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Ritter - Rüstung und Turniere

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Team Wissenswelt
Ritter - Rüstung und Turniere
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Beschreibung Ritter - Rüstung und Turniere

Vielleicht hast du dir schon mal ein mitteralterliches Turnier angeschaut. Dann sind dir sicher die Ritter in ihren Rüstungen auf ihren Pferden aufgefallen. Entweder hatten sie ein Kettenhemd an und einen Eisenhelm mit Nasenschutz auf oder sie waren gerüstet mit einer Rüstung aus Plattenpanzern und einem geschlossenen Helm mit Visier. Dieses Video zeigt dir die Wappen der Ritter auf Schildern, Pferdedecke und Waffenrock, mit denen der Ritter zwischen Feinden und Freunden unterscheiden konnte. Du lernst zwei verschiedene Waffentypen kennen: Stoßwaffen und Schlagwaffen, zu denen Lanzen, Schwerter und Streitäxte gehörten.

Ritter - Rüstung und Turniere Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Ritter - Rüstung und Turniere kannst du es wiederholen und üben.
  • Wie nennt man die mittelalterlichen Gegenstände? Benenne.

    Tipps

    Ein Kettenhemd hat eine Kapuze, die den Kopf schützt.

    Lösung

    Ein Ritter hatte Einiges an Ausrüstung. Ritter mussten ihr Land verteidigen und waren daher im Kampf gut ausgebildet. Sie trugen ein Kettenhemd und eine Rüstung, um sich vor Angriffen zu schützen. Ihre Waffen waren die Lanze, Schwerter und auch Streitäxte. Mit diesen Dingen zogen die Ritter in die Schlacht. Ein Ritter in voller Rüstung auf dem Pferd war sicher ein furchterregender Anblick und Gegner. Sie waren die Panzer des Mittelalters.

  • Welche Funktion hatten die Waffen und Rüstungen eines Ritters? Zeige auf.

    Tipps

    Nur das Schwert dient hier dem Angriff. Die anderen Gegenstände dienen dem Schutz des Ritters.

    An welchem Körperteil wird der Helm getragen?

    Lösung

    Ein Ritter war ein kleine bewegliche Festung. Er war überall am Körper gepanzert. Dafür trug er ein Kettenhemd und eine Rüstung. Die Schlitze des Helms waren sehr klein, damit niemand hindurchstechen konnte. Er konnte damit aber nicht gut sehen. Deswegen war es wichtig, dass die Truppen eines Ritters gut für ihn erkennbar waren. Dafür hatte jeder Ritter sein eigenes Wappen. Seine Truppen und er trugen das Wappen und die darin enthaltenen Farben. So konnten die Soldaten Freund und Feind unterscheiden.

  • Wie lief ein Tunierkampf ab? Beschreibe.

    Tipps

    Nachdem sie sich einander gegenüber aufgestellt hatten, ritten sie aufeinander zu.

    Lösung

    Ritter waren Adlige und wollten sich miteinander messen. Das konnten sie in Friedenszeiten auf den großen Turnieren tun. Hier kämpften die Ritter vom Pferd aus mit Lanzen gegeneinander. Sie versuchten dabei, sich vom Pferd zu stoßen. Wer am Ende noch oben auf war, erhielt einen Blumenkranz von der Herrin des Hauses und bekam viel Anerkennung von der Bevölkerung und den anderen Rittern. Die Turniere dienten auch der Belustigung des Volkes.

  • Wieso zogen die Ritter in die Schlacht? Nenne die Gründe.

    Tipps

    Eine Schlacht war immer sehr gefährlich. Jeder hatte viel Angst.

    Lösung

    Gründe für Schlachten gab es viele. Ritter waren zuallererst Beschützer ihres Volkes. Wenn es einen Angriff einer feindlichen Armee gab, zog der Ritter in die Schlacht aus und versuchte, den Angriff abzuwehren. Einige Ritter wollten ihren Einfluss und ihre Ländereien vergrößern. Dafür führten sie Krieg gegen benachbarte Ritter. Niemand riskierte aber sein Leben, nur weil es ihm Spaß machte.

  • Welche Aussagen über Ritter sind richtig? Nenne.

    Tipps

    Die Rüstung eines Ritters war sehr schwer. Der Ritter brauchte viel Kraft, um sich damit zu bewegen.

    In Friedenszeiten mussten die Ritter sich fit halten und für den Ernstfall trainieren.

    Lösung

    Ritter waren lange Zeit eine starke und fast unbesiegbare Waffe auf dem Schlachtfeld. Im Nahkampf konnte es kaum jemand mit ihnen aufnehmen. Sie waren stark gepanzert und führten kraftvolle Waffen. Sie waren aber auch langsam, da ihre Rüstung oft über 30 Kilogramm wog. Daher brauchten sie auch Hilfe, um auf ihr Pferd zu steigen. Mit der Entwicklung des Langbogens und der Armbrust konnten auch dicke Panzerungen durchschlagen werden. Dadurch wurde der Ritter in seiner Rüstung immer verwundbarer und schließlich für die Kriegsführung unwichtig. So starb das Rittertum langsam aus.

  • Wie wurden Schwerter im Mittelalter hergestellt? Beschreibe.

    Tipps

    Nachdem es in Form gebracht wurde, wird das glühende Schwert abgeschreckt.

    Zuerst muss Eisen aus Eisenerz gewonnen werden.

    Lösung

    Die Schwertherstellung ist auch heute noch eine Kunst. Anhand der Farbe erkennt der Schmied, ob das Eisen die richtige Temperatur hat. Durch die Hammerschläge wird das Eisen verdichtet und das Schwert dadurch belastbar. Nach dem Glühen wird das Schwert beim Abschrecken schlagartig abgekühlt. Dadurch erstarrt die Struktur in der Klinge und das Schwert kann großen Belastungen standhalten. Ein gutes Schwert konnten sich damals nur sehr wohlhabende Menschen leisten.

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