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Der Vogelzug – Überwintern im Süden

Wo halten sich Vögel im Winter auf? In diesem Artikel erfährst du alles über Zugvögel und Standvögel. Du lernst die Unterschiede zwischen Lang- und Kurzstreckenziehern kennen, ihre Flugformationen und wie sie sich orientieren. Neugierig geworden? Diese und viele weitere spannende Informationen findest du im folgenden Text.

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Team Digital
Der Vogelzug – Überwintern im Süden
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse - 7. Klasse - 8. Klasse

Der Vogelzug – Überwintern im Süden Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Der Vogelzug – Überwintern im Süden kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne Gründe, warum manche Vögel im Winter in wärmere Gebiete ziehen.

    Tipps

    Zwei der Antworten sind richtig.

    Im Winter gibt es weniger Insekten als im Sommer.

    In Südeuropa ist es in der Regel wärmer als in Nordeuropa.

    Zugvögel besitzen eine innere Uhr.

    Lösung

    Die wichtigsten Gründe für den Zug der Vögel in den Süden sind die Kälte und die Nahrungsknappheit.

    Viele Vögel ernähren sich von Insekten. Da viele Insektenarten sich im Winter in Verstecken verkriechen und in eine Kältestarre verfallen, gibt es weniger Nahrung für Vögel. Manche Vögel ernähren sich auch von Würmern oder anderen Tieren im Boden. Wenn dieser im Winter gefriert, kommen die Vögel nicht mehr an die Nahrung heran.

    Wenn die Tage kürzer werden, sorgen hormonelle Veränderungen dafür, dass bei Zugvögeln die Zugunruhe einsetzt und sie sich für ihre Reise bereit machen.

  • Beschreibe den Unterschied zwischen Kurz- und Langstreckenfliegern.

    Tipps

    Langstreckenzieher legen größere Distanzen zurück als Kurzstreckenzieher.

    Vögel, die sowohl im Sommer als auch im Winter in unseren Gärten und Parks zu finden sind, heißen Standvögel.

    Lösung

    Manche Vögel verlassen ihr Brutgebiet das ganze Jahr über nicht, so zum Beispiel die Kohlmeise. Sie gehört damit zu den Standvögeln.

    Andere Vögel ziehen jedoch im Herbst in wärmere Gebiete, um dort den Winter zu verbringen. Das sind die Zugvögel. Man unterscheidet dabei zwischen Kurzstreckenziehern und Langstreckenziehern, je nachdem wie weit die Vogelart fliegt.

    Die Küstenseeschwalbe hält den Rekord und legt bis zu 80 000 Kilometer zurück, wenn sie in den Süden zieht. Sie ist also ein Langstreckenzieher.

    Die Singdrossel dagegen legt nur wenige Hundert Kilometer zurück und zählt daher zu den Kurzstreckenziehern.

  • Beschreibe Methoden zur Erforschung des Vogelzugs.

    Tipps

    Eine Vogelwarte ist eine Einrichtung zum Schutz von Wildvögeln.

    Peilsender sind Ortungsgeräte.

    Lösung

    Der Vogelzug war lange Zeit ein großes Geheimnis. Erst durch Zufall stieß man darauf, dass die Vögel überhaupt im Winter in den Süden ziehen. Vorher ging man davon aus, dass sich die Vögel im Winter in Höhlen oder andere Verstecke zurückziehen.

    Die Methode des Beringens ist vergleichsweise alt, dafür aber sehr effektiv, da die jeweiligen Fundorte eines Vogels verfolgt werden können. Um die Nummer auf dem Ring abzulesen, brauchen die Vögel heutzutage sogar nicht mehr unbedingt gefangen werden. Die Technik von Kameras ist so gut, dass geübte Fotografinnen und Fotografen die Ringnummer des Vogels auf große Entfernung abfotografieren können. Neben der Nummer steht auch der Name der Vogelwarte auf dem Ring, an der der Vogel ursprünglich beringt wurde. Diese Daten sowie der Fundort können dann an die zuständige Vogelwarte übermittelt werden, um nachzuvollziehen, wohin der Vogel geflogen ist.

    Das Verfolgen des Vogelzugs mithilfe der Satellitenüberwachung ist eine modernere und auch genauere Methode. Hier werden kleine Peilsender an den Vögeln angebracht, die regelmäßig Signale über den Aufenthaltsort des Vogels senden. So kann die Route des Vogels ziemlich genau nachvollzogen werden.

  • Gib an, wie Zugvögel sich auf ihrer Reise orientieren.

    Tipps

    Tagzieher ziehen bei Tag, Nachtzieher ziehen bei Nacht. Überlege einmal, welche Dinge zu den unterschiedlichen Zeiten gut zu sehen sind.

    Wolken verdecken tagsüber die Sonne und nachts die Sterne.

    Das Magnetfeld der Erde ist sowohl nachts als auch bei Tag vorhanden.

    Lösung

    Tagzieher orientieren sich vor allem an der Sonne und Landmarken, beispielsweise Bergketten oder Flüssen.
    Nachtzieher haben diese Orientierungshilfen nicht zur Verfügung. Sie orientieren sich daher häufig am Sternenhimmel.
    Bei bedecktem Himmel sind manchmal sowohl Sonne als auch Sterne schlecht zu sehen. Das ist auch bei Vögeln so. Dadurch wird sowohl Tag- als auch Nachtziehern die Orientierung erschwert.
    Eine Methode zu Orientierung, die davon unbeeinflusst ist, ist die Orientierung am Erdmagnetfeld. Diese ist von uns Menschen noch nicht vollständig verstanden. Sie wird von Tagziehern und Nachtziehern verwendet.

  • Benenne die Flugordnungen der Zugvögel.

    Tipps

    Den Begriff Vogelschwarm hört man häufig. Streng genommen beschreibt er aber nur eine mögliche Flugformation der Vögel, die durchaus Ähnlichkeit mit einem Fischschwarm besitzt.

    Die Staffel sieht aus wie ein halber Keil.

    Lösung

    Auf dem Bild kannst du die unterschiedlichen Formationen von Zugvögeln sehen.

    • Ein Schwarm zeichnet sich dadurch aus, dass es erst einmal so aussieht, als würden alle Vögel durcheinanderfliegen. Aber auch in einem Schwarm gibt es Kommunikation und die Vögel achten aufeinander.
    • In einem Keil fliegen zum Beispiel Wildgänse. Die Formation sieht aus wie die Spitze eines Pfeils.
    • Eine Staffel sieht aus wie ein halber Keil.
    • Fliegen die Vögel in einer Kette, dann fliegen alle Vögel waagerecht nebeneinander.
    • Bei einer Reihe fliegt immer ein Vogel genau hinter einem anderen.
  • Erkläre, was passieren würde, wenn die Zugvögel im Sommer nicht zu uns zurückkehren würden.

    Tipps

    Viele Vögel fressen Früchte. Durch ihre Ausscheidung verbreiten sie den Samen der Pflanze.

    Würden die Vögel nicht zurückkehren, wäre es in den Sommerquartieren ziemlich überfüllt.

    Lösung

    • Im Sommerquartier:
    Viele Zugvögel verbringen bei uns in Europa den Frühling und den Sommer. Sie brüten hier und ziehen ihre Jungen auf. Dabei fressen sie eine Menge Insekten, Samen und manche sogar kleine Säugetiere.
    In unserem Beispiel besteht die Hauptnahrung aus Mücken und Holunderbeeren. Da ein wichtiger Fressfeind für die Mücken im Sommerquartier fehlt, könnte es zu einer Mückenplage kommen.
    Die Samen in den Holunderbeeren scheiden die Vögel normalerweise aus, wenn sie die Früchte fressen. Dabei verteilen sie die Samen in der Landschaft. Geschieht dies nicht mehr, werden die Holunderkerne nicht mehr richtig verteilt und die Holunderbestände gehen zurück.

    • Im Winterquartier:
    Die Winterquartiere der Vögel sind häufig in Afrika oder Südeuropa. Allerdings leben dort auch andere Vögel. Würden unsere Zugvögel im Sommer dort bleiben, würde es in den Sommerquartieren ziemlich voll werden. Die Zugvögel würden mit den heimischen Arten um Nahrung und Brutplätze konkurrieren.
    Da unsere Vogelart besonders viele Mücken frisst, könnten auch die Mückenpopulationen deutlich zurückgehen. Holunderbeeren hingegen würden durch die Vogelart besonders viel gefressen und ihre Samen verteilt. Das könnte dazu führen, dass die Holunderbüsche sich weiter ausbreiten.

    Die genauen Folgen, die solche Veränderungen für ein Ökosystem haben, sind niemals klar. Es ist also sehr gut so, dass die Zugvögel auch weiterhin zwischen Sommer- und Winterquartier wechseln.