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Reptilien – Merkmale 03:25 min

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Transkript Reptilien – Merkmale

Reptilien leben überall auf unserem Planeten. In den Meeren, den Wüsten und in den Regenwäldern. Ihre Größe reicht vom kleinen Stummelschwanzchamäleon, so winzig wie dein kleiner Finger, bis hin zum Leistenkrokodil, das so lang wie ein Kleinbus werden kann. Jede Art ist im wahrsten Sinne des Wortes einzigartig, aber es gibt Merkmale, die allen Reptilien gemein sind. Alle Reptilien sind wechselwarme Wirbeltiere. Sie können ihre Körpertemperatur nicht selbst regulieren, also muss ihre Umwelt das für sie übernehmen. Nachdem sie über die Nacht ausgekühlt sind, verbringen viele Reptilien den Morgen mit einem Sonnenbad. Sie müssen sich aufwärmen, indem sie die Wärmeenergie der Sonne absorbieren, bevor sie voll einsatzbereit sind. Gleichwarme Tiere erzeugen ihre eigene Körperwärme, indem sie die Energie aus ihrer Nahrung einsetzen. Deswegen fressen Säugetiere im Normalfall mehr als Reptilien. Während eine Maus alle paar Stunden fressen muss, kann ein Krokodil bis zu sechs Monate ohne Futter überleben. Alle Reptilien atmen Sauerstoff aus der Luft. Semiaquatische Reptilien wie diese Meerechsen hier müssen den Atem anhalten, während sie unter Wasser auf Nahrungssuche sind. Die Herzen von Reptilien besitzen drei Kammern. Evolutionär liegen sie damit zwischen dem zweikammrigen Herz von Fischen und dem vierkammrigen Herz von Säugetieren. So wie bei Säugetieren liegt das Reproduktionssystem der Reptilien innerhalb des Körpers, doch sie gebären keine lebenden Jungen, sondern legen Eier. Die Jungen entwickeln sich innerhalb des Eis in einer Fruchtblase. Die Eier müssen auf einer konstanten Temperatur gehalten werden, damit sich die Jungen erfolgreich entwickeln können. Manche Reptilien übernehmen diese Aufgabe selbst und brüten, während andere ihr Gelege in isolierten Umgebungen wie etwa diesem Erdloch ablegen. Ein weiteres gemeinsamen Merkmal von Reptilien ist ihre Haut. Sie setzt sich aus Schuppen zusammen, die aus einem wasserdichten, steifen Protein namens Beta-Keratin bestehen. Amphibien verlieren permanent Feuchtigkeit durch ihre halbdurchlässige Haut und müssen deswegen nahe am Wasser bleiben. Reptilien hingegen können auch in den trockensten Umgebungen überleben. Reptilien zeigen eine große Vielfalt in Aussehen und Verhalten, aber es gibt fünf Merkmale, die ihnen allen gemein sind.

1 Kommentar
  1. Super Video! Hat mir sehr geholfen! DANKE!

    Von Hinna1977, vor 2 Tagen

Reptilien – Merkmale Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Reptilien – Merkmale kannst du es wiederholen und üben.

  • Beschreibe die Lebensweise von Reptilien.

    Tipps

    Reptilien liegen in der evolutionären Entwicklungsstufe des Herzens zwischen Fischen und Säugetieren.

    Semiaquatische Reptilien leben und jagen im Wasser, müssen aber unter Wasser die Luft anhalten.

    Lösung

    Reptilien besitzen vier Beine und sie atmen über die Lunge. Ihr Herz besteht aus drei Kammern. Fische enthalten Herzen mit zwei Kammern und das Herz von Säugetieren ist aus insgesamt vier Kammern zusammengesetzt.
    Die Haut von Reptilien besteht aus harten Schuppen. Dadurch werden sie vor Austrocknung geschützt und können - im Gegensatz zu Amphibien - auch in sehr trockenen Gebieten leben.

  • Beschreibe die Merkmale von Reptilien.

    Tipps

    Weichtiere, wie z. B. Schnecken, Muscheln und Tintenfische, gehören zu den wirbellosen Tieren.

    Keratin ist ein Protein, das auch in Finger- oder Fußnägeln vorkommt.

    Lösung

    Reptilien gehören zu den Wirbeltieren (Vertebrata), denn sie besitzen eine Wirbelsäule. Zu diesem Unterstamm gehören vier weitere als Klassen geführte Großgruppen:

    • Fische (Knochen- und Knorpelfische)
    • Amphibien
    • Vögel
    • Säugetiere
    Im Gegensatz zu Amphibien können Reptilien auch in sehr trockenen Gebieten wie Wüsten leben. Dies ist möglich durch ihre harte, schuppige Haut, die sie vor dem Austrocknen schützt. Amphibien dagegen haben eine weiche Haut. Daher müssen sie stets in der Nähe von Gewässern bleiben.

    Reptilien sind wie auch Amphibien poikilotherme Tiere. Poikilotherme Tiere, also wechselwarme Tiere, besitzen keine konstante Körpertemperatur. Sie müssen sich regelmäßig aufwärmen, indem sie die Wärmeenergie der Sonne absorbieren, bevor sie voll einsatzbereit sind. Denn nur ab einer gewissen Temperatur kann der Stoffwechsel von Lebewesen arbeiten.

  • Bestimme, zu welcher Klasse die abgebildeten Tiere gehören.

    Tipps

    Amphibien werden auch als Lurche bezeichnet.

    Die Haut von Säugetieren ist mehr oder weniger mit Fell besetzt.

    Lösung

    Reptilien besitzen - im Gegensatz zu Amphibien - eine dicke Schuppenschicht als Haut. Die Haut von Amphibien dagegen ist dünn und meist feucht.
    So erkennst du, dass Krokodile zu den Reptilien gehören - und Frösche zu den Amphibien.

    Säugetiere werden so genannt, weil sie lebendige Jungen gebären und diese nach der Geburt säugen. Auch Säugetiere kannst du meist durch die Beschaffenheit der Haut zuordnen: Meist ist die Haut von Säugetieren mit Fell überzogen wie bei Löwen, Katzen, Mäusen. Menschen gehören ebenfalls zu den Säugetieren, auch wenn unser „Fell" nicht mehr den ganzen Körper bedeckt.

  • Erläutere die Lebensweise von Reptilien im Winter.

    Tipps

    Der Stoffwechsel bezeichnet sämtliche Körperfunktionen wie die Aufnahme und Verarbeitung von Nährstoffen, deren Verdauung und auch die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur.

    Überlege, auf welchen Teilen der Erde Reptilien wie Krokodile oder Echsen leben.

    Lösung

    Wechselwarme Tiere weisen keine konstante und regulierte Körpertemperatur auf. Ihre Körpertemperatur ähnelt der Umgebungstemperatur.
    Mit steigender Umgebungstemperatur steigen die Körpertemperatur sowie die Bluttemperatur und auch die physiologischen Aktivitäten des Körpers nehmen zu: Das Tier wird agiler.
    Sinkt die Außentemperatur, wird das Tier zusehends träger.

    Wenn die Körpertemperatur unter einen kritischen Wert fällt, verfallen wechselwarme Tiere in eine reversible (umkehrbare) Kältestarre. Die Tiere suchen dann zum Überwintern einen möglichst frostsicheren Ort (Schlamm, Erde) auf. Da ihr Stoffwechsel zu dieser Zeit kaum aktiv ist, brauchen wechselwarme Tiere keine Nahrungsreserven für den Winter anzulegen wie manche gleichwarmen Tiere.

    Steigt die Temperatur, erwachen sie wieder und die Stoffwechselaktivität nimmt zu. Dadurch benötigen die Tiere auch wieder vermehrt Nahrung.

  • Beschreibe die Fortpflanzung von Reptilien.

    Tipps

    Die Fortpflanzung ist die Erzeugung neuer, eigenständiger Nachkommen eines Lebewesens.

    Bei geschlechtlicher Fortpflanzung beginnt der Vorgang mit dem Verschmelzen zweier Geschlechtszellen von zwei Elterntieren.

    Die Fortpflanzung endet mit der Geburt der Jungen.

    Lösung

    Bei fast allen Reptilien erfolgt die Fortpflanzung im Rahmen einer Kopulation, also eines Geschlechtsaktes. Dadurch werden die Eier der Weibchen befruchtet.
    In den Körpern der Muttertiere beginnt die Entwicklung des Embryos und setzt sich nach der Eiablage innerhalb der Fruchtblase fort.
    Diese Eier bebrüten sie entweder selbst oder sie legen die Eier an entsprechend geschützte, warme Orte.
    Aus den Eiern schlüpfen schließlich Reptilienjunge in ihrer ursprünglichen Form.

  • Vergleiche die Merkmale verschiedener Wirbeltierklassen.

    Tipps

    Das Wort Amphibie kommt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet etwa „doppellebig“.

    Das Herz der Amphibien hat genauso viele Kammern wie das der Reptilien.

    Gleichwarme Tiere können ihre Körpertemperatur relativ konstant halten.

    Fell, Gefieder oder eine dicke Speckschicht dienen gleichwarmen Tieren zur Wärmeisolierung.

    Lösung

    Säugetiere, Amphibien, Reptilien, Vögel und Fische gehören zu den Wirbeltieren.

    Säugetiere besitzen Fell beziehungsweise Haare und vier Beine. Bei Säugetieren wächst der Nachwuchs im Mutterleib und wird nach der Geburt gesäugt und gehegt (=Brutpflege).

    Fische legen ihre Eier im Wasser ab. Sie atmen durch Kiemen.

    Amphibien können am Land und im Wasser leben. Wasser muss jedoch immer in der Nähe sein, damit die Amphibien nicht austrocknen. Sie legen ihre Eier meist im Wasser und lassen diese danach unbeaufsichtigt. Es schlüpfen Junge, aus denen sich durch Metamorphose die ausgewachsenen Tiere entwickeln.

    Reptilien leben überall. Im Gegensatz zu Amphibien können sie lange ohne Wasser auskommen, da ihre schuppige Haut ein Austrocknen verhindert.
    Im Vergleich zu Amphibien schlüpfen aus den Eiern von Reptilien Junge, die bereits die ursprüngliche Form des Reptils aufweisen. Sie durchlaufen demnach keine Metamorphose wie der Nachwuchs von Amphibien.

    Fische, Amphibien und Reptilien sind wechselwarme Tiere, deren Körpertemperatur von der Außentemperatur abhängig ist.

    Vögel und Säugetiere gehören zu den gleichwarmen Tieren, den Homoiothermen, die ihre Körperkerntemperatur durch die Energie aus der Nahrung regulieren.

    Reptilien und Amphibien liegen in der evolutionären Entwicklungsstufe des Herzens zwischen Fischen und Säugetieren. Sie besitzen ein Herz mit drei Kammern, Fische besitzen ein Herz mit zwei Kammern und Säugetiere besitzen ein Herz mit vier Kammern.