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Sprossachse – Bau und Funktion (Basiswissen)

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Die Autor*innen
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Steffi123
Sprossachse – Bau und Funktion (Basiswissen)
lernst du in der 9. Klasse - 10. Klasse

Sprossachse – Bau und Funktion (Basiswissen) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Sprossachse – Bau und Funktion (Basiswissen) kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschrifte den Querschnitt der Sprossachse.

    Tipps

    Die Epidermis wird auch als Außenhaut bezeichnet.

    Der Siebteil, auch als Phloem bezeichnet, umfasst die Zellen, die die aufgenommenen Stoffe transportieren.

    Lösung

    Der Querschnitt durch die Sprossachse einer zweikeimblättrigen Pflanzen zeigt sehr schön die einzelnen Schichten.

    Die äußere Schicht bildet die Epidermis, gefolgt vom Rindengewebe. Die Leitbündel lassen sich einteilen in einen Siebteil und einen Gefäßteil (Holzteil). Innen liegt das Mark.

    Bei den zweikeimblättrigen Pflanzen wie der Sonnenblume sind die Leitbündel ringförmig angeordnet. Diese Anordnung findest du bei den einkeimblättrigen wie der Maispflanze nicht. Hier sind die Leitbündel frei verteilt im Spross.

  • Beschreibe die Funktionen der einzelnen Schichten der Sprossachse.

    Tipps

    Die Epidermis bildet die äußere Schicht der Sprossachse.

    Der Zentralzylinder besteht unter anderem aus Mark und Markstrahlen, und den Leitbündeln.

    Lösung

    Die Sprossachse ist eine Verbindung zwischen den unterirdischen Wurzeln und den überirdischen Blättern und Blüten. Ein Stängelquerschnitt zeigt die einzelnen Schichten der Sprossachse. Alle diese Schichten haben spezielle Funktionen:

    Die Epidermis bildet die Außenhaut der Sprossachse und dient somit zum Schutz.

    Das Rindengewebe dient der Festigung und Speicherung von Stoffen.

    Im Bildungsgewebe werden neue Zellen gebildet und der Zentralzylinder enthält die Leitbündel. Die Leitbündel werden in den Gefäßteil (Transport von Wasser und Mineralsalzen von der Wurzel zu den Blättern) und den Siebteil (Transport von Nährstoffen aus den Blättern in die Wurzeln) unterteilt.

    Das Mark dient, wie auch das Rindengewebe, der Speicherung von Stoffen.

  • Benenne die speziellen Ausbildungen der Sprossachse.

    Tipps

    Als Sukkulenten werden zum Beispiel Kakteen bezeichnet.

    Dieser Begriff leitet sich von dem lateinischen Wort suculentus für „saftreich" ab.

    Leitbündel sind für den Transport von Wasser und Nährstoffen zuständig.

    Lösung

    Kakteen weisen eine besondere Sprossachsenmetamorphose auf. Sie ist fleischig verdickt und dient der Wasserspeicherung. Das Gewebe dieser Sprossachse besitzt vergrößerte Vakuolen. Die Blätter werden umgebildet oder fehlen ganz. Die Fotosynthese übernimmt die äußerste Schicht der Sprossachse, die Epidermis.

    Eine andere Form der Metamorphose zeigt sich bei der Sprossdorne. Diese dient der Abwehr von Fressfeinen. Du kannst sie zum Beispiel bei Schlehen finden.

  • Vergleiche die Sprossknolle und die Wurzelknolle miteinander.

    Tipps

    Sprossknollen besitzen Sprossanlagen. Bei der Kartoffel nennt man sie Augen.

    Die Wurzelknollen besitzen keine Sprossanlagen. Sie dienen zur Speicherung der Nährstoffe.

    Die geschlechtliche Fortpflanzung der Kartoffeln geschieht über die Blüten der Kartoffelpflanze.

    Topinambur ist die Süßkartoffel. Im Gegensatz zur normalen Kartoffel wird sie aus den Wurzelknollen gebildet.

    Lösung

    Es gibt Umbildungen bei der Sprossachse und auch bei den Wurzeln.

    Häufig verwechselt werden die Spross- und Wurzelknollen.

    So sind die Kartoffelknollen keine Wurzelknollen, sondern Sprossknollen. Diese Knollen besitzen Sprossanlagen. Zum Beispiel wachsen aus den Augen der Kartoffelknolle neue Kartoffelpflanzen. Solche Sprossknollen findet man auch oberirdisch zum Beispiel bei dem Kohlrabi.

    Die Wurzelknollen findet man häufig bei Frühblühern. Sie speichern dort ihre Nährstoffe und können so im Frühjahr gleich austreiben. Die Wurzelknollen besitzen keine Sprossanlagen, sie sind verdickte Seitenwurzeln.

  • Benenne krautige und holzige Sprossachsen.

    Tipps

    Bei Bäumen und Sträuchern wird die Sprossachse auch als Stamm bezeichnet.

    Welche Pflanzen haben eine hölzerne Sprossachse?

    Lösung

    Sprossachsen sind vielfältig in ihrer Gestalt und Form. Sie können krautig oder auch hölzern sein.

    Die Sprossachsen der krautigen Pflanzen werden als Stängel bezeichnet. Hierzu zählen zum Beispiel Sonnenblumen, Tulpen oder auch Gänseblümchen.

    Holzige Sprossachsen finden wir bei Bäumen und Sträuchern. Sie werden auch als Stamm bezeichnet

    Bei Gräsern bezeichnet man die Sprossachse als Halm.

  • Erkläre das Leitsystem der Sprossachse.

    Tipps

    Das Wort Lignin stammt von dem lateinischen Wort lignum und bedeutet Holz.

    Das Phloem, auch genannt der Siebteil, umfasst die Zellen, die Nährstoffe transportieren.

    Lösung

    Die Leitbündel befinden sich im Zentralzylinder der Sprossachse. Sie setzen sich aus dem Xylem und Phloem zusammen.

    Das Xylem besteht aus toten Zellen. In den Zellwänden wird Lignin eingelagert. Diese verholzten Zellen halten so auch dem Transpirationssog stand. Der Transportweg verläuft aus den Wurzeln in die Zellen.

    Das Phloem besteht aus lebenden Zellen. Im Phloem werden die Assimilate aus den Blättern in die übrigen Pflanzenteile transportiert.