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Willi bei der Oberbürgermeisterin

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Team Wissensdurst
Willi bei der Oberbürgermeisterin
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Willi bei der Oberbürgermeisterin

Inhalt

Das Amt der Oberbürgermeisterin und des Oberbürgermeisters

Gibt es bei dir in der Stadt eine Oberbürgermeisterin oder einen Oberbürgermeister? Vielleicht hat deine Stadt aber auch eine Bürgermeisterin oder einen Bürgermeister. Was ist denn eigentlich genau der Unterschied und wann heißt es Bürgermeisterin/Bürgermeister und wann Oberbürgermeisterin/Oberbürgermeister? Genau das erklärt dieser Text zur Oberbürgermeisterin und zum Oberbürgermeister für Kinder.

Ob eine Oberbürgermeisterin/ein Oberbürgermeister oder eine Bürgermeisterin/ein Bürgermeister für eine bestimmte Zeit das Oberhaupt einer Stadt ist, hängt in Deutschland von dem jeweiligen Bundesland ab. Jedes Bundesland hat hier seine eigenen Regeln, ob und wann es eine Oberbürgermeisterin/einen Oberbürgermeister gibt. Oft findest du das Amt der Oberbürgermeisterin und des Oberbürgermeisters zum Beispiel in Großstädten.

Welche Aufgaben hat eine Oberbürgermeisterin/ein Oberbürgermeister?

Im Willi wills wissen-Video erfährst du von einigen Aufgaben einer Oberbürgermeisterin – diese Aufgaben hat natürlich auch ein Oberbürgermeister. In dieser Tabelle findest du einige wichtige Aufgaben im Überblick:

Aufgaben der Oberbürgermeisterin und des Oberbürgermeisters Erklärung
Sie repräsentieren die Gemeinde. Das heißt, dass sie die Gemeinden nach außen vertreten und zum Beispiel Reden auf Eröffnungsfeiern oder bei Ehrungen halten.
Sie vertreten die Gemeinde gesetzlich. Das heißt, dass sie zum Beispiel Verträge für die Gemeinde unterschreiben.
Sie haben den Vorsitz des Gemeinde- oder Stadtrats. Das heißt, dass sie den Rat leiten. Die Gemeinde wählt diesen Rat. Er trifft zusammen mit der Oberbürgermeisterin oder dem Oberbürgermeister die wichtigen Entscheidungen für die Gemeinde.
Sie leiten die Stadtverwaltung. Das heißt, dass sie von allen Angestellten der Gemeinde die Vorgesetzten sind.
Sie sind Ansprechpartnerin/Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. Das heißt, dass sie zum Beispiel Sprechstunden für sie anbieten.

Jetzt weißt du, was eine Oberbürgermeisterin und ein Oberbürgermeister den ganzen Tag so machen. Sie haben somit die gleichen Aufgaben wie eine Bürgermeisterin oder ein Bürgermeister. Aber wie wird man eigentlich Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister?

Die Wahl zur Oberbürgermeisterin/zum Oberbürgermeister

Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister zu sein, ist ein politisches Amt und kein Beruf. In einer demokratischen Wahl werden sie in dieses Amt gewählt.
Vielleicht fragst du dich jetzt, wer die Oberbürgermeisterin oder den Oberbürgermeister wählt? Das ist in den Städten unterschiedlich geregelt. Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister können in manchen Städten und Gemeinden von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt werden, die eine Wahlerlaubnis haben, oder sie werden von dem jeweiligen Stadt- beziehungsweise Gemeinderat gewählt. Für die Wahl zur Oberbürgermeisterin und zum Oberbürgermeister lassen sich Menschen aufstellen, die dieses Amt ausüben möchten.

Transkript Willi bei der Oberbürgermeisterin

Das ist eine Bäckerei hier. Hier arbeitet der Bäckermeister und der backt Brot. Das hier ist ein Malergeschäft, hier arbeitet der Malermeister und der malt Häuser an. Das hier ist eine Metzgerei, hier arbeitet der Metzgermeister und der macht Würste. Und was macht eigentlich der Bürgermeister? Das ist das Rathaus von Schweinfurt, ich stehe in Schweinfurt. Und was der Schweinfurter Bürgermeister den ganzen Tag macht, das schaue ich mir jetzt an. Ach, Entschuldigung, können Sie mir sagen, wo es hier zum Bürgermeister geht? Ja, das ist diese Tür, 230. Danke. Hallo, ich will zum Bürgermeister. Ich bin der Willi. Ich habe einen Termin. Ja, hallo Willi, ich weiß Bescheid. Aber ich muss dir kurz sagen, wir haben keinen Bürgermeister, sondern eine Bürgermeisterin beziehungsweise sogar eine Oberbürgermeisterin hier in Schweinfurt. Und ich kann sie kurz für dich rufen. Einen Moment bitte. Das wäre nett. Danke schön. Frau Oberbürgermeisterin, der Willi ist da und wollte Sie kurz sprechen. Wenn Sie mal rauskommen würden. Danke. Tschüss. Oberbürgermeisterin. Hallo Willi. Hallo. Mein Name ist Grieser, ich bin die Oberbürgermeisterin. Wir haben uns vorhin schon gesehen. Genau. Auf dem Gang. Auf dem Gang draußen. Ja, das freut mich ja. Das habe ich nicht gewusst eben. Wir haben jetzt gleich Stadtratssitzung. Möchtest du mitkommen? Ich habe schon meine Unterlagen mit. Ja sicher. Aber ich hätte nur eine Frage. Wie sagt man denn zu Ihnen, Frau Oberbürgermeister, oder? Nein, zu mir sagst du einfach Frau Grieser und im Stadtrat selber da ist es Frau Oberbürgermeisterin. Und da gehen wir jetzt hin, zum Stadtrat? Da gehen wir jetzt hin, wenn du möchtest. Bitte. Okay, sicher. Kommt mit. Ich komme zur Tagesordnung, liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, und frage Sie, ob Sie mit der Tagesordnung einverstanden sind? Herr Bebersdorf? Alle die hier sitzen sind gewählte Politiker und heißen Stadträte. Sie kümmern sich um alles, was die Stadt und die Bürger angeht. Frau Grieser, die Oberbürgermeisterin, hat den Vorsitz. Und ich, ich darf neben ihr sitzen. Das ist ein allgemeingültiges Thema. Wir werden jetzt darüber abstimmen. Es gibt keine weitere Wortmeldung mehr. Wer dem Antrag des Kollegen Bebersdorf zustimmt, den bitte ich um das Handzeichen. Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs Stimmen dafür. Damit ist dieser Antrag mehrheitlich abgelehnt. Und ich rufe auf Punkt drei. Frau Grieser, darf ich ganz kurz was fragen? Willi hat eine Wortmeldung. Ja, Willi, bitte schön. Bediene dich doch bitte des Mikrofons. Also, wenn ich das richtig verstehe, Sie machen, Sie fassen hier so richtige Entscheidungen. Und was Sie hier beschließen, das muss dann auch gemacht werden? Das muss dann auch gemacht werden, ja. Ich hätte auch einen Antrag, könnte ich den auch stellen? Wer stimmt dem zu, dass er einen Antrag stellen darf? Ah, ja. Gut, das ist eindeutig die Mehrheit. Bitte, Willi. Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Bürgermeister, liebe Politiker aller Parteien. Sie wissen es ja wahrscheinlich, die Sommerferien, die dauern ja normalerweise sechs Wochen. Und ich würde mich freuen, wenn Sie jetzt beschließen würden, dass die Sommerferien ab sofort doppelt so lange, nämlich 12 Wochen lang wären, und wer dafür ist, der soll bitte die Hand heben. Lieber Willi, vielen Dank für diesen Antrag. Der Stadtrat ist dafür nicht zuständig. Für das Gestalten des schulischen Ablaufs und des schulischen Alltags in Bayern ist das Schulministerium zuständig. Der öffentliche Teil der Sitzung ist jetzt zu Ende. Es geht jetzt mit der nichtöffentlichen Sitzung weiter. Aber die Öffentlichkeit muss jetzt den Saal verlassen. Ich auch. Du bist ein Teil der Öffentlichkeit, denn du machst ja eine Sendung für die Öffentlichkeit. Also ich werde nichts sagen. Also ich. Okay, ich gehe. Aber eine Frage hätte ich noch. Aber gerne. Was ist das eigentlich? Das ist eine Glocke, darfst du mal läuten. Für was ist denn die? Also man kann damit läuten und den Stadtrat damit zur Ruhe bringen. Wie in der Schule so ein bisschen? Wie in der Schule. Dann könnte ich die Glocke nehmen und könnte läuten. Dann würde jeder aufpassen und es wäre ruhig. Okay. Dann, ich warte draußen vor der Tür. Danke dir für die Teilnahme. Tschüss, bis später, bis später. Wiedersehen, tschüss. Wenn Politiker mal anfangen zu diskutieren, kann es lange dauern, sehr lange. Der zweite Teil der Sitzung ist geheim. Manche Verhandlungen sind nämlich sehr knifflig. Zum Beispiel die Fragen, wer kriegt welchen Job im Rathaus oder für wie viel Geld kauft die Stadt ein Stück Land. Und da hilft es den Stadträten sehr, erstmal hinter verschlossenen Türen offen zu reden. Nach zweieinhalb Stunden werde ich ungeduldig. Hallo. Hallo Willi, hast du etwa an der Tür gelauscht? Nein, keinesfalls. Die Sitzung ist aus. Die Sitzung ist aus? Hat lange gedauert. Können wir gleich zu unserem nächsten Termin gehen, denkst du, dass das geht? Gerne, sicher. Gut, begleitest du mich wieder? Wenn das nicht geheim ist, ausnahmsweise mal. Nein, das ist jetzt überhaupt nicht geheim. Das ist gut. Herr Mainka, guten Abend. Guten Abend Frau Grieser. Dürfen wir kurz mal reinkommen? Aber selbstverständlich. Hallo Herr Mainka, ich bin der Willi. Hallo Willi. Willkommen bei mir. Danke. Sie sind für Jugend, Sport und Schule, habe ich gerade gelesen, zuständig. Richtig. Und fürs Bauwesen. Herr Mainka, ich habe ein kleines Problem. Vor Weihnachten hatten wir eine Kindersprechstunde. Und da waren auch die Kinder des Kerschensteiner Hortes. Und die möchten eine Tischtennisplatte haben. Hallo Frau Grieser, in der letzten Kindersprechstunde haben wir uns eine Tischtennisplatte für den Pausenhof an der Kerschensteiner Schule gewünscht. Wir, die Kinder vom Hort Hochfeld, wollen mit diesem Brief nochmal nachfragen, was aus unserem Vorschlag geworden ist. Alle Kinder vom Hort unterstützen diesen Wunsch und haben unterschrieben. Wir haben doch bestimmt Spenden oder aus Stiftungsmitteln. Haben Sie da was kürzlich an Land ziehen können? Es ist folgendes. Unser Bettenhaus Federleicht, die haben dies Jahr fünfzigjähriges Bestehen, Willi. Und die machen ein großes Fest und der Erlös aus diesem Fest, der soll der Jugend in Schweinfurt zugutekommen. Hat mir der Geschäftsinhaber gesagt und hat mich gebeten, mal ein paar Dinge zu überlegen. Und das kommt jetzt wie vom Zufall bestellt, ich werde ihm das vorschlagen. Moment mal. Das ist jemand, der spendet Geld. Aber ich habe gedacht, Sie hätten jetzt als Oberbürgermeisterin irgendwie so einen Sack voller Geld oder ich weiß nicht genau, wie, und könnten das dann so ausgeben? Ich habe einen ganz kleinen Topf, der mir zur Verfügung steht. Aus dem ich das Geld nehmen kann, das ich ganz dringend für irgendetwas brauche. Ist das ein richtiger Topf? Nein, das ist natürlich eine Haushaltsstelle. Und dieses Geld ist in Wirklichkeit nicht da. Sondern ich kann nur darauf zurückgreifen. Nur. Wie viel ist das? Dürfen Sie das sagen? Das sind rund 13.000 Euro und die muss ich ein bisschen vorsichtig handhaben. Das Geld muss langen. Wie viel kostet so eine Tischtennisplatte? So eine Tischtennisplatte Willi, die ist nicht billig. Die kostet so zwischen 1.200 und 1.500 Euro. Die ist aus Stein, wetterbeständig, damit nichts passiert, dass niemand diese Platte zerstören kann. Und deswegen, das Geld ist gerechtfertigt. Dann hätten Sie noch 11.800. Ja, ja, da wäre schon sehr viel weg. Ich habe ja auch schon etliches ausgegeben. Deswegen, die Kinder sollen ihre Platte haben. Aber wenn es möglich ist, aus anderen Mitteln das zu bezahlen, dann nehmen wir zunächst mal andere Mittel. Herr Mainka. Oh. Sobald das schöne Wetter da ist, haben wir sie ne? Ich gehe davon aus, dass das funktioniert. Ja sehr gut. Die Oberbürgermeisterin hat immer das letzte Wort. In einer Stadtratssitzung beschließen also die gewählten Stadträte, was in Schweinfurt für die Bürger getan werden soll. Leider sind sie nicht für die Verlängerung der Sommerferien zuständig. Wenn die Stadträte unruhig sind, läutet die Oberbürgermeisterin die Glocke. Manche Sitzungen sind öffentlich, das heißt, für jedermann, und manche sind geheim. Also jetzt habe ich eine echte Überraschung für euch. Ich bin nämlich beim Frühstück eingeladen bei der Oberbürgermeisterin. Ich darf dir Tee eingießen, Willi. Da zittert gleich meine Hand, wenn ich bei der Oberbürgermeisterin zum Frühstück bin. Das ist aber, das brauchst du nicht. Kann ich mal die Salami haben? Nimm ruhig was dir schmeckt. Und Marmelade ist da. Ich habe mir heute Nacht noch eine Frage gestellt, was ich gestern ganz vergessen habe. Und zwar, Oberbürgermeisterin. Warum nicht Bürgermeisterin? Ja, in kleinen Gemeinden heißt das Bürgermeister oder Bürgermeisterin. Und in den großen, kreisfreien Städten oder in den größeren kreisangehörigen Städten oberhalb von 10.000 Einwohnern heißt das Oberbürgermeister. Wie viel Einwohner hat Schweinfurt? Rund 55.000. Wie viel verdient man als Oberbürgermeister? Was denkst du denn? Also mehr als 7.000 Euro? So ungefähr könnte das hinkommen, was du geraten hast. Dann werde ich mir das nochmal überlegen. Willst du auch Oberbürgermeister werden? Mir gefällt das, muss ich sagen. Da könnte man jedenfalls gucken. Habe ich Mohn zwischen den Zähnen? Da ist die Frau Grieser. Frau Grieser, Sie sind heute Morgen in der Zeitung. Das stimmt. Das ist ja lustig. Und wie ist das jetzt heute, ich meine, vorne gleich mitten drauf. Ist das so normal? Das ist nicht ungewöhnlich. Wenn ein Bischof seinen Umhang nicht an hat, sein Gewand, dann hat er ja meistens so einen Bischofsring. Ist das auch ein Bürgermeisterring? Nein, das ist mein ganz normaler Ehering und ein Schmuckring. Es gibt keinen Bürgermeisterring. Eine Sache gibt es natürlich schon, woran man einen Oberbürgermeister erkennt. Das ist die Amtskette. Jeder Oberbürgermeister hat eine Amtskette. Sind Sie das? Nein, das ist der bayerische König Max der Zweite. Eine Goldmünze aus seiner Zeit. Und ist das auch eine Goldkette? Das ist eine Goldkette. Dann ist die schwer. An der hängt diese Münze. Du darfst sie in die Hand nehmen. Die Kette selber ist leichter als die Münze. Aber die Goldmünze ist schwer. Und die trägt die Oberbürgermeisterin oder der Oberbürgermeister zu offiziellen Anlässen. Ihr habt sicherlich schon gemerkt, wir sind jetzt im Büro von der Oberbürgermeisterin. Es ist groß, hübsch, Bilder an der Wand, weiche Teppiche. Hier ist es ganz ruhig drin. Holzwände, kugelsicheres Glas? Nein, das ist eine ganz normale Fensterscheibe. Und dieses Zimmer ist auch nicht neu eingerichtet. Sondern das hat mein Vorvorgänger Ende der fünfziger, Anfang der sechziger Jahre, das genaue Jahr weiß ich nicht, so einrichten lassen. Aber das sind Sie hier? Nein, das bin ich nicht. Schau mal, da unten. Das Bild ist von 1918. Entschuldigung. So alt bin ich noch nicht. Und das ist Ihr Thron? So kann man sagen, ja. Schön. Also hier führen Sie die ganzen Amtsgeschäfte mit ganz vielen. Telefonknöpfen. Und da drüben ist aber auch noch ein Tisch. Da drüben, das ist ein Tisch, da sitzen wir, wenn wir Besprechungen haben. Wenn mehrere Leute kommen. Wenn nur einer dabei reinkommt und ich sitze gerade hier und arbeite, dann zieht er sich den Schaukelstuhl rüber. Machst du das mal? Dann setze ich mich mal hierher. Ist das Ihr Schaukelstuhl? Der gehört mir, ja. Da sitzen Sie manchmal auch drin? Ja, da sitze ich öfter mal drin. Du musst dich ganz nach hinten setzen, da sitzt man gut. Ah ja, da fühlt man sich wie im Mutterschoß. Das goldene Buch der Stadt. Wie so ein Poesiealbum, so ein bisschen. Ja, wie ein sehr, ach das ist schwer, wirklich, ein sehr großes und vornehmes Poesiealbum. Ins goldene Buch von Schweinfurt haben sich schon viele Politiker, ein König und auch ein ganz berühmter Bücherschreiber eingetragen. Paul Maar, das ist doch der mit dem Sams? Genau. Das wollte ich dir zeigen. Das ist Paul Maar. Paul Maar ist Schweinfurter. Der ist hier geboren, stammt aus einer Schweinfurter Familie. Das ist ja lustig. Und. Ja, bitte. Frau Grieser, die Kinder sind da. Ja, kommt doch rein. Hallo. Wer bist du? Ich bin die Annika. Und ich bin der Felix. Der Felix, lass dir die Hand drücken. Ich bin die Christina. Die Christina. Ja, grüßt euch. Ich bin der Willi, übrigens. Grüße Gott. Ohne eine Tischtennisplatte auf dem Pausenhof ist es irgendwie auch nicht so toll bei uns, weil. Womit spielt ihr denn jetzt? Ja, jetzt. Und gegen die Wand spielen, dürfen wir auch nicht. Also wir haben das besprochen und ich denke, wir können das machen. Wir können euch eine Tischtennisplatte hinaufschicken in euren Pausenhof. Der Besuch hat sich wirklich gelohnt. Ist ja super. Ich meine, in solchen Momenten wäre ich auch gerne Oberbürgermeister. Kann man das eigentlich lernen, gibt es da eine Schule oder so? Eine Schule für Oberbürgermeister? Die gibt es nicht. Nein, man wird Oberbürgermeister, wenn man gewählt wird. Man gehört in der Regel einer Partei an. Und diese Partei ist auf mich zugekommen und hat gesagt: Du könntest eigentlich unsere neue Oberbürgermeisterin werden. Willst du nicht kandidieren? Man macht einen Wahlkampf, so heißt das. Dabei versucht man Menschen zu überzeugen, damit die einen wählen. Mit Werbefilmen oder Plakaten. Dann wird gewählt. Jeder Schweinfurter über 18 Jahre kann seine Stimme abgeben, geheim. Wer dann die meisten Stimmen erhält, wird Oberbürgermeisterin. Also es ist ja eigentlich gar nicht so schwer, Bürgermeister zu werden. Hallo Willi, aufwachen, aufwachen, Willi. Hallo. Wer sind Sie denn? Ich bin der Herr Baldauf, der Leiter des OB-Büros. Des was? Des Büros der Oberbürgermeisterin. OB heißt Oberbürgermeister. Richtig. Das ist die Abkürzung. Ich habe gerade geträumt, dass ich der Oberbürgermeister. Das war total super. Des was? Des Oberbürgermeister, Leiter des Büros? Richtig. Was machen Sie da? Wir helfen und unterstützen die Oberbürgermeisterin bei ihrer täglichen Arbeit. Sie hat so viele Termine und so viele Veranstaltungen und muss Reden halten. Und da muss sie ja ein Team haben, das sie dabei unterstützt. Und wo sitzen Sie? Da hier, an dem Schreibtisch? Nein nein, ich sitze nicht. Ich zeige dir mal das Büro, wir sitzen dahinten. Okay. Oberbürgermeisterin werden, das haben wir gesehen, ist gar nicht mal so schwer. Oberbürgermeisterin sein dagegen ist anstrengend. Und deswegen hat Frau Grieser Mitarbeiter, die ihr helfen. Herr Reppert und Herr Baldauf schreiben gerade an einer Rede, die die OB später halten soll. Außerdem schreiben sie ihr einen Stundenplan, und der ist nicht nur heute randvoll mit Terminen. Das sind die Tagestermine. Das heißt. Ach, das ist der Stundenplan? Was sie jeden Tag so macht. Das ist der Stundenplan der Oberbürgermeisterin. Und das geht jetzt, wenn ich das richtig verstehe, zur Oberbürgermeisterin. Richtig. Zur OB. Zur OB. Zur OB. Das bringe ich hin. Tu das mal. Okay. Herr Baldauf, danke schön. Kein Problem. Bürochef. Tschüss Willi. Tschüss. Sie ist gerade am Arbeiten. Frau Grieser? Ach Willi. Ich bringe Ihren Stundenplan. Damit Sie auch wissen, was Sie heute zu tun haben. Das ist aber lieb. Vielen Dank. Ach Gott, ja. Du, das trifft sich gut. Da kann ich das schnell nochmal durcharbeiten vor dieser Rede. Du Willi, macht es dir was aus, wenn du mich kurz alleine lässt? Nicht böse sein. Nein, macht nichts. Wir sehen uns gleich wieder. Danke dir. Tschüss bis gleich. Jetzt stehen wir auf dem Dach vom Schweinfurter Rathaus. Und jetzt habe ich noch einen Meister gefunden, und zwar den Hausmeister vom Rathaus, den Rathaushausmeister, den Martin Barmuth. Hey. Hey. Was, Moment mal, jetzt ist gleich hier unten was. Das ist ja gerade eine Hochzeit, oder was ist das? Hallo Brautpaar, herzlichen Glückwunsch und Kindersegen. Jetzt wird es romantisch. Denn im Rathaus befindet sich auch das Standesamt. Hier heiraten Liebespaare. Und Martin trägt dann diese Schale mit den Ringen und ihren schicken, dunklen Anzug. Als Rathaushausmeister hat Martin einen Generalschlüssel und kann jedes Zimmer aufsperren, auch das Geschenkezimmer der Stadt Schweinfurt. Das Rathaus hat übrigens einen neuen und einen alten Teil. Der Altbau steht noch auf Holzsäulen und ist fast 500 Jahre alt. Die müssen alles aushalten. Die müssen alles aushalten. Okay. Danke Martin. War eine gute Führung, jetzt weiß ich, wo es langgeht. Tschau. Ja, jetzt kann ich eigentlich mal alleine nachschauen, wo man sich hier überall den Rat holen kann, im Rathaus. Nein, nein, aha, aha. Nein, nein, nein. Aha. Jetzt begleite ich Frau Grieser zu einem Auswärtstermin. Herr Huber, ihr Chauffeur, wartet schon. Na ja, das war wohl nichts. Immerhin darf ich in der Stadtkarosse mitfahren. Und wie das geht, das weiß ich schon. Wir fahren zur Einweihungsparty eines neu gebauten Hotels. Sehr geehrter Herr Baumhögger, Herr Mönch, meine anwesenden Damen und Herren und alle Ehrengäste und Gäste. Ich bin von Herrn Doktor Baumhögger privilegiert, als erste zu Ihnen zu sprechen, obwohl ich hier nicht die Hausherrin bin. Das ist jetzt die Rede von der Frau Grieser, die der Herr Reppert und der Herr Baldauf im Büro vorbereitet haben. Alles in Politikersprache. Ich glaube, ich schaue mal, was es zu essen gibt. Karotten, gibt es alles und alles umsonst, glaube ich. Ein Schwein, na klar, was sonst, wir sind doch hier in Schweinfurt. Und dann kommen auch schon alle anderen Gäste der Eröffnungsfeier. Allen voran die Oberbürgermeisterin. Ein bisschen zuprosten und reden und sich über das neue Hotel freuen. Und schon geht es weiter zum nächsten Einsatz. Der Chauffeur bringt Frau Grieser und mich zu einem Hochhaus. Dessen Bewohner sind ziemlich sauer. Die Briefkästen sind nämlich ummontiert worden, von innen nach außen, und das wollen die Mieter nicht. Jetzt verstehe ich das, früher waren die Briefkästen drinnen und jetzt sind sie draußen. Ja, genau das. Und Sie sind sauer? Sie alle? Ja. Den alten Leuten, den Behinderten und so weiter, das zuzumuten, jeden Morgen ein- oder zweimal darunter zu gehen, ist eine Unverschämtheit. Wie alt sind Sie denn? Unverschämtheit. 90. So alt schon. Ich habe das nicht gewusst. Auch der Aufsichtsrat hat mit sowas nichts zu tun. Das hätte man ja einfach vorher die Mieter informieren können. Ja, das wollte ich gerade sagen. Und die Geschäftsleitung, der Herr Hoher ist ja da. Die Geschäftsleitung hat es nicht böse gemeint. Sondern die hat der Post was Gutes tun wollen, aber auch den Mietern. Auch den Mietern. Weil es auch Mieter gibt, die sich beklagen, wenn die Post nicht ankommt. Und wir wollen Ihnen nach helfen. Und wir schlagen vor, dass das wieder abgebaut wird und nach innen kommt. Wenn Sie damit einverstanden sind. Das Problem wäre gelöst und hoffentlich ist der alte Herr jetzt auch wieder glücklich. Herr Huber hat auf uns gewartet und chauffiert uns zu einer Museumsausstellung, die Frau Grieser eröffnet. Ich eröffne jetzt diese Ausstellung mit den allerbesten Wünschen. Sie möge viel Anklang und viel Erfolg finden. Es ist schon spät am Abend, aber Frau Grieser ist immer noch topfit. Glaube ich jedenfalls. Frau Grieser, was ist denn eigentlich das Beste am Oberbürgermeistersein? Weil, ich meine, was das Schlechteste ist, das weiß ich ja schon. Das Beste? Ich glaube, das Beste ist, dass man als Oberbürgermeisterin wirklich etwas machen kann. Man kann den Stadtrat dazu bringen, dass er etwas beschließt, was man selber für richtig hält. Und dann kann man das machen. Das Schlechteste ist natürlich schon, dass man ganz wenig freie Zeit für sich selber hat. Der Tag ist lang und es ist meistens sieben Tage in der Woche Dienst. Also ich bin ja froh, dass ich vielleicht nur mal nur so eineinhalb Tage dabei war. Das ist wirklich sauanstrengend. Du bist müde, was? Ja. Frau Oberbürgermeisterin, Danke schön. Gerne geschehen, Willi. Tschüss. Du bist immer bei mir Willkommen. Danke schön. Hat Spaß gemacht. Tschau, tschüss. Du Willi, halt, halt, gehört dir dieser Block. Hast du doch vergessen. Den habe ich jetzt beinahe vergessen. Da sind doch meine Fragen drin. Ach so. Warum heißt Schweinfurt eigentlich Schweinfurt? Das ist eine gute Frage, nicht wahr? Es ist eine Furt im Main. Eine Furt ist doch sowas, wo das Wasser flach war. Wo das Wasser flach war. Es gab wohl eine Furt im Main, wo sogar Schweine durchlaufen konnten. Schweine haben ja kurze Beine. Ist ja ganz einfach eigentlich.

3 Kommentare

3 Kommentare
  1. sehr sehr gut

    Von Thorge, vor 3 Monaten
  2. Vielen dank

    Von Tristan-Gabriel B., vor mehr als 5 Jahren
  3. thanks

    Von #Jasin#, vor mehr als 5 Jahren
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