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Wann verdunstet Wasser? 04:08 min

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Transkript Wann verdunstet Wasser?

Hallo! Das ist ein Video zum Thema „Wasser verdunstet“ Bestimmt habt ihr schon mal gesehen, was passiert, wenn Mama oder Papa einen Topf Wasser auf den Herd stellt, um Nudeln zu kochen. Irgendwann, wenn das Wasser ganz heiß ist, fängt es an zu dampfen. Oder ist das Rauch, der da an die Decke steigt? Was ist das eigentlich? Was passiert da? Und jetzt eine scheinbar ganz andere Frage: Wenn es regnet bilden sich Pfützen auf der Straße. Wenn es aufgehört hat zu regnen, verschwinden die Pfützen allmählich wieder. Wie kommt es, dass das Wasser langsam wieder verschwindet? Wo kommt es hin? Diesen Fragen werden wir in diesem Video nachgehen und ihr werdet sehen: Die Erklärungen für die beiden Phänomene sind fast die gleichen! Wenn Wasser z.B. in einem Kochtopf erwärmt wird, nimmt die heiße Luft über der Wasseroberfläche die Feuchtigkeit des Wassers auf. Das Wasser verwandelt sich sozusagen in Wasserdampf! Diesen Wasserdampf sieht man dann vom Kochtopf aufsteigen. Der ist nicht nur sehr heiß, sondern auch ganz feucht, weil er eben ganz kleine Wasserteilchen enthält. Das heißt: Zuerst ist das Wasser flüssig und nach und nach wird es gasförmig. Man sagt auch: Das Wasser geht vom flüssigen Zustand in den gasförmigen Zustand über. Wenn das Wasser also nach und nach verdampft, heißt das, dass das Wasser im Topf immer weniger wird und irgendwann überhaupt kein Wasser mehr drinnen ist? Ganz genau! Irgendwann ist das ganze Wasser in kleinen Tröpfchen in die Luft übergegangen, also verdampft. Dann ist der Topf leer! Aber wie ist das mit dem Wasser in der Pfütze? Das kocht ja nicht und verschwindet trotzdem! Ja, aber Wasser verschwindet auch in die Luft, wenn es nicht kocht. Nur eben viel langsamer. Dazu kannst du ein Experiment machen - bitte deine Eltern, dir dabei zu helfen! Nimm zwei tiefe Teller und fülle sie mit Wasser. Wichtig ist, dass die Teller gleich sind und die Wassermenge in beiden exakt gleich ist. Einen Teller stellst du dorthin, wo die Sonne tagsüber möglichst lange draufscheint. Den anderen Teller stellt du dorthin, wo niemals die Sonne hinkommt. Also zum Beispiel in eine dunkle, schattige Ecke. Jetzt braucht es einfach Zeit. Kontrolliere die Teller alle 3 Tage. Du kannst z.B. ein Lineal vorsichtig ganz ins Wasser tauchen und aufschreiben, wieviel Wasser im Teller ist. Führe eine Tabelle. Was fällt dir nach 6 oder 9 Tagen auf? Richtig! Das Wasser wird langsam weniger, man sagt: Es verdunstet. Das heißt, kleine Wassertröpfen gehen nach und nach in die Luft über. Ob es bei dem Teller, der in der Sonne steht, schneller geht oder bei dem, der im Schatten steht, musst du selber herausfinden! Und genau das passiert mit den Regenpfützen auf der Straße: Das Wasser geht als winzige unsichtbare Tröpfchen in die Luft über, es verdunstet! So wie das Wasser in den Tellern. Wasser kann vom flüssigen Zustand in den gasförmigen Zustand übergehen. Diesen Prozess nennt man „verdampfen“, wenn das Wasser dabei kocht, oder „verdunsten“, wenn es dabei nicht kocht. Aber ihr müsst keine Angst haben, dass euch das Wasser in der Badewanne vor der Nase wegdunstet bevor ihr hineinsteigen könnt... verdunsten geht nämlich gaaanz langsam! Tschüss und bis zum nächsten Mal!

Wann verdunstet Wasser? Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Wann verdunstet Wasser? kannst du es wiederholen und üben.

  • Was passiert, wenn Wasser verdampft? Benenne die Bestandteile.

    Tipps

    Wenn du Wasser auf einen Herd stellst, dann geht es langsam in die Luft über.

    Lösung

    Wenn Wasser auf dem Herd steht, dann beginnt es langsam zu kochen. Dabei wird das Wasser immer heißer. Kleine Wasserteilchen gehen langsam in die Luft über dem Topf. Es bildet sich Wasserdampf.

    Das Wasser im Topf ist flüssig. Der Wasserdampf ist gasförmig. Dabei wird das Wasser im Topf langsam immer weniger. Diesen Vorgang nennt man Verdampfen.

  • Warum verdampft Wasser? Nenne den Grund.

    Tipps

    Wenn Wasser verdampft, dann wird es weniger.

    Wenn man Nudeln kocht, stellt man den Topf auf den Herd.

    Lösung

    Wasser verdampft, wenn es vom flüssigen in den gasförmigen Zustand übergeht. Damit Wasser verdampfen kann, braucht es sehr viel Wärme. Die Wärme sorgt dafür, dass die Wasserteilchen aus dem Kochtopf langsam in die Luft über gehen. Die Wasserteilchen bilden Wasserdampf.

    Wenn du also Wasser verdampfen lassen willst, dann musst du es kochen. Dafür wird sehr viel Wärme benötigt.

  • Bei welchen Beispielen verdunstet Wasser? Entscheide.

    Tipps

    Wenn Wasser verdunstet, wird es weniger.

    Wasser geht in den gasförmigen Zustand über.

    Lösung

    Wenn Wasser verdampft, geht es in den gasförmigen Zustand über. Dabei gehen kleine Wasserteilchen in die Umgebungsluft über. Damit Wasser verdampft, muss es sehr heiß sein.

    Wasser geht aber auch in die Luft über, wenn es nicht heiß gemacht wird. Man spricht dann von Verdunstung. Die Verdunstung verläuft viel langsamer ab als das Verdampfen.

    Den Vorgang des Verdunstens machen wir uns auch im Alltag zunutze. Beim Wäschetrocknen zum Beispiel geht das Wasser aus der nassen Wäsche langsam in die Umgebung über und somit trocknet die Wäsche. Auch Regentropfen trocknen an deiner Fensterscheibe, da das Wasser langsam verdunstet.

  • Was ist Verdunstung? Beschreibe.

    Tipps

    Was passiert mit dem Wasser der Pfützen?

    Lösung

    Wenn es geregnet hast, kannst du Pfützen auf der Straße sehen. Diese Pfützen verschwinden nach einigen Stunden oder Tagen wieder, auch wenn das Wasser nicht kocht. Das Wasser in diesen Pfützen verdunstet nämlich mit der Zeit. Dabei gehen kleine Tröpfchen langsam in die Luft über. Das Wasser in den Pfützen wird dann weniger.

    Wenn die Sonne scheint, verdunstet das Wasser schneller als bei Wolkenwetter.

  • Wie kannst du Wasser in einem Glas verdampfen lassen? Erkenne die Schritte.

    Tipps

    Wenn Wasser verdampft, wird es weniger.

    Wasser verdampft, wenn es erwärmt wird.

    Lösung

    Wenn du Wasser in einem Glas verdampfen möchtest, dann musst du es erwärmen.

    Zu Hause stellt man das Wasser in einem Topf auf den Herd, um Wasser zu verdampfen. In deinem Klassenraum kannst du spezielle Gläser auch auf Heizplatten oder über einen Bunsenbrenner stellen.

    Wenn das Wasser nun in dem Glas erwärmt wird, dann gehen die kleinen Wasserteilchen in die Luft über. Das flüssige Wasser wird gasförmig. Dabei wird das Wasser im Glas immer weniger, bis es irgendwann ganz verschwunden ist.

  • Warum trocknen Annas Haare? Erkläre.

    Tipps

    Im See ist das Wasser flüssig.

    Wasserdampf kann man nicht sehen.

    Lösung

    Im See ist das Wasser flüssig. Dieses flüssige Wasser befindet sich nach dem Baden auch in Annas Haaren. Wenn Anna nun eine Weile auf der Wiese in der Sonne sitzt, dann gehen die kleinen Wassertröpfchen langsam in die Luft über. Das Wasser verdunstet. So trocknen nach einer Zeit die Haare langsam. Bei Wind und Sonne trocknen die Haare schneller. Deshalb pustet der Haarfön auch warme Luft. So trocknen die Haare am schnellsten.

    Auch im Kochtopf am Abend ist das Wasser flüssig. Wenn nun der Topf auf der heißen Herdplatte steht, erwärmt sich das Wasser so stark, dass es gasförmig wird und in die Luft steigt. Damit wird das Wasser im Topf weniger.

    Wenn das Wasser also allmählich und ohne zusätzliche Wärme in die Luft steigt, nennt man das verdunsten, wenn man allerdings das Wasser stark erwärmt und es dann in die Luft steigt, nennt man das verdampfen.