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Schlangen – innerer und äußerer Bau 05:47 min

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Transkript Schlangen – innerer und äußerer Bau

Hallo! Schlangen - die einen fürchten sie, die anderen sind fasziniert von ihnen. Gerade in unseren Breiten muss man aber eigentlich keine Angst vor Schlangen haben. In diesem Video wollen wir den Bau einer Schlange untersuchen und die Zugehörigkeit zu den Reptilien überprüfen.

Körperbau und Fortbewegung

Schlangen sind Wirbeltiere. Dem Skelett fehlen jedoch Gliedmaßen - also Arme und Beine. Auch Schultergürtel und Beckenknochen sind nicht vorhanden. Stattdessen reiht sich im Rumpf einer Schlange vom Kopf bis zur Schwanzspitze ein Wirbel an den anderen. Diese Wirbel sind sehr beweglich. An jedem Wirbel setzt ein Rippenpaar an. Das Ende jeder Rippe ist durch einen Rippenmuskel mit dem kräftigen Hautmuskel verbunden, der die Schlange auf der Unterseite durchzieht.

Am Hautmuskel wiederum setzen die Bauchschuppen an. Zur Fortbewegung ist ein exaktes Zusammenspiel von Rippen, Rippenmuskeln, Hautmuskel und Bauchschuppen notwendig. Ein Rippenpaar nach dem anderen wird von den Rippenmuskeln nach vorne gezogen. Diese Bewegung richtet die großen Bauchschuppen der Reihe nach auf. Sie verankern sich im Boden. Wenn die Schlange die Bauchschuppen nun wieder anlegt, wird der Körper automatisch ein kleines Stück nach vorne gezogen.

Wellenartig durchzieht diese Bewegung den gesamten Rumpf. So entsteht die für Schlangen typische Gleitbewegung. Ebenso typisch ist die trockene Haut der Schlangen. Sie ist von vielen kleinen Schuppen bedeckt und ergeben ein bestimmtes Muster. Je nach Schlangenart ist die Zeichnung aber sehr verschieden.

Kopf, Maul und Ernährung

So sieht der Kopf einer Schlange aus. Der Schädelknochen schützt das Gehirn, am Gaumenbein sitzen feine Zähnchen, die nach hinten gerichtet sind. Giftschlangen haben hier ihre Giftzähne. Das Unterkiefer ist in zwei Hälften geteilt, die vorne durch ein elastisches Band miteinander verbunden sind. Ober- und Unterkiefer verbindet das Quadratbein. Es ist sehr beweglich und ermöglicht es das Maul weit zu öffnen. Die Zähne von Schlangen sind aber nicht zum Kauen geeignet.

Wie fressen Schlangen also ihre Beute? Zunächst spüren sie ihre Beute auf - dabei hilft ihnen ihr Riechorgan. Mit der gespaltenen Zunge werden Duftstoffe aufgenommen. Anschließend wird die Zunge gegen den Gaumen gedrückt. Dort liegt das Riechorgan der Schlange. Ist ein Beutetier - etwa eine Maus oder eine Kröte - ausfindig gemacht, schleicht die Schlange näher.

In der Lauerposition bildet der Körper eine S-Form. Im richtigen Augenblick schnellt der Kopf nach vorne. Das Maul ist aufgerissen - bei Giftschlangen werden die Giftzähne automatisch nach vorne gerichtet. Die Schlange schnappt die Beute. Schlangen ohne Giftzahn lassen ihre Beute nicht mehr los.

Die nach hinten gerichteten Zähne machen es dem Beutetier schwer, zu entkommen. Langsam schieben sich nun linke und rechte Unterkieferhälfte über das Beutetier, das als ganzes verschlungen wird. Auch Speiseröhre, Magen und Rippen sind extrem dehnbar. Das Beutetier wird nun verdaut - das kann viele Tage dauern.

Die Kreuzotter - eine Giftschlange - injiziert dem Beutetier über die Giftzähne ein tödliches Gift. Während sich die Schlange wieder zurückzieht, flüchtet die Beute; aber das Gift wirkt schon - es ist nur eine Frage der Zeit bis das Tier stirbt. Die Schlange nimmt ohne Hast die Spur der vergifteten Beute auf und verschlingt sie.

Reptilienmerkmale

Schlangen zählen aber nicht nur zu den Wirbeltieren, sondern auch zu den Reptilien. Reptilien werden auch Kriechtiere genannt. Alle Kriechtiere haben ähnliche Merkmale die wir uns nun mal genauer anschauen wollen. Das Riechorgan am Gaumen ist typisch für Reptilien.

Auch die Schuppenhaut und das Häuten ist typisch. Außerdem sind Schlangen - wie alle Reptilien - wechselwarm. Ihre Körpertemperatur hängt also von der Umgebungstemperatur ab. Ist es warm, sind Schlangen sehr aktiv und haben viel Energie. Bei kühlen Temperaturen können Schlangen sich kaum bewegen. Schlangen sonnen sich daher gerne, um ihren Körper auf Temperatur zu bringen.

Auch das Legen von weichschaligen Eiern ist ein Merkmal der Reptilien. Allerdings gibt es auch eine ganze Reihe von Schlangen, die lebende Junge zur Welt bringen.

Zusammenfassung

Schlangen sind also wirklich Reptilien. Sie besitzen keine Gliedmaßen und bewegen sich mithilfe von Rippen, Rippenmuskeln und Bauchschuppen vorwärts. Ihre Beute verschlingen Schlangen als ganzes. Sie sind -wie alle Reptilien- wechselwarm. Ein Sonnenbad finden deshalb fast alle Schlangen gut! Tschüss!

7 Kommentare
  1. Dieses Video hat mir sehr gut geholfen.Vieles davon haben wir schon im Unterricht gelernt aber manchesssssss nicht der Witz am Ende mit dem Tscüss war gut GRÜßE GEHEN RAUS AN STANDARTSKILL

    Von Dennis Dolan, vor 9 Monaten
  2. geht so aber eigentlich ganz gut

    Von Lassepopp9, vor 9 Monaten
  3. diesen Video hat mir viel geholfen!!!

    Von Ben Guenther, vor 12 Monaten
  4. SUPER VIDEO!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Von Wadi Raid, vor mehr als einem Jahr
  5. =D

    Von Wadi Raid, vor mehr als einem Jahr
  1. =)

    Von Wadi Raid, vor mehr als einem Jahr
  2. ist ok

    Von April, vor mehr als 3 Jahren
Mehr Kommentare

Schlangen – innerer und äußerer Bau Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Schlangen – innerer und äußerer Bau kannst du es wiederholen und üben.

  • Bestimme den Bau und die Funktion folgender Körperteile der Schlange.

    Tipps

    Die Schlange benötigt ihre Zähne nicht zum Kauen.

    Lösung

    In diesem Video hast du u.a. den Kopf der Schlangen näher kennengelernt.

    Der Schädelknochen ist zum Schutz des Gehirns da. Am Gaumenbein sitzen feine Zähnchen. Diese sind nach hinten gerichtet und funktionieren wie Widerhaken, so ist ein Entkommen der Beute ummöglich. Auch die Giftzähne findest du hier. Die Unterkieferhälften sind durch ein elastisches Band miteinander verbunden. Das bewegliche Quadratbein verbindet den Unter- und Oberkiefer. Schlange können Beute verschlingen, die größer ist als ihr Kopf. Dafür ist es wichtig, das Maul weit aufreißen zu können.

  • Beschreibe die Form, die eine Schlange während der Jagd einnimmt.

    Tipps

    Aus welcher Körperform ist es der Schlange wohl möglich, blitzschnell nach vorne zu „schießen"?

    Lösung

    Wenn die Schlange mithilfe ihrer Sinnesorgane eine Beute entdeckt hat, schleicht sie sich lautlos an. In der Lauerposition nimmt sie eine S-Form ein. Das kannst du dir leicht als Schlangen-Form merken. Diese Form ermöglicht ihr einen blitzschnellen Angriff.

  • Beschreibe den Körperbau von Schlangen.

    Tipps

    Man könnte sagen, die Schlangen laufen auf ihren „Rippen".

    Lösung

    Schlangen besitzen weder Gliedmaßen noch Schulter- oder Beckenknochen, dennoch können sie lautlos durch das Gebüsch schleichen. Dafür sorgt ihr spezieller Körperbau.

    Ihr Rumpfskelett besteht aus vielen beweglichen Wirbeln, an jedem sitzt ein Rippenpaar. An der Rippenspitze sitzt der Rippenmuskel, dieser ist mit dem Hautmuskel verbunden. Dort befinden sich auch die Bauchschuppen.

    Möchte sich die Schlange fortbewegen, ziehen sich die Rippenmuskeln zusammen, dadurch werden die Bauchschuppen angehoben. Wenn die Muskelhaut die Schuppen wieder anlegt, schiebt sich der Schlangenkörper nach vorne. Dieser Vorgang durchzieht den Rumpf wellenartig.

  • Entscheide, wie der optimale Lebensraum von Reptilien aussehen könnte.

    Tipps

    Denk daran, Reptilien sind wechselwarm. Ihre Körpertemperatur hängt von der Umgebungstemperatur ab.

    Lösung

    Wie du bereits weißt, sind Reptilien wechselwarm. Ihre Körpertemperatur hängt von der Umgebungstemperatur ab, daher sonnen sie sich gerne. Das bedeutet für unsere Gartengestaltung, sie sollte freie Fläche bieten, damit sich die Tiere sonnen können. Ein Steinhaufen oder Trockensteinmauern in sonniger Lage werden gerne angenommen. Auch die Vielfalt in einem Lebensraum ist wichtig, so dient die Blumenwiese ihnen als Versteck. Auch alte Wurzeln dienen als Versteck und Eiablageplatz. Auf Pestizide solltest du verzichten, um das Nahrungsangebot der Reptilien zu erhalten.

  • Entscheide, zu welcher Wirbeltierklasse die Tiere gehören.

    Tipps

    Säugetiere werden lebend geboren.

    Lösung

    Zu der Klasse der Wirbeltiere zählen zahlreiche Tiere. Die Besonderheit eines Wirbeltieres ist die Wirbelsäule. Im Gegensatz dazu verfügen wirbellose Tieren wie die Qualle über keine Wirbelsäule.

    Man teilt die Wirbeltiere in 5 Klassen ein:

    Säugetiere: In diese Klasse gehören alle Tiere, die ihre Jungen säugen, also Hund, Hase und Pferd. In ihren ersten Lebenswochen oder Monaten werden sie von der Milch der Mutter ernährt. Auch der Mensch gehört in diese Klasse.

    Vögel: Tiere dieser Klasse besitzen Federn und Flügel. Zu ihnen gehören Papageien, Störche, Eulen und auch Pinguine.

    Reptilien: Diese Klasse hast du im Video besonders gut kennengelernt, denn hierzu gehören auch die Schlangen. Reptilien haben eine trockene, schuppige Haut und zur Fortpflanzung legen sie Eier.

    Amphibien: Sie atmen anfangs durch Kiemen, ihre Lunge entwickelt sich erst später. Zu dieser Klasse gehören Frösche, Kröten und Salamander.

    Fische: Diese Gruppe ist besonders artenreich. Ihre Mitglieder atmen durch Kiemen und sind wie die Reptilien wechselwarm. Hierzu zählen u.a. der Wels und Karpfen.

  • Erkläre die Sinnesorgane der Schlangen.

    Tipps

    Das Sinnesorgan zwischen Auge und Nasenhöhle funktioniert ähnlich wie eine Wärmebildkamera.

    Lösung

    Früher glaubte man, das Züngeln sei eine Angriffshaltung, heute weiß man, dass es der Geruchsaufnahme dient. Die Schlangen nehmen über ihre Zunge Duftstoffe auf. Sie drücken dann die Zunge gegen ihren Gaumen, denn dort liegt ihr Riechorgan. Mit der Nase riechen die Schlangen also nicht. Die Zunge ist gespalten, somit können sie sogar die Richtung bestimmen, aus der der Duftstoff kommt.

    Ein weiteres Sinnesorgan ist das Grubenorgan, dies ist eine kleine Vertiefung zwischen Nasenhöhle und Auge. Hiermit können die Schlangen Wärmeunterschiede wahrnehmen. Ihre Beute können sie so auch im Dunkeln ausfindig machen.