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Dativus commodi und finalis – Dativ des Vorteils und des Zwecks

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Lisa Thomasius
Dativus commodi und finalis – Dativ des Vorteils und des Zwecks
lernst du im 2. Lernjahr - 3. Lernjahr

Grundlagen zum Thema Dativus commodi und finalis – Dativ des Vorteils und des Zwecks

Inhalt

Der Dativ – eine Wiederholung

Bestimmt hast du den Dativ bereits als dritten Fall im Deutschen und Lateinischen kennengelernt. In der Regel fragen wir mit der Frage „Wem?“, um ihn zu ermitteln, wie im folgenden Beispiel:

  • Dux militi signum tradit.
    Der Feldherr übergibt dem Soldaten das Feldzeichen.

Wem übergibt der Feldherr das Feldzeichen? Dem Soldaten.

Den Dativ im Deutschen zu erkennen, ist also relativ leicht. Damit dir das auch im Lateinischen gelingt, hier eine kleine Tabelle zur Wiederholung:

a-Dekl. o-Dekl. kons. Dekl. e-Dekl. u-Dekl. i-Dekl.
Singular amic-ae amic-o milit-i re-i exercit-ui turr-i
Plural amic-is amic-is milit-ibus re-bus exercit-ibus turr-ibus

Das Tolle ist: Der Dativ kann noch mehr, nämlich in seiner Funktion als Dativus commodi und als Dativus finalis.

Was ist der Dativus commodi?

Der Dativus commodi (d. h. Dativ des Vorteils) antwortet auf die Frage „Wofür?“ oder „Für wen?“ und gibt damit an, wer einen Vorteil durch die Handlung oder Eigenschaft hat. Sehen wir uns zwei Beispiele an:

  • Non solum nobis, sed etiam amicis diligentes esse volumus.
    Nicht nur für uns, sondern auch für unsere Freunde wollen wir sorgfältig sein.

  • Non vitae, sed scholae discimus.
    Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir.

Dativus commodi und finalis am Beispiel von Senecas Kritik an den Philosophenschulen

Wir können den Dativus commodi in der Regel mit für übersetzen. Übrigens: Das zweite Beispiel ist ein Zitat, das vom Philosophen Seneca aus dem ersten Jahrhundert n. Chr. stammt. Er wollte damit die Lebensferne der Philosophenschulen seiner Zeit kritisieren. Kannst du dir vorstellen, weshalb das Zitat häufig umgedreht wird?

Was ist der Dativus finalis?

Der Dativus finalis (d. h. Dativ des Zwecks) antwortet auf die Frage „Wozu?“ und gibt an, aus welchem Grund Personen Handlungen durchführen. Er steht entsprechend in Wendungen nach bestimmten Verben und in Verbindung mit bestimmten Substantiven.

Häufig wird er kombiniert mit einem Dativus commodi und ergibt damit den sogenannten doppelten Dativ. Sehen wir uns das einmal an:

  • Caesar militibus equites auxilio mittit.
    Caesar schickt seinen Soldaten Reiter zu Hilfe.

Mit auxilio haben wir den Dativus finalis, denn es gibt den Zweck des Schickens an. Der Dativus commodi ist militibus, da die Soldaten durch die Hilfe einen Vorteil besitzen.

Sehr häufig steht der Dativus finalis in Wendungen mit esse und bestimmten Substantiven. In einem solchen Fall müssen wir im Deutschen gut darüber nachdenken, was gemeint ist. Eine gute Hilfsübersetzung bietet die etwas alt klingende Formulierung gereichen zu:

lateinischer Ausdruck deutsche Hilfsübersetzung angemessene Übersetzung
alicui usui est es gereicht jemandem zum Nutzen es nützt jemandem
alicui malo est es gereicht jemandem zum Übel es schadet jemandem
alicui curae est es gereicht jemandem zur (Für-)Sorge jemand kümmert sich (um etwas)
alicui voluptati est es gereicht jemandem zum Vergnügen es freut jemanden
  • Lingua Latina discentibus magno usui est.
    Die lateinische Sprache nützt den Lernenden sehr.

Die Übersetzung des Dativus finalis ist also noch einmal kniffliger als die des Dativus commodi. Ein Tipp: Arbeite immer zuerst mit der Hilfsübersetzung, um dann in einem zweiten Schritt zu einer angemessenen deutschen Übersetzung zu kommen. Insbesondere die Ausdrücke mit esse lassen sich auch gut als Vokabeln lernen.

Geschafft! In Zukunft kannst du, wenn du einen Dativ im Lateinischen siehst, einen genaueren Blick auf seine Funktion im Satz werfen und somit auch den Dativus commodi und den Dativus finalis erkennen. Wenn du deine Kenntnisse über den Dativ im Lateinischen noch ein wenig vertiefen möchtest, findest du weitere Übungen in den Arbeitsblättern bei sofatutor.

Transkript Dativus commodi und finalis – Dativ des Vorteils und des Zwecks

Hallo oder auch salvete! In diesem Video möchte ich Euch den dativus commodi und den dativus finalis erklären. Dafür solltet Ihr schon wissen, was der Dativ ist und wie er in den verschiedenen Deklinationen gebildet wird. Erst einmal kurz die Formen des Dativs zur Wiederholung: In der o-Deklination ist die Endung des Dativs ein "o". Der Dativ von "amicus" zum Beispiel lautet also "amico". In der a-Deklination ist die Endung des Dativs ein "ae". Der Dativ von "amica" lautet also "amicae". In der e-Deklination ist die Endung des Dativs ein "i". Der Dativ von "res" zum Beispiel lautet also "rei". In der u-Deklination ist die Dativendung im Maskulinum und Femininum "ui", im Neutrum nur ein "u". Der Dativ von "manus" zum Beispiel lautet also "manui", der Dativ von "cornu" "cornu". In der konsonantischen Deklination ist die Dativendung ein "i". Der Dativ von "rex" zum Beispiel lautet also "regi". Auch in der i-Deklination ist die Dativendung ein "i". Der Dativ von "mare" zum Beispiel lautet also "mari". Am Einfachsten fragt man nach einem Dativ mit "wem", also zum Beispiel: "Wem schenke ich etwas?" Die Übersetzungen der Beispiele lauten dann: "Wem? Dem Freund." "Wem? Der Freundin oder der Sache." "Wem? Der Hand, dem Horn." "Wem? Dem König oder auch dem Meer." Der dativus commodi und der dativus finalis sind besondere Kasusfunktionen des Dativs, die auf eine etwas andere Frage antworten als das typische "wem". Zuerst zum dativus commodi. Der dativus commodi antwortet auf die Frage "für wen" oder "wofür". Aber was bedeutet das eigentlich, dativus commodi? "Dativus" ist einfach das lateinische Wort für Dativ. "Commodum" heißt "der Vorteil". Es geht also um den Dativ des Vorteils. Ein einfaches Beispiel für die Grundform eines Dativs: "Paula litteras amicae scribit." Übersetzt heißt das dann: "Paula scribit" - "Paula schreibt". Wem schreibt sie es? Der Freundin. Und wen oder was schreibt sie? "Litteras", also einen Brief. Das ist die Grundform eines Dativs. Das bekannteste Beispiel für einen dativus commodi ist wohl der Spruch "Non scholae, sed vitae discimus." Das Prädikat "discimus" heißt "wir lernen". Daran anschließend stellt man dann die Frage "Wofür lernen wir?" "Non scholae" - "nicht für die Schule", "sed vitae" - "sondern für das Leben". "Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir." Wenn mit dem Dativ ein Vorteil ausgedrückt wird, handelt es sich also um einen dativus commodi. Wird hingegen ein Nachteil ausgedrückt, handelt es sich um einen dativus incommodi, von "incommodum" - "Nachteil". Kommen wir zu einer weiteren Kasusfunktion des Dativs, die ich Euch in diesem Video erklären will, den dativus finalis. "Finis" heißt "das Ende", aber auch "das Ziel" oder "der Zweck". Beim dativus finalis handelt es sich also um einen Dativ, der einen Zweck oder eine Wirkung angibt. Der dativus finalis antwortet also auf die Frage "wozu". Er steht oft bei "esse", was dann mit "gereichen zu" oder "dienen" übersetzt wird. Ein Beispiel: "gaudio esse". Wenn man "esse" jetzt mit "dienen" übersetzt, muss man dann fragen: "Wozu dient etwas?" Die Übersetzung ist dann wörtlich also "zur Freude dienen". Im Deutschen sagt man dann statt "zur Freude dienen" besser "Freude machen". Jetzt will ich Euch noch ein paar weitere Beispiele zeigen, in denen der dativus finalis häufig vorkommt, zum Beispiel "usui est" - "Es dient zum Nutzen", besser dann "Es ist nützlich" oder "honori est" - "Es gereicht zur Ehre". Auf Deutsch sagt man dann natürlich besser "Es ist eine Ehre." Oder auch "curae est" - "Es gereicht zur Sorge", wobei "cura" im Lateinischen nicht so negativ ist wie das deutsche Wort "Sorge". Auf deutsch kann man dann also sagen: "Es liegt am Herzen." So, jetzt habt Ihr schon einige Beispiele für den dativus finalis bei "esse" gesehen. Der dativus finalis kann aber auch bei anderen Verben stehen. Besonders oft steht er bei den Verben "venire", "mittere", "deligere", "dicere", "relinquere" und "dare". "Venire" heißt "kommen". Die Frage lautet dann also für den dativus finalis: "Wozu kommt jemand?" Also zum Beispiel "zur Hilfe" oder "zur Unterstützung". "Mittere" heißt "schicken". Die Frage lautet hier dann also zum Beispiel: "Wozu wird jemand geschickt?", also zum Beispiel auch "zur Unterstützung". "Deligere" heißt "wählen". Wenn man jetzt fragt, wozu jemand gewählt wird, könnte die Antwort zum Beispiel lauten: "zum Anführer". "Dicere" heißt beim dativus finalis "bestimmen", also zum Beispiel: "Wozu bestimmt man jemanden?" - Auch "zum Anführer". "Relinquere" heißt "zurücklassen". Auf die Frage "wozu" könnte also zum Beispiel die Antwort kommen "zur Verteidigung". "Dare" heißt beim dativus finalis "anrechnen". Auf die Frage "wozu" könnte man also antworten mit "zur Ehre anrechnen". Jetzt noch ein paar Beispiele, um die Übersetzung des dativus commodi und des dativus finalis zu üben. "Caesar regi exemplo est." Übersetzt heißt das dann: "Caesar dient dem König zum Beispiel." Ganz frei könnte man also übersetzen: "Der König nimmt sich Caesar als Beispiel." Wie Ihr an den Farben schon sehen könnt, ist "regi" hier ein dativus commodi und "exemplo" ein dativus finalis. "Exemplo" antwortet auf die Frage: "Wozu dient Caesar dem König?" - "Als Beispiel". "Regi" antwortet auf die Frage: "Für wen dient Caesar als Beispiel?" - "Für den König." So, jetzt habt Ihr gelernt, was die Kasusfunktionen dativus commodi und dativus finalis sind, wie man nach ihnen fragt und wie man sie übersetzt. Ich hoffe, es hat Euch auch Spaß gemacht. Bis zum nächsten Mal!

18 Kommentare

18 Kommentare
  1. Super!

    Von Helimom12, vor etwa 2 Jahren
  2. Hallo Max,
    vielen Dank für deinen Kommentar und dein genaues Hinsehen. Stimmt, „litteras“ ist zwar Plural, allerdings wird es im Deutschen dennoch im Singular übersetzt, also: „der Brief“. Denn der lateinische Singular „littera“ bedeutet im Deutschen „der Buchstabe“ (mehrere Buchstaben ergeben also einen Brief).
    Will der Lateiner von mehreren Briefen sprechen, verwendet er „epistulae“ (Plural von „epistula“).
    Viele Grüße aus der Redaktion

    Von Till S., vor fast 3 Jahren
  3. Hallo Lisa (bzw. Redaktion),
    bei 2:59 befindet sich ein kleiner Fehler. "Paula litteras amicae scribit" wird übersetzt mit Paula schreibt der Freundin einen Brief ... aber es müsste Briefe (Plural) heißen.

    Von Max Hinterstrasser, vor fast 3 Jahren
  4. Hallo Pinar,
    vielen Dank für Deine Frage! Der Dativ steht im Lateinischen in seiner Funktion als dativus finalis häufig mit dem Verb „esse“. Das übersetzt du normalerweise mit „sein“. In Verbindung mit dem Dativ kann es aber in der Regel nicht wörtlich ins Deutsche übertragen werden. Also brauchen wir eine etwas freiere Übersetzung. In der Wendung „honori esse“ übersetzt du „esse“ zum Beispiel mit „einbringen“. In „gaudio esse“ setzten wir im Deutschen das Verb „dienen“ als Übersetzung ein.
    Liebe Grüße aus der Redaktion!

    Von Till S., vor etwa 3 Jahren
  5. Bei dem Beispiel: gaudio esse
    Verstehe ich nicht ganz warum es: zur Freude dienen."wird
    In der Schule haben wir z.b honori esse=Ehre einbringen oder
    Odio esse= verhasst sein deshalb verstehe ich nicht ganz warum der Satz mit dienen gebildet wird
    ,dienen'

    Von Pinar G., vor etwa 3 Jahren
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Dativus commodi und finalis – Dativ des Vorteils und des Zwecks Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Dativus commodi und finalis – Dativ des Vorteils und des Zwecks kannst du es wiederholen und üben.
  • Gib an, welche Sätze einen Dativus finalis enthalten.

    Tipps

    Lies dir jeden Satz und seine Übersetzung einzeln durch. Suche den Dativ!

    Überlege dir dann, wie man nach einem Dativus finalis fragt.

    Stelle die Frage und prüfe mit Hilfe der Übersetzung, ob sie Sinn macht.

    Den Dativus finalis kannst du erfragen mit: Wozu?

    Lösung

    Der Dativus finalis ist der Dativ des Zwecks und der Wirkung. Er gibt an, mit welchem Ziel oder welcher Absicht etwas gemacht wird. Du fragst: Wozu?

    Alle Sätze enthalten einen oder mehrere Dative, aber nicht immer antworten sie auf die Frage: Wozu?

    • Mater filiis cenam dat. Bei diesem Satz fragst du: Wem? – Die Antwort: filiis (den Söhnen). Es ist kein Dativus finalis.
    • Rex captivis pepercit. Auch hier ist der Dativ ein Objekt. Du fragst: Wen schont der König? – Die Gefangenen.
    Dagegen enthalten die anderen Sätze einen Dativus finalis.

    Zum Beispiel: Victoria Gallorum honori erat. Man fragt: Wozu diente der Sieg über die Gallier? – Darauf erhältst du die Antwort: zur Ehre.

    Man kann das dann so übersetzen: Der Sieg über die Gallier war eine Ehre.

  • Ordne die Wendungen den richtigen Übersetzungen zu.

    Tipps

    In den Wendungen stecken Dative von gaudium, usus, honor, cura und detrimentum.

    Alle Wendungen enthalten einen Dativus finalis.

    Lösung

    Gehe die lateinischen Wendungen einzeln durch. Nimm dir jeweils eine vor und überlege, wie das enthaltene Substantiv im Nominativ heißt und was es bedeutet.

    Stelle dann die Frage nach dem Dativus finalis, dem Dativ des Zwecks: Wozu dient es mir?

    Ein Satz kann folgendermaßen aussehen: Mihi gaudio est. Dieser enthält einen Dativus finalis von gaudium (die Freude).

    Du fragst: Wozu dient mir eine Sache? – Und erhältst die Antwort: Sie dient mir zur Freude.

    Vollständig übersetzt heißt es also: Es dient mir zur Freude.

    Das klingt aber ziemlich sperrig. Wir sagen deshalb freier: Es macht mir Freude. Oder noch kürzer: Es freut mich.

  • Bestimme die Dative im Text.

    Tipps

    Nach dem Dativus commodi fragst du: Wofür? Oder: Für wen?

    Nach dem Dativus finalis fragst du: Wozu?

    Lösung

    In der Aufgabe lassen sich nur die fett gedruckten Dative markieren. Du brauchst also nicht erst die Dative suchen, sondern musst nur überlegen, um welchen von beiden Dativen es sich handelt.

    Lies dir die Sätze jeweils einzeln durch und stelle an das betreffende Wort die Frage: Wofür / für wen? – und: Wozu?

    Je nachdem, welche der beiden Fragen zum Satz passt, handelt es sich um einen Dativus commodi oder einen Dativus finalis.

    Wenn du dir unsicher bist, überlege, ob der Dativ ausdrückt, dass eine Sache für jemanden von Vorteil ist (Dativus commodi) – oder, ob die Person oder Sache im Dativ den Zweck oder die Auswirkung einer Sache angibt (Dativus finalis).

  • Übersetze die Dative.

    Tipps

    Nimm dir jeden Satz einzeln vor. Überlege, welches Substantiv hier im Dativ steht und was seine Bedeutung ist.

    Alle Wendungen, deren Übersetzung fehlt, enthalten einen Dativus finalis – einen Dativ des Zwecks.

    Lösung

    Alle lateinischen Sätze enthalten einen Dativus finalis. Dieser gibt den Zweck oder das Ziel einer Handlung an. Er antwortet auf die Frage: Wozu?. Oft taucht er – wie hier – in festen Wendungen mit dem Hilfsverb esse auf.

    Die wörtliche Übersetzung ist meistens eher sperrig:

    In scholam venio, quia mihi usui est. Das heißt ganz wörtlich übersetzt: Ich gehe in die Schule, weil sie mir zum Nutzen gereicht.

    Du fragst: Wozu gereicht mir die Schule? Die Antwort: zum Nutzen.

    So altertümlich spricht aber heute keiner mehr. Wir sagen deshalb: Ich gehe in die Schule, weil sie mir von Nutzen ist. Oder noch einfacher: Ich gehe in die Schule, weil sie mir nützt.

  • Ergänze den Text über die Dativfunktionen.

    Tipps

    Versuche, dich an die beiden Dativfunktionen zu erinnern.

    Wie hat man sie übersetzt, was bedeuten ihre Namen?

    Wenn du dir unsicher bist, wirf noch einmal einen Blick ins Video.

    Merke dir am besten ein lateinisches Beispiel für jeden Dativ.

    Lösung

    Der Dativ hat normalerweise die Funktion des Objekts. Er antwortet auf die Frage: Wem?

    Zum Beispiel: tibi donum do – ich gebe dir ein Geschenk.

    Daneben hat er aber noch andere Funktionen. Er kann ausdrücken, zu wessen Gunsten etwas geschieht – man nennt ihn dann Dativus commodi (Dativ des Vorteils). Wir fragen danach mit: Wofür? Oder: Für wen?

    Der Dativ kann auch ausdrücken, zu welchem Zweck etwas geschieht. Man nennt ihn dann Dativus finalis (Dativ der Wirkung oder des Zwecks). Nach ihm fragen wir mit: Wozu?

    Hier ein Beispiel, das beide Dative enthält:

    Caesar regi exemplo est. – Caesar dient dem König als Beispiel. – Der Dativ regi ist ein Dativ des Vorteils (Für wen?), exemplo ist ein Dativ des Zwecks (Wozu?).

  • Vervollständige die lateinischen Sätze anhand der Übersetzungen.

    Tipps

    Die Formen im Dativ kommen von den Substantiven gaudium, honor, cura, auxilium und usus.

    Jeder Satz enthält einen Dativus finalis.

    Lösung

    Gehe am besten zuerst die Reihe der Substantive im Dativ durch. Überlege dir, wie sie im Nominativ heißen und was sie bedeuten.

    Lies dir dann jeden lateinischen Satz einzeln durch und vergleiche ihn mit seiner Übersetzung. Überlege, welches Wort im lateinischen Satz fehlt.

    Dann suchst du das Wort mit der passenden Bedeutung aus und setzt es ein.

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