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Magnetschwebebahn 02:22 min

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Transkript Magnetschwebebahn

In Japan saust der Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszug zwischen Städten hin und her. Obwohl er auf Geschwindigkeit und Bequemlichkeit ausgelegt ist, wird auch dieser ungemein moderne Zug von Reibung beeinflusst. Während sich der Zug vorwärts bewegt, drücken seine Räder gegen die Schienen. Der Zug muss ständig gegen diese Reibung ankämpfen. Wenn man schneller fahren will, muss man die Schwerkraft überwinden. In China schwebt der Transrapid Shanghai dank Magneten etwa einen Zentimeter über den Schienen. Starke elektromagnetische Felder bilden sich zwischen den Magneten an der Unterseite des Zugs und denen in den Schienen. Bei dieser Magnetschwebebahn wird keine magnetische Abstoßung genutzt, um den Zug anzuheben, da der Zug dadurch kaum das Gleichgewicht halten könnte. Stattdessen ziehen die Magneten einander an, wodurch der Zug nach oben gehoben wird. Elektromagnetische Generatoren in den Schienen wechseln ihre Ladung, sodass sie die Magneten des Zuges erst anziehen und dann abstoßen. Dadurch wird der Zug nach vorn geschoben und gezogen. Da es keine Reibung zwischen Zug und Schiene gibt, kann der Zug viel schneller fahren als ein herkömmlicher Hochgeschwindigkeitszug. Nur der Luftwiderstand begrenzt seine Höchstgeschwindigkeit. Und da kein mechanischer Motor an Bord benötigt wird, sind nur die Geräusche des Luftwiderstandes zu hören, wenn die Magnetschwebebahn vorbeisegelt. Dieser elegante, elektromagnetische Schlitten lässt seine klappernden mechanischen Cousins alt aussehen.