30 Tage kostenlos testen:
Mehr Spaß am Lernen.

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

George Bernard Shaw 03:37 min

  • Ohne Druck

    Wissenslücken schließen

    videos
  • Überall

    wiederholen und üben

    tests
  • Im eigenen Tempo

    mit Arbeitsblättern lernen

    worksheets
  • Jederzeit

    Fragen stellen

    chat
Mit Spaß

Noten verbessern

30 Tage kostenlos testen

Testphase jederzeit online beenden

Textversion des Videos

Transkript George Bernard Shaw

In den dreißiger Jahren wurde George Bernard Shaw als berühmter Literat verehrt. An seinem achtzigsten Geburtstag 1936 fand sich eine Menschenmenge ein, als er einen Baum pflanzen wollte. Die Zuschauer unterhielt er mit einigen Scherzen. „Before I plant the tree, I think I should talk a little. It’s difficult for me to know exactly where my audience is.” Selbst in diesem Alter zeigte Shaw keine Anzeichen von Ermüdung. Der britische Politiker J.R. Kleins beschrieb ihn als brillanten Redner und provokanten Autor. Beides nutze Shaw, um seine politischen Ideale voranzutreiben. Seinen trockenen irischen Witz stellte er in den Dienst der Labour Party. Seine Reden füllten regelmäßig die Veranstaltungshallen. Wegen seiner sozialistischen Ideale sah sich Shaw immer stärker werdender Kritik ausgesetzt, was ihn sogar erfreute. Er besuchte das kommunistische Russland und kehrte als Unterstützer Stalins zurück, trotz Berichten über dortige Hungersnot und Ausbeutung. Über 250.000 Briefe verfasste der Ire insgesamt, beispielsweise an die Schauspielerin Ellen Terry, den Boxer J.N. Turny, oder den Autoren H.U. Wells. Zum Schreiben zog er sich auf sein Landhaus zurück. Dort lebte er mehr als 40 Jahre lang. Ein Teil seines Gartens war abgetrennt zum Holzhacken. An Blumen hatte er wenig Interesse, er genoss die Ertüchtigung. Mit seiner Frau zusammen machte er weite Spaziergänge, ihr Sommerhaus wurde zu seinem Refugium. Es verfügte über Strom und ein eigenes Telefon. In der Hütte entstanden unter anderem seine Werke, „Mensch und Übermensch“ und „Pygmalion“. Nach dem Tod seiner Ehefrau 1943 zog er dauerhaft in das Landhaus und gab die Wohnung in London auf. Er starb am 2. November 1950 im Alter von 94 Jahren, nachdem er von einer Leiter gefallen war. Die Kinderautorin Edith Nesbit fasste einmal zusammen: „Er ist ein gewitzter Autor und Redner, der schlimmste Schmeichler, den ich je traf. Furchtbar unzuverlässig, bleibt nicht immer bei der Wahrheit. Und ist dennoch einer der faszinierendsten Menschen, die ich je traf.“