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Wann kondensiert Wasser? 04:55 min

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Transkript Wann kondensiert Wasser?

Hallo! Das ist ein Video zum Thema „Wasser kondensiert“. Hast du schon mal gesehen, wie immer Sommer morgens Tau auf den Blättern von Sträuchern und Pflanzen im Wald liegt? Woher kommen die Wassertröpfchen und wohin verschwinden sie im Laufe des Vormittags wieder? Und hast du schon einmal bemerkt, das der Spiegel im Badezimmer angelaufen ist, nachdem die lange heiß geduscht hast? Warum ist das so? In diesen Video gehen wird diesen Fragen nach und werden sehen, dass beide Phänomene die selbe Ursache haben! In der Luft ist immer Feuchtigkeit enthalten. Das heißt, unsichtbare, gasförmige Wassertröpfchen befinden sich immer in der Luft. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Feuchtigkeit kann sie aufnehmen. Wenn Wasser in die Luft übergeht, dann nennt man das „verdunsten“. Wenn nun die Luft wieder abkühlt, dann kann sie die Feuchtigkeit nicht mehr so gut halten und aus dem unsichtbaren, gasförmigen Wasser werden wieder flüssige Wassertröpfchen. Wird werden uns das an ein paar Beispielen anschauen: Im Sommer wird die Luft tagsüber immer wärmer. Wasser - zb aus Seen, Pfützen, aber auch aus Pflanzen - verdunstet und geht in die Luft über. Nachts kühlt die Luft wieder ab und kann deshalb die Feuchtigkeit nicht mehr halten. Die Feuchtigkeit wird zu Wassertröpfchen, die sich zb an Pflanzen absetzen. Das ist der Morgentau. Wenn vormittags die Luft wieder wärmer wird, verdunsten die Wassertröpfchen und gehen wieder in die Luft über. Oder im Badezimmer: Das heiße Wasser dampft und die warme Luft im Badezimmer nimmt die Feuchtigkeit auf. Aber abseits der Dusche ist die Luft nicht so warm und kann die Feuchtigkeit nicht halten. Die Feuchtigkeit wird wieder zu Wassertröpfchen, die sich zb am Spiegel absetzen. Das ist das, was wird „der Spiegel beschlägt“ nennen. Oder beim Wetter: Von Seen, Meeren und auch von Pflanzen verdunstet ständig Wasser und steigt mit der warmen Luft in den Himmel hinauf. Dort oben ist es aber kalt und die Luft kühlt ab. Und jetzt wieder das gleiche: Die kalte Luft kann die Feuchtigkeit nicht so gut halten und sie wird wieder zu Wassertröpfchen. Das sind die Wolken! Wenn die Wolken ganz groß sind, können sie die Wassertröpfchen nicht mehr halten und das Wasser regnet auf die Erde. Den Vorgang aus diesen Beispielen - also: die Feuchtigkeit in der Luft wird zu sichtbaren Wassertröpfchen - nennt man: Kondensation. Man sagt: Wasser kondensiert. Aus dem Wasserdampf in der Luft wird Wasser. Du kannst dazu ein kleines Experiment machen: Nimm zwei gleich große Gläser mit dicht schließendem Deckel, zb zwei Einmachgläser. Wichtig ist, dass die Gläser ganz gleich sind. Fülle in jedes einen Fingerbreit Wasser - wichtig ist dabei, dass in beiden Gläser genau gleich viel Wasser ist. Du kannst den Wasserstand außen auf dem Glas mit je einem Strich markieren. Eines der Gläser verschließt du luftdicht mit dem Deckel - das andere bleibt ohne Deckel. Stelle nun beide Gläser zb auf die Fensterbank in die Sonne. Dort lässt du sie mindestens eine Woche stehen. Prüfe alle paar Tage, was passiert. Du wirst sehen, dass in dem Glas ohne Deckel, das Wasser langsam weniger wird, weil es verdunstet und mit der Luft aufsteigt. Das Wasser in dem Glas mit Deckel verdunstet auch, aber die feuchte Luft kann nicht aus dem Glas und setzt sich als kleine Wassertröpfchen wieder ab. Das Wasser ist erst verdunstet und dann wieder kondensiert. Die Wassermenge im Glas bleibt dabei immer gleich! Also merke: Wenn Luft abkühlt, kann es (sie) das enthaltene Wasser nicht mehr so gut halten. Wassertröpfchen setzen sich ab. Diesen Vorgang nennt man: Kondensation. Das Wasser kondensiert. Und weißt du was: Nebel ist auch nichts anderes als kondensiertes Wasser - die kühle Luft kann die Leuchtigkeit nicht halten und wird in Form von feinsten Wassertröpfchen sichtbar. Und fertig ist der Nebel...! Tschüss und bis zum nächsten Mal!