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Der Wald im Herbst

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Team Wissenswelt
Der Wald im Herbst
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Der Wald im Herbst

Inhalt

Der Herbstwald

Vielleicht bist du im Herbst schon einmal in große, bunte Laubhaufen gesprungen und hast die schönsten Blätter, Kastanien und Nüsse gesammelt und mit nach Hause genommen. Aus ihnen lassen sich die tollsten Dinge basteln. Aber warum ändern die Blätter der Bäume im Herbst eigentlich ihre Farbe und werden bunt? Was passiert im Herbst in unseren Wäldern?

In deiner Grundschule hast du dich vielleicht schon einmal mit dem Waldkalender und den Veränderungen im Wald während der Jahreszeiten Winter, Sommer, Herbst und Frühling beschäftigt. In diesem Video und Lerntext erfährst du, was sich im Wald im Herbst tut und auch was mit der Natur im Herbst passiert.

Wie verändert sich der Wald im Herbst?

Wie der Herbst im Wald aussieht, weißt du bereits – er ist bunt. Mit bunt meint man im Herbst aber nicht alle Farben, die du kennst. Die Blätter der Bäume tragen nun Farben wie Gelb, Orange, Rot und Braun. Im Gegensatz zum Grün des Sommers ist das für die Bäume und den Wald schon recht bunt.

Auf dem Bild siehst du die Farben, die viele Blätter im Wald während des Herbstes annehmen können.

Farben des Herbstlaubes

Warum färbt sich der Wald im Herbst neu?

Es gibt einen Grund, warum sich das Waldaussehen im Herbst verändert. In den warmen Jahreszeiten, also im späten Frühling und Sommer, holt sich der Baum über seine Wurzeln das Wasser aus der Erde und versorgt so seine Blätter. In dieser Zeit sind die Blätter schön grün, wofür ein besonderer grüner Farbstoff (namens Chlorophyll) sorgt. Dieser Farbstoff hilft dem Baum und allen anderen grünen Pflanzen, das Sonnenlicht in Nahrung umzuwandeln. So kann der Baum wachsen.

Im Herbst wird es kälter und der Baum beginnt, sich auf den frostigen Winter vorzubereiten:

  • Dafür lagert der Baum das Wasser in seinem Stamm und seinen Wurzeln an und beendet die Versorgung der Blätter mit Wasser.

  • Der grüne Farbstoff wird aus den Blättern gezogen und die Blätter färben sich nun gelb, orange, rot und braun.

  • Die Blätter fallen ab und der Baum kann so auch bei Frost und ohne ständige Wasserversorgung überleben.

Übrigens kann man in einem Mischwald im Herbst etwas Interessantes beobachten. In einem Mischwald gibt es sowohl Laub- als auch Nadelbäume. Nur die Laubbäume färben ihre Blätter und werfen sie ab. Die Nadelbäume, wie Kiefern oder Fichten, behalten auch im Winter ihre Blätter, die man Nadeln nennt. Die einzige Ausnahme macht die Lärche. Sie trägt Nadeln, die sich im Herbst goldgelb verfärben und schließlich abfallen.

Was passiert mit dem Herbstlaub?

Wenn du denkst, dass das bunte Herbstlaub nur Abfall der Bäume ist, wirst du erstaunt sein. Denn das bunte Herbstlaub hat im Wald noch einen großen Nutzen.

Liegt das Laub auf dem Boden, so schützt es nicht nur den Boden und die bodennahen Tiere vor Kälte und Frost. Es bietet auch Tieren wie dem Igel einen wichtigen Unterschlupf für den Winterschlaf. Vielen größeren Tieren des Waldes dient das Herbstlaub als Nahrung und auch, wenn das Laub langsam zerfällt und verrottet, hat es noch einen wichtigen Nutzen. Es liefert auf diese Weise wichtige Nährstoffe, die der Boden aufnimmt und die Bäume und andere Pflanzen wieder für sich nutzen können.

Interessierst du dich für die Waldtiere in dieser Jahreszeit? Dann schau dir gerne auch das Video mit dem Titel Tiere im Herbst auf sofatutor an.

In der Tabelle siehst du den Nutzen des Laubwaldes noch einmal auf einen Blick.

Für wen? Nutzen des Herbstlaubs
Igel Schutz und Unterkunft für den Winterschlaf
Frosch Schutz und Unterkunft für die Winterstarre
Rehe, Wildschweine und Nagetiere Nahrungsmittel
Insekten und Würmer Schutz und Nahrungsmittel
Boden Schutz vor Kälte und Lieferant von Nährstoffen

Transkript Der Wald im Herbst

„Also wenn ich im Herbst in den Wald gehe, da fällt mir als erstes auf, dass die Blätter gelb und braun werden und dass die vom Baum runterfallen.” Aber warum ist das so? Warum verfärben sich im Herbst die Blätter bunt und fallen dann von den Bäumen? Das wollen wir uns jetzt genauer anschauen. Im Sommer macht der Baum das so: Mit den Wurzeln holt er sich das Wasser aus der Erde und gibt es an seine Blätter weiter. Die sind schön grün, denn sie haben genug zu trinken. Wenn es Herbst wird und somit auch kälter, breitet sich der Baum schon auf den Winter vor. Er lagert das ganze Wasser in seinem Stamm und seinen Wurzeln, so bekommen die Blätter kein Wasser mehr. Der Baum hat also einen Mechanismus entwickelt, dass er im Winter nicht vertrocknet und verdurstet. Denn wenn der Waldboden im Winter gefriert, kann sich der Wald kein Wasser mehr holen. Die Blätter werden zuerst gelb oder orange, dann braun und irgendwann können sie sich nicht mehr halten und fallen runter oder der Wind kommt und pustet sie vom Baum. Die Blätter, die von den Bäumen fallen, sind gut für unsere Wiesen, Wälder und Tiere. Diese herunterfallenden Blätter nennt man Laub. Aus dem Laub zum Beispiel baut sich der Igel sein Quartier für den Winter. Andere Tiere wie z.B. Laubfrösche, Rehe und Wildschweine fressen das herunterfallende Laub. Und das Laub bedeckt und schützt den Boden vor dem kalten Winter. Die Blätter geben verschiedene Nährstoffe an den Boden ab.

Der Wald im Herbst Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Der Wald im Herbst kannst du es wiederholen und üben.
  • Warum verfärben sich im Herbst die Blätter der Bäume? Gib an.

    Tipps

    Die Jahreszeit Herbst liegt zwischen Sommer und Winter.

    Lösung

    Der Herbst ist die Jahreszeit zwischen Sommer und Winter. Im Sommer bekommen die Blätter des Baumes viel zu trinken. Der Baum nimmt das Wasser aus dem Boden über seine Wurzeln auf und die Blätter bleiben grün.

    Im Herbst bereitet sich der Baum auf den Winter vor. Er lagert Wasser in seinem Stamm und in den Wurzeln. Die Blätter vertrocknen und fallen ab.

    Im Winter ist es oft sehr kalt und frostig. Das Wasser im Boden gefriert. Deshalb ist es wichtig, dass der Baum im Herbst einen Wasservorrat anlegt. Ohne das gespeicherte Wasser würden die Bäume im Winter vertrocknen und sterben.

  • Was trifft auf das Herbstlaub zu? Gib an.

    Tipps

    Die Blätter werden ab dem Herbst nicht mehr mit Wasser versorgt.

    Lösung

    Die Natur ist im Herbst immer richtig bunt. Die Blätter verfärben sich und werden langsam braun. Davor werden sie aber erst gelb oder rötlich und es entstehen diese schönen Bilder, die wir alle kennen.

    Im Herbst fallen alle Blätter von den Laubbäumen ab, sie bedecken den Boden und verrotten langsam. Die Blätter enthalten viele Nährstoffe und geben die wertvollen Stoffe an den Boden ab.

  • Wie kommt der Laubbaum an das nötige Wasser? Ordne zu.

    Tipps

    Im Frühling wachsen an den Bäumen Knospen und frische, junge Blätter.

    Lösung

    Laubbäume haben ein perfektes System entwickelt, um das ganze Jahr über genug Wasser zu bekommen. In den warmen Jahreszeiten ist das kein Problem. Sie nehmen das Wasser aus dem Boden über die Wurzeln auf. Im Winter ist das nicht möglich, denn dann gefriert das Wasser im Boden. Die Laubbäume legen sich also einen Wasservorrat an.
    Die Blätter können Wasser nur schlecht speichern, denn in den Blättern sind winzige Schlitze. Durch diese Schlitze verdunstet das Wasser. Die kleinen Wassertröpfchen werden zu Dampf und fliegen in die Luft. Deshalb speichert der Baum das Wasser in den Wurzeln und im Baumstamm und gibt kein Wasser mehr an die Blätter weiter.
    Ganz schön schlau, oder?

  • Warum behalten die Nadelbäume im Winter ihre Nadeln? Erkläre.

    Tipps

    Jede Baumart braucht Wasser, um zu leben.

    Auf den Blättern von Laubbäumen sind winzig kleine Schlitze. Diese Schlitze sind für uns Menschen nur unter dem Mikroskop sichtbar.
    Durch diese Schlitze verdunstet das Wasser, das der Baum von den Wurzeln bis in die Blätter transportiert. Beim Verdunsten werden die Wassertröpfchen zu Dampf und fliegen in die Luft. Deshalb muss immer neues Wasser von unten nachgepumpt werden.

    Die Blätter der Nadelbäume sind schmal und spitz. Sie werden auch Nadeln genannt. Auf den Nadeln gibt es keine Schlitze. Bei vielen Nadelbaumarten sind die Nadeln von einer Wachsschicht umhüllt. Deshalb können die Nadeln das Wasser speichern.

    Lösung

    Jeder Baum braucht Wasser, um zu leben. Das Wasser wird über die Wurzeln aus dem Boden gesaugt und nach oben zu den Ästen und Blättern transportiert.

    • Auf den Blättern von Laubbäumen sind winzig kleine Schlitze. Diese Schlitze sind für uns Menschen nur unter dem Mikroskop sichtbar. Durch diese Schlitze verdunstet das Wasser, das der Baum von den Wurzeln bis in die Blätter transportiert. Deshalb muss immer neues Wasser von unten nachgepumpt werden. Im Herbst stoppt der Baum die Wasserzufuhr zu den Blättern. Deshalb vertrocknen die Blätter und fallen zu Boden.
    • Auf den Nadeln der Nadelbäume gibt es dagegen keine Schlitze. Bei vielen Nadelbaumarten sind die Nadeln zusätzlich von einer Wachsschicht umhüllt. Das Wasser, das in die Nadeln transportiert wird, verdunstet also nicht. Die Nadeln können das Wasser über den Winter hinweg speichern.

  • Wer freut sich über das Laub auf dem Boden? Bestimme.

    Tipps

    Den Winter verschläft der Igel komplett.

    Füchse sind Fleischfresser.

    Lösung

    Über das Laub im Herbst freuen sich einige Tiere.

    Der Igel baut sich daraus sein Winterquartier. Den Winter verschläft der Igel in seinem Lager und daher muss es schön bequem und warm sein. Blätter helfen ihm dabei, sein Quartier auszupolstern.

    Rehe, Wildschweine und auch Laubfrösche fressen sehr gerne Laub. Blätter, die hoch oben an den Bäumen hängen, sind für die Tiere nicht erreichbar. Wenn im Herbst die Blätter zu Boden fallen, können die Tiere sie ohne Probleme fressen.

    Auch wir Menschen können die Blätter gut gebrauchen. Im Garten kann man das Laub auf den Blumenbeeten verteilen. Der Boden und die Wurzeln der Pflanzen sind so gut vor der Kälte geschützt. Wenn die Blätter verrotten, werden Nährstoffe freigesetzt und der Boden wird auf natürliche Weise gedüngt.

    Füchse sind Fleischfresser. Ab und zu fressen sie auch Beeren oder Früchte. Laub ist für sie als Nahrung nicht interessant. Auch der Uhu ernährt sich nicht von Pflanzen, sondern von kleinen Tieren.

  • Wie heißen die einzelnen Stockwerke im Wald? Bestimme sie.

    Tipps

    Die Wurzeln im Kellergeschoss versorgen die Pflanzen des Waldes mit Wasser und Nährstoffen.

    In der Krautschicht wachsen Pflanzen, die bis zu 50 cm hoch werden.

    Lösung

    Einen Laubwald kann man in mehrere Schichten, also Stockwerke, einteilen.

    Unten im Keller befindet sich die Wurzelschicht. Die Wurzeln nehmen Wasser und Nährstoffe auf. Darüber befindet sich die Bodenschicht, die man auch Moosschicht nennt. In dieser Schicht wachsen sehr kleine Pflanzen, wie Moose. Sie halten den Waldboden feucht und können Wasser speichern. Auch Pilze wachsen in dieser Schicht.

    Gräser und Kräuter wachsen in der Krautschicht. In diese Schicht gehören alle Pflanzen, die bis zu 50 cm hoch werden.

    Sträucher, wie Holunder, wachsen in der Strauchschicht und ganz oben im Dachgeschoss befindet sich die Baumschicht. Die Baumschicht wird aus den Kronen der Bäume gebildet, sozusagen das Blätterdach.

    Im Frühjahr, wenn die Bäume noch keine Blätter tragen, bekommen die unteren Schichten noch viel Licht ab. Viele Frühblüher blühen nun und nutzen das Licht aus.

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