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Willi bei einem Autobauer

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Die Autor*innen
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Team Wissensdurst
Willi bei einem Autobauer
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Willi bei einem Autobauer

Wie entsteht ein neues Auto? Willi will's wissen und besucht die Firma Porsche. Erster Schritt: der Automobildesigner zeichnet seine Vorstellung vom neuen Modell. Um zu beurteilen, ob das Auto auch wirklich gut aussieht, baut der Modelleur den Entwurf aus Plastilin nach. Nächste Station für Willi: Der Windkanal. Hier kann die Windschnittigkeit des neuen Modells untersucht und verbessert werden. Erst wenn alle Details stimmen, geht das neue Auto in Produktion. In Tag- und Nachtschichten wird am Fließband aus Hunderten von Einzelteilen ein flotter Flitzer mit Motor und allem, was dazugehört, zusammengebaut. Und wie sich so ein Sportflitzer während der Fahrt nun wirklich anfühlt, das erfährt Willi schließlich im wahrsten Sinne des Wortes auf der Teststrecke.

Transkript Willi bei einem Autobauer

Wo geht das hin, das Rohr im Klo? Wer bringt meine Post nach Mexiko? Wie werde ich Astronaut? Wie wird ein Haus gebaut? Willi will es wissen. Willi will es wissen. Wie wird man eigentlich Bürgermeister? Und warum klebt Tapetenkleister? Wie löscht die Feuerwehr? Wo kommt die Kohle her? Wo, wer, wie? Willi will es wissen. Willi will es wissen.
Hallo, heute geht es ums Auto. Es gibt ja verschiedene Autos und vor allem viele Autos. Es gibt alte Autos, es gibt bunte Autos, es gibt schmutzige Autos, es gibt saubere Autos... Oh, es gibt Geländewagen, kleine Autos, es gibt auch große Autos. Heute will ich mir mal anschauen, wie so ein Auto gebaut wird. Und weil ich mich bis jetzt noch für keine Marke entscheiden konnte, könnt ihr das übernehmen. Das machen wir ganz einfach. Ich mache meine Augen zu und gehe die ganze Autofront einfach mal ab und irgendwann sagt ihr Stopp. Und da, wo ich stehen bleibe, das Auto bauen wir dann. Augen zu und los geht es.
Stopp, Willi!
Wer hat den jetzt Stopp gesagt? Was ist denn das? Ein Porsche. Ja okay. Das schaue ich mir für euch an. Porsche. Wer macht das Auto mobil? Tolles Wortspiel, oder? Mobil bedeutet ja beweglich. Und das ist ein Porsche nun wirklich, wie man sieht. Ist ja auch ein Sportwagen. Gebaut wird der in Zuffenhausen bei Stuttgart. Los geht es in der Designabteilung. Ihr könnt es glauben oder nicht, aber alles fängt mit so einem Kugelschreiber an. Den benutzt der Matthias. So baut man ein Auto. Mit einem Kugelschreiber.
Okay.
Kugelschreiber, leeres Blatt und dann mit den Rädern. Damit fange ich auch immer an.
Das sind die Lampen. Die Lampen eines Autos sind gleichzeitig die Augen.
Ein Käfer sieht aus wie ein Käfer und ein Porsche sieht so ein bisschen aus wie ein Frosch, finde ich. Oder ist das jetzt eine Beleidigung.
Also eigentlich wie du.
Was bist du denn eigentlich von Beruf?
Ich bin Automobildesigner. Das heißt, ich denke mir die Form eines neuen Autos aus.
Das heißt, hier oben, in deinem Kopf, da ist das Auto drin.
In meinem Kopf ist manchmal das Auto schon drin und manchmal muss ich es mir erarbeiten, während ich zeichne. Jemand, der Autodesigner wird, ist zunächst mal jemand, der Autos gerne mag und der häufig als Kind schon viel an Autos gedacht hat und als Kind auch oft schon Autos gezeichnet hat.
Die Designer der Zukunft sitzen hier. Wann hast denn du angefangen Autos zu zeichnen?
Mein erstes Auto habe ich mit sechs Jahren gezeichnet.
So früh? Ja, okay. Ich habe auch mit sechs Jahren Autos gezeichnet, aber schau, was aus mir geworden ist. Reporter, das ist auch ein sehr guter Beruf. Kommt man viel rum.
Jetzt fehlt einfach nur noch ein bisschen- hier Felgen. Alufelgen. So, wie gefällt dir das?
Sehr gut. Also, ich sage sehr gut. Wie gefällt es euch? Naja, hat ganz schön viel Ähnlichkeit mit dem echten Auto, oder? Bis aus der Zeichnung aber ein fertiger Sportwagen geworden ist, muss noch einiges passieren. Das hier zum Beispiel.
Willi, fang.
Ey. Danke schön. Aha, was ist denn das hier?
Das ist Plastilin. Das ist das Material, aus dem wir diese Modelle modellieren.
Jetzt muss ich euch erstmal den Peter vorstellen. Peter, du bist ein um Modelleur. Das heißt, du baust aus so einer Knetmasse -Plastilin heißt das- Autos.
Autos bauen wir aus diesem Plastilin.
Also, die echten Autos werden nicht aus diesem Plastilin gebaut.
Die echten Autos, die der Kunde kaufen kann, die werden nicht aus diesem Material gebaut. Aber um zu entscheiden, welche Formrichtung von uns entschieden wird, müssen wir mehrere von diesen Formstudien in eins zu drei oder auch eins zu eins modellieren. Und dass das so ist, kann ich dir hier anhand dieses Modells, das unter Plane ist, zeigen.
Ich frage mich die ganze Zeit schon, was da drunter ist.
Ja, dann wollen wir mal gucken.
Ja. Ja, wow. Ja Wahnsinn.
Du siehst, das hier ist das Plastilinmodell in eins zu eins.
Das hast du gemacht?
Mit meiner Mannschaft, nicht alleine. Danke dir.
Herzlichen Glückwunsch.
Und die andere Seite ist bereits so präpariert, dass man sie richtig beurteilen kann. Denn im Plastilin, in dieser Plastilinfarbe kann man die Oberfläche nicht so gut beurteilen.
Hey, hier sieht man das ja. Ist das noch nicht ganz fertig, oder?
Ja, genau. Das ist das Modellierswerkzeug, mit dem wir dieses Material bearbeiten. Ein grober Kratzer, noch ein groberer für die großen Flächen, wenn es richtig zur Sache geht.
Und ein ganz feiner.
Und was ganz was Feines. Was geben wir denn dem Willi her? Was geben wir ihm denn her?
Ja, sowas. Hier.
Jetzt wird diese Form, die wir aufgetragen haben, mit ganz einem groben Werkzeug in etwa in die Form gebracht, die man sich vorstellt und die der Matthias an seinen Skizzen uns dargestellt hat.
Der Modelleur hat es schwör.
Wenn er es kann, nicht. Willi, ich will dir jetzt zeigen, wie wir modellierte Oberflächen im Plastilin mit Abdeckfolie belegen.
Das heißt, das ist gar nicht lackiert, sondern da ist eine Folie drauf.
Das ist eine Folie und hier wird die modellierte Plastilin-Oberfläche mit dieser Folie überzogen.
Und dann, wenn es den Chefs gefällt, dann sagen die, das bauen wir.
Jawohl.
Aber bevor es zu tausenden in Serie gebaut wird, muss es noch ein paar ganz besondere Tests durchlaufen. Roland, was machst denn du mit mir?
Hallo Willi, komm her. Komm her, Willi. Ich helfe dir.
Ja, wahnsinn. Wo sind wir denn jetzt gelandet?
Du Willi, wir sind hier im Windkanal.
Das sieht ja super aus. Was machst denn du da gerade?
Ich schaue mir ganz einfach an, wie strömungsschön das Fahrzeug ist.
Wie windschnittig?
Wie windschnittig, genau.
Kann ich die mal festhalten?
Aber gerne.
Was ist denn das eigentlich?
Das ist einfach eine Rauchsonde.
Wow.
Du musst dir vorstellen, je größer so ein Fahrzeug ist, je größer ist auch der Widerstand.
Ist das jetzt ein gutes Zeichen, was ich hier sehe?
Das ist ein sehr gutes Zeichen. Weil ich zeige dir das mal mit so einem Beachball-Schläger, was Widerstand heißt.
Das ist wie, wenn ein LKW auf der Autobahn unterwegs ist.
der ein Traktor. Und wenn ich das jetzt hier flach mache, dann sehe ich, dass die Strömung sich schön ausrichtet, und das ist unser Auto.
Was bringt das jetzt für Vorteile, wenn es windschnittiger ist? Dann ist es schneller natürlich, oder?
Das Fahrzeug ist schneller und verbraucht auch weniger Benzin.
Achso. Sag mal, wo kommt denn der Wind eigentlich her?
Du Willi, das zeige ich dich jetzt.
Okay. Hier wird der Wind gemacht.
Hier wird der Wind gemacht. Aber nicht per Hand. Wie schnell kann der den Wind wehen lassen? 230 Stundenkilometer. Wow. Ist das nötig, das Auto auch in den Geschwindigkeiten zu testen? Bei Rennfahrzeugen manchmal. Aber unsere normale Messgeschwindigkeit ist bei 140 Stundenkilometer. Und jetzt werfen wir ihn mal an. Jetzt werfen wir ihn mal an. Ich gehe dann aber da hinten hin. Weil die Strömung geht in diese Richtung. Dann gibt es Brei.. Ich werfe ihn jetzt an, du bleibst da stehen. ch komme mit. 3.500 PS hat der Motor, der den Rotor antreibt und Wind erzeugt. Dass dieses Auto windschnittig ist, erkennt man daran, dass der Rauchstrahl über die ganze Länge des Autos erhalten bleibt. Und jetzt schaut mal, ob das bei diesem Fahrzeug auch so ist. Nicht wirklich, oder? Und erst recht nicht, wenn ich drauf sitze. Der Traktor ist übrigens, glaubt ihr nicht, doch, auch ein echter Porsche. Ich glaube, ich habe das Prinzip verstanden, warum ihr so einen Windkanal habt. Ihr testet halt, ob das Auto windschnittig ist oder nicht. Und wenn nicht, dann muss es noch mal überarbeitet werden. Ganz genau, das Fahrzeug muss einfach strömungsoptimiert sein. Als erstes machen Automobildesigner wie Matthias eine Zeichnung des neuen Autos. Peter modelliert aus Plastilin ein Modell, wie der fertige Wagen aussehen soll. Damit die Oberfläche wie lackiert aussieht, wird sie mit einer Silberfolie bezogen. Im Windkanal wird das Auto auf seine Windschnittigkeit geprüft. Den Wind dazu macht dieser riesige Rotor. Und jetzt schaue ich mir endlich an, wie das Auto gebaut wird. Hallo. Ich habe jetzt eine Verabredung mit einem Scheich. Also kein echter Scheich, sondern mit dem Karl-Heinz Scheich. Hallo Herr Scheich. Hallo, Willi. Also aus solchen Teilen wird das Auto zusammengebaut. Was ist das für ein Material? Das ist Stahlblech, verzinktes Stahlblech. Zwölf Kilo wiegt das Teil. Sind Sie sicher, dass das hält? Jawohl, das hält. Aus diesen ganzen Teilen wird das Auto jetzt zusammengebaut. Ja, und da entsteht eine Karosserie und das kann ich dir mal zeigen. Super. Wie kommen wir da jetzt hin? Da sprach der Scheich zum Emir: Fahren wir oder gehen wir? Sprach der Emir zum Scheich: Fahren wir, aber gleich. So und los geht es mit, naja, nicht ganz Turbo Geschwindigkeit. Wegen den Schweißfunken, oder was? Ja. Sieht alles so super nach High Tec aus. Aber es gibt noch ganz normale Werkzeuge wie hier so ein Hammer zum Beispiel. Ein Hammer als Werkzeug ist aber eher die Ausnahme in einer Autofabrik. Ein Großteil der Arbeit wird nämlich von Robotern gemacht. Die haben Power und arbeiten schnell und gleichmäßig ohne müde zu werden oder eine Pinkelpause zu brauchen. Stück für Stück schweißen sie aus den Einzelteilen die Karosserie zusammen, die dann über Aufzüge und Fließbänder zur nächsten Station transportiert wird. Hier drüben arbeiten die Roboter und hier arbeiten die Menschen. Hallo, ich bin der Willi. Wie heißt du? Mark, hallo. Bist du hier ein Schweißer? Ja, ich bin der Schweißer. Zieh mal deine Brille ab, damit wir deine Augen sehen können. Ja, ist hier immer nach Schutzvorschrift. Ey, cool. Wieso macht denn deine Arbeit jetzt eigentlich kein Roboter? Ja, das kann der nicht machen. Warum können das die Roboter nicht? Weil an der Stelle dahinten passen die Teile manchmal nicht so genau zusammen. Und das muss man manchmal bisschen nacharbeiten. Deswegen müssen das Menschen machen. Es muss ja weitergehen. Habe ich den Eindruck. Hier ist schon Stress, gell? Mark? Was passiert denn eigentlich beim Schweißen? Was wird da gemacht? Heiß wird es, das sehe ich. Es glüht noch. Wow. Da wird praktisch an die Karosserie der Minuspol angeschlossen und hier der Pluspol, einfach übersetzt jetzt. Oh ja, das hört sich kompliziert an. Da ist so starker Strom durch geschickt, dass das anfängt zu glühen. Und sobald das glüht und das flüssig ist, verbindet sich das mit dem anderen Material. Und das ist fester als jede Klebstoffverbindung, fester, ist eigentlich genauso fest wie der Rest von dem Material jetzt. Das heißt, du schmilzt das Metall. Genau, wir schmelzen das Metall, bis es miteinander zusammenfließt. Und wenn es kalt wird, dann ist es fest? Dann geht es nicht mehr auseinander? Im Prinzip wie ein Kaugummi. Sobald es zusammen ist, kriegst du es nicht auseinander. Gute Erklärung. Das ist Schweißen. Mir fallen zu schweißen so viele Wortspielereien ein, aber ich lasse es sein. Hallo, ich bin es. Herr Scheich, antworten Sie bitte mit Ja oder Nein. Muss an dem Auto jetzt noch geschweißt werden? Nein. Aha. Ähm, also die anderen Fragen stelle ich jetzt. Wieso habe ich so einen Handschuh an? Da wird nochmal die Oberfläche überprüft. Also, die Karosserie abtasten. Ich zeige dir das einmal. Ziehe ich den Handschuh mal an. Mit dem Handschuh wird die Karosserie auf Hubbel und raue Stellen abgetastet. Das macht mir so viel Spaß, streicheln. Ganz glatt, ganz, ganz glatt. Finden die Arbeiter doch irgendwo Unebenheiten, wird nachgebessert. Erst streicheln und dann streichen sozusagen. Ja und wenn es fertig ist, geht es in die Lackiererei. Okay, auf zur Lackiererei. Aber vorher muss die Karosserie noch gereinigt werden. Das geschieht bei der sogenannten Tauchentfettung in 60 Grad heißem Wasser. Dann kommen die ersten Lackschichten drauf. Sie sollen das Blech gegen Korrosion, also gegen Rost schützen. Für den Unterbodenschutz sorgen Roboter. Jetzt kommt Farbe ins Spiel. Ein Fließband transportiert das Auto von Station zu Station, wo es Schicht für Schicht die Farbe erhält, die der Kunde bestellt hat. Hey, danke, Herr Kollege. Das ist übrigens der Armin. Armin, was bist du hier? Ich bin Meister in der Montage. Ich bin Meister im Fragenstellen. Gut. Also das Auto kommt aus der Lackiererei. Was ist das jetzt? Das ist eine Schutzfolie. Weiße Folie. Das ist schon Silber? Ja, das ganze Fahrzeug ist Silber. Und bevor du mir da hier noch öfter da dran rumlängst, machen wir da erstmal einen Schutz auf den Kotflügel, damit du da nicht viel mehr kaputt machen kannst. Wird das jetzt nur wegen mir gemacht oder wird das generell gemacht? Das wird generell gemacht. Auf beiden Seiten, vorne und hinten. Da muss jetzt alles rein? Da muss jetzt alles rein. Räder dran, Lenkrad, Scheiben. Achsen, Motor, Getriebe, alles. Ich bin der Fahrer. Ich bin bereit. Los. Gut, fangen wir an. Ja, auch die Montage passiert auf einem Fließband. Teil für Teil für Teil wird das Auto von den Arbeitern zusammengebaut. Unterstützt werden sie dabei von einem fahrerlosen Transportsystem, das automatisch Teile zu den Stationen bringt, wo sie benötigt werden. Manche Arbeiten, wie das Einsetzen der Scheiben, übernehmen wieder Roboter. Und andere übernehme ich. Ausnahmsweise. Hallo, ich bin der Willi. Ich bin hier der Neue. Das ist ein Tank. Hast du das gewusst? Der Tank kommt also vorne rein. Soll ich ihn festhalten? Fertig? Hält schon. Hey. Kommt mal runter, hier unten geht es weiter. Wenn der runterfällt, dann sind tausende von Euro hin. Einfach reinstecken. Und dann einfach Klack wahrscheinlich? Und hier kommt der Motor. Genau, mit den Achsen und so weiter. Hier wird also der Motor, das Getriebe, die Achsen mit der Karosserie verbunden. Und wir sagen hier dazu, hier findet die Hochzeit statt. Weil jetzt Karosse und Motor zusammengehen? Genau, richtig. Hochzeit. Also, noch wenige Sekunden trennen uns von der Hochzeit. Wenn der Pfeil über dem ist, Hochzeit halt. Jeden Tag gehen hier 140 Motoren und Karosserien den Bund für ein hoffentlich langes Autoleben ein. Fünf Trauzeugen, äh, Arbeiter sind an der Hochzeit beteiligt. Boah, Wahnsinn. Hochzeit ist ganz schön schwierig zu machen. Ich mache das natürlich nicht zum Spaß. Hier muss gearbeitet werden. Es wird Zeit, dass das Lenkrad eingebaut wird. Einfach vorne draufstecken, oder? Genau. Drauf, fertig. Sitzt. Schaut mal kurz, ob die Lenkung schon funktioniert. Sehr gut. Jetzt werden die Räder montiert. Entschuldigung. Ah, wollt ihr euch reinsetzen? Achso, ist ja noch kein Sessel da. Bitte schön. Also, Beifahrersitz rein, Türen dran und dann ist es endlich fertig, das Auto. Hier sieht das Fließband endlich mal aus wie ein Fließband. Und das ist ein besonderes Fließband, weil hier sind wir jetzt an einer der letzten Stationen. Ja, hier wird aufgetankt und dann das Fahrzeug das erste Mal gestartet. Okay, tanken. Blau oder Grün? Grün. Fertig? Gut, fertig. Entschuldigung, ich habe jetzt irgendwie einen Fehler gemacht. Achso, einfach rausziehen, Deckel drauf. Deckel drauf, Klappe zu. Genau. Und dann geht es los. Moment, Willi, Moment. Ich fahre. Achso. Du nimmst auf der rechten Seite Platz. Okay, Willi. Warte mal ganz kurz. Jetzt kommt der erste große Moment, ob auch alles gut zusammengebaut worden ist. Das wäre jetzt die Schande, wenn es nicht funktioniert. Das probieren wir jetzt aus. Na bitte, geht doch. Das Auto ist fertig und funktioniert. Die vielen Einzelteile aus verzinktem Stahlblech schweißen Roboter und Menschen zu einer Karosserie zusammen. Die fertige Karosserie wird in einem Tauchbad gereinigt und erhält dann vier verschiedene Lackschichten. Und am Fließband werden innerhalb von zwei Tagen sämtliche Teile ins Auto eingebaut. Hallo. Jetzt wird es spannend. Ich bin jetzt auf der Teststrecke. Und wir werden jetzt dieses Auto testen. Also, ich bin nur der Beifahrer. Der Roland, der wird das machen. Der Roland Kussmaul ist hier ein Rennfahrer. Bist du jetzt Rennfahrer von Beruf, oder? Nein, nein, ich bin Ingenieur. Ich kann nur besser Auto fahren vielleicht ein normaler Mensch. Und wir zwei. Ey, also ich bin noch nie so richtig Rennen gefahren. Muss ich jetzt Schiss haben, oder wie? Ich hoffe doch. Okay, dann gehen wir es an. Tschau. Also, wir testen jetzt, ob in der Fabrik ein gutes Auto gebaut worden ist. Genau, wir prüfen das nach. Wir fahren auf der Rennstrecke, um einmal zum Beispiel Geräusche zu hören, die das Auto macht, die es nicht machen sollte und auch zu sehen, ob alles technisch in Ordnung ist, Motor, Getriebe und so weiter. Wird eigentlich jedes Auto aus der Fabrik getestet? Nein, nein. Wir nehmen irgendein Auto aus der Serie und prüfen die Qualität des momentanen Standes nach. Achso, ihr macht sozusagen eine Stichprobe? Richtig. Wie schnell kann der fahren? Er kann 290 fahren. Boah. Was ist denn das Schnellste, was du je gefahren bist? Also mit einem Rennwagen knapp 400. Darfst du es nur oder musst du es sogar? Ich muss es sogar. Also wenn ich das Auto so beurteilen will, dann muss ich auch das Auto belasten. Und das geht nur, wenn ich schneller fahre als 100 zum Beispiel. Oh, jetzt sind wir aber ganz schön durchgeschüttelt worden. War das aus Versehen? Nein, das ist ein Bestandteil. Das ist eine Huckelpiste, die hat sehr große Schlaglöcher und alle möglichen verrückten Dinge drin. Das habe ich gemerkt. Und die machen das Auto, sollen das Auto kaputt machen, damit man sieht, ob da was passiert. So wird also ein Auto gebaut. Oh. Und übrigens: Wenn ihr mal wissen wollt, wie es sich anfühlt, mit dem Roland auf der Teststrecke unterwegs zu sein, dann steigt mal in ein schnelles Karussell. Es macht Spaß. Roland, gib Gas. Wo geht das hin, das Rohr im Klo? Wer bringt meine Post nach Mexiko? Wie werde ich Astronaut? Wie wird ein Haus gebaut? Willi will es wissen. Willi will es wissen. Wie wird man eigentlich Bürgermeister? Und warum klebt Tapetenkleister? Wie löscht die Feuerwehr? Wo kommt die Kohle her? Wo, wer, wie? Willi will es wissen. Willi will es wissen. Ja. Es war total klasse. Ich meine, mir ist echt ein bisschen schlecht.

5 Kommentare

5 Kommentare
  1. cool

    Von Joshua, vor etwa 2 Monaten
  2. Guter Film!
    #Daumen hoch!

    Von Autoexperte Erik, vor mehr als 5 Jahren
  3. Ich hasse Autos

    Von Thanam, vor mehr als 6 Jahren
  4. Ich mag Sportautos so sehr das ich manchmal in der Nacht denke das ich verlove bin

    Von Tuann, vor etwa 7 Jahren
  5. Ich libe Autos so sehr also fünfhundert Daumen hoch so cool ich live euch

    Von Deleted User 149347, vor etwa 8 Jahren
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