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Magnetschwebebahn

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Team Realfilm

Magnetschwebebahn

lernst du in der 9. Klasse - 10. Klasse - 11. Klasse - 12. Klasse - 13. Klasse

Beschreibung Magnetschwebebahn

Dieses Video erklärt dir die Arbeitsweise und die Unterschiede eines Magnetschwebezuges. In Japan gibt es den Shinkansen, einen Hochgeschwindigkeitszug, von dem du vielleicht schon einmal gehört hast. Dieser fährt zwar schon sehr schnell – allerdings geht es noch deutlich schneller! Denn dieser Zug fährt mit Rädern und ist somit permanent starken Reibungskräften gegen seine Geschwindigkeit ausgesetzt. Im Unterschied zu einem gewöhnlichen Zug wie dem Shinkansen, der mit Rädern auf Schienen fährt und daher sehr starke Reibungsenergieverluste besitzt, fährt eine Magnetschwebebahn mit der Hilfe von Magnetfeldern ohne Räder. Deshalb schwebt die Magnetschwebebahn praktisch knapp über ihrer Bahn und hat den Vorteil, keinen direkten Kontakt zur Schiene zu haben. Dadurch kann sie viel Energie, die sonst durch Reibung in Form von Wärme verloren ginge, einsparen. So kann der Zug sehr viel schneller fahren und wird nur durch Luftwiderstand in seiner Geschwindigkeit gebremst. In diesem kurzen Video lernst du, wie der physikalische Antrieb und die Schwebefunktion einer Magnetschwebebahn gelingt und warum eine Magnetschwebebahn viel leiser als ein gewöhnlicher Zug ist. Du wirst lernen, wieso elektromagnetische Generatoren in den Schienen verbaut sind und wieso diese ständig ihre Ladung wechseln müssen. Am Ende weißt du, welche Art von Zug welche Eigenschaften besitzt und warum die Magnetschwebebahn als sehr modern und zukunftstauglich gilt. Viel Spaß beim Anschauen und Entdecken der Funktionen einer Magnetschwebebahn!

Transkript Magnetschwebebahn

In Japan saust der Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszug zwischen Städten hin und her. Obwohl er auf Geschwindigkeit und Bequemlichkeit ausgelegt ist, wird auch dieser ungemein moderne Zug von Reibung beeinflusst. Während sich der Zug vorwärts bewegt, drücken seine Räder gegen die Schienen. Der Zug muss ständig gegen diese Reibung ankämpfen. Wenn man schneller fahren will, muss man die Schwerkraft überwinden. In China schwebt der Transrapid Shanghai dank Magneten etwa einen Zentimeter über den Schienen. Starke elektromagnetische Felder bilden sich zwischen den Magneten an der Unterseite des Zugs und denen in den Schienen. Bei dieser Magnetschwebebahn wird keine magnetische Abstoßung genutzt, um den Zug anzuheben, da der Zug dadurch kaum das Gleichgewicht halten könnte. Stattdessen ziehen die Magneten einander an, wodurch der Zug nach oben gehoben wird. Elektromagnetische Generatoren in den Schienen wechseln ihre Ladung, sodass sie die Magneten des Zuges erst anziehen und dann abstoßen. Dadurch wird der Zug nach vorn geschoben und gezogen. Da es keine Reibung zwischen Zug und Schiene gibt, kann der Zug viel schneller fahren als ein herkömmlicher Hochgeschwindigkeitszug. Nur der Luftwiderstand begrenzt seine Höchstgeschwindigkeit. Und da kein mechanischer Motor an Bord benötigt wird, sind nur die Geräusche des Luftwiderstandes zu hören, wenn die Magnetschwebebahn vorbeisegelt. Dieser elegante, elektromagnetische Schlitten lässt seine klappernden mechanischen Cousins alt aussehen.

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