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Russland

Russland ist wegen seines Erdölvorkommens ein wichtiger Handelspartner Deutschlands und flächenmäßig das größte Land der Erde, in dem sich nicht nur fast alle Klimazonen finden lassen, sondern auch die größten Städte Europas: Moskau und St. Petersburg.

Landeskunde

Russland hatte bereits viele Namen und wechselnde Gebietsgrenzen: Russisches Reich, Sowjetrussland, Sowjetunion. Heute wird es Russland oder Russische Föderation genannt und ist mit über 17 Millionen Quadratkilometern das flächenmäßig größte Land der Erde. Das sind 11 % der gesamten Landesfläche der Welt. Es gibt in Russland einen europäischen und einen asiatischen Teil. Insgesamt leben rund 145 Millionen Menschen in Russland. Die Bevölkerung ist jedoch sehr ungleich verteilt. Etwa 85 % der Bevölkerung leben im europäischen Teil des Landes. Solltest du selbst irgendwann nach Russland reisen, musst du deinen Euro in Rubel umtauschen. Das ist die russische Währung. Zwei der größten Metropolen Europas liegen in Russland: Moskau und St. Petersburg.

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Moskau

Moskau ist nicht nur die Hauptstadt von Russland, sondern mit rund 12,4 Millionen Einwohnern auch die größte Stadt Europas. Moskau ist das politische, wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Zentrum Russlands. Dort findest du den berühmten Kreml. So wird der Sitz des russischen Präsidenten genannt. Der Kreml liegt direkt am Roten Platz, das ist ein geschichtsträchtiger Platz im Zentrum der Stadt. Seit 1990 gehören sowohl der Kreml als auch der Rote Platz zum UNESCO Weltkulturerbe.

Russland

St. Petersburg

St. Petersburg oder Sankt Petersburg besitzt fast 5 Millionen Einwohner und befindet sich im Nordosten des Landes. Es ist die viertgrößte Stadt Europas. St. Petersburg wird auch „Venedig des Nordens“ genannt, weil es auch viele Kanäle hat und die Umgebung an die italienische Stadt Venedig erinnern lässt. Als es früher noch das Russische Reich gab, war St. Petersburg die Hauptstadt.

Klima

Eine Besonderheit an Russland ist, dass bis auf die Tropen praktisch alle Klimazonen vertreten sind. Es herrscht jedoch im größten Teil des Landes ein Kontinentalklima mit heißen Sommern und kalten Wintern. Im Südosten des Landes gibt es ein Monsunklima. Am kältesten ist es im Norden am nördlichen Eismeer, wo ein Polarklima vorherrscht.

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Geschichte

Anfang des 20. Jahrhunderts zählte Russland noch zu den ärmsten und rückständigsten Agrarländern. Über 80 % der Bevölkerung waren ungebildete Bauern und Landarbeiter. Es gab eine durchschnittliche Lebenserwartung von gerade mal 32 Jahren und so gut wie keine Ärzte.

Situation der russischen Bauern und Industriearbeitern des 19. Jahrhunderts

Wirtschaft

Der wirtschaftliche Aufschwung gelang Russland vor allem durch die Erdgasproduktion und den Ölexport. Deutschland ist hierfür der wichtigste Handelspartner. Aus klimatischen Gründen können in Russland nur 13 % der Fläche für die Landwirtschaft genutzt werden. Von diesen werden zwei Drittel für den Ackerbau genutzt. Angebaut wird vor allem Weizen, Gerste, Hafer, Zuckerrüben, Mais und Roggen. Die Viehzucht besteht hauptsächlich aus Schweinen, Rindern und Schafen.

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