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Faszination Fluss: Amphibien, Schlangen und Vögel

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Die Autor*innen
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Team Wissenswelt
Faszination Fluss: Amphibien, Schlangen und Vögel
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Faszination Fluss: Amphibien, Schlangen und Vögel

Inhalt

Tiere am Fluss

Gibt es irgendwo in der Nähe deines Zuhauses einen Fluss oder bist du vielleicht schon einmal an einem Fluss entlanggegangen? Ist dir dabei aufgefallen, dass es sehr viel Leben rund um einen Fluss gibt? Welche Tiere fallen dir spontan ein?

  • Fluss und Wasser – das könnte auf jeden Fall auf Fische (für die Grundschule) hinweisen.
  • Auch Vögel halten sich rund um Flüsse auf.
  • Insekten fallen dir vielleicht ebenfalls ein, wenn du an einen Fluss denkst: Im Video zu Flusspflanzen und Insekten erfährst du mehr darüber.

Welche Tiere leben noch am Fluss? Da gibt es doch Tiere, die du an Land und im Wasser finden kannst und deren Bezeichnung ziemlich kompliziert ist: die Amphibien. Möchtest du Beispiele für Amphibien kennenlernen? Einfach erklärt können diese speziellen Tiere am Fluss sowohl an Land als auch im Wasser leben. Frösche und Kröten gehören dazu.

Lass uns die Tiere, die am Fluss leben, einmal etwas genauer betrachten. Anhand mehrerer Beispiele schauen wir uns das Leben der Tiere am Fluss an. Am Ende dieser Übersicht erhältst du eine Liste mit Tieren am Fluss.

Beispiele für Tiere am Fluss

Der Fluss ist für viele Tiere ein passender Lebensraum. Sowohl an Land als auch in der Luft und im Wasser tummeln sich besonders an warmen Tagen die verschiedensten Tiere rund um einen Fluss.

Frösche und Kröten
Im Sommer quaken die Frösche und Kröten. Dabei pressen sie Luft aus der Lunge und leiten diese Luft über den Kehlkopf in die sogenannte Schallblase. In der Regel quaken nur die Männchen. Sie locken damit die Weibchen zur Paarung an und markieren ihr Revier.

Ringelnattern
Achtung Frösche! Die Ringelnattern ernähren sich vor allem von Fröschen, Kröten, Molchen und kleineren Fischen. Deshalb fühlen sich diese Schlangen rund um den Fluss auch so wohl. Sie schlängeln sich durch die feuchten Gebiete am Rand des Flusses, sind jedoch auch sehr gute Schwimmerinnen und Schwimmer. Übrigens gehören sie nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien: Reptilienmerkmale lernst du in diesem Video kennen.

Haubentaucher
Warum gibt es denn eine große Anzahl von Vögeln rund um den Fluss? Viele Vögel sind mit besonderen Merkmalen ausgestattet und nutzen den Lebensraum Wasser für ihre Ernährung. Der Haubentaucher hat beispielsweise einen torpedoartigen Körperbau und Ruderbeine, um unter Wasser Fische zu jagen. Sein spitzer Schnabel und der kurze Schwanz unterstützen ihn dabei.

Eisvogel
Auch der Eisvogel ernährt sich gerne von Fischen und sein Körperbau ist ebenfalls darauf ausgerichtet. Mit dem dolchartigen Schnabel stößt er in das Wasser und verschluckt die Beute kopfüber, damit sich die Flossen, Schuppen und Gräten nicht in seinem Rachen verfangen.

Eisvogel

Wasseramsel
Wasseramseln und Eisvögel halten sich beide nur an Gewässern auf, die nicht verunreinigt sind. Siehst du also eine Wasseramsel oder einen Eisvogel an einem Fluss, dann weißt du, dass dieses Wasser sauber ist. Oft sind Flüsse in größeren Städten stärker verunreinigt, deshalb kommen diese Vogelarten dort kaum mehr vor.

Beutelmeise
Im Auwald neben dem Fluss hört man die Beutelmeise singen. Wälder, deren Böden nah am Fluss stets feucht sind, nennt man Auwälder. Dort bauen beispielsweise die Beutelmeisen ihre Nester: Diese hängen an herabhängenden Zweigen und sind fast komplett geschlossen, nur eine Einschlupfröhre ist eingebaut. Es ist ein flauschiges, beutelartiges Nest, woher die Beutelmeise auch ihren Namen hat.

Dein Wissen über die Tiere am Fluss kannst du mithilfe der Übungen und Arbeitsblätter im Anschluss an dieses Video prüfen und vertiefen.

In der Tabelle findest du eine Liste mit Tieren am Fluss:

Fische Vögel weitere Tierarten
die Forelle der Haubentaucher der Frosch (Amphibie)
der Wels der Eisvogel die Ringelnatter (Reptil)
der Hecht die Wasseramsel die Libelle (Insekt)

Transkript Faszination Fluss: Amphibien, Schlangen und Vögel

Im Sommer kündigt das laute Quaken der Frösche und Kröten den Beginn der Paarungszeit an. Es ist die Hochzeitsnacht der Amphibien. In der Regel quaken nur die Männchen. Sie pressen Luft aus der Lunge und leiten sie über ihren Kehlkopf in die Schallblase. Mit dem Quaken signalisieren die Männchen, dass sie paarungswillig sind und locken damit das Weibchen an. Gleichzeitig wollen sie damit ihr Revier gegen andere Männchen verteidigen. Manchmal kann man auch im Wasser schwimmende Ringelnattern sehen. Sie machen Jagd auf kleine Fische und Frösche. Die fischreichen Gewässer sind ein wahres Vogelparadies und besonders begehrt bei Schreitvögeln. Mit etwas Glück könnt ihr Haubentaucher beobachten. Hier brütet ein Haubentaucherpaar. Es wechselt sich dabei ab. Einer geht auf Futtersuche, während der andere das Nest versorgt, bis die Jungen schlüpfen und selbst auf Futtersuche gehen können. Vom nahen Auwald hört man den typischen Gesang der Beutelmeise. Ihr kleines Nest hängt an den Zweigen. Die Beutelmeise ist die einzige außerhalb Afrikas vorkommende Art ihrer Familie und gehört zu den kunstfertigsten Nestbauern unter den europäischen Brutvögeln. Der Schwarzstorch gehört zu den besonders gefährdeten Großvogelarten. Schwarzstörche überwintern in Afrika und ziehen von dort zur Brutzeit nach Europa. Einer der buntesten heimischen Vögel ist der Eisvogel. Mit einem gefangenen Fisch im Schnabel fliegt der Eisvogel zu einem Sitzplatz am Ufer. Dort verschluckt er die Beute kopfüber, damit sich die Flossen, Schuppen und Gräten nicht in seinem Rachen verfangen. Wie der Eisvogel kommt auch die Wasseramsel an klaren, schnell fließenden Flüssen und Bächen vor. Sie taucht von einem Ansitzstein und rudert direkt vom Wasser aus schwimmend nach Larven von Wasserinsekten. Beim Tauchen werden die Flügel zur Hilfe genommen. Wenn die Larven durch eine Hülle geschützt sind, wie beispielsweise bei der Köcherfliegenlarve, zerschlägt sie diese an einem Stein. Die Wasseramsel kommt nur dort vor, wo es keine Umweltverschmutzung gibt. Somit ist sie ein biologischer Indikator für saubere Gewässer. Das Nest befindet sich über dem Wasser in Mauerecken, Nischen und künstlichen Bruthöhlen. Beide Eltern sorgen für die Nahrung ihrer Jungen. Dabei hilft die auffällige Farbe der Schnabelinneren der Jungen zur Stimulierung der Eltern und ist ein Zeichen für dringliches verlangen nach noch mehr Nahrung. Die Wasseramsel besitzt wie Wassergeflügel, wie zum Beispiel Enten, eine Bürzeldrüse, mit deren Sekret sie ihr Gefieder wasserabweisend macht. Die Jungen können schon vor dem Fliegen schwimmen. Hin und wieder bringen die Eltern den Jungen auch später noch Nahrung. Bald sind sie auf sich selbst angewiesen.

2 Kommentare

2 Kommentare
  1. trotzdem war das video gut :)

    Von Esma/Zeynep, vor 5 Monaten
  2. hier ging es ja gar nicht um schlangen.

    Von Esma/Zeynep, vor 5 Monaten

Faszination Fluss: Amphibien, Schlangen und Vögel Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Faszination Fluss: Amphibien, Schlangen und Vögel kannst du es wiederholen und üben.
  • Warum quaken die Frösche? Bestimme.

    Tipps

    Nicht nur eine Antwort ist hier richtig!

    Lösung

    Frösche quaken nicht, weil es ihnen Spaß macht. Sie quaken auch nicht immer. Nur in der Paarungszeit locken männliche Frösche mit ihrem Quaken Weibchen an und vertreiben Rivalen aus ihrem Revier. Rivalen sind andere Männchen.

  • Welches Tier siehst du hier? Benenne.

    Tipps

    Wasseramseln sehen den Amseln, die du bestimmt kennst, sehr ähnlich und sind auch ähnlich groß.

    Der Eisvogel hat ein eisblaues Gefieder an Kopf und Flügeln.

    Lösung

    An Bachläufen leben besonders viele Amphibien und Vögel. Dazu gehören vor allem Frösche und Kröten. Viele Vögel kommen nur am Wasser vor. Sehr selten, aber auch besonders schön, sind der Schwarzstorch und der Eisvogel.

  • Welche Vögel können tauchen, um Nahrung zu finden? Entscheide.

    Tipps

    Einige Vögel finden ihre Nahrung zwar unter Wasser, müssen dazu aber nicht vollständig abtauchen.

    Lösung

    Nahrung finden Vögel an unterschiedlichen Stellen im See:

    • Stockenten finden ihre Nahrung im seichten Wasser des Ufers. Dazu versenken sie ihren Kopf im Wasser, ihr Hinterteil beleibt jedoch über Wasser. Sie gründeln nur und tauchen nicht.
    • Wasseramseln können tauchen. Sie fangen so unter Wasser kleine Insekten.
    • Haubentaucher jagen im tieferen Wasser unter Wasser. Sie erbeuten ihre Nahrung tauchend.
    • Pinguine können im Meer sogar bis zu 500 m tief tauchen, um Fische und Krebse zu fangen.

  • Welcher Vogel frisst hauptsächlich welche Nahrung? Ordne zu.

    Tipps

    Enten kennst du aus dem Park. Sie fressen, indem sie den Kopf unter Wasser stecken. Ob sie so wohl schnell genug sind, um Fische zu erwischen?

    Lösung

    Viele unterschiedliche Vogelarten leben im gleichen See. Damit sie sich nicht gegenseitig die Nahrung wegfressen, fressen sie unterschiedliche Dinge. Das sieht man den Vögeln auch an!
    Enten sind groß und bewegen sich träge auf dem Wasser. Sie können nur kurz tauchen. Sie brauchen auch nicht lange zu tauchen, denn sie ernähren sich im flachen Wasser von Wasserpflanzen. Um an diese heranzukommen, reicht ihr langer Hals.
    Mit dem langen, starken Schnabel des Schwarzstorches lassen sich ganz andere Tiere fangen. Frösche und Schlangen gehören zu seiner Nahrung.
    Der Eisvogel fängt kleine Fische und die Wasseramsel frisst Insektenlarven.

  • Wofür nutzen manche Wasservögel ihre Flügel? Vervollständige.

    Tipps

    Der Vogel trägt seinen Namen, weil die Federn an seinem Kopf wie eine Haube aussehen.

    Lösung

    Unter Wasser wimmelt es vor lauter Tieren: Fische, Schnecken, Muscheln, Insektenlarven, Kaulquappen und vieles mehr. Diese Tiere dienen einigen Vögeln als Nahrung. Um sie unter Wasser fangen zu können, müssen Vögel wie die Haubentaucher und die Wasseramseln schnell und wendig sein. Dazu benutzen sie ihre Flügel. Sie fliegen sozusagen unter Wasser!

  • Wer wird von wem gefressen? Entscheide.

    Tipps

    Am Anfang von Nahrungsketten stehen oft Pflanzen oder kleine Tierchen!

    Kleine Algen werden von Insektenlarven gefressen.

    Lösung

    Die kleinsten Pflanzen in Gewässern sind die Algen. Sie dienen vielen kleinen Tieren als Nahrung, zum Beispiel den Insektenlarven. Diese Insektenlarven dienen wieder größeren Tieren als Nahrung, zum Beispiel Vögeln, wie der Wasseramsel, oder kleinen Fischen.

    Die Fische wiederum werden zum Beispiel von größeren Fischen oder von Vögeln wie dem Eisvogel gefressen.

    Aus den Insektenlarven werden irgendwann Insekten. Auch diese dienen vielen Tieren als Nahrung. Frösche zum Beispiel fressen fast ausschließlich Insekten. Die Frösche wiederum werden von großen Vögeln, wie dem Schwarzstorch, gefressen.

    Du siehst also, dass ohne die kleinen Algen keines dieser Tiere etwas zu fressen hätte!

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