hol mal das Teil raus. Welches? Das rote Teil. Du kommst nicht hin, geht nicht. Aha. So, jetzt siehst du schon das Problem. Die Zange, die hat hier ein Stahlband, elastisch. Wenn ich da draufdrücke, macht die auf und zu. So jetzt schau her. Jetzt komme ich da rein, hole das raus. Problemlos. Problemlos. Problem gelöst. Aha. Früher so, heute so. Gibt es die jetzt schon zu kaufen im Geschäft? Die gibt es noch nicht zu kaufen. Da ist jetzt das Patent erteilt worden vom Patentamt. Patent? Was machen die da? Ja, das Patentamt prüft die Idee, ob die neu ist und wenn das Patentamt, wenn der Prüfer feststellt, das ist neu, dann kriegst du ein Patent. Aha. Entschuldigung, Bruno, ganz kurz. Vielleicht sollte ich mal wegen meiner, ihr wisst schon, zum Patentamt gehen? Ja, Bruno, ich würde sagen, vielen Dank. Ja, gerne geschehen. Und ich wünsche dir viel Glück mit deinen Erfindungen. Danke. Hat mich auch sehr gefreut. Ja. Hoffentlich hast du auch eine gute Idee. Ja, das wird sich noch herausstellen. Ciao Bruno. Servus. Bruno ist Erfinder. Er kommt auf Ideen, indem er die Welt gedanklich auf den Kopf stellt und ungewöhnliche Dinge drauf los kombiniert. Den Blitzableiter gibt es, weil ein Blitz zufällig in den Drachen von Benjamin Franklin einschlug. Die Teebeutel verdanken ihre Existenz einem Missverständnis. Erfinder melden ihre Erfindungen im Patentamt an. Also, nichts wie hin.

2 Kommentare

2 Kommentare
  1. Da träumst du aber nur von

    Von Mats 4, vor etwa 3 Jahren
  2. ich will auch erfinderin werden
    sola

    Von sula l., vor fast 5 Jahren
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