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Bei Willi ist Weihnachten

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Team Wissensdurst
Bei Willi ist Weihnachten
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Bei Willi ist Weihnachten

Willi ist auf dem Nürnberger Christkindelmarkt unterwegs. Hier gibt es all die schönen Dinge, die wir mit Weihnachten und der Weihnachtszeit verbinden. Willi findet heraus, wie man Kerzen macht und wie Lebkuchen hergestellt werden. Er erfährt, welche Bäume sich als Christbäume eignen, und er darf bei der Herstellung von Christbaumkugeln zuschauen. Auch Weihnachtsmänner sind unterwegs, Willi erklärt uns den Unterschied zwischen Nikolaus und Weihnachtsmann. Und dann hilft er noch dem Christkind beim Sortieren der Wunschzettel: im Weihnachtspostamt von Himmelstadt.

Transkript Bei Willi ist Weihnachten

Wo geht das hin, das Rohr im Klo, wer bringt meine Post nach Mexiko? Wie werd ich Astronaut, wie wird ein Haus gebaut? Wie, wie, wie, wie? Willi, Willi wills wissen, Willi wills wissen! Wie wird man eigentlich Bürgermeister, warum klebt Tapetenkleister? Wie löscht die Feuerwehr, wo kommt die Kohle her? Wo, wer, wie, wie, Willi, Willi wills wissen, Willi wills wissen! Willi: So, hier noch ein bisschen Schnee hin und hier. Hoffentlich wird bis Weihnachten noch alles weiß. Hallo Kinder, draußen vom Walde, da komme ich her. Und obwohl ich nicht der Weihnachtsmann bin, muss ich sagen: Es weihnachtet sehr. Und wie sehr, das schauen wir uns heute an. Leise rieselt der Schnee. Einen ganzen Sack voller Fragen dazu habe ich im Kopf. Und vor allem will ich wissen: Was wünscht sich das Christkind zu Weihnachten? Mal sehen, ob ich es treffe. Und die Rolle des Weihnachtsmanns, die überlasse ich besser anderen. Die Männer haben jetzt Hochsaison. Überall auf der Welt, wo Weihnachten gefeiert wird, sind sie unterwegs. Hier auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt gibt es sicher auch welche. Willi: Kannst mal für Schnee sorgen, Kollege. Das ist das Haus vom Nikolaus. Hier gezeichnet, und da steht es in echt. Ich schaue jetzt mal, ob der Nikolaus da ist. Weihnachtsmann: Ja, wer kommt denn da? Willi: Hallo Nikolaus. Weihnachtsmann: Hallo. Willi: Ich bin der Willi. Weihnachtsmann: Wie geht es dir denn? Willi: Gut, sehr gut. Danke. Weihnachtsmann: Ja, das freut mich, dass du mich besuchst. Na, nimm doch mal Platz beim Weihnachtsmann. Willi: Dankeschön. Hey, Nikolaus beziehungsweise… Weihnachtsmann: Ich bin der Weihnachtsmann, ja. Willi: Ach so, du bist der Weihnachtsmann. Weihnachtsmann: Ich bin der Weihnachtsmann, ja. Willi: Was ist denn der Weihnachtsmann überhaupt? Weihnachtsmann: Ach, das ist eigentlich ein Ersatz für das Christkind auch mit. Ja, der Weihnachtsmann, der ist halt ganz alleine unterwegs. Willi: Und so kann man sich vorstellen, wie der Weihnachtsmann auf seinem Schlitten unterwegs ist, um Geschenke zu verteilen. Hey, heute gibt es eine kleine Ausnahme. Ich habe dir nämlich ein Geschenk mitgebracht. Weihnachtsmann: Ja, das ist aber schön. Willi: Hier, ein Nikolaus, bzw. ein Weihnachtsmann. Das weiß ich jetzt auch nicht genau. Weihnachtsmann: Das ist der Weihnachtsmann. Der Nikolaus, der lebte ja vor 1800 Jahren, der Weihbischof. Willi: So ein richtiger mit so Stab und so Mitra und so weiter? Weihnachtsmann: Ja. Der hielt ein Buch in der Hand. Das zeichnete seine Gelehrtheit aus. Der trug drei Kugeln überm Arm, das zeigt seine Mildtätigkeit. Er war ja sehr barmherzig. Willi: Und der Freund der Kinder. Weihnachtsmann: Er war ein Freund der Kinder, ja. Willi: Bist du der echte Weihnachtsmann? Weihnachtsmann: Wir haben einen Oberweihnachtsmann. Und dann haben wir, ich würde mal sagen, Weihnachtsgesellen. Willi: Aber gibt es den obersten Weihnachtsmann? Weihnachtsmann: Den gibt es. Willi: Und könntest du mir dann zum Beispiel auch sagen, wo der wohnt? Weihnachtsmann: Versprich mir, dass das unter uns bleibt, unter uns Männern. Willi: Ja. Ja, was denn? Weihnachtsmann: Komm her. Willi: Ach so. Naja, okay, ich kann es euch leider nicht sagen. Aber hey, das war eine Eins-A-Information. Weihnachtsmann: Willi, ich wünsche dir alles Gute, schöne Weihnachten. Willi: Danke. Lied: Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier. Dann steht das Christkind vor der Tür. Willi: Und damit überhaupt was brennen kann, macht der Thomas Kerzen. Kerzenmacher. Mache mal eine Kerze. Thomas: Ja, dazu brauchen wir zuerst mal einen Docht. Willi: Warte mal, die stelle ich jetzt einfach mal hierhin. Das ist das Wichtigste. Thomas: Das Wichtigste zuerst mal, ohne Docht brennt die nicht. Ohne Docht brennt gar nichts. Willi: Kann man ja 5000 Meter Kerzen machen. Thomas: Ja, da kann man schon einiges damit machen, das stimmt. Blau, rot, gelb, lila. Tauche einfach mal den Docht rein. Oder soll ich das machen? Willi: Ja. Oder einfach so? Thomas: Tue ihn einfach reintauchen. Willi: Ist schon richtig, wie ich es mache? Thomas: Ganz tief runter, ja. Ganz tief runter, damit er richtig rein sinkt. Drin lassen, und jetzt wieder rausziehen. Willi: Ah, blau. Eine blaue Kerze. Thomas: Blau, genau. Jetzt müssen wir warten, bis das Wachs ein bisschen härter wird, bis der Docht erkaltet ist beim ersten Mal. So, jetzt spannen wir den Docht ein weng. Willi: Ein weng? Thomas: Ein bisschen. Willi: „Ein weng“ heißt, das ist, wenn man hier in Nürnberg ist, redet man Fränkisch. Thomas: Da kommt dann der fränkische Slang ein bisschen dazu. Willi: Ein wenig. Thomas: Ja, ein wenig, genau. Willi: Geht also ganz einfach. Den Docht immer wieder in das geschmolzene Wachs eintauchen und kurz abkühlen lassen. Willi: Ist Blau deine Lieblingsfarbe? Thomas: Nein, du kannst sie auch gern woanders reintun. Willi: Ah. Willi: Und rein in den nächsten Farbtopf. Ah, so entsteht Schicht um Schicht eine Kerze. Jetzt die Kerze gerade rollen, unten abschneiden, dass sie stehen kann. Und zum Schluss noch den Docht kürzen. Thomas: Jetzt hast du eine selbstgezogene Kerze. Willi: Kann ich sie mal anzünden? Thomas: Ja, gerne. Willi: Na, gehst du an. Die ist jetzt natürlich aufgeregt, wenn so viele Leute zuschauen. Ah, cool. Wer darf bei euch zuhause die Kerzen immer ausblasen. Thomas: Die Kinder. Willi: Naja, dann darfst du jetzt ausnahmsweise mal hier auspusten. Okay, danke schön. Willi: Weihnachten ist eigentlich die Zeit, in der man zur Ruhe kommen soll. Gefeiert wird die Geburt von Jesus Christus, der vor über 2000 Jahren in einem Stall in Bethlehem zur Welt kam. Gott schenkte den Menschen seinen Sohn, weil er sie liebt. Deshalb machen sich auch Menschen, die sich lieben, Geschenken. So kommt es, dass die Weihnachtszeit auch eine gute Geschäftszeit ist und oft irre stressig. Weil viele fälschlicherweise glauben, dass nur große und teure Geschenke gute Geschenke sind. Lied: Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Ein Lichtlein brennt, Advent, Advent. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier. Dann steht das Christkind vor der Tür. Willi: Also wenn ich mich jetzt nicht irre, bist du nicht das Christkind, sondern die Regina. Regina: Ich bin die Regina und nicht das Christkind. Das ist richtig. Willi: Und du hast diese ganze Weihnachtswelt erschaffen? Regina: Ja, nicht ganz allein. Aber mit. Willi: Also die Bäume, die sind von alleine gewachsen. Aber die Kugeln, die machst du. Regina: Ja, die machen wir hier. Willi: Christbaumkugel-Designerin sozusagen. Regina: Genau. Willi: Und könntest du mir auch mal zeigen, wie du das überhaupt machst? Regina: Ja, wenn du mitkommst, kann ich dir zeigen, wie die Weihnachtskugeln gemacht werden. Willi: Klar komme ich mit. Regina: Super. Willi: Die Christbaumkugel-Fabrik Living Glass ist in Rödental, in der Nähe von Coburg. Willi: Ganz schön laut hier. Willi: Hier geht es los, mit den Dingern? Regina: Ja, genau, die Glaskugelrohlinge. Willi: Sieht fast so aus wie eine Glühbirne. Regina: Ja. Die wandern jetzt hier entlang. Und dann kommen die ins Karussell. Willi: Im Karussell wird eine Flüssigkeit zugegeben, Silbernitrat. Das Silbernitrat bewirkt, dass die Kugeln golden werden. Quatsch, kleiner Spaß, dass sie silbern werden. Willi: Hier ist es schön warm. Regina: Ja. Willi: Und das ist auch gut so. Durch die Wärme haftet das Silbernitrat auf der Innenseite der Kugeln an und verspiegelt sie. Willi: Ich sehe auch wieder in der Kugel. Jetzt gehen wir einfach mal weiter, was mit den Kugeln passiert. Willi: Kollege, wie heißt denn du? Peter: Peter. Willi: Peter, ich bin der Willi. Peter: Willi. Willi: Könntest du mir helfen? Peter: Ja, möchtest du hier einstecken oder hier? Willi: Was ist mehr Arbeit? Peter: Die Arbeit ist hier. Willi: Naja, dann mache ich das. Du musst das ja den ganzen Tag machen. Ich nur mal fünf Minuten. Willi: Wir schicken jetzt Kugeln zum Einfärben los, Peter die klaren, ich die verspiegelten. Das ganze Jahr über wird Christbaumschmuck produziert, auch an Ostern. Jeden Tag nehmen ungefähr 36000 Kugeln ein Tauchbad. Regina entwirft ständig neue Farben, Formen und Muster. Klar, sonst würde ja auch niemand Lust bekommen, sich neue Kugeln zu kaufen. Willi: Hallo. Margit: Hallo. Willi: Ich bin der Willi. Margit: Ich bin die Margit. Willi: Margit. Was machst du jetzt hier mit den Kugeln? Margit: Ich schneide die Kugeln ab. Willi: Zeige mal. Margit: Da habe ich eine Führung, ja. Willi: Ist das so eine Kreissäge sozusagen. Margit: Ja, eine Schneidscheibe. Willi: Kann ich auch mal. Margit: Ja, bitte. Willi: Also einfach hierhin halten. Margit: Jaja. Willi: Das war es schon. So einen Deckel drauf? Oder wie nennst du es? Margit: Ein Hütchen. Willi: Ein Hütchen. Margit: Zum Aufhängen. Willi: Festdrücken. Margit: Und Feder reinstecken. Willi: Ach so, die Feder rein. Ach so, dann hält es. Ja, super. Cool, das war es schon eigentlich. Margit: Das war es schon. Willi: Hierhin? Willi: Und rein in die Verpackungen, in denen die Kugeln in die Läden ausgeliefert werden. Nebenan ist die Handarbeitsabteilung. Alles auch Christbaumschmuck. Aber nicht von Maschinen hergestellt, sondern von Glasbläsern gefertigt. Jede einzelne Kugel wird bemalt. Jetzt nur nicht hudeln so kurz vor Weihnachten. Und dann haben Regina und ihr Kollege Matze noch eine Überraschung für mich. Willi: „Willi wills wissen“, meine eigene Christbaumkugel. Danke. Matze: Bitte. Willi: Da werde ich an Weihnachten an euch denken, also am Heiligen Abend. Willi: Weihnachtsmann und Nikolaus sind nicht dieselben Personen. Der Nikolaus lebte im dritten Jahrhundert und war ein Bischof, zu erkennen an seiner spitzen Mütze, der Mitra. Der Weihnachtsmann ist eine Art Ersatz für das Christkind, zu erkennen an seiner Bommelmütze. Kerzenziehen ist ganz leicht. Einfach einen Docht immer wieder in flüssiges Wachs tauchen und kurz erkalten lassen. Regina entwirft Christbaumschmuck. Silbernitrat verspiegelt die Glaskugeln und macht sie glänzend. Willi: Also ich glaube, das ist der richtige Tannenbaum für meine Kugel. Und Doris und Bert, ich hoffe, ihr habt nichts dagegen, dass ich jetzt meine Kugeln an eure Tanne hänge. Aber ihr habt ja genug Bäume. Bert: Haben wir. Also das ist zum einen mal keine Tanne, du hast es an eine Blaufichte drangehängt. Das ist ganz was anderes. Und Bäume haben wir ganz viele, wir haben vielleicht so von ganz klein bis so groß, haben wir vielleicht 100000 Stück. Willi: Das ist eine, wie heißt der Baum, Blaufichte. Bert: Das ist eine Blaufichte, genau. Da, wenn du hinlangst, die sticht. Die riecht eigentlich sehr gut. Und das war früher eigentlich der Baum, der ganz viel gekauft worden ist. Willi: Ja, stimmt, wie dieses Toilettenspray. Aber dann stimmt ja dieses Lied: „O Tannenbaum, o Tannenbaum“, das stimmt ja dann gar nicht, ist ja eine Fichte dann. Bert: Ja, das ist richtig. Willi: Habt ihr gar keine Tannen? Bert: Natürlich haben wir auch Tannen. Wir haben hier die Blaufichten, und ein Stück weiter vorne. Willi: Habt ihr also auch. Doris: Ja. Bert: Klar. Willi: Wie lange ist diese Blaufichte oder dieser Christbaum, kann man ja auch sagen, gewachsen? Bert: Der ist jetzt zehn Jahre alt. Willi: Und schon größer als du. Bert: Ja. Willi: Also das sind die großen Bäume, die ihr habt. Zeigt ihr mir auch mal die ganz kleinen? Doris: Komm mit. Bert: Gerne. Willi: Ja. Doris: Mache doch mal die Hand auf. Willi: Was ist das jetzt? Willi: Das sind Samen von Nordmanntannen. Die kommen in die Erde. Bert: Und nach einem Jahr sind die so groß. Willi: Naja, „groß“ ist eher übertrieben oder? Bert: Und im zweiten Jahr wachsen die schon ein bisschen schneller. Willi: Das heißt, je älter die werden, umso schneller wachsen sie dann auch. Bert: Genau. Willi: Also wenn ich mir jetzt mal so ein kleines Bäumchen anschaue, ein Jahr hat das gebraucht. Da kommt jetzt ein Reh, ist es weg. Bert: Ja, ganz genau. Und drum ist immer, wo man Tannenkulturen hat, ist ein Zaun drum, dass die Rehe nicht reinkommen. Willi: Genau. Bert: Sonst fressen die die Bäume. Willi: Apropos Bäume, nicht nur quatschen, sondern auch arbeiten. So, Leute, es ist so weit. Hinter meinem Rücken verstecke ich was, das kennt ihr auch. Eine Säge. Entschuldigung, ist was passiert? Nein. Ist es der Baum, den wir jetzt fällen? Doris: Diesen Baum fällen wir. Willi: Okay. Dann ist er dran oder-? Sollen wir erstmal die Spitze ein bisschen-? Nein. Und zieh. Oh, Moment, ich bin jetzt abgerutscht. Willi: Wie ihr seht, ist das Christbaumfällen gar nicht so leicht. Bert macht das normalerweise auch anders, nämlich mit dieser Maschine. Willi: Also das war ganz unspektakulär, wie der jetzt umgefallen ist. Bert: Bitte, Willi. Willi: Hey, danke schön. Moment, Hilfe. Lied: O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter. Willi: Dankeschön für den Baum. Willi: Thomas, das ist ein Silo? Thomas: Ja. Willi: Und was ist da drin? Thomas: Da ist Schokolade drin. Willi: Wieviel Schokolade ist da drin? Thomas: Ungefähr 30000 Kilo. Willi: Schokolade wird hier allerdings nicht gemacht, sondern diese Dinger, mit Schokoüberzug oder ohne Schokoüberzug, Lebkuchen. Thomas: Genau. Willi: Eine Lebkuchenfabrik. Thomas: Ganz genau. Willi: Welche isst du lieber? Thomas: Ich esse am liebsten die mit Schokolade. Willi: Bitte. Ich auch, aber egal. Willi: Thomas arbeitet in Nürnberg bei der Firma Weiss. Und ich weiß jetzt, wie viele verschiedene Zutaten es braucht, um Lebkuchen zu backen. Alles klein gemahlen und vermischt mit Wasser landet in einem solchen Bottich. Willi: Hey, und schaut euch mal an, wie das schwabbelt und wabbelt. Und jetzt? Thomas: Jetzt schieben wir das Ganze in den Mixer. Willi: Der Trog fährt mit einem Aufzug nach oben. Und schwapp, kippt der Teig in den Mixer. Übrigens, Thomas und seine Kollegen haben nicht etwa vergessen, ihre Duschhauben abzusetzen. Sie tragen diese schicken Teile, weil Haare keine Lebkuchenzutat sind. Willi: Lebkuchenteig. Thomas: Ja. Willi: Kann man schon probieren? Thomas: Kann man probieren, ja. Willi: Geht schon? Thomas: Ja. Willi: Qualitätskontrolle mache ich jetzt. Thomas: Und? Schmeckt es schon nach Lebkuchen? Willi: Hmm…, ja. Und die Dinger braucht es auch noch, Oblaten. Wie in der Kirche, in der Christmette dann an Weihnachten. Thomas: Ja. Willi: Was machen wir denn mit dem Teig jetzt? Thomas: Den lassen wir jetzt in die Maschine laufen und dann machen wir Lebkuchen daraus. Willi: Auf, an die Arbeit. Willi: Schätzt mal, wie viele Lebkuchen hier gebacken werden. Da kommt ihr nie drauf. 700.000 Stück. Aber nicht im Monat, sondern pro Tag. Backsaison ist von Mai bis Dezember. Weil, Lebkuchen isst man nur um die Weihnachtszeit. Aber dann heftig: Im Durchschnitt futtert jeder Deutsche 50 Lebkuchen im Jahr. Thomas: Willi, kann man hier reingucken. Hier sieht man wie die Lebkuchen dann gebacken werden. Willi: Jetzt sind die ganzen Lebkuchen auch schon aufgegangen. Willi: Erfunden haben sie angeblich die alten Ägypter. Jedenfalls wurde in den Pyramiden so etwas Ähnliches wie Lebkuchen gefunden. Im Mittelalter verfeinerten Mönche das Rezept. Willi: Hier geht es ja schon weiter. Willi: Hier kommt die Zuckergussglasur drauf. Und jetzt die Schokolade. Hier riecht es auch so. Das heißt, hier werden sie richtig getränkt in der Schokolade. Thomas: Richtig mit Schokolade getränkt. Willi: Und da kommt die Lebkuchenkolonne. Ah, hier ist Ende Gelände, jetzt wird richtig Hand angelegt. Thomas: Hier kommen die Lebkuchen an und werden verpackt. Willi: Und das Verpacken ist viel anstrengender als es aussieht. Man muss sich total konzentrieren, weil die Fließbänder ja nie stehenbleiben. Wie beim sportlichen Wettkampf. In jede Schachtel kommen drei Schoko- und vier glasierte Lebkuchen. Schnell. Ich kann nicht mehr. Ich gebe auf, ich übergebe wieder zurück. Ich bin fix und fertig. Falls ihr noch Lust habt, Weihnachten zu feiern nach all den Lebkuchen, wünschen wir euch trotzdem frohe Weihnachten. Ich bin jetzt da, wo das Christkind herkommt, im Himmel. Also im Himmel auf Erden. Beziehungsweise in Himmelstadt. Und hier gibt es ein ganz besonderes Postamt. Da kommt die ganze Post für das Christkind an. Willi: Hallo Engel. Engel: Hallo Willi. Willi: Was macht ihr denn hier? Engel: Wir nehmen die Post für das Christkind entgegen. Willi: Hey, jetzt bin ich im Himmel. Und jetzt geht es noch ein Stockwerk höher, das gibt es ja gar nicht. Willi: Hallo. Rosemarie: Hallo. Willi: Jetzt bin ich im Postamt. Rosemarie: Das ist wunderbar. Willi: Ich bin der Willi, hallo. Rosemarie: Ich bin die Rosemarie. Willi: Rosemarie und die Engel sind Helferinnen des Christkinds. Und Hilfe kann es wirklich gebrauchen. Jeden Tag kommen hier nämlich 2000 Briefe an, die alle beantwortet werden müssen. Willi: Jetzt bin aber sehr gespannt. Also vorne steht wirklich drauf: An das Christkind in Himmelstadt. Ach so. Jetzt sehe ich schon, welche Art von Briefen das sind. Eine Wunschliste. Rosemarie: Ja. Willi: Also die Adresse, die darf man nicht sehen. Das ist die Wunschliste. Da wünscht sich jemand offensichtlich ein Fernglas, so einen Bagger, noch einen Bagger. Also ein Traktor ist das. Also das, so eine Wunschliste. Das ist mal Standard, was hier so ankommt? Rosemarie: Ja. Willi: Aber sind das denn immer nur so Wünsche: „Ich wünsche mir das Geschenk-.“, „Ich wünsche mir das Geschenk-.“ Oder was steht da noch drin in den Briefen? Rosemarie: Was die Kinder sehr beschäftigt, ist die Trennung der Eltern. Das ist-, jedes Jahr haben wir da etliche Briefe. Und zum einen-. Willi: Was schreiben die dann? Rosemarie: Ja, die schreiben „Papa ist weggelaufen. Und wir wollen wieder zusammen sein, der Papa soll zurückkommen. Es ist nicht schön ohne ihn.“ Oder auch, wenn die Mutter weggeht, das gibt es ja auch alles. Willi: Fest der Liebe, das Fest der Familie, das ist halt Weihnachten. Rosemarie: Genau. Willi: Das ist halt dann besonders traurig, wenn dann der Vater oder die Mama nicht da ist. Rosemarie: Da merkt man das erst. Ja, das merkt man dann an Weihnachten. Und gerade Weihnachten ist ja nicht das Fest der Geschenke ursprünglich, sondern das Fest der Liebe. Willi: Ja, genau. Die Rosemarie, fast wie das Christkind, total nett. Willi: Bert und Doris züchten Weihnachtsbäume. Bis aus einem Minipflänzchen eine stattliche Tanne geworden ist, dauert es zehn Jahre. Übrigens, die Lichter am Weihnachtsbaum sollen das Licht und die Freude darstellen, die mit Jesus in die Welt kamen. Lebkuchen wird aus sehr vielen verschiedenen Zutaten gebacken. Erfunden haben ihn wahrscheinlich schon die alten Ägypter. Im Mittelalter verfeinerten Mönche das Rezept. Willi: Glaubt ihr eigentlich ans Christkind? Also ich schon. Denn neben mir sitzt es. Hallo Christkind. Kristin: Hallo. Willi: In Fleisch und Blut. Also du hast richtige Hände. Kristin: Ich habe richtige Hände, ja. Willi: Und du bist lebendig. Kristin: Ich bin lebendig. Kristin: Hallo. Willi: Jeder kennt dich hier. Kristin: Jeder kennt mich hier. Willi: Du bist das Christkind vom Nürnberger Christkindlesmarkt. Kristin: Ganz genau. Willi: Wie heißt du in Wirklichkeit? Kristin: Kristin. Willi: Moment mal, das Christkind war doch ein Junge, ist doch der Jesus. Kristin: Ja, das ist nicht das Christuskind. Das Christkind kommt vom Rauschgoldengel. Und der Rauschgoldengel ist die Symbolfigur vom Nürnberger Christkindlesmarkt. Und daher kommt das Christkind. Willi: Was machst denn du hier überhaupt? Kristin: Also ich gehe während der Woche in Kindergärten und Altenheime. Die freuen sich auch immer sehr, wenn das Christkind kommt. Willi: Hey, das Karussell hält an. Wollen wir mal absteigen und ein bisschen rum gehen über den Christkindlesmarkt? Kristin: Können wir auch machen, gerne, ja. Kind: Alle wollen zum Christkind. Willi: Das Christkind ist so beliebt. Naja klar, du bist ja auch für die Geschenke zuständig. Kristin: Ich bin auch für die Geschenke zuständig, natürlich. Willi: Kristin ist schon das zweite Mal das Nürnberger Christkindl. Unter 57 Bewerberinnen ist sie als die Beste ausgewählt worden. Was wünscht sich eigentlich das Christkind zu Weihnachten? Kristin: Also ich wünsche mir eigentlich, dass die Kinder sich über ihre Geschenke freuen. Aber ich glaube, das tun sie jedes Jahr. Und dass ihr brav seid, das stimmt. Willi: Das macht dich glücklich. Kristin: Das macht mich glücklich. Kind: Über die Geschenke freuen wir uns so oder so. Willi: Das ist ein edler Wunsch. Das, was du mir wünschst. Du bist das Christkind, du musst es doch wissen: Was ist das Wichtigste an Weihnachten? Kristin: Das Wichtigste an Weihnachten ist, glaube ich, dass man die Weihnachtsbotschaft, die eigentliche Weihnachtsbotschaft, Jesu Geburt und das, was damit zusammenhängt, wirklich in sein Herz aufnimmt. Und dass man einfach ein bisschen mehr Liebe seinem Nächsten entgegenbringt und vielleicht auch ein bisschen mehr Zeit füreinander hat. Willi: So. Jetzt machen wir das, was man an Weihnachten so macht. Wenn diese Wunderkerze doch angehen würde. So, wir singen. Also nicht ich, weil ich ein schlechter Sänger bin. Ich überlasse es denen, die es wirklich können. Und zwar den Kindern von der Musikschule Nürnberg unter der Leitung von der Barbara. Bitte schön. Lied: „O du fröhliche Weihnachtszeit“ Mann: Ich wünsche mir ein gutes und frohes Jahr, wo ich mehr Zeit für meine Familie habe. Junge: Ich wünsche mir eigentlich ein schönes frohes Weihnachtsfest und einen Hund. Mädchen: Eine schöne Kette. Willi: Frohe Weihnachten wünsche ich euch. Wo geht das hin, das Rohr im Klo, wer bringt meine Post nach Mexiko? Wie werd' ich Astronaut, wie wird 'n Haus gebaut? Wie, wie, wie, wie? Willi, Willi wills' wissen, Willi wills' wissen! Wie wird man eigentlich Bürgermeister, warum klebt Tapetenkleister? Wie löscht die Feuerwehr, wo kommt die Kohle her? Wo, wer, wie, wie, Willi, Willi wills' wissen, Willi wills' wissen!

8 Kommentare

8 Kommentare
  1. Voll cooles Video 🎄🧑‍🎄🤶🎅🎄🎄🎄🎄

    Von Aria, vor 5 Tagen
  2. Diese video ist sehr cool und sehr schön

    Von Ahmet Numan, vor 15 Tagen
  3. ich mag auch willi wills wissen sehr . da viedeo ist cool . ich auch

    Von Yusuf Talha YILMAZ, vor 4 Monaten
  4. Ja! Ich mag auch Willi wills wissen auf jeden fall bei der Feuerwehr !!

    Von Teona, vor 6 Monaten
  5. Super toll danke

    Von ALMA, vor 6 Monaten
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