30 Tage kostenlos testen:
Mehr Spaß am Lernen.

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

Von der Dampfmaschine zum Verbrennungsmotor 02:50 min

Textversion des Videos

Transkript Von der Dampfmaschine zum Verbrennungsmotor

Schon um 1830, im Industriezeitalter, wurden Maschinen erfunden, mit denen man mühelos weite Strecken überwinden kann. Eisenbahnen können mit ihrer Hilfe Berge und Täler durchqueren, Dampfschiffe flussaufwärts fahren. Diese Maschinen sind Dampfmaschinen. Die Dampfmaschine nutzt ein physikalisches Phänomen: Wenn man eine Flüssigkeit erhitzt und zum Sieden bringt, verdampft sie. Es entsteht ein Gas. Erhitzt man dieses in einem Gefäß immer weiter, steigt der Druck im Gas. Durch die darin enthaltene thermische Energie kann Arbeit verrichtet werden. So können beispielsweise Kolben bewegt werden. Die Dampfmaschine wandelt also thermische Energie in mechanische Energie um. Sie gehört zu den Wärmekraftmaschinen. Mit der Dampfmaschine erschlossen sich völlig neue Möglichkeiten für die Produktion von Waren und für das Transportwesen. Doch mit der Zeit brauchte man eine Antriebsmaschine auch für andere Geräte. Sie sollten kleiner und flexibler sein als die Dampfmaschine mit ihrem großen Dampfkessel. So wurde schließlich eine weitere Wärmekraftmaschine erfunden. Der Verbrennungsmotor. Aber was wird hier eigentlich verbrannt? Was treibt diese Motoren an? In den heutigen Verbrennungsmotoren werden Benzin, Diesel oder auch Kerosin wie hier im Flugzeug verbrannt. Das sind alles flüssige Kohlenwasserstoffverbindungen. In diesen Stoffen ist viel chemische Energie gebunden. Diese gebundene Energie wird von Verbrennungsmotoren über die thermische Energie, die beim Verbrennen entsteht, in mechanische Energie umgewandelt.