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Meeressäuger

Im Meer leben nicht nur Fische, sondern auch einige Säugetiere wie Waale und Robben.

Was sind Meeressäuger?

Weißt du schon, was Säugetiere sind? So werden Tiere genannt, bei denen die Tierkinder die Muttermilch trinken. Sie saugen also an den Zitzen der Mutter, daher kommt auch der Name. Es gibt viele Säugetiere, die an Land leben, und auch wir Menschen gehören dazu.

Und wie ist das unter Wasser? Nicht alle Tiere, die im Wasser leben, sind Fische. Im Meer leben einige Tiere, die zu den Säugetieren zählen. Diese Tiere werden Meeressäuger genannt. Zu den Meeressäugern gehören Wale, Delfine, Robben und Seekühe.

Seekühe

Seekühe leben in Mittelamerika und sehen so ähnlich aus wie Robben. Sie orientieren sich unter Wasser mit ihren Augen und ihrem Tastsinn. Seekühe ernähren sich ausschließlich von Pflanzen und Algen, die sie unter Wasser finden. Wie wir Menschen müssen auch Seekühe zum Atmen an die Wasseroberfläche kommen. Seekühe haben nämlich keine Kiemen wie Fische, sondern atmen mit ihrer Lunge. Das ist bei allen Meeressäugern so. Meeressäuger haben eine Lunge und müssen regelmäßig an der Wasseroberfläche Luft holen.

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Wale

Der Wal ist ein sehr großes und schweres Tier, das im Meer lebt. Ein Wal kann bis zu 30 Meter lang werden, also ungefähr so groß wie ein Flugzeug. Wie auch bei anderen Tieren gibt es verschiedene Arten von Walen. Sie werden in zwei Gruppen eingeteilt: die Bartenwale und die Zahnwale. Diese Einteilung hat mit der Art und Weise zu tun, wie die Wale Nahrung zu sich nehmen. Die Bartenwale haben statt Zähnen sogenannte Barten. Die Barten sehen aus wie lange Haare und wachsen im Maul der Wale. Die Barten funktionieren wie ein Kamm. Im Meereswasser befinden sich viele kleine Krebstierchen, das ist die Hauptnahrung der Bartenwale. Sie öffnen ihr Maul und schließen eine große Portion Meerwasser ein. Mithilfe der Barten filtern sie die kleinen Krebse und stoßen das überschüssige Wasser wieder aus. Zu den Bartenwalen gehören der Buckelwal und der Blauwal. Die Zahnwale haben richtige Zähne. Zu den Zahnwalen gehören unter anderem der Pottwal und der Schwertwal. Sie ernähren sich von Krebstieren, Fischen und anderen Meeresbewohnern.

Auch Wale müssen regelmäßig an der Wasseroberfläche Luft holen. Wenn Wale ausatmen, dann entsteht eine kleine Fontäne. Vielleicht hast du das schon einmal in einem Video oder auf einem Foto gesehen. Diese Fontäne wird auch Blas genannt.

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Walfang

Früher wurden Wale an vielen Orten der Welt gejagt. Die Menschen nutzten den Walspeck, das Fleisch und das Öl selbst oder verkauften es weiter. Seit der Erfindung der Hapune war die Waljagd für die Menschen weniger gefährlich und sie erlegten massenhaft Wale. Durch die massenhafte Waljagd wurden viele Walarten fast vollständig ausgelöscht. Deshalb wurden Wale vor ungefähr 30 Jahren unter internationalen Schutz gestellt. Seitdem ist es auf der ganzen Welt verboten, Wale zu töten, um damit Geld zu verdienen. Die Länder Japan, Island und Norwegen weigern sich bis heute, das Walfangverbot zu akzeptieren. Tierschützer und Tierschützerinnen sprechen mit den Leuten in den Ländern und versuchen, sie zu überzeugen. Oft gehört der Walfang zu der Kultur der Menschen und es fällt ihnen schwer, damit aufzuhören.