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Fortbewegung der Vögel

Wie viele Finger haben Vögel pro Vordergliedmaße?

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Team Wissenswelt

Fortbewegung der Vögel

lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse

Beschreibung Fortbewegung der Vögel

Genau wie ihre Ernährunsgweise ist auch die Fortbewegung der Vögel sehr vielfältig. So gibt es Vögel, wie die Stockente, die sich an Land, im Wasser und in der Luft fortbewegen kann. Manche Vögel sind zu schwer zum Fliegen, andere sind perfekt an das Leben im Wasser angepasst, z.B. Pinguine. Wir zeigen dir auch, welche Anpassungen nötig sind, um Fliegen zu können.

Transkript Fortbewegung der Vögel

Dieser elegante Segler, der Marabu, bewegt sich vorwiegend schreitend fort. Auch dieser Hochbeiner, der Reiher, zählt zu den Schreitvögeln. Mit seinen über zehn Zentimeter langen Zehen kann dieses Teichhuhn, begleitet von einem Jungen, bequem über die auf dem Wasser schwimmen Blätter laufen. Der Aufbau von Fuß und Bein gleicht dem der anderen Wirbeltiere. Der Fuß besteht aus Zehen, Mittelfuß und Ferse. Nach dem Sprunggelenk beginnt wie bei uns auch der Unterschenkel. Die meisten Vögel haben vier Zehen. Der Nandu hat nur drei. Sein mit Hornschuppen versehener Fuß erinnert ein wenig an den Fuß des Tyrannosaurus Rex. Kein Zufall, denn Vögel stammen von den Reptilien ab. Das Kniegelenk und der Oberschenkel sind beim lebenden Vogel im Gefieder versteckt. Hier ist das Kniegelenk. Der Oberschenkel verläuft fast waagerecht zum Beckengürtel. Dieses Blässhuhn zeigt vier Zehen mit lappenartigen Verbreiterungen. Sie dienen zum Schwimmen und schützen vor dem Einsinken im Schlamm. Enten zählen zu den Allroundern was ihre Fortbewegung angeht. Sie können fliegen, laufen und schwimmen. Wasservögel, wie diese Graugans, haben zwischen den Zehen Schwimmhäute. Auch diese Ente hat deutlich ausgeprägte Schwimmhäute. Blesshühner können auch tauchen. Da sie sich mit den Füßen antreiben, gehören sie zu den Fußtauchern. Tauchenten dagegen, wie diese Reiherente, sind Flügeltaucher. Kormorane leben auch am Wasser und sind noch bessere Taucher als Enten und Blässhühner. Diese Schellente kann sogar einige Meter in die Tiefe tauchen, um dort unter Steinen Insektenlarven zu suchen. Den prächtig gemusterten Erpel der Schellente erkennt man am runden weißen Gesichtsfleck. Pinguine sind perfekt an das Wasser angepasst. Sie tauchen je nach Art hunderte Meter tief und fangen dabei noch Fische, denn sie schwimmen über sechzig Stundenkilometer schnell. Nach jedem Tauchgang und jedem Schwimmen muss das Gefieder sorgfältig gepflegt werden. Mit dem Schnabel wird das Fett aus der Bürzeldrüse über die Federn verteilt. Es bildet einen zusammenhängenden wasserabstoßenden Schutzfilm. Der größte bei uns lebende Vogel ist der Höckerschwan. Hier zeigt er uns seine imposanten hochgestellten Flügel, die eine Spannweite von fast drei Metern erreichen. Der Schwan kommt im wahrsten Sinne des Wortes nur schwer in die Luft. Mit seinem Gewicht von 22 Kilogramm ist er nahe an der Grenze zur Flugunfähigkeit, die bei circa 23 Kilogramm liegt. Das Gewicht ist das wichtigste Kriterium des Fliegens. Ein Vogel muss leicht sein, um gut fliegen zu können. Neben einem leichten Körper ist Fliegen natürlich nicht ohne Flügel möglich. So artenreich die Vogelwelt ist, so vielfältig ist die zu beobachtende Flugmechanik. Aus den Vorderextremitäten, den Arm-, und Hand-, und Fingerknochen haben sich die Flügel entwickelt. Dazu die zum Fliegen unentbehrlichen Federn. Verglichen mit dem menschlichen Skelett, lassen die Ober-, und Unterarmknochen eines Vogels noch deutliche Ähnlichkeit erkennen. Die Handwurzel-, Mittelhand-, und Fingerknochen sind beim Vogel sehr reduziert. Vögel besitzen nur einen Finger. Um den Flügel gestreckt zu halten sowie zusammenfalten zu können, gehören noch circa zehn Muskeln dazu. Die Flügel des Pinguins dienen allerdings nur zum Fliegen unter Wasser, wozu mehr Kraft nötig ist als in der Luft. Die Flügelspannweite beim Marabu reicht von einer zur anderen Flügelspitze über drei Meter. Körpergewicht, Flügel und Federn sind wichtige Voraussetzungen, um Fliegen zu können, wie diese in Afrika beheimateten Fluggesellen, der Gaukler und der Marabu. Wie beim Flugzeug ist dabei nicht nur der Start, sondern auch die sichere Landung äußerst wichtig.

8 Kommentare

8 Kommentare
  1. Toll echtCool

    Von Ninghuangde, vor 10 Monaten
  2. gutes video

    Von Diamondprincess, vor fast 2 Jahren
  3. gut gemacht

    Von Alias55, vor fast 2 Jahren
  4. sehr gutes Video aber en leicht schlechter Ton

    Von Joni 3001, vor mehr als 2 Jahren
  5. super

    Von Sienna M., vor mehr als 2 Jahren
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