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Indien

Indien ist neben seinen kulturellen und religiösen Traditionen, welche sich hauptsächlich nach der Lebensweise des Hinduismus richten, auch für den gewaltlosen Widerstand Gandhis bekannt, ohne den das Land vermutlich auch heute nicht auf seinem Entwicklungsstand mit boomender Wirtschaft wäre.

Landeskunde

Indien ist ein Staat in Südasien mit einer Fläche von über 3 Millionen Quadratkilometern. Mit 1,3 Milliarden Einwohnern ist es das zweitbevölkerungsreichste Land der Erde. Die Amtssprachen sind Hindi und Englisch, gezahlt wird in Rupien. Im Norden grenzt es bis an das Himalayagebirge und ist im Süden vom Indischen Ozean umschlossen. Indiens Nachbarländer sind im Norden China, Nepal und Bhutan. Im Westen liegt Pakistan und im Osten befindet sich die Grenze zu Bangladesch und Myanmar. Die Südspitze Indiens ist dem Inselstaat Sri Lanka nah.

Indien

Geschichte

Die Entstehungsgeschichte Indiens reicht weit in die Vergangenheit zurück. Schon 2.500 Jahre vor Christus gab es in Indien Hochkulturen. Eine der bedeutendsten war die Harappa-Kultur, allerdings ist wenig über diese bekannt. Man geht davon aus, dass diese Kultur 1500 vor Christus mit der Arier-Kultur verschmolz.
Die wohl bekannteste Persönlichkeit Indiens ist Mahatma Gandhi. Er kämpfte für die Unabhängigkeit und gegen die Unterdrückung Indiens durch die britische Kolonialmacht. Die Besonderheit lag allerdings darin, dass er das Konzept eines gewaltfreien Widerstandes verfolgte.

Das Kastensystem

Hindus glauben, dass jeder Mensch in eine Kaste geboren wird. Das heißt, dass er einer bestimmten Schicht zugehört. Die Kaste kann nicht gewechselt werden. Offiziell wurde dieses System abgeschafft, aber viele Hindus leben trotzdem danach. Der Glaube besagt, je höher die Kaste ist, desto frommer und besser hat man in seinem vorherigen Leben gelebt. Es gibt insgesamt vier Hauptkasten:

  1. Der Mensch des Denkens und Wissens
  2. Der Mensch der Taten und der Macht
  3. Der geschäftstüchtige Mensch
  4. der arbeitende und dienende Mensch

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Religion: Hinduismus, Buddhismus und mehr

Die Religion hatte schon immer einen besonderen Stellenwert im Leben der Inder. In Indien entstanden vier der großen Weltreligionen: Hinduismus, Buddhismus, Jainismus und Sikhismus. Heute sind 80 % der Inder Anhänger des Hinduismus und 14 % glauben an den Islam. Auch das Christentum ist mit etwa 2 % vertreten. Das mag dir vielleicht wenig vorkommen, aber das sind immer noch fast 28 Millionen Christen. Am weitaus größten vertreten ist jedoch der Hinduismus, welcher nicht nur eine Religion, sondern auch Philosophie und Lebensart ist. Als Hindi glaubt man an die Unsterblichkeit der menschlichen Seele. Außerdem gibt es im Hinduismus nicht nur einen Gott, sondern mehrere Gottheiten. Bestimmt hast du schon mal die Abbildungen von dem Elefantengott „Ganesha“ oder dem Gott „Shiva“ mit seinen mehreren Armen gesehen.

Wirtschaft

Indien gilt als Entwicklungsland, allerdings boomt die Wirtschaft seit den Privatisierungsreformen. Es ist das Land mit der höchsten Einzelhandelsdichte weltweit. Noch stärker ist die IT-Branche, in der Software hergestellt wird. Viele ausländische Konzerne verlagern die Arbeit nach Indien. Das nennt sich „Outsourcing“. Zwar ist die Analphabetenrate immer noch sehr hoch, allerdings fördert die Regierung immer mehr die Bildung. So sollen neue Fachkräfte ausgebildet werden. Hilfreich ist dabei, dass eine der Amtssprachen Englisch ist, was den internationalen Austausch vereinfacht.

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