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Aufbau der Pflanzen: Die Blätter 02:46 min

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Transkript Aufbau der Pflanzen: Die Blätter

Blätter. Es gibt sie in allen möglichen Formen und Größen, aber fast alle sind sie darauf ausgelegt, Sonnenlicht einzufangen. Die Blattspreite besteht aus einer oberen, einer unteren und einer mittleren Schicht. Die obere Schicht nennt man Epidermis. Sie ist mit einer Wachsschicht überzogen, die der Epidermis Schutz bietet und vor Wasserverlust schützt. Die untere Epidermis besitzt kleine Spaltöffnungen, Stomata genannt. Schließzellen kontrollieren, wann sich die Spaltöffnungen öffnen, sodass Wasser verdunsten und die Gase Kohlendioxid und Sauerstoff ausgetauscht werden können. Zwischen der oberen und der unteren Epidermis liegt das Mesophyll. Adern transportieren Wasser und Mineralien zum Blatt hin und die Nahrung, die das Blatt produziert, zum Rest der Pflanze. Am Boden des Mesophylls sind die Zellen unregelmäßig und mit großen Zwischenräumen, sogenannten Interzellularen, angeordnet, um dort einen Gasaustausch zu ermöglichen. Weiter oben sind die Zellen dichter zusammengepackt. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, so viel Licht wie nur möglich einzufangen. Jede Zelle enthält zahlreiche Chloroplasten, kleine Beutel, die einen grünen Farbstoff namens Chlorophyll enthalten. Chlorophyll nutzt Sonnenenergie, um Nahrung für die gesamte Pflanze zu produzieren. Dieser Prozess, die Fotosynthese, ist die Hauptaufgabe des Blattes. Sie ist der Grund dafür, dass sich der anatomische Aufbau des Blattes so entwickelt hat. Flach, um Sonnenlicht einzufangen. Schwammig, um Gasaustausch zu ermöglichen. Mit einer Wachsschicht auf der Oberseite, um vor Wasserverlust zu schützen. Und tiefgrün durch den Farbstoff Chlorophyll. Alles Eigenschaften, die für die Fotosynthese der Pflanzen unentbehrlich sind.