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Evolutionäre Anpassungen von Pflanzen 03:19 min

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Transkript Evolutionäre Anpassungen von Pflanzen

Was würdest du sagen, wenn ich behaupten würde, dass Menschen und Pflanzen viele Gemeinsamkeiten haben? Beide brauchen zum Leben Wasser, Luft und Licht. Und beide können sich an ihren Lebensraum anpassen. Wo es heiß ist, tragen wir Menschen kurze Hosen. Und in einer kalten Umgebung tragen wir dicke Jacken. Natürlich tragen Pflanzen keine Kleidung, aber sie können sich ihrem Lebensraum dennoch anpassen. Evolutionäre Anpassungen von Pflanzen. Kakteen leben in heißen, trockenen Wüsten. Wenn es mal regnet, können sie mit ihren weit verzweigten Wurzeln in kurzer Zeit eine große Menge Wasser aufnehmen. Sie speichern es in ihren dicken, schwammigen Stämmen. Schneeglöckchen können unter einer Schneedecke überleben. Ihre Stängel sind von harten, schützenden Blättern bedeckt. Wenn ein Schneeglöckchen wächst, kann es sich so seinen Weg durch den Schnee bahnen. Wenn der Schnee im Frühling schmilzt, erwacht es zum Leben. Seerosen wachsen in Seen und Teichen. Sie sind im Boden des Gewässers verwurzelt, aber ihre Blüten und die großen Seerosenblätter haben sich so angepasst, dass sie an der Oberfläche schwimmen. Moose haben sich an eine Umgebung ohne Erde angepasst und wachsen direkt an der Rinde von Bäumen oder auf Steinen. Erde gibt es im Wald reichlich, Licht eher weniger, also besitzen Bäume lange Stämme, damit ihre Blätter das Sonnenlicht erreichen können. Wenn du durch die Welt reist, wirst du überall Pflanzen finden, denn Pflanzen haben sich an verschiedenste Lebensräume angepasst. So wie wir.