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Cuba: La revolución cubana

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Die Autor*innen
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Vladimir Barrios
Cuba: La revolución cubana
lernst du im 3. Lernjahr - 4. Lernjahr

Grundlagen zum Thema Cuba: La revolución cubana

Inhalt

Die kubanische Revolution

¡Patria o Muerte! (Heimat oder Tod!)

Mit diesem Schlachtruf des Revolutionärs Che Guevara begann 1956 offiziell der Aufstand der Rebellen in Kuba. Er dauerte von 1956 bis 1959 und ging als kubanische Revolution in die Geschichtsbücher ein. In diesem Text werden Ursachen und Ablauf der kubanischen Revolution einfach erklärt.

kubanische Revolution unter Fidel Castro

Auslöser: Warum die kubanische Revolution begann

Wieso gab es die kubanische Revolution überhaupt? Die Geschichte der kubanischen Revolution beginnt am 10. März 1952. An diesem Tag wird Fulgencio Batista Präsident Kubas – nicht durch demokratische Wahlen, sondern durch einen Militärputsch gegen den bisherigen Präsidenten Carlos Prío Socarrás.

Batistas Regierungszeit war geprägt von Korruption. Zudem richtete er die Wirtschaft und Politik des Landes im Interesse der USA aus. Weitere Gründe für die kubanische Revolution waren soziale Probleme: zum Beispiel fehlende Bildung und schlechte Lebensbedingungen eines Großteils der Bevölkerung.

Verlauf der kubanischen Revolution

Am 26. Juli 1953 beginnt der Aufstand der Bevölkerung gegen die Diktatur von Batista mit einem Überfall auf die Cuartel de Moncada (Moncada-Kaserne/Moncada-Quartier) in der Stadt Santiago de Cuba. Der Rebell Fidel Castro und rund 200 seiner Anhänger versuchen, die Kaserne zu erstürmen. Ihr Ziel ist es, der Welt zu beweisen, dass die Regierung Batistas verwundbar ist. Außerdem wollen sie Waffen und Munition erbeuten. Ihr Überfall scheitert allerdings. Mit ihren rostigen Flinten haben die Rebellen gegen die Soldaten von Batista keine Chance. Die Überlebenden fliehen. In den folgenden Tagen aber werden viele von der Regierung aufgespürt, gefoltert und getötet. Der Erzbischof von Santiago schreitet ein und fordert, die überlebenden Rebellen vor Gericht zu stellen. Auch Fidel Castro und sein Bruder Raúl Castro landen vor Gericht. Fidel Castro selbst war Jurist. In seiner Rede vor Gericht sagt er einen Satz, der heute weltberühmt ist:

La historia me absolverá. (Die Geschichte wird mich freisprechen.)

Fidel wird als Anführer der Rebellen zu 15 Jahren Haft verurteilt.

Im Jahr 1955 kommen jedoch alle politischen Gefangenen frei – Dank einer Generalamnestie. Viele von ihnen landen erneut im Gefängnis. Fidel und sein Bruder gehen ins Exil nach Mexiko. Ein Jahr später, also 1956, kehren sie zurück, um zu kämpfen. Bei ihnen ist der berühmte Revolutionär Che Guevara aus Argentinien und gut 80 weitere Kämpfer. Sie nennen sich: Movimiento del 26 de Julio (Bewegung des 26. Juli) – in Anspielung auf den Tag, an dem sie die Kaserne überfallen hatten.

Von dem Gebirgszug Sierra Maestra aus organisieren die Rebellen ihren Guerillakampf gegen die Diktatur Batistas. Der Krieg dauert zwei Jahre. In dieser Zeit wird Fidel als Anführer der kubanischen Revolution weltberühmt. In ganz Lateinamerika sympathisieren Menschen mit der Revolution in Kuba und unterstützen den kubanischen Freiheitskämpfer und seine Anhänger moralisch. Im Laufe der Zeit weitet sich die Macht der Revolutionäre aus. Am 1. Januar 1959 zieht Fidel erstmals in die Hauptstadt La Habana ein. Das ist der Sieg der kubanische Revolution. Batista flieht nach Santo Domingo und Manuel Urrutia wird Präsident. Nichtsdestotrotz liegt die Macht eigentlich in den Händen Fidel Castros.

Auswirkungen der kubanischen Revolution

Kuba veränderte sich stark unter der Hand der Revolutionäre. Die wichtigsten Umbrüche waren:

  • Verstaatlichung von Firmen
  • Landwirtschaftsreform
  • Alphabetisierung
  • Beginn eines sozialistisch-kommunistischen Staates

Auswirkungen der kubanischen Revolution: Verstaatlichung von Firmen

Unter Batista gab es viele US-amerikanische Firmen in Kuba, unter anderem aus den Bereichen: Zuckerproduktion, Elektronik und Telefone. Diese wurden unter den Revolutionären verstaatlicht. Das bedeutet, dass die Regierung sie kontrollierte.

Auswirkungen der kubanischen Revolution: Landwirtschaftsreform

In seiner Rede vor Gericht nach dem Überfall auf die Kaserne hatte Fidel Castro gesagt, dass eine revolutionäre Regierung das System der Landwirtschaft reformieren müsse. Das war eines der wichtigsten Ziele der kubanische Revolution. Die Landwirtschaftsreform war das erste Gesetz, das die Revolutionäre verabschiedeten. Es verteilte das Land an diejenigen, die es auch bewirtschafteten: die Bauern. Zudem verbot das Gesetz Menschen oder Firmen aus dem Ausland den Besitz von Land in Kuba. Lediglich kleine landwirtschaftliche Betriebe durften bleiben.

Auswirkungen der kubanischen Revolution: Alphabetisierung

Das Thema Bildung wurde unter der neuen Regierung Priorität. 700 000 Kubanerinnen und Kubaner lernten in nur einem Jahr lesen und schreiben. Die Anzahl der Lehrkräfte in ländlichen Regionen verdoppelte sich. Heutzutage gehen in Kuba alle Kinder zur Schule. Das Land hat eine extrem hohe Alphabetisierungsrate.

Auswirkungen der kubanischen Revolution: Beginn eines sozialistisch-kommunistischen Staates

Unter dem marxistischen-leninistischen Prinzip schuf die Regierung einen sozialistischen und kommunistischen Staat. Später wurde Kuba zu einer demokratischen Republik mit nur einer Partei: der Partido Comunista de Cuba. Diese Partei wurde 1965 gegründet.

Auswirkungen der kubanischen Revolution: revolutionäre Symbole

Weitere Folgen der kubanischen Revolution sind auch in anderen Ländern bis heute präsent: So gelten die olivfarbenen Ganzkörperanzüge der Guerilleros heute oft als Kleidung der kubanischen Revolution. Einige Menschen tragen auch T-Shirts mit einem Gesicht von Che Guevara. Kubanische Flaggen mit Che, einer geschlossene Faust in der Luft und Fidel gelten auch heute noch als Symbole der kubanischen Revolution. Fidel Castro wurde damals übrigens máximo líder (größter Anführer/Oberhaupt) und comandante en jefe (Oberbefehlshaber) genannt. Der Tag des Überfalls auf die Kaserne (26. Juli) ist bis heute der kubanische Nationalfeiertag.

Ende der kubanischen Revolution

Man könnte sagen, dass die Revolution 1959 endete, als Fidel und seine Anhänger in der Hauptstadt La Habana ankamen. Einige Historiker sind jedoch anderer Meinung. Sie sagen: Die Revolution wird erst enden, wenn Kuba einen politischen Wandel vollzogen hat. Die Beibehaltung des revolutionären Kurses und der Führungsanspruch der kommunistischen Partei sind Teil davon. Dabei darf nicht vergessen werden: Auch Fidel wandte Gewalt an, um seine Ziele durchzusetzen. Er war fast ein halbes Jahrhundert im Amt. Als er 2006 erkrankte, zog er sich zurück und übergab 2008 die Führung des Staates seinem Bruder Raúl. Einige sehen Fidel Castro als Held an, andere als Diktator.

Nun hast du eine Zusammenfassung zur kubanischen Revolution erhalten. Folgende Vokabeln könnten dir bei deinem Referat ebenfalls weiterhelfen:

spanisch deutsch
la insurrección der Aufstand
el asalto der Überfall
el cuartel die Kaserne
el enfrentamiento der Zusammenstoß

Wenn du erfahren willst, wie es weiterging in Kuba, schau dir die Videos zur Invasion in der Schweinebucht in Kuba und zum Auslöser der Kubakrise an.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Referat zur kubanischen Revolution

Eine Kurzfassung der kubanischen Revolution geben dir folgende Antworten:

Wann war die kubanische Revolution?
Wer war der Anführer der kubanischen Revolution?
Wie hat sich Kuba durch die Revolution verändert?

Transkript Cuba: La revolución cubana

Hola, ¿cómo estás? Hoy quiero contarte los datos más importantes sobre la revolución cubana. Seguramente habrás escuchado muchas veces los nombres de: Che Guevara, Fidel Castro o Camilo Cienfuegos. Ellos fueron los líderes más importantes de la revolución. En este video quiero contarte primero el origen de la revolución cubana. Seguidamente te explicaré uno a uno cuáles fueron los hechos más importantes, para después mostrarte cuáles fueron los cambios más importantes después de la revolución. Y finalmente quiero contarte sobre el fin de la revolución. Veamos el origen. El diez de marzo de 1952, Fulgencio Batista se tomó el poder, gracias a un golpe de estado contra Carlos Prío Socarrás. El gobierno de Batista estuvo marcado por una alta corrupción y, sobre todo, por un arrodillamiento económico y político frente a los Estados Unidos. Esto generó falta de educación y malas condiciones de vida para los cubanos. Por está razón, en 1953 comenzó una insurrección apoyada por la mayoría de los cubanos, y que duraría hasta 1959. Esa insurrección es lo que se conoce como revolución cubana. Veamos ahora cuáles fueron los principales hechos dentro de la insurrección. El 26 de julio de 1953, con el asalto al cuartel de Moncada, comenzó oficialmente la insurrección contra Batista. El asalto, dirigido por Fidel Castro al mando de unos 200 hombres, fracasó y su jefe fue condenado a 15 años de prisión. Sin embargo, Castro salió libre al año siguiente y creó, desde México, el Movimiento 26 de Julio. Igualmente, reorganizó a los insurgentes y contactó al revolucionario argentino Ernesto “Che” Guevara. En 1956, Castro regresó a Cuba y se adentró en la Sierra Maestra para coordinar la insurrección. Desde ese momento comenzó una guerra contra Batista que duró dos años. Durante ese periodo hubo varios enfrentamientos entre las guerrillas de Castro y el gobierno de Batista. En ese tiempo, la revolución se hizo conocida mundialmente y Fidel Castro pasó a ser una personalidad mundial. La mayoría de los pueblos, sobre todo de Latinoamérica, simpatizaban con la revolución cubana y la apoyaron moralmente. Poco a poco, durante los años de guerra, las guerrillas de Castro y Guevara se fueron tomando el poder en la isla. El primero de enero de 1959, Fidel Castro entró por primera vez a La Habana. Y con esto triunfó la revolución. Batista huyó a Santo Domingo y Manuel Urrutia fue designado presidente. Aunque en realidad, el poder estuvo siempre en las manos de Castro. Veamos ahora los cambios más importantes que se dieron en Cuba después de la revolución. Los cambios fueron: estatización de empresas, una reforma agraria, la alfabetización y la creación de un estado socialista-comunista. Primero, las empresas estadounidenses fueron estatizadas y empezaron a ser controladas por los cubanos. Segundo, la tierra se distribuyó entre los campesinos que anteriormente no tenían. Tercero, la educación se convirtió en prioridad del gobierno revolucionario. La Unesco elogió esta campaña. En tan solo un año, 700.000 personas fueron alfabetizadas, y los profesores en las zonas rurales fueron duplicados. Hoy en día, Cuba es un país libre de analfabetismo y todos los niños van al colegio. Cuarto, se creó un estado socialista-comunista bajo los principios del marxismo-leninismo. Tiempo después, Cuba se convirtió en una república democrática unipartidista. El Partido Comunista de Cuba se creó en 1965. Veamos ahora el fin de la revolución. Se puede decir que la revolución acabó en 1959 con la llegada de Fidel Castro a La Habana. Sin embargo, hay historiadores que opinan que la revolución no ha acabado y sigue hasta que en Cuba haya un cambio político. Esto quiere decir que hablar de un fin de la revolución es difícil. Bueno, espero que te hayas divertido con este video. Y no olvides seguir viendo mis otros videos sobre Latinoamérica. ¡Hasta pronto!

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