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Vögel – Merkmale

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Die Autor*innen
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Team Realfilm
Vögel – Merkmale
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse - 7. Klasse - 8. Klasse

Vögel – Merkmale Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Vögel – Merkmale kannst du es wiederholen und üben.
  • Stelle die Bedeutung der aufgeführten Körperteile von Vögeln dar.

    Tipps

    Um sich in die Lüfte zu erheben, sollte ein Vogel möglichst leicht sein.

    Lösung

    Vögel besitzen zwei Beine. Sie sind wie wir Menschen Zweibeiner.
    Federn besitzen lichtreflektierende Pigmente, durch welche die Körpertemperatur besser konstant gehalten wird.
    Das Gabelbein ist ein spezieller gebogener Knochen, der den Brustkorb des Vogels beim Fliegen schützt, damit die inneren Organe wie das Herz und die Lunge weiterfunktionieren können.
    Das Skelett eines Vogels besteht aus hohlen Knochen. Dadurch wird das Körpergewicht verringert und das Fliegen leichter möglich.

  • Nenne drei Fakten über Vögel.

    Tipps

    Das Gabelbein gilt als ein Indiz für den Evolutionprozess der Dinosaurier zu Vögeln.

    Lösung

    Nicht die Vogelmännchen legen Eier, sondern die weiblichen Vögel. Der besondere Knochen, das Gabelbein, findet sich tatsächlich auch bei einigen fossilen Überbleibseln von Dinosauriern. Unter anderem aus diesem Grund geht man davon aus, dass Dinosaurier die nächsten Verwandten der Vögel sind.
    Ein gemeinsames Merkmal aller Vögel ist, dass sie Flügel besitzen, allerdings können nicht alle fliegen – so zum Beispiel der Pinguin oder der Emu.
    Vögel sind warmblütige Wirbeltiere. Ihre Befiederung hilft ihnen dabei, ihre Körpertemperatur aufrechtzuerhalten.

  • Ordne den abgebildeten Vogelbeinen die passenden Vogelgruppen und -arten zu.

    Tipps

    Um schneller schwimmen zu können, haben viele Tiere Schwimmhäute.

    Lösung

    Vögel haben je nach Lebensweise unterschiedliche Beine und Füße.
    So gibt es Raubvögel, wie zum Beispiel den Adler oder die Eule, welche ihre Füße dazu benötigen, ihre Beute beim Jagen besser ergreifen zu können. Außerdem haben sie spitze, scharfe Krallen.
    Wasservögel, wie zum Beispiel die Ente oder die Gans hingegen brauchen ihre Füße vor allem für den Antrieb im Wasser. Dazu besitzen sie Schwimmhäute zwischen den Zehen.
    Die letzte abgebildete Fußart gehört zu den Laufvögeln. Zu diesen gehören zum Beispiel der Strauß und der Emu. Ihre Beine sind lang und kräftig und eignen sich besonders gut um schnell zu laufen.

  • Fasse wichtige Anpassungen von Vögeln an das Leben in der Luft zusammen.

    Tipps

    Ein schwangerer, also trächtiger, Vogel könnte kaum fliegen.

    Lösung

    Vögel besitzen einige Anpassungen an ihr Leben in der Luft und können dadurch unglaubliche Flugleistungen vollbringen. Der Wanderfalke zum Beispiel kann bei der Jagd Geschwindigkeiten von über 300 km/h erreichen. Er ist ein Raubvogel mit einem typischen Hakenschnabel.
    Die Nordseeschwalbe legt auf ihren Reisen durchschnittlich 35.000 km oder mehr in einem Jahr zurück.
    Um solche Glanzleistungen absolvieren zu können, sind Vögel besonders leicht. Darum besitzen sie im Gegensatz zu Säugetieren kein Knochenmark – sie haben sogenannte Hohlknochen. Außerdem legen sie Eier und bringen keine lebenden Nachkommen zur Welt.
    Um den hohen Sauerstoffverbrauch zu kompensieren, der durch das stete Flügelschlagen entsteht, besitzen Vögel besondere Lungen und ein großes, leistungsstarkes Herz.

  • Skizziere die Merkmale, die alle oder nur manche Vogelarten aufweisen.

    Tipps

    Es gibt sehr unterschiedliche Vogelarten. Sie sind an verschiedene Lebendsbedingungen angepasst. So gibt es Wasservögel, Raubvögel und Singvögel.

    Lösung

    Zwar besitzen alle Vögel Flügel, allerdings können nicht alle fliegen. Pinguine und Emus zum Beispiel können trotz Flügel nicht fliegen.
    Auch Federn besitzen alle Vögel. Außerdem legen alle Vögel Eier.
    Greiffüße besitzen nur Raubvögel wie die Eule oder der Adler. Wasservögel wie die Ente oder die Gans hingegen besitzen Füße mit Schwimmhäuten, um im Wasser schneller voranzukommen.

  • Leite aus der Schnabelform von Vögeln ihre Ernährungweise her.

    Tipps

    Eine oder mehrere Schnabelformen solltest du mehreren Vogelarten zuordnen.

    Löffelschnäbel werden auch Entenschnäbel genannt.

    Menschen nutzen Hammer und Meißel zum Bearbeiten verschiedener Materialien.

    Lösung

    Auf zwei Abbildungen sieht man die Schnäbel von Wasservögeln. Einmal von einer Ente und einmal von einer Gans. Beide besitzen Löffel-Schnäbel. Diese sind breit und groß. Beim Gründeln suchen zum Beispiel Schwäne den Grund eines Gewässers nach etwas Nahrhaftem ab. Dabei bleiben Insekten und Pflanzen im Schnabel hängen und können verspeist werden.
    Auf der ersten Abbildung ist der Schnabel eines Raubvogels zu sehen. Dabei handelt es sich um einen Adler. Er besitzt zum Zerteilen von Fleisch einen spitzen, scharfen und hakenförmigen Schnabel. Es handelt sich also um einen Haken-Schnabel.
    Der Grünspecht besitzt wie andere Spechtarten einen sehr kräftigen und keilförmigen Schnabel. Ihn erkennst du hier an seinem roten Oberkopf. Er ernährt sich vor allem von Insekten, die unter der Baumrinde leben, und besitzt zum Bearbeiten des Holzes einen Meißel-Schnabel.
    Der Kegel-Schnabel ist kurz, breit und kompakt. Mit ihm lassen sich gut Nüsse und Samen knacken. Finken und Spatzen haben oft einen solchen Schnabel.