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Kult und Religion der Römer

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Die Autor*innen
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Bettina Preuss
Kult und Religion der Römer
lernst du im 3. Lernjahr - 4. Lernjahr

Beschreibung Kult und Religion der Römer

Jupiter, Juno, Mars - bestimmt kennst du schon viele römische Götter und ihre Zuständigkeitsbereiche. Doch wie verehrten die Römer ihre Götter? Ging man nur in den Tempel oder betete man auch zuhause? Wie stellte man sich das Verhältnis von Mensch und Gott vor? Diese und andere Fragen beantwortet dir das Video. Hier erfährst du viele wichtige Details zum Thema Kult und Religion der Römer. Dabei wirst du sicher einige Unterschiede zu heute feststellen - nicht nur was die Götter angeht! Viel Spaß!

21 Kommentare

21 Kommentare
  1. Super 👍🏽 erklärt ;)

    Von Niaracreates, vor 5 Monaten
  2. Cooles Video

    Von Aossenberg, vor 6 Monaten
  3. tolles Video

    Von Su Sannah, vor 11 Monaten
  4. Hallo Schulz Su,
    leider gibt es kein Video, das die Göttergeschichten im Einzelnen behandelt. Dieses Thema kannst du dir jedoch auch gut in entsprechender Literatur oder mithilfe des Internets erarbeiten.
    Viel Spaß beim Stöbern und Lernen!

    Von Jessica V., vor etwa einem Jahr
  5. Gibt es ein Video über die Lebensgeschichten der Götter?

    Von Schulz Su, vor etwa einem Jahr
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Kult und Religion der Römer Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Kult und Religion der Römer kannst du es wiederholen und üben.
  • Ordne den römischen Priestern die passenden Aufgaben zu.

    Tipps

    Überlege, wie die Göttin des Herdfeuers heißt. Ihr Name steckt auch im Namen ihrer Priestinnen.

    Lösung

    Die Göttin des Herdfeuers heißt Vesta. Die Vestalinnen sind also die Priesterinnen der Göttin des Herdfeuers. Sie blieben unverheiratet und überwachten das Feuer, damit es nie ausging.

    Opfergaben wurden oft verbrannt. Dafür waren die Flamen zuständig. Auf lateinisch heißen sie flamines. Das klingt wie das deutsche Wort „Flammen “. Diese Eselsbrücke kannst du dir merken.

    Die pontifices berieten Staatsmänner in religiösen Fragen. Der römische Kaiser, ein Staatsmann, war automatisch immer der pontifex maximus.

    Der sacerdos war sogar selbst ein Beamter. Er hatte weniger praktische Aufgaben wie Opfer, sondern passte auf, dass alle religiösen Vorgaben und Regeln eingehalten wurden.

    Und die Auguren? Die beobachteten Vögel beim Fliegen und deuteten darin bestimmte Vorzeichen. Sie interpretierten auch Naturereignisse wie Unwetter und sagten, was die Götter damit wollten.

  • Beschreibe das Verhältnis zwischen Göttern und Menschen im antiken Rom.

    Tipps

    Wie hieß das Prinzip, das das Verhältnis zwischen Menschen und Göttern beschreibt?

    Übersetze dir die richtigen Verbformen, dann weißt du sofort, was du in die Lücken einsetzen musst.

    Womit kann man das Verhältnis vergleichen?

    Eher mit Sklaven und Herren oder mit Menschen, die einen Vertrag eingehen?

    Lösung

    Das Verhältnis zwischen Menschen und Göttern im alten Rom beruht auf der Formel do ut des. Beide Verbformen stammen von dem Verb dare (geben). Es bedeutet also: ich geben, damit du gibst.

    Anders als bei uns verehrten die Menschen einen Gott nicht um seiner selbst willen, sondern weil sie von ihm konkrete Hilfe erwarteten.

    Die Menschen gingen also eine Art Vertrag mit ihren Göttern ein. Sie opferten ihnen etwas und erwarteten etwas dafür zurück.

    Man kann dieses Verhältnis mit dem zwischen Klient und Patron vergleichen. Patrone waren reiche und einflussreiche Herren, die meist aus Adelsfamilien stammten. Jeder hatte eine Reihe von Schutzbefohlenen, die so genannten Klienten. Sie unterstützten ihn bei Wahlen mit ihrer Stimme oder verrichteten andere Dienste für ihn. Im Gegenzug half ihnen der Patron vor Gericht oder setzte sich politisch für sie ein.

    So ähnlich stellten sich die Menschen auch das Verhältnis zwischen Göttern und Menschen vor.

  • Ordne den griechischen Göttern den passenden römischen Göttern zu.

    Tipps

    Zeus war bei den Griechen der oberste Gott. Wie heißt er bei den Römern?

    Seine Frau hieß bei den Griechen Hera. Wie hieß sie in Rom?

    Artemis war die Göttin der Jagd und Aphrodite die Göttin der Liebe.

    Mars war der Gott des Krieges.

    Lösung

    Im Video erfährst du, dass der griechische Zeus dem römischen Jupiter entsprach. Auch die griechische Aphrodite wurde zu Venus. Dadurch kannst du die beiden ersten Paare zuordnen.

    Darüber hinaus gibt es noch weitere griechische und römische Götter, die sich sehr ähnlich sind: Der Kriegsgott Ares heißt bei den Römern Mars, die Ehefrau des Zeus-Jupiter heißt Hera und in Rom Juno.

    Und die griechische Göttin der Jagd Artemis heißt bei den Römern Diana.

  • Gib an, welche Aussagen über den Götterkult in Rom richtig sind.

    Tipps

    Gehe die einzelnen Priesterämter nochmal durch und überlege, ob die Aussagen über sie zutreffen.

    Waren die Priester wirklich nur Männer, oder gab es auch Frauen?

    Lösung

    Natürlich gab es in Rom Priester – sogar mehrere verschiedene. Jeder hatte seinen Aufgabenbereich. So waren zum Beispiel der sacerdos und der pontifex für die Einhaltung religiöser Gebote zuständig. Feste und Opfer fanden also nicht wahllos statt, sondern ihr Ablauf war vorgeschrieben und wurde überwacht.

    Neben männlichen gab es auch weibliche Priester, nämlich die Vestalinnen. Sie waren unverheiratete Dienerinnen der Göttin Vesta und sorgten dafür, dass das Herdfeuer in ihrem Tempel niemals ausging.

    Darüber hinaus glaubten die Römer auch an Dinge, die uns abergläubisch oder fremd erscheinen: Zum Beispiel glaubten sie, aus dem Flug der Vögel den Willen der Götter ablesen zu können. Spezielle Priester, die Auguren, beobachteten und deuteten den Ablauf.

  • Gib an, welche Aussagen über den pontifex richtig sind.

    Tipps

    Überlege, welche religiösen Ämter es sonst noch gab.

    Welche Aufgaben hatten sie?

    Fällt vielleicht eine darunter, die hier steht?

    Zwei Antworten sind falsch!

    Lösung

    Der pontifex war ein hoher religiöser Würdenträger, der wie ein Beamter die Einhaltung von Traditionen und Regeln überwachte. Er war Rechtsberater in religiösen Fragen und durfte sogar Menschen bestrafen, wenn sie die Gebote übertraten. Später nahmen die Kaiser den Titel des pontifex maximus an - des obersten Pontifex. Mehrere pontifices bildeten eine Gruppe, die sich besprach.

    Es gab nur eine Göttin des Herdfeuers. Sie hieß Vesta und ihre Priesterinnen Vestalinnen.

    Priester, die die Opfer durchführten, hießen flamines.

  • Vervollständige den Text über die Opfer und Vogelschau in Rom.

    Tipps

    Auch wenn du die Lösung nicht gleich weißt – versuche sie dir aus dem Zusammenhang zu erschließen!

    Wie hieß das Prinzip nochmal übersetzt?

    Versuche eine eigene Übersetzung, wenn du nicht weißt, was du einsetzen musst.

    Lösung

    Im Text geht es um die Opfer und den Vogelflug. Einige Dinge darüber hast du schon im Video erfahren: zuständig für die Beobachtung des Vogelflugs waren die Auguren.

    Durch das Opfer wollte man sich die Unterstützung eines Gottes sichern. Man gab etwas und erwartete dafür Unterstützung – auf lateinisch heißt dieses Prinzip do ut des – ich gebe, damit du gibst. Man kann das mit einem Vertrag vergleichen.

    Wenn man das Opfer gebracht hatte, wollte man wissen, ob der Gott nun gnädig gestimmt war. Dazu beobachtete man den Flug der Vögel. Sah man zum Beispiel, dass ein Raubvogel wie ein Falke eine Maus fing, dann deutete man das als Zeichen für den Erfolg.

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