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Getreideaufbau und -arten

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Team Wissenswelt
Getreideaufbau und -arten
lernst du in der 1. Klasse - 2. Klasse

Beschreibung Getreideaufbau und -arten

Weißt du, aus welchem Getreide Cornflakes und Popcorn hergestellt werden? Dieses Video zeigt dir die fünf in Deutschland gebräuchlichsten Getreidesorten. Du lernst den Aufbau von Getreidepflanzen kennen und den Verwendungszweck der einzelnen Getreidesorten. Du erfährst, woraus Bier hergestellt wird und was Büschelwurzeln sind.

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Getreideaufbau und -arten Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Getreideaufbau und -arten kannst du es wiederholen und üben.
  • Wie ist eine Weizenpflanze aufgebaut? Benenne die Bestandteile.

    Tipps

    Knoten werden dickere Stellen an den Halmen genannt.

    In der Ähre sind die Körner des Getreides enthalten.

    Lösung

    Mit den Büschelwurzeln ist die Getreidepflanze im Boden verankert. Der Stängel der Getreidepflanzen wird Halm genannt, da Getreidepflanzen zu den Gräsern gehören. Der Halm ist unterbrochen von verdickten Stellen, den sogenannten Knoten. Häufig wachsen aus den Knoten die langen, spitzen und häufig scharfkantigen Blätter. An den Blättern kann man deutlich sehen, dass diese so aussehen wie beim Gras.

    An der Spitze des Halmes entsteht im Laufe des Sommers die Ähre. In der Ähre sind die Samen des Getreides enthalten. Diese Samen nennen wir auch Korn. Von den Ähren stehen außerdem spitze, haarartige Stacheln ab. Diese werden Grannen genannt und sehen bei verschiedenen Getreidearten unterschiedlich aus.

  • Welches Getreide ist Brotgetreide und welches ist Futtergetreide? Entscheide dich.

    Tipps

    Kleine, im Rheinland beliebte, dunklere Brötchen werden auch Röggelchen genannt. Der Name verrät, welches Getreide enthalten ist...

    Ein Sprichwort lautet: „Das Pferd, das den Hafer verdient hat, bekommt ihn nicht immer.“

    Lösung

    In Deutschland ist Weizen das am häufigsten für unsere Ernährung verwendete Getreide. Es ist der Hauptbestandteil vieler Brotsorten. Weizenmehl ist sehr hell. Brot, das Weizen enthält, ist zum Beispiel Weißbrot. Dunkleres Brot enthält meistens Roggenmehl. Weizen und Roggen werden daher als Brotgetreide bezeichnet.

    Mais ist für viele Tiere, wie Kühe und Schweine, das ideale Futtergetreide. Es enthält viele wichtige Nährstoffe und lässt sich gut lagern. Hafer ist besonders bei Pferden ein wichtiges Futtergetreide. Ebenso gilt Gerste als wichtiges Futtergetreide.

  • Welche Pflanzen sind Getreidepflanzen? Erkenne sie.

    Tipps

    Drei der Bilder zeigen Getreidepflanzen.

    Getreidepflanzen haben nur sehr kleine, nicht bunt gefärbte Blüten.

    Lösung

    Alle Getreidearten stammen von Gräsern ab. Sie sind daher meistens sehr gut zu erkennen: Gräser haben immer einen langen Halm und lange, spitze Blätter. Außerdem haben Gräser Büschelwurzeln und sehr unauffällige Blüten. Die Blüten sind klein und meistens grün gefärbt, so dass sie kaum auffallen.

    • Die Pflanze im ersten Bild hat eine große, violett gefärbte Blüte. Daher kann diese Pflanze keine Getreidepflanze sein.
    • Die Pflanze auf dem vierten Bild hat die richtigen Blätter, es fehlt aber der lange Halm und der Fruchtstand der Getreidepflanze. Es handelt sich um eine Graspflanze.
    • Die Pflanze im vorletzten Bild hat Knollen an den Wurzeln. Auch diese Pflanze kann daher keine Getreidepflanze sein. Es ist eine Kartoffelpflanze.
    Die übrigen Bilder zeigen Getreidepflanzen: Mais, Gerste und Weizen.

  • Wie unterscheidet man Weizen, Gerste und Roggen? Wende an.

    Tipps

    Wenn du 1,20 Meter groß bist, kannst du über ein Feld mit Gerste schauen. Über ein Roggenfeld können nur die größten Menschen schauen.

    Die Grannen der meisten Weizensorten sind sehr kurz oder fehlen ganz. Die längsten Grannen hat die Gerste.

    Grannen werden die langen Halme genannt, die an den Körnern der Getreidepflanzen wachsen. Sie sehen ein bisschen aus wie Haare.

    Lösung

    Weizen, Gerste und Roggen sehen sich ähnlich, daher ist es manchmal schwer, die Pflanzen zu unterscheiden. An zwei Merkmalen sind sie aber leicht zu erkennen:

    1. Die Größe der Pflanzen: Weizenpflanzen sind etwas kleiner als die meisten Erwachsenen, sie werden etwa 1,50 Meter groß. Roggen ist dagegen viel größer: Die Pflanzen werden bis zu zwei Meter hoch. Die Pflanzen der Gerste wiederum sind kleiner als Weizenpflanzen. Die Halme sind nur etwa einen Meter hoch.
    2. Die Länge der Grannen: Die Pflanzen lassen sich auch an den Ähren unterscheiden. Weizen hat nur sehr kurze, stachelige Grannen. Weizenähren fühlen sich deshalb stachelig an, wenn man an ihnen entlangstreicht. Gerstenähren haben sehr viel längere Grannen. Sie sind sehr rau und fühlen sich an wie Sandpapier. Die Ähren des Roggen haben längere Grannen als Weizenähren, aber kürzere als die der Gerste.
  • Welches Getreide ist gesucht? Erkenne es.

    Tipps

    Lösung

    Maisfelder erkennst du auf den ersten Blick, da Mais ganz anders aussieht als andere Getreidearten: Die Halme sind viel höher und dicker, die Blätter sind viel breiter. Die Maiskörner sind außerdem versteckt. Sie wachsen an den Maiskolben, die von Blättern umhüllt sind.

    Haferfelder sieht man seltener. Man kann sie daran erkennen, dass die Körner nicht an Ähren wachsen. Die einzelnen Körner befinden sich an langen Stielen. Sie bilden Rispen. Hafer ist ein sehr wertvolles Nahrungsmittel, wir essen ihn oft in Form von Haferflocken.

  • Um welche Form des Fruchtstandes handelt es sich? Erkenne sie.

    Tipps

    Die Hirsekörner wachsen ohne Stiel direkt am Halm, die Reiskörner wachsen einzeln an einem sehr langen Stiel.

    Bei Ähren wachsen die Körner an einem kurzen Stiel, bei Kolben wachsen die Körner nicht an einem Stiel.

    Lösung

    Um zu unterscheiden, ob es sich um eine Ähre, einen Kolben oder eine Rispe handelt,musst du dir den Fruchtstand genau anschauen: Wie lang sind die Stiele, an denen die einzelnen Körner sitzen?

    Sind gar keine Stiele zu erkennen, ist es ein Kolben. Die Körner wachsen dabei direkt an einem dickeren Teil des Halms. Ein Beispiel ist der Mais. Da die Hirsekörner direkt am Halm wachsen, ist der Fruchtstand der Hirse der Kolben.

    Bei Ähren und Rispen wachsen die Körner an Stielen. Bei Ähren sind die Stiele aber sehr kurz und du musst genau hinsehen, um sie zu erkennen. Bei Rispen sind die Stiele sehr lang. Das kannst du zum Beispiel bei der Reispflanze sehen. Die Reiskörner wachsen also in Rispen.

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