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Der Lebensraum der Pinguine

Pinguine leben südlich des Äquators, hauptsächlich in kalten Meeresströmungen, kommen aber auch an anderen Orten wie Südafrika oder Südamerika vor. Diese flugunfähigen Vögel haben verschiedene Anpassungen an das Leben im Wasser. Möchtest du mehr über ihre Gattungen, Lebensräume und Feinde erfahren? Dann schau dir das Video an! Alles Weitere dazu findest du im folgenden Text.

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Team Wissenswelt
Der Lebensraum der Pinguine
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse

Der Lebensraum der Pinguine Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Der Lebensraum der Pinguine kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe das Aussehen, die Lebensweise und die Verbreitung der Pinguine.

    Tipps

    Der geläufige Tiername Orca geht auf den lateinischen Namen der Tierart „Großer Schwertwal“ Orcinus orca zurück.

    Lösung

    Pinguine gehören zu den Vögeln, sie können aber nicht fliegen. Das Gefieder ist hauptsächlich schwarz und weiß. Pinguine haben einen kräftigen Schnabel, mit dem sie ihre Nahrung fangen und sich verteidigen.

    Die verschiedenen Pinguinarten leben hauptsächlich auf der Südhalbkugel und brüten dort auf dem Festland, auf Inseln oder sogar auf dem Eis. Ihre Brutstätten befinden sich in der Nähe von kalten Meeresströmungen, da hier das Nahrungsangebot sehr groß ist. Pinguine essen gerne Krebstiere, Schwarmfische oder Tintenfische. Vor größeren Meeressäugern wie Orcas oder räuberischen Vögeln wie Skuas müssen sich Pinguine hingegen in Acht nehmen.

  • Benenne die Lebensräume der Pinguine.

    Tipps

    Die Falklandinseln liegen in der Nähe der Südspitze Südamerikas.

    Lösung

    Pinguine leben hauptsächlich auf der Südhalbkugel. Nur Galapagospinguine können sich manchmal auf der Nordhalbkugel befinden, da sich die Galapagosinseln nahe am Äquator befinden.

    In Chile, Südamerika, leben Humboldtpinguine. Viele Arten wie Eselspinguine, Felsenpinguine oder Magellanpinguine brüten auf den Falklandinseln.

    Die einzige afrikanische Pinguinart ist der Brillenpinguin, der in Südafrika und Namibia zu finden ist.

    In Australien lebt der Zwergpinguin, der auch in Neuseeland zu finden ist. Dort leben auch sehr seltene Gelbaugenpinguine.

    Auf dem großen weißen Kontinent, der Antarktis, brüten Kaiserpinguine, aber auch Zügel-, Adelie- und Eselspinguine.

    Königspinguine sind vor allem auf den subantarktischen Inseln zu finden, auf denen sie mit Goldschopfpinguinen oder Felsenpinguinen zusammen ihre Jungen aufziehen.

  • Erkläre die körperlichen Anpassungen des Pinguins an den Lebensraum Wasser.

    Tipps

    Die meisten fischfressenden Tiere besitzen, Krallen, Klauen oder ähnlich spitze Mittel, um ihre Beute packen zu können, ohne dass sie entkommen kann.

    Lösung

    Ihre Flügel sind sehr steif, wirken als Flossen und sorgen für den Vortrieb im Wasser.

    Die Füße liegen weit hinten am Körper und wirken als Steuerruder.

    Die schwarz-weiße Färbung des Gefieders dient als Tarnung im Wasser: Von unten sind Pinguine gegen die helle Wasseroberfläche und von oben vor dem dunklen Meeresgrund nur schwer zu sehen.

    Die untere Gefiederschicht mit den Daunenfedern dient in den kalten Gewässern als hervorragender Isolator.

    Der spitze Schnabel und die Haken auf der Zunge helfen dabei, die Nahrung besser einzufangen.

    Die Knochen der Pinguine sind im Vergleich zu flugfähigen Vögeln nicht hohl, sodass der Auftrieb verringert wird und sie besser unter Wasser bleiben können.

  • Vergleiche die Anpassungen an verschiedene Temperaturen am Beispiel des Kaiser- und Humboldtpinguins.

    Tipps

    Das Volumen wächst schneller im Vergleich zur Oberfläche.

    Blut transportiert Sauerstoff und Wärme.

    Lösung

    Da Pinguine gleichwarme Tiere sind, müssen sie ihre Körpertemperatur konstant bei ungefähr 39 °C halten. Deshalb besitzen sie Wärmeisolatoren wie eine dicke Fettschicht und ein dichtes Gefieder.
    Einige Pinguinarten haben es nicht leicht: Kaiserpinguine brüten im antarktischen Winter und müssen dabei Temperaturen trotzen, die geringer sind als in unseren Gefriertruhen.
    Die Daunenfedern in der unteren Gefiederschicht schließen viel Luft ein, die ein schlechter Wärmeleiter ist. Dadurch wird warme Luft in den Federn gespeichert. Außerdem stehen Kaiserpinguine, besonders bei kalten Stürmen, eng beieinander, um sich gegenseitig zu wärmen.

    Im Gegensatz dazu leben Humboldtpinguine am Rand der Atacamawüste in Südamerika. Wenn es ihnen zu warm ist, hecheln sie.
    So haben sie einerseits mit sehr warmen Temperaturen an Land umzugehen, andererseits ist die Wassertemperatur aufgrund des Humboldtstroms vergleichsweise kalt. Daher durchbluten die Pinguine ihre Füße an Land stark, um Wärme abzugeben. Im Wasser ist die Durchblutung schwach, um Wärme im Körper zu speichern.

    Auch beim Nestbau gibt es Unterschiede: Humboldtpinguine legen ihre Eier in Bodenmulden ab, während Kaiserpinguine gar keine Nester bauen. Sie tragen das Ei auf ihren Füßen und wärmen es unter ihrer Bauchfalte.

    Allgemein sind Pinguine, die in kälteren Regionen leben, größer als jene, die in wärmeren Regionen beheimatet sind. Dies wird durch die Bergmannsche Regel erklärt. Bezogen auf Pinguine besagt sie, dass große Pinguine eine geringere Oberfläche relativ zu ihrem Volumen besitzen als kleinere Pinguine. Dadurch geht über die Haut weniger Körperwärme verloren.

  • Nenne die Feinde der Pinguine.

    Tipps

    Schwertwale werden auch Killerwale oder Orcas genannt.

    Lösung

    Im Wasser sind Schwertwale und Seeleoparden die größten Feinde der Pinguine.
    An Land müssen sie sich vor Raubmöwen in Acht nehmen.
    Der Mensch ist auch ein großer Feind der Pinguine, da er durch eingeschleppte Haustiere oder Umweltverschmutzungen die Lebensweise der Pinguine stört und einschränkt.

    Eisbären sind keine Feinde der Pinguine, da sie, sehr weit entfernt von den Pinguinen, auf der Nordhalbkugel der Erde leben.

  • Bewerte die folgenden Maßnahmen zum Schutz der Pinguine, um den menschlichen Einfluss sinnvoll zu reduzieren.

    Tipps

    Pinguine verteidigen ihr Nest gegen jede mögliche Gefahr – auch gegen ihre Artgenossen.

    Lösung

    Zum Schutz der Pinguine könnte der Mensch...

    • einige Inseln unbewohnt lassen und Naturschutzzonen festlegen, um die Pinguine in Ruhe brüten zu lassen.
    • Fischereiverbotszonen einrichten oder den Fischfang einschränken, damit sich die Nahrung der Pinguine und anderer Tiere regenerieren kann.
    • die Routen von Transportschiffen umleiten, um Stress durch zum Beispiel Lärm und lebensbedrohliche Ölverschmutzungen zu vermeiden.
    • die Emission von Treibhausgasen reduzieren, um die negativen Effekte durch die globale Erwärmung zu minimieren.
    Weniger sinnvoll wäre es, ...
    • möglichst alle Eier bzw. Küken wöchentlich medizinisch zu kontrollieren, um den Bestand und die Entwicklung des Nachwuchses zu dokumentieren. Schließlich müssten hierbei alle Nester aufgesucht und die Tiere direkt per Hand untersucht werden. Dies wäre eine starke Belastung für Mensch und Tier. Andere Herangehensweisen und seltenere Besuche zur Datenerhebung sind angebracht, um die Entwicklung der Population möglichst aus der Ferne zu untersuchen.
    • die Populationen von Katzen zu erhöhen, die wiederum eingeschleppte Tiere wie Ratten fressen, sodass die Eier der Pinguine geschützt werden. Die weitere Einschleppung oder Auswilderung von Tieren, auch von Katzen, bringt keine Verbesserung. Das Gegenteil wäre der Fall: Eier und Küken wären ebenso Beute der Katzen. Somit sollten die Populationen von eingeschleppten Tieren eher verringert werden.
    • Pinguine an Land per Hand zu füttern, damit schwache Tiere nicht mehr so weit schwimmen müssen. So greift man zu stark in die natürliche Lebensweise ein. Pinguine könnten dadurch auch zahm werden und evtl. Feinde nicht mehr meiden.