Verbreitung von Früchten und Samen
Verbreitung von Samen und Früchten in der Biologie: Samen enthalten Keimlinge von Pflanzen und dienen zur Ausbreitung. Unterscheide zwischen Nackt- und Bedecktsamern. Entdecke die Vielfalt von Früchten und die verschiedenen Verbreitungsmechanismen: Wind, Wasser, Tiere, Menschen. Selbstverbreitung geschieht durch explodierende Früchte oder Schwerkraft. Interessiert? Erfahre mehr darüber hier!
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Verbreitung von Früchten und Samen Übung
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Nenne die Mechanismen, über die Pflanzensamen verbreitet werden.
TippsEin Begriff bleibt übrig.
Mechanismen der Selbstausbreitung können beispielsweise das Fallen der Samen auf den Boden durch reine Schwerkraft oder Schleudermechanismen sein.
Sowohl Tiere als auch Menschen können Samen durch den Verzehr oder an ihrem Körper zu einem anderen Ort bringen. Menschen setzen zusätzlich auch gezielt Samen oder Jungpflanzen in den Boden ein, um Zier- und Nutzpflanzen zu ziehen.
Die Ausbreitung von Samen durch den Wind kann über lange Strecken und weite Landschaften hinweg erfolgen.
LösungLockfrüchte locken Tiere und Menschen an, da ihre Früchte als Nahrungsquelle dienen. Die unverdaulichen Samen bleiben übrig und können über weite Strecken verbreitet werden. Menschen bringen zusätzlich auch gezielt Samen oder Jungpflanzen in den Boden ein, um Zier- und Nutzpflanzen zu ziehen.
Die Verbreitung von Samen durch den Wind oder das Wasser kann über lange Strecken und weite Landschaften hinweg erfolgen.
Mechanismen der Selbstausbreitung können beispielsweise das Fallen der Samen auf den Boden durch reine Schwerkraft oder Schleudermechanismen sein.
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Benenne die Art der Frucht hinsichtlich ihrer Samenausbreitung.
TippsEine Streufrucht gibt ihre Samen nach der Fruchtreife durch Öffnung oder Aufklappen frei und verbreitet sie so in ihrer Umgebung.
Eine Schleuderfrucht verbreitet ihre Samen durch explosionsartige Bewegungen in einem mehr oder weniger weitem Umkreis. Zurück bleiben oft spiralförmige Überreste der Samenanlage.
Eine Lockfrucht lockt Tiere und Menschen durch Merkmale wie ihre Farbe oder ihren Geruch an. Sie regt damit und durch ihren Geschmack zum Verzehr an. Sie enthält einen unverdaulichen Samen, welcher an einem weiter entfernten Ort ausgeschieden werden kann.
LösungEine Lockfrucht lockt Tiere und Menschen durch Merkmale wie ihre Farbe oder ihren Geruch an. Sie regt damit und durch ihren Geschmack zum Verzehr an. Sie enthält einen unverdaulichen Samen, welcher an einem weiter entfernten Ort ausgeschieden werden kann.
Beispiele sind die Kirsche oder die Schwarze Johannisbeere.Eine Streufrucht gibt ihre Samen nach der Fruchtreife durch Öffnung oder Aufklappen frei und verbreitet sie so in ihrer Umgebung.
Ein Beispiel dafür ist der Klatschmohn.Eine Schleuderfrucht verbreitet ihre Samen durch explosionsartige Bewegungen in mehr oder weniger weitem Umkreis. Zurück bleiben oft spiralförmige Überreste der Samenanlage.
Ein Beispiel dafür ist das Springkraut.Eine Flugfrucht lässt ihre Samen durch den Wind verbreiten.
Beispiele dafür sind der Löwenzahn oder der Ahorn. -
Ordne die Ausbreitungsmechanismen der Samen den passenden Pflanzen zu.
TippsManche Leute sprechen vom Sommerschnee, wenn sie die watteartigen Pappelsamen sehen.
Eicheln sind die Früchte der Eiche.
Die Früchte der Springkräuter öffnen sich explosionsartig und die Samen schleudern heraus.
Das Besondere an der Erle ist, dass sie luftgefüllte Auswüchse besitzt, die den Samen als Schwimmpolster dienen.
LösungDie Früchte der Eichen, die Eicheln, werden verbreitet durch Tiere, zum Beispiel durch Eichhörnchen.
Die watteartigen Pappelsamen werden passiv vom Wind getragen.
Die Samen der Erle befinden sich in luftgefüllten Polstern und gelangen so über das Wasser zu anderen Ufern.
Die Früchte der Springkräuter öffnen sich explosionsartig und die Samen schleudern heraus. Es handelt sich daher um eine Selbstausbreitung.
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Bestimme, welche der Pflanzen durch Tiere und welche durch den Wind verbreitet werden.
TippsDas Bild zeigt Früchte der Linde.
Dieses Bild zeigt eine Klette. Sie verfängt sich leicht im Fell von Tieren.
Aus den Früchten des Holunders lässt sich Saft machen.
Die Früchte der Birke sind Flügelnüsse.
Beiden Ausbreitungsmechanismen müssen jeweils vier Pflanzen zugeordnet werden.
LösungWindausbreitung:
- Die Früchte des Löwenzahns bilden kleine Fallschirmchen, mit denen sie durch die Luft fliegen.
- Die Früchte der Birke sind mit oberflächlich vergrößerten Anhängen, die wie Flügel aussehen, gute Gleiter.
- Lindenfrüchte sind Kurzstreckenflieger. Sie landen unweit des Baumes.
- Ahornfrüchte legen im Wind nur kürzere Strecken zurück.
Tierausbreitung:
- Kletten haben Früchte mit Widerhaken, die gut am Fell und auch an unserer Kleidung haften.
- Eicheln, die Früchte der Eiche, werden zum Beispiel durch Eichelhäher und Eichhörnchen verbreitet.
- Die Früchte von Holunder und Kirsche werden von Tieren gefressen, welche die unverdaulichen Samen übrig lassen oder mit ihrem Kot an einer anderen Stelle wieder ausscheiden.
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Gib an, welche Samen durch den Wind verbreitet werden.
TippsFlugfrüchte können durch den Wind verbreitet werden.
Flugfrüchte sind dadurch gekennzeichnet, dass sie sehr leicht sind und teils schirm- oder flügelartige Strukturen haben.
Früchte, die wir essen, zum Beispiel Beeren- oder Schalenobst, sind Lockfrüchte. Sie sind zu schwer, um durch den Wind verbreitet zu werden.
Zwei der Bilder zeigen Früchte mit Samen, die durch den Wind transportiert werden.
LösungFlugfrüchte können durch den Wind verbreitet werden. Sie sind sehr leicht und besitzen oft schirm- oder flügelartige Strukturen.
Die Doppelfrüchte des Ahorns sind ausgezeichnete Schraubenflieger: Sie drehen sich um ihre eigene Achse und bewegen sich so schraubenartig durch die Luft.
Die Früchte des Löwenzahns bilden kleine Fallschirmchen und gehören zu den Schirmfliegern.Früchte, die wir essen, zum Beispiel Beeren- oder Schalenobst, sind Lockfrüchte. Sie sind zu schwer, um durch den Wind verbreitet zu werden.
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Prüfe die Aussagen zur Samenausbreitung auf ihre Richtigkeit.
TippsDrei der Aussagen sind richtig.
Ein Beispiel für Nacktsamer ist die Tanne. Im Gegensatz dazu gibt es Bedecktsamer, für die Kirsche und Holunder Beispiele sind.
Verwechsele nicht die Bestäubung mit der Samenausbreitung!
LösungDie meisten Pflanzen sind standortgebunden: Sie können sich nur ausbreiten, wenn sie Samen bilden.
Bei Bedecktsamern befinden sich die Samen in den Früchten.
Die Samenausbreitung dient der Arterhaltung der Pflanze.Aus den Samen können sich neue Pflanzen entwickeln. Dazu müssen diese allerdings erst an einen geeigneten Ort gelangen. Durch eine möglichst weite Verbreitung der Samen wird die Konkurrenz zwischen den einzelnen Keimlingen sowie die Konkurrenz zur Mutterpflanze der Keimlinge verringert.
Dafür nutzen Pflanzen verschiedene Ausbreitungsmechanismen, unter anderem die Tierausbreitung. Diese geschieht hauptsächlich durch Wirbeltiere, aber auch durch einige Insekten wie Ameisen.
Achtung: Verwechsele nicht die Bestäubung mit der Samenausbreitung! Bienen sind typische Bestäuber und transportieren Pollen zum weiblichen Teil der Blüte. Dadurch entstehen überhaupt erst die Samen der Blütenpflanzen.Zur Samenausbreitung dienen sehr häufig Vögel. Die Kirsche setzt zum Beispiel auf eine Verdauungsverbreitung durch Vögel: Die unverdaulichen Kirschkerne werden mit dem Vogelkot an einer anderen Stelle ausgeschieden und so verbreitet.
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