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Wachstum – Graphische Darstellung 08:50 min

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Transkript Wachstum – Graphische Darstellung

Hallo. Wir haben Gerhard Goethe, der geht für andere Leute einkaufen und hier steht seine Gewinnentwicklung. Also in der ersten Woche hat er 27 Euro gewonnen, in der zweiten 9 Euro gewonnen und so weiter bis er in der siebten Woche also 32 Euro Gewinn verbuchen konnte. Aufgabe ist jetzt: Stelle die Daten aus dieser Tabelle in einem Säulendiagramm dar. Zeichne die Gerade des durchschnittlichen Wachstums von der ersten bis zur siebten Woche in dieses Schaubild ein und zeichne in einer anderen Farbe die Gerade des durchschnittlichen Wachstums von der zweiten bis zur siebten Woche in das gleiche Schaubild ein. So. Wie macht man das? Daten darstellen in einem Säulendiagramm. Die Säulen sehen dann so aus ungefähr. Irgendwie solche Säulen werden das sein. Und wenn du das jetzt also zeichnen möchtest, überlegst du dir als erstes in deinem Heft, also welche Breite habe ich zur Verfügung. Ja? Versuche dir vorher die Breite irgendwie vernünftig vorzustellen. Dann überlegst du dir wie viele Markierungen brauche ich denn hier auf meiner x-Achse. Wir nehmen hier auf der x-Achse natürlich die Anzahl der Wochen. Ja? Da sind die Wochen, da ist der Gewinn. Und wir haben hier sieben Wochen. Das heißt du könntest dir also überlegen, wie kann ich denn hier eine vernünftige Breite finden in meinem Heft, die ich also unfallfrei und bequem in sieben Teile einteilen kann. Du kannst natürlich auch sechs Teile nehmen, ja, und dann hier bei 0 mit der ersten Woche anfangen und dann hier mit der siebten Woche enden. Das geht auch. Dann brauchst du hier sechs Zwischenräume. Je nachdem, ist Geschmackssache, vielleicht steht auch was in der Aufgabe, wie du das machen sollst. Ich habe das hier nicht weiter vorgegeben. Also das wäre auch richtig. Du kannst natürlich auch hier...du kannst natürlich auch die Breite in sieben Teile einteilen. Dann kannst du natürlich nicht hier mit der 1 anfangen, sondern müsstest dann hier mit der 1 anfangen. Ja, das sind alles so Überlegungen, die man sich eben doch mal machen muss, damit man hinterher in der Klassenarbeit die Sache schnell zeichnen kann. Mit der Höhe machst du das ganz genauso. Du musst dir vorher überlegen, welche Werte muss ich eigentlich darstellen. Der kleinste Wert ist 9, der größte Wert ist 32. Du solltest das hier jetzt zum Beispiel nicht als Millimeter interpretieren. Ja, der kleinste Wert ist neun Millimeter, der größte Wert 32 Millimeter, dann hast du da solche Unterschiede. Und das kann keiner mehr erkennen. Das ist auch nicht der Sinn eines solchen Säulendiagramms, sondern der Sinn ist, dass man eben vernünftig etwas erkennen kann. Und das wäre bei solchen kleinen Sachen nicht der Fall. Deshalb versuche das so an dein Heft anzupassen, dass man vernünftig Höhen und Tiefen erkennen kann. Ich habe das hier schon so halb vorbereitet. Ich habe hier diesen Bereich genommen, ich habe ihn in sieben Teile eingeteilt, fange also hier mit der eins an und habe hier halt dann jeweils die Wochen stehen. Und die Höhe, ja da konnte ich mir das einfach machen. Hier sollte ja der Gewinn stehen. Ich habe mir einfach gesagt, ich interpretiere, das was hier steht als Zentimeter, und kann dann hier einfach die Säulen zeichnen. Ich habe jetzt statt Säulen einfach Striche gezeichnet. Okay? Ich finde das geht auch. Du kannst natürlich auch, wenn du das jetzt in der Klassenarbeit machst, schöne Säulen, die natürlich alle die gleiche Breite haben sollen hin malen. Aber versuche dich da nicht allzu lange aufzuhalten, das sollte auch ein bisschen zügig hintereinander gehen. Also wenn man was erkennen kann, wenn man das gut erkennen kann, dann ist es auch in Ordnung. Jetzt brauchen wir die Gerade des durchschnittlichen Wachstums von der ersten bis zur siebten Woche. Das bedeutet: Wir nehmen einfach ein Lineal. Nehmen den Wert hier bei der ersten Woche und verbinde den mit dem Wert der siebten Woche. Und damit ist die Gerade hier erledigt. Mehr ist das nicht. Und dann brauchen wir noch die Gerade in einer anderen Farbe von der zweiten bis zur siebten Woche. Und das mache ich jetzt mal hier mit diesem Papierstreifen, weil ich das mit den unterschiedlichen Farben sonst nicht so schön darstellen kann. So. Das ist die Gerade des durchschnittlichen Wachstums von der zweiten bis zur siebten Woche. Und jetzt kann es dir also passieren, dass dann unter dieser ganzen Aufgabe, unter diesem Arbeitsauftrag noch steht: Was stellst du fest? Also bezüglich dieser beiden Geraden. Und ich habe das Schüler immer, ja, gehasst, weil mir nie richtig klar war, was ich da jetzt feststellen soll. Also hier sollst du feststellen, dass diese schwarze Gerade, die also die durchschnittliche Gewinnentwicklung von der ersten bis zur siebten Woche angibt, weniger steigt als diese gelbe Gerade, die eben das Gewinnwachstum von der zweiten bis zur siebten Woche zeigt beziehungsweise die durchschnittliche Steigung, die durchschnittliche Gewinnsteigerung zeigt. Und mehr ist hier wesentlich nicht zu sagen. Also ich will gar nicht erklären, was ich da schon alles gesehen habe, auf was Schüler kommen. Einfach dass hier die beiden unterschiedlich steigen und die gelbe Gerade stärker steigt als die schwarze. Das ist im Wesentlichen das, was du hier erkennen kannst. Und noch eine Sache, kann man hier zu sagen: Nämlich zum Thema Tricksen mit Statistik, sollte hier nicht unerwähnt bleiben: Wie du ja feststellen kannst ist eben die Gewinnsteigerung von der ersten bis zur siebten Woche geringer, ja durchschnittlich geringer als die Gewinnsteigerung von der zweiten bis zur siebten Woche ja. Wenn jetzt also der Gerhard Goethe mit jemand redet und möchte vielleicht erklären, dass er sehr tüchtig ist, dann könnte er zum Beispiel einfach sagen wie stark der Gewinn von der zweiten zur siebten Woche gestiegen ist. Ja? Das ist richtig. Das stimmt ja auch. Nur hat er dann nicht erzählt, dass der Gewinn in der ersten Woche, also von der ersten bis zur zweiten Woche nämlich ziemlich eingebrochen ist. Mal egal ob er das verschuldet hat oder nicht. Wenn man das weglässt, dann kann man zum Beispiel viel tüchtiger aussehen, als wenn man das mit dazu sagt. Von daher wenn irgendwann mal in den Medien oder so bemerkst, dass sich da ein Manager irgendwo hinstellt und sagt: Ja, unter meiner Führung hat das Unternehmen den Gewinn um so viel gesteigert, dann muss das nicht unbedingt etwas heißen. Es könnte auch sein, dass der Gewinn vorher eingebrochen ist und dann ist es auch leicht, den Gewinn zu steigern. Zumindest ist es dann leichter, oder kann leichter sein sage ich mal so, als wenn jetzt ein Unternehmen jetzt sehr gut geführt ist, ja, wenn jetzt ein Unternehmen wirklich gut produziert und gesund ist, dann wird Gewinn sich nicht bis ins Unendliche steigern, sondern er wird irgendwie auf hohem Niveau bleiben. Ja, dann ist es ein sehr gesundes und vernünftiges Unternehmen und dann fällt die Gewinnsteigerung vielleicht ganz aus. Das kann auch sein. Also aus der Steigerung selber kann man nicht ersehen wie tüchtig jemand ist. Man braucht auch, man braucht immer das gesamte Bild. Also das nur so viel zum Thema Tricksen mit Statistik. Viel Spaß damit. Ich hoffe du machst das nicht. Aber dann bis bald. Tschüss.