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Milch – In der Molkerei

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Team Wissenswelt
Milch – In der Molkerei
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Milch – In der Molkerei

Ist dir shon mal aufgefallen, dass es verschiedene Milchsorten gibt? Dieses Video zeigt dir den Weg der Milch durch die Molkerei. Du erfährst, wie Milch mit verschiedenen Fettstufen hergestellt wird und wie sich Vollmilch von teilentrahmter und entrahmter Milch unterscheidet. Du lernst die Vorgänge beim Pasteurisieren und Homogenisieren kennen. Du lernst, was Steril- und was H-Milch ist. Und dir wird erklärt, welchen Geschmack welche Milchsorte hat.

Transkript Milch – In der Molkerei

Die Milch wird in Tankwagen gekühlt und zur Verarbeitung schnell zur Molkerei geliefert. Dort wird die Milch noch einmal im Labor untersucht. Diese Untersuchung ist gesetzlich festgelegt, damit nur einwandfreie Milch in den Supermarkt geliefert wird. Die Rohmilch kommt aus dem Sammelbehälter und fließt durch Rohrleitungen in eine Zentrifuge. Hier wird der Rahm von der Milch getrennt. Eine bestimmte Menge Rahm wird der Milch wieder zurückgegeben, sodass man Milch mit unterschiedlichem Fettgehalt erhält. Man unterscheidet die Trinkmilchsorten nach ihrem Fettgehalt. Im Handel sind folgende Fettstufen erhältlich: Vollmilch mit 3,5 Prozent Fett, teilentrahmte Milch mit 1,5 bis 1,8 Prozent Fettgehalt und entrahmte Milch mit 0,3 Prozent Fett. Je nach Molkereigröße können pro Stunde bis zu 2000 Liter Milch abgefüllt und abgepackt werden. Der überschüssige Rahm kann zu Sahne und Butter weiterverarbeitet werden. In der Molkerei bekommt die Milch eine gesetzlich vorgeschriebene Wärmebehandlung, d.h. mit Hilfe ausgeklügelter Verfahren wird die Milch dort keimfrei und haltbar gemacht. Bevor die Milch in den Handel gelangt, wird sie pasteurisiert. Beim Pasteurisieren wird die Milch unterschiedlich lang erhitzt. Heute wird generell die Kurzzeiterhitzung angewandt, weil sie besonders nährstoff- und geschmack- schonend ist. Bei diesem Verfahren wird die Milch 15 bis 30 Sekunden lang auf 72 bis 75 Grad Celsius erhitzt. Bei kühler Lagerung ist diese behandelte Milch dann bis zu sechs Tagen haltbar. Ein anderes Verfahren ist das Ultrahocherhitzen. Die Milch wird zwei Sekunden bei circa 140 Grad Celsius erhitzt. Hierbei werden alle Keime abgetötet und es entsteht die H-Milch. H wie haltbar. Diese Milch kann bei Zimmertemperatur sechs bis acht Wochen aufbewahrt werden. Andere Milch wird erst abgefüllt, keimdicht verschlossen und dann 20 Minuten auf 120 Grad Celsius erhitzt. Diesen Vorgang nennt man Sterilisieren. Solche Steril-Milch schmeckt wie gekocht, ist für Säuglinge und Kleinkinder nicht geeignet und ist bis zu einem Jahr ungekühlt lagerfähig. Die meisten Milchsorten werden nach der Wärmebehandlung homogenisiert. Damit kann das Entstehen einer Rahmschicht an der Oberfläche, auch Aufrahmen genannt, verhindert werden. Und das geschieht so: Die Milch wird mit Druck durch Düsen gepresst und fein zerstäubt, dabei werden die Fettkügelchen in ganz kleine Fetttröpfchen geteilt. Sie sind dann so klein, dass sie nicht mehr aufrahmen und sich mit der restlichen Milch verbinden können. Die Milch schmeckt durch dieses Verfahren vollmundiger. Nun ist der Weg durch die Molkerei für die Milch fast beendet. Sie muss nur noch gekühlt, abgefüllt und verpackt werden. Alles geschieht vollautomatisch und hygienisch. Die Verpackungen müssen für Milch geeignet sein. Hauptsächlich gibt es Flaschen und Kartons. An der Beschriftung der Verpackung ist zu erkennen, um welche Milchsorte es sich handelt. Die Kennzeichnung von Lebensmitteln ist durch Gesetze vorgegeben, um uns vor Täuschungen zu schützen. Auf jeder Milchpackung müssen diese Angaben stehen. Die Milchsorte, die Mengenangabe, der Fettgehalt in Prozent Fett, die Art der Wärmebehandlung, ob homogenisiert wurde, das Mindesthaltbarkeitsdatum, Name und Anschrift der Molkerei oder des Verkäufers. In manchen Geschäften gibt es eine Anlage, in der man selbst Milch zapfen kann. Man nennt sie die eiserne Kuh. Wer zu einer geringeren Müllbelastung beitragen möchte, sollte lieber die Milch in Flaschen kaufen. Außerdem können die geleerten Flaschen wiederverwertet werden. Man sollte darauf achten, dass sie sofort nach dem Gebrauch gereinigt und bald zurückgegeben werden. So braucht die Molkerei nicht andauernd neue Flaschen nachkaufen und spart wertvolle Rohstoffe.

Milch – In der Molkerei Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Milch – In der Molkerei kannst du es wiederholen und üben.
  • Mit welchen Verfahren wird Milch haltbar gemacht? Nenne sie.

    Tipps

    Keime lassen Lebensmittel schlecht werden. Sie vertragen Hitze sehr schlecht.

    Rötgen ist ein Verfahren beim Arzt. Damit kann man Knochen durch die Haut sehen.

    Lösung

    Milch ist ein Nahrungsmittel, das unbehandelt schnell schlecht wird. Deswegen wurden Verfahren entwickelt, um sie länger haltbar zu machen. Dazu wird die Milch erhitzt. Das kann schonend oder sehr heiß passieren. Je länger und je heißer die Milch erwärmt wird, desto länger ist sie haltbar. Beim Erhitzen gehen aber auch immer wertvolle Inhaltsstoffe verloren.

  • Wieso ist H-Milch so lange haltbar? Erkläre

    Tipps

    Bei 3000°C wäre Milch schon längst verdampft.

    Keime überleben große Hitze nicht.

    Lösung

    Bakterien und Keime lassen Milch schlecht werden. Um die Milch haltbar zu machen, sollten diese Keime verschwinden. Ganz abtöten kann man sie nie. Aber mit dem Erhitzen kann man sie so niedrig halten, dass die Milch lange getrunken werden kann.

  • Wie funktioniert das Verfahren der Homogenisierung? Erkläre.

    Tipps

    Milch ist eine Emulsion aus Wasser und Fett.

    Fett schwimmt auf dem Wasser.

    Lösung

    Fett und Wasser mischen sich nicht miteinander. Auch in der Milch trennen sich die Teile. Das wird verhindert durch die Homogenisierung. Durch eine Düse wird die Milch mit Druck gepresst. Die erhaltenen kleinen Fetttröpfchen sind ganz fein verteilt in der Milch. So wird ein Aufrahmen erschwert.

  • Was passiert mit der Milch in der Molkerei? Beschreibe.

    Tipps

    Am Ende wird die Milch in Kartons oder Flaschen gefüllt.

    Die Pasteurisierung erfolgt vor der Homogenisierung.

    Lösung

    In einer Molkerei ist alles genau durchgeplant. Die Milch wird untersucht, haltbar gemacht, homogenisiert und dann abgefüllt. Die einzelnen Milchsorten werden in verschiedene Kartons gefüllt. Es können auch andere Lebensmittel aus Milch in der Molkerei hergestellt werden.

  • Welchen Fettgehalt haben die Milchprodukte? Ordne zu.

    Tipps

    Im Supermarkt findet man meist H-Milch als Vollmilch und fettarme Milch. Vollmilch hat mehr Fett.

    Sahne hat einen sehr hohen Fettanteil.

    Lösung

    Das Fett, auch Rahm genannt, setzt sich oben ab. Der Rahm kann so leicht entnommen werden. Um die verschiedenen Fettgehalte der Milchsorten zu erhalten, wird ihnen unterschiedlich viel Rahm zugegeben.

  • Welche Lebensmittel enthalten Milch? Nenne sie.

    Tipps

    In vielen Backwaren ist Milch enthalten.

    Lösung

    Viele Lebensmittel aus dem Supermarkt enthalten Milch. Da sind zum Beispiel Pudding, Quark, Jogurt, Frischkäse, Käse und viele Kuchen und Torten. Vor allem auf dem Frühstückstisch findet man viele Milchprodukte. Wenn du wissen willst, in welchen Lebensmitteln sie noch drinsteckt, schau auf die Rückseite der Produkte. Dort findest du die Zutatenliste.

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