30 Tage risikofrei testen

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte im Basis- oder Premium-Paket.

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

30 Tage risikofrei testen

Systematik der Pflanzen

Die Pflanzen sind eine sehr vielseitige Gruppe innerhalb der Eukaryoten. Eukaryoten sind Lebewesen, deren Zellen einen echten Zellkern enthalten. Ihre Fähigkeit während der Fotosynthese aus Lichtenergie Nährstoffe herzustellen, grenzt die Pflanzen von anderen Lebewesen ab. In der Botanik, unterteilt man sie Moos- und Gefäßpflanzen. Die Gruppe der Gefäßpflanzen bildet sich aus Samenpflanzen und Farnen. Sie haben alle einen Aufbau aus Wurzeln und Spross. Im Gegensatz zu den Moosen nehmen die Gefäßpflanzen Wasser und Mineralstoffe nur über die Wurzeln auf und leiten sie an die anderen Pflanzenorgane weiter. Weltweit gibt es ungefähr 330 000 bekannte Arten von Pflanze, wobei die Samenpflanzen mit 270 000 Arten den größten Anteil daran haben.

Wiese mit Wurzeln.jpg

Aufbau der Samenpflanzen

Jede Samenpflanze besteht aus den gleichen Pflanzenorganen. Sie alle besitzen Wurzeln, einen Spross und Laubblätter. Charakteristische Merkmale sind der Besitz von Blüten und die Ausbildung von Samen.

Samen

Es wird zwischen Nacktsamern und Bedecktsamern unterschieden. Wie der Name bereits verrät, liegt die Samenanlage bei den Nacktsamern frei auf den offenen Fruchtblättern. Vertreter der Nacktsamer sind zum Beispiel die Nadelhölzer, aber auch der Gingko. In den Blüten der Bedecktsamer ist die Samenanlage von einem Fruchtknoten eingeschlossen. Zu den Bedecktsamern gehören alle Blütenpflanzen und damit auch die meisten Obst- und Gemüsesorten. Die Bedecktsamer spalten sich wiederum in einkeimblättrigen und zweikeimblättrigen Pflanzen auf. Auch hier ist der Name wieder bezeichnend. Keimblätter sind die ersten Blätter, die eine Pflanze entwickelt. Einkeimblättrig sind zum Beispiel Liliengewächse, Spargelgewächse und Gräser. Zu den zweikeimblättrigen gehört zum Beispiel die Familie der Rosengewächse. Sie enthält nicht nur Rosen, sondern auch Apfel- und Kirschbäume.

Die Blüte

Die Blüten bilden die Fortpflanzungsorgane. Der Aufbau der Blüte besteht immer aus den gleichen Einzelteilen. Am Stil setzt die Blüte oft mit den grünen Kelchblätter an. In ihrem Inneren liegen die Kronblätter. Sie gibt es in allen möglichen Formen und Farben. Unter anderem sind sie dafür zuständig Insekten zu Bestäubung anzulocken. Weiter innen in der Blüte liegen die Staubblätter. Sie sind meist länglich und an ihrer Spitze befindet sich der Pollen. Dieser wird zum Beispiel durch Insekten oder den Wind verbreitet und erreicht so die Narbe einer anderen Blüte. Die Narbe sitzt oben auf dem Griffel und dieser ist die Verlängerung des Fruchtknotens. Der Fruchtknoten besteht aus unterschiedlich vielen Fruchtblättern. Durch Bestäubung wird er befruchtet und bildet die Frucht aus. In ihr ist die Samen enthalten. Gelangt die Frucht mit den Samen an einen geeigneten Ort, der die richtigen Bedingungen bietet, beginnt der Samen zu keimen und die Entwicklung einer neuen Pflanze beginnt.

Aufbau einer Kernobstblüte.jpg

Die Sprossachse

Über die Sprossachse werden Wasser und andere Stoffe aus den Wurzeln zu den Organen der Pflanze geleitet. Innerhalb der Sprossachse befinden sich Leitbündel, die das Wasser in die anderen Pflanzenorgane transportieren können. Es gibt Pflanzen mit einer krautigen Sprossachse, wie zum Beispiel Gräser und Pflanzen, bei denen die Sprossachse verholzt ist. Bei den Pflanzen mit einer verholzten Sprossachse handelt es sich immer um mehrjährige Pflanzen, wie zum Beispiel Bäume. In der unteren Abbildung siehst du den Querschnitt eines Sprosses mit den Leitbündeln.

Sprossquerschnitt.jpg

Laubblätter

In den Laubblättern findet die Fotosynthese statt. Sie haben eine große Oberfläche, um möglichst viel Sonnenlicht aufzufangen. In den Zellen eines Laubblattes sind besonders viele Chloroplasten mit dem grünen Blattfarbstoff Chlorophyll enthalten. Das sind die Zellorganellen, in denen die Fotosynthese stattfindet. Auf den Blättern erkennt man auch unterschiedliche Blattstrukturen. Es sind die Leitbündel der Pflanze, die auch als Blattadern bezeichnet werden. Sie dienen als An- und Ableiter von Wasser, Mineralien und Nährstoffen. An der Form der Blattadern kann man einkeimblättrige und zweikeimblättrige Pflanzen oft unterscheiden. Bei den einkeimblättrigen sind sie meist parallel angeordnet, die zweikeimblättrigen haben dagegen eine Hauptader, die sich in Nebenadern verzweigt.

Laubblatt.jpg

Die Wurzeln

Die Wurzeln einer Pflanze sind in der Regel fest im Erdreich verankert. Sie geben der Pflanze Halt und nehmen Mineralstoffe und Wasser aus der Erde auf. Oft bestehen sie aus einer Hauptwurzel, von der mehrere Nebenwurzeln abgehen. Je nach Standort und Wuchsform der Pflanze unterscheiden sich die Ausbreitung der Wurzeln. Bei hohen Pflanzen reichen die Wurzeln tief ins Erdreich. Bei kleineren Pflanzen breiten sie sich direkt unter der Erdoberfläche aus. Es gibt aber auch Wurzeln, die in die Luft wachsen. Sie dienen der Wasser- und der Nährstoffaufnahme aus der Luft. Andere Pflanzen bilden wiederum einen Teil ihrer Wurzeln so um, dass sie wichtige Nährstoffe speichern können. Sie dienen dann als Speicherorgane für organische Stoffe. Beispiele hierfür sind Möhren und Zuckerrüben.

Aufbau der Wurzel.jpg

Videos und Übungen in Aufbau und Entwicklung von Pflanzen

15 Videos

Arbeitsblätter zum Ausdrucken zum Thema Aufbau und Entwicklung von Pflanzen

Vlcsnap 3637 09 29 12h45m00s744 Grundaufbau der Pflanzen Anzeigen Herunterladen
Vorschaubild hell Die Pflanzenorgane Anzeigen Herunterladen
11701 bau und funktion des laubblattes000 Bau und Funktion des Laubblattes Anzeigen Herunterladen
12129  bau und funktion der sprossachse  grundlagen Sprossachse – Bau und Funktion (Basiswissen) Anzeigen Herunterladen
11716 Wurzel – Bau und Funktion (Basiswissen) Anzeigen Herunterladen
Vlcsnap 2013 08 14 13h56m01s241 Blüte – Aufbau und Funktion Anzeigen Herunterladen
Vorschaubild Quellen, Keimung, Wachstum Anzeigen Herunterladen