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Die Seekuh – ein faszinierendes Säugetier

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Team Wissenswelt
Die Seekuh – ein faszinierendes Säugetier
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Die Seekuh – ein faszinierendes Säugetier

Inhalt

Die Seekuh

Seekühe sind interessante Säugetiere, die unter anderem in Mittelamerika leben und sich schwimmend fortbewegen. Von den heute noch lebenden Tieren sind Elefanten die nächsten Verwandten der Seekuh. Was glaubst du, wie sieht eine Seekuh aus?

  • Seekühe sehen so ähnlich aus wie Robben. Allerdings unterscheiden sie sich bezüglich ihrer Hinterbeine: Während Robben zwei flossenartige Hinterbeine haben, besteht der Schwanz der Seekühe aus einer kräftigen Flosse, mit der sie sich im Wasser fortbewegen.
    Ihre flossenartigen Vorderbeine ermöglichen Seekühen auch eine Art Gehen auf dem Meeresboden.
  • Seekühe haben eine breite Schnauze mit Tasthaaren und zwei Nasenlöchern. Da die Seekuh ein Säugetier ist, kann sie nicht unter Wasser atmen. Seekühe müssen deshalb etwa alle zwei bis fünf Minuten zum Atmen auftauchen.
  • Obwohl Seekühe eher kleine Augen haben, können sie gut sehen. Bei der Orientierung hilft ihnen außerdem ihr ausgeprägter Tastsinn.

Auf dem Bild siehst du, wie eine Seekuh aussieht:

Seekuh

Wovon ernährt sich die Seekuh?

Seekühe ernähren sich hauptsächlich von Pflanzen, wie Seegräsern, Algen und Wasserpflanzen. Doch wie kauen die Seekühe diese? Hat eine Seekuh Zähne? Beim Fressen helfen den Seekühen sowohl ihre großen Lippen, mit denen sie die Pflanzen ertasten, als auch ihre Zähne, die sie einsetzen, um die Pflanzen aus dem Meeresboden zu ziehen.

Wo leben Seekühe?
Was glaubst du, lebt die Seekuh im Süßwasser oder im Salzwasser? Seekühe leben im Meer, also im Salzwasser. Sie können sich jedoch auch in Süßwassergewässern aufhalten und mit anderen Tieren am Fluss eine Umgebung teilen. Doch wie kommunizieren sie im Wasser miteinander? Seekühe machen Geräusche und verständigen sich außerdem über Berührungen.

Wie vermehren sich Seekühe?

Seekühe sind ab dem zehnten Lebensjahr geschlechtsreif. Sie können sich das ganze Jahr über paaren und die Weibchen sind ungefähr 12–14 Monate trächtig.
Seekuhbabys werden Kälber genannt. Sie kommen im Wasser zur Welt und können direkt nach ihrer Geburt schwimmen. Von ihrer Mutter werden sie etwa 18 Monate lang gesäugt. Auch danach bleiben sie noch eine Weile in der Nähe der Weibchen, bis sie auf den Schutz der Muttertiere verzichten können.

Die Seekuh – Steckbrief

Merkmale Beschreibung
Seekuh – Größe Seekühe können 2,5–4 Meter lang werden.
Seekuh – Gewicht Die Seekuh hat ein schweres Skelett und ein hohes Gesamtgewicht. Sie können über 1 000 Kilogramm schwer sein. Manche Seekühe wiegen jedoch auch nur etwa 250 Kilogramm.
Seekuh – Lebensraum und Herkunft Das Vorkommen der Seekuh variiert je nach Art. Seekühe leben im Indischen Ozean, im Pazifik und im Golf von Mexiko.
Seekuh – Lebenserwartung Seekühe können je nach Art 30–60 Jahre alt werden.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Seekuh

Wie heißen Seekühe noch?
Ist die Seekuh vom Aussterben bedroht?
Wie tief können Seekühe tauchen?
Wie schläft eine Seekuh?
Wie macht eine Seekuh?
Wie gefährlich ist eine Seekuh?

Transkript Die Seekuh – ein faszinierendes Säugetier

In den warmen und seichten Gewässern Mittelamerikas leben recht merkwürdige Säugetiere. Es sind Seekühe. Sie ähneln einer Robbe, haben aber keine Hinterbeine. Der Schwanz ist zu einer kräftigen Flosse umgestaltet, die beim Schwimmen für kräftigen Antrieb sorgt. Der breite Kopf endet in einer Schnauze mit zwei Nasenlöchern und Tasthaaren. Etwa alle zwei bis fünf Minuten tauchen die Tiere zum Atmen auf. Seekühe haben zwar recht kleine Augen, sehen jedoch gut. Sie finden sich aber auch über ihren feinen Tastsinn zurecht. Seekühe sind Vegetarier. Sie ernähren sich ausschließlich von Pflanzen. Auf dem Speiseplan stehen Seegras, Algen, und Wasserpflanzen. Mit den großen Lippen ertasten sie die Pflanzen und rupfen sie mit den Zähnen vom Meeresboden ab. Eine weitere Besonderheit sind auch die Vorderbeine. Sie sind zu Flossen mit beweglichen Gelenken umgebildet und ermöglichen eine Art Gehen auf dem Meeresboden. Eine sehr praktische Einrichtung bei der Nahrungssuche. Für die Hautpflege sorgen Putzerfische, die sich im Schutz der Seekühe deren lästige Schmarotzer schmecken lassen. Die Tiere verständigen sich durch Laute und Berührungen. Seekühe haben keine bestimmte Paarungszeit. Die Weibchen sind etwa 12 bis 14 Monate trächtig. Die Kälber kommen im Wasser zur Welt und können sofort schwimmen. Die Mütter säugen sie rund 18 Monate lang. Danach bleiben die Jungen aber noch eine Weile bei den Weibchen, bis sie selbstständig sind.

Die Seekuh – ein faszinierendes Säugetier Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Die Seekuh – ein faszinierendes Säugetier kannst du es wiederholen und üben.
  • Wie sieht eine Seekuh aus? Beschreibe sie.

    Tipps

    Mit der kräftigen Schwanzflosse schwimmt die Seekuh.

    Lösung

    Seekühe sehen aus wie Robben. Mit ihrem breiten Kopf, den langen Tasthaaren und den Augen kann man sie leicht verwechseln. Aber Seekühe leben nur im Wasser.

    Die Vorderbeine der Seekühe sind durch Gelenke besonders beweglich. So können sich die Seekühe auf dem Meeresgrund fortbewegen. Hinterbeine haben die Seekühe nicht, sie schwimmen mit einer kräftigen Schwanzflosse.

  • Was trifft auf die Seekuh zu? Bestimme.

    Tipps

    Die Seekühe sind über ein Jahr trächtig.

    Lösung

    Seekühe sind pflanzenfressende Säugetiere. Sie haben keine bestimmte Paarungszeit. Sie sind bis zu 14 Monate trächtig und säugen ihr Kalb bis zu 18 Monate lang. Das Kalb kommt im Wasser zur Welt und kann sofort schwimmen. Seekühe sind nie an Land, daher ist es wichtig, dass das Kalb gleich schwimmen kann.

  • Welche Gemeinsamkeiten haben Seekühe und Menschen? Zeige auf.

    Tipps

    Die Seekühe müssen zum Luftholen an die Wasseroberfläche schwimmen.

    Forscher fanden heraus, dass Seekühe mit diesen Tieren nah verwandt sind.

    Lösung

    Tatsächlich fanden Forscher heraus, dass Elefanten und Seekühe nah verwandt sind - obwohl ihre Lebensräume so verschieden sind.

    Die Seekuh besitzt kein Fell, nur eine sehr dicke Haut. An der Schnauze befinden sich Tasthaare. So kann die Seekuh ihre Umgebung wahrnehmen.
    Seekühe ernähren sich im Gegensatz zu uns Menschen rein vegetarisch. Sie fressen Wasserpflanzen. Wenn es um den Nachwuchs geht, haben wir aber etwas mit den Seekühen gemeinsam: Die jungen Seekälber ernähren sich von Muttermilch, genau wie die Babys der Menschen. Das ist bei allen Säugetieren so.

    Wir Menschen haben Lungen. Auch die Seekuh besitzt eine Lunge und atmet mit ihr. Sie muss zum Luftholen an die Wasseroberfläche schwimmen. Fische hingegen müssen das nicht. Sie besitzen Kiemen und filtern den Sauerstoff aus dem Wasser heraus.

  • Welche Meeresbewohner müssen zum Luftholen auftauchen? Prüfe.

    Tipps

    Der Wal hat auch Nasenlöcher, genau wie die Seekuh.

    Lösung

    Wir Menschen haben eine Lunge. Mit ihr atmen wir. Auch manche Tiere haben eine Lunge. Der Hund oder die Katze haben eine. Sogar einige Tiere, die im Meer leben, atmen über die Lunge. Sie müssen immer wieder an die Wasseroberfläche schwimmen, um Luft zu holen. Dazu zählen die Wale und auch die Seekühe. Obwohl sie nie an Land gehen, atmen sie über Lungen.

    Fische wie der Hai haben ein anderes Atmungsorgan. Sie haben keine Lunge, sondern Kiemen. Mit den Kiemen filtern sie den Sauerstoff aus dem Wasser. Das bedeutet, dass sie nicht auftauchen und Luft holen müssen.

  • Was frisst die Seekuh? Gib an.

    Tipps

    Seekühe sind Vegetarier.

    Lösung

    Seekühe sind reine Vegetarier. Sie mögen sehr gerne Algen, Wasserpflanzen und auch Seegras.

    Eine Seekuh frisst ziemlich viel, bis zu 30 kg am Tag. Mit ihren Tasthaaren findet sie die Pflanzen und rupft sie mit ihren Zähnen ab. Andere Meerestiere jagt sie nicht, weder kleine Krebstiere noch Fische.

  • Wer ist ein Meeressäugetier und wer ein Fisch? Ordne zu.

    Tipps

    Säugetiere säugen ihren Nachwuchs und kümmern sich um ihn.

    Lösung

    Als Meeressäuger werden Säugetiere bezeichnet, die im Wasser leben. Säugetiere bringen ihren Nachwuchs lebend zur Welt und nicht in Eiern. Die Jungtiere trinken die Muttermilch der Mutter. Zu den Meeressäugern zählen die Delfine, Seeotter, Wale und Robben.

    Fische legen hingegen Eier ab. Das ist bei den Haien und Aalen so. Man bezeichnet die Eier als Laich. Aus ihnen schlüpft dann der Nachwuchs. Fische säugen ihre Jungen nicht.

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