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Wankelmotor 02:06 min

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Transkript Wankelmotor

Für ein Fahrzeug ist der Motor unersetzlich. Und im Motor ist der Kolben ein wichtiges Element. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie er im Motor bewegt wird. Bei Otto- motoren und Dieselmotoren hebt und senkt sich der Kolben. Daher werden diese Motoren Hubkolbenmotoren genannt. Einen neuen Weg beschritt Felix Wankel. Er konstruierte 1932 den nach ihm benannten Wankelmotor. Hier dreht sich der Kolben im Motor. Man nennt ihn daher auch Drehkolbenmotor. Er hat den Vorteil, dass keine Ventile notwendig sind. Der Querschnitt des Kolbens besitzt eine besondere Form. Sie ähnelt einem Dreieck, das als Reuleaux- Dreieck bezeichnet wird. Der Kolben teilt den Brennraum in drei separate Bereiche. Bei einer Umdrehung des Kolbens vergrößert sich zunächst der Raum am Brennstoffeinlass. Das Brennstoffluftgemisch wird durch den Unterdruck angesaugt. Hat sich der Kolben soweit gedreht, dass das Gemisch vom Einlass getrennt ist, verringert sich das Raumvolumen wieder. Dadurch wird das Gemisch verdichtet, bevor es schließlich von der Zündkerze gezündet wird. Die Temperatur steigt und der Druck nimmt zu. Das Gas dehnt sich aus und dreht den Kolben weiter. Schließlich dreht sich der Kolben soweit, dass der Auslass geöffnet wird und die Abgase entweichen können. An allen drei Kolbenflanken wird während einer Umdrehung der Viertaktprozess durchlaufen.