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Die Eifel als historisches Museum

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Die Eifel als historisches Museum
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Beschreibung Die Eifel als historisches Museum

Die Eifel - Entlang des Wassers kann man hier durch die Geschichte reisen

Transkript Die Eifel als historisches Museum

Die Eifel. Rhein und Mosel umschließen das Mittelgebirge und auch sonst überall Wasser. Wildromantische Landschaften hat es geschaffen und den Menschen schon immer inspiriert. Entlang des Wassers kann man in der Eifel durch die Geschichte reisen bis hin zur Antike. Die Römer hinterließen ein offen zugängliches Museum, die Eifelwasserleitung, auch Römerkanal oder die römische Wasserleitung nach Köln genannt. Sie war eines der längsten Aquädukte des römischen Imperiums und gilt als größtes antikes Bauwerk nördlich der Alpen. Von den ehemals zahlreichen Brunnenstuben sind nur noch wenige erhalten, wie diese bei Kallmuth. Das Wasser hat der Eifel von jeher auch sehr viel Energie geschenkt. Das kann man in der Schneidemühle in Meisburg noch sehr gut sehen. Die Mühle steht schon seit über 600 Jahren und arbeitet seitdem nach demselben Prinzip. Wasser Marsch. Nach nur wenigen Augenblicken setzt sich das tonnenschwere Wasserrad in Bewegung. Diese wasserbetriebene Schneidemühle ist übrigens die einzige, die in der Eifel noch erhalten ist. Dafür tut sie zuverlässig ihren Dienst. Die Säge funktioniert nur mit Wasserkraft. Heute ist mit der Mühle aber kein Geschäft mehr zu machen. Sie wurde zu Museum und die während einer Führung geschnittenen Bretter werden nicht verkauft, sondern verschenkt. Wasser wurde aber auch schon früher industriell genutzt, im Wasserkraftwerk in Heimbach beispielsweise. Auch dieser Ort ein Museum. Das Wasserkraftwerk von 1905 war damals das größte Europas. Das Gebäude verbindet perfekt zwei scheinbare Gegensätze: profane Energiegewinnung und fantasievolle Architektur. Die historische Schaltanlage mit Messing Instrumenten und Mahagoniholz lässt nicht nur Jugendstil Begeisterte beeindruckt zurück. In der alten Maschinenhalle stehen noch zwei der ursprünglich acht Turbinen und Generatoren sowie die ursprünglich 90 Meter lange Hanfseil Kupplung zum Generator. Dank seiner fast sakral wirkenden Architektur gilt das Wasserkraftwerk in Heimbach als das schönste Kraftwerk Deutschlands aus der Zeit des Jugendstils.

Die Eifel als historisches Museum Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Die Eifel als historisches Museum kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme die zwei Flüsse, die die Eifel umfließen.

    Tipps

    Die Donau fließt im Süden Deutschlands, weit weg von der Eifel.

    Auch die Elbe liegt nicht in der Nähe der Eifel.

    Lösung

    Das Gebiet der Eifel ist von Flüssen umgeben.

    • Im Osten begrenzt der Rhein das Gebiet der Eifel.
    • Als südliche Grenze dient die Mosel.
    • Und auch im Westen der Eifel liegt ein großer Fluss: die Maas.
    In der Eifel gibt es eine Vielzahl an fließenden und stehenden Gewässern. Alle Flüsse der Eifel entwässern übrigens entweder in den Rhein oder in die Maas.

  • Stelle die Energiegewinnung durch Flusskraft dar.

    Tipps

    Die Kraft des fließenden Wassers treibt bei Mühlen das Mühlrad an.

    Die Drehung des Mühlrades treibt dann wiederum die Säge an.

    Lösung

    Die zahlreichen Flüsse in der Eifel wurden schon früh zur Energiegewinnung genutzt. Hast du schon einmal ein sich drehendes Wassermühlrad beobachtet?

    • Wassermühlen wurden früher an den Flüssen erbaut.
    • Ein Teil des Flusses wurde umgeleitet und die Fließbewegung trieb das Mühlrad an.
    • Die Drehbewegung des Mühlrades wurde – meist mit Zahnrädern – auf andere Werkelemente übertragen.
    • Beispielsweise konnte so eine Holzsäge betrieben werden, durch deren Auf- und Abwärtsbewegung dicke Holzstämme zerkleinert wurden.
    • Am bekanntesten sind die Getreidemühlen. Aufeinanderliegende, sich drehende Platten mahlten das Getreide.

  • Charakterisiere das Heimbacher Wasserkraftwerk als Geschichts- und Energiebauwerk.

    Tipps

    Die Geschichte des Heimbacher Wasserkraftwerks beginnt im Jahr 1905.

    Aus fließendem Wasser kann elektrische Energie gewonnen werden. Dazu benötigt man Turbinen und Generatoren.

    Lösung

    Das Wasserkraftwerk Heimbach, das in der Nordeifel liegt, dient heute noch der Energiegewinnung.

    Gleichzeitig ist es auch ein historisches Architekturmuseum.

    Der Bau vom Beginn des 20. Jahrhunderts gilt als Jugendstil-Sehenswürdigkeit. Neben dem Bau selbst kann man die historische Schaltanlage mit Instrumenten aus Messing und Mahagoniholz sowie einige der alten Turbinen und Generatoren bewundern.

  • Erläutere die Geschichte der Eifelwasserleitung.

    Tipps

    500 Jahre war die Eifel von den Römern besiedelt, ab ca. 50 vor Christus.

    Eine Besiedelung durch die Römer steht immer in Zusammenhang mit dem Ausbau von Straßen und anderer Infrastruktur.

    Die Eifelwasserleitung ist das längste Aquädukt nördlich der Alpen.

    Ein Aquädukt ist ein Bauwerk zum Transport von Wasser.

    Lösung

    Das Römische Reich weitete sich zu Beginn unserer Zeitrechnung über ganz Europa aus.

    • Deshalb findet man heute überall Reste römischer Siedlungen.
    • Der Ausbau von Straßen und die Versorgung mit Wasser waren Schwerpunkte der römischen Besiedelung.

    Die Quelle dieser längsten Wasserleitung nördlich der Alpen liegt bei Nettersheim.

    • Von dort führte die Eifelwasserleitung nur durch Gefälle zur antiken Stadt Köln, das damals Colonia Claudia Ara Agrippinensium hieß.
    • Die Eifelwasserleitung wird auch Römerkanal oder römische Wasserleitung nach Köln genannt.

  • Beschreibe die Landschaftsform der Eifel.

    Tipps

    Kennzeichnend für ein Hochgebirge sind Berge ab 1.500 m bzw. 2.000 m Höhe.

    Der höchste Berg der Eifel, die Hohe Acht, misst 746 m.

    Lösung

    Die Eifel gehört zu Deutschlands Mittelgebirgen.

    • Mittelgebirge sind im Unterschied zu den Hochgebirgen meist nicht höher als 1.000 m.
    • Außerdem besitzen sie eher abgerundete Bergrücken – die Hochgebirge zeichnen sich meist durch schroffe Bergspitzen aus.
    • Der höchste Berg der Eifel ist die Hohe Acht mit 746 m. Alle anderen Berghöhen liegen unterhalb der 700 m Marke.
    • Weitere Mittelgebirge in Deutschland sind der Schwarzwald, das Erzgebirge und der Harz.

  • Arbeite unterschiedliche Regionen der Eifel heraus.

    Tipps

    Achtung Verwechslungsgefahr: Das Gebiet der Schnee-Eifel hat sich aus dem Dialektwort Schneifel herausgebildet und deutet nicht auf ein schneereiches Gebiet hin.

    Bei der Himmelsrichtung ist nicht Osten gemeint.

    Erinnerst du dich noch an die Eifel umfließenden Flüsse? Ja, das sind Mosel, Rhein und Maas. Das Gebiet heißt Moseleifel.

    Lösung

    Jetzt kennst du einige Regionen der Eifel.

    • Die Vulkaneifel ist landschaftlich von Vulkanausbrüchen bis vor ca. 11.000 Jahren geprägt und gilt heute wieder bei vielen Forschenden als aktives vulkanisches System.
    • Die Moseleifel liegt am Fluss Mosel und die Westeifel im Westen, an der Grenze zu Luxemburg.
    • Der Name Schnee-Eifel ist von dem Dialektwort „Schneifel“ abgeleitet, was Schneise bedeutet.
    • Im Gebiet der Hocheifel liegen die höchsten Erhebungen der Eifel. Hier findet man den höchsten Berg, die Hohe Acht.

    Übrigens hat die Eifel Anteil an zwei Bundesländern, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. In Luxemburg, Frankreich und Belgien setzt sich das Mittelgebirge unter dem Namen „Ardennen“ fort.

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