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Willi und die Burg - Wie lebte man auf einer Burg?

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Team Wissensdurst
Willi und die Burg - Wie lebte man auf einer Burg?
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Willi und die Burg - Wie lebte man auf einer Burg?

Willi besucht den Burgherren Johannes Graf Trapp, der auf der Churburg lebt, dessen Familie bereits seit 500 Jahren in dieser Burg lebt. Du kannst viele Bilder von früher sehen, auf denen die Familie zu sehen ist. Im Gespräch erfährst du, warum die Menschen auf den Bildern den Mund zuhaben. Im zweiten Teil erfährst du, wie es früher war, in der Burg zu leben.

Transkript Willi und die Burg - Wie lebte man auf einer Burg?

„Grüß Gott.” „Ich bin der Willi.” „Ja, genau.” „Grüß dich.” „Ja, hallo. Nett, dass du hierher kommst.” „Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht, dass man heutzutage noch in einer Ritterburg wohnen kann.” „Fünfhundert Jahre bin ich hier, unsere Familie. Fünfhundert Jahre sind wir hier auf der Coburg.” „Aber Sie sind noch nicht so alt.” „Nein, noch nicht.” „Das heißt, Ihr Ururururururururururopa hat vor fünfhundert Jahren hier auch schon gewohnt? Das heißt auch hier, wo Sie jetzt wohnen?” „Ja, ja.” „Aber ohne CD-Player und so.” „Ohne CD-Player, ohne elektrisches Licht.” „Das ist alles so alt?” „Alles so alt. So alt ist das Haus.” „Aber Sie scheinen ja nicht so ein altmodischer Typ zu sein.” „Ja, das ist heute die Notwendigkeit, Willi, wir brauchen den Weg nach außen. Wir können uns nicht ganz abschotten vor der der Außenwelt und sagen, jetzt sind wir hier und außen ist das draußen, das interessiert uns nicht.” „Und jetzt zeigt mir der Graf seine Vorfahren. Wo sind wir jetzt?” „Jetzt sind wir in dem Ahnensaal.” „Ahnensaal?” „Ahnensaal, wo die ganzen...bis zu meinem Großvater herauf...von Jakob VII hier drüben…” „Das ist der Jakob? Der? Das in der Mitte, der hier aus Ihrer Familie gewohnt hat?” „Die Ähnlichkeit ist ja nicht zu übersehen.” „Hey, das muss man sich mal vorstellen, das ist ja eigentlich ein Verwandter von Ihnen, der vor fünfhundert Jahren gelebt hat.” „Vor fünfhundert Jahren gelebt hat.” „Da weiß man, wie der noch aussah.” „Ja, so wahrscheinlich.” „Witzig, aber das sind alles Leute, die hier gewohnt haben?” „Alles Leute, die hier gewohnt haben. Das ist mein Großvater.” „Also, egal, ob Mann oder Frau, alle haben den Mund zu. Warum?” „Ja, die schauen alle auf Sie zu hier, die lachen nicht. Woran lag es denn, dass die nicht lachen? Oder lächeln?” „Ja, war man früher so ernst? War das Leben so hart oder wie?” „Kann auch sein, dürfte auch sein. Sicher ernster wie heute. Aber ich weiß die richtige Erklärung. Die haben alle ab dem 20. oder 15. Lebensjahr schon kaputte Zähne gehabt, weil keine Zahnhygiene. Das hat es nicht gegeben, Zahnhygiene.” „Die haben sich nicht die Zähen geputzt oder so. Ach so.” „Die haben nicht die Zähne geputzt, es hat die entsprechenden Zahnpasten nicht gegeben. Und die haben mit dem Alter -. Stellen Sie sich das vor, die haben alle Zahnschmerzen gehabt. Da wurde einfach der Zahn gerissen. Von dem Nachbarn am Tisch.” „Achso, das war nicht das einfache Volk, das waren auch die Adligen. Die hatten auch Zahnschmerzen.” „Ja.” „Aber ich glaube, dass die hübsche Blondine, die Blumenkohlfrau, die hat doch bestimmt schöne Zähne gehabt. Aber, obwohl viele Burgen so prächtig aussehen, so richtig bequem waren sie nicht.” „Ganz wenige hatten wirklich einen guten Wohnkomfort. Da haben die Bauern unten in dem Bauernhof besser gelebt.” „Echt?” „Ja, die Ritter mussten halt dafür, dass sie angeben wollten, und sie solche Bauten errichtet haben, auch einen Preis zahlen.” „Dass es gar nicht so bequem war.” „Dass es unbequem war, ja klar. Die Mauern sind irgendwann richtig ausgekühlt. Aus vielen Burgen wissen wir, da hat man nur eins, zwei Räume beheizen können im Winter. Manchmal ist die Familie, der Burgherr, im Winter mit seiner Familie in die Badestube gezogen. Also, da haben die hinten in der Badestube gelebt, weil man die halt gut beheizen konnte. Aber die großen Räume hat man völlig aufgegeben. Und dann saßen die monatelang da oben, haben sich furchtbar gelangweilt, kamen nicht raus, weil so viel Schnee lag und haben also eher gegen Kälte, Ungeziefer und Langeweile gekämpft als gegen Feinde.” „Für die Menschen damals hatte eine Burg mehrere Bedeutungen. Hier wohnte der Ritter, für den sie hart arbeiten mussten. Oft war er aber auch der Richter, der Streitfälle entschied. In Friedenszeiten stand die Burg für Recht und Ordnung. Gab es Krieg, war sie der Zufluchtsort.”

2 Kommentare

2 Kommentare
  1. Schönes Video! Auf der Churburg war ich auch schon mal! Lustig!!!

    Von Luisie, vor mehr als 7 Jahren
  2. das video ist sehr coooooool

    Von Lydia6618, vor mehr als 8 Jahren
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