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Adjektive – regelmäßige Steigerung

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Die Autor*innen
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Sarah Oelsmann
Adjektive – regelmäßige Steigerung
lernst du im 1. Lernjahr - 2. Lernjahr

Grundlagen zum Thema Adjektive – regelmäßige Steigerung

Inhalt

Die drei Steigerungsformen

Ebenso wie im Deutschen gibt es im Lateinischen drei Steigerungsformen von Adjektiven: den Positiv, den Komparativ und den Superlativ. Mit ihnen können wir beschreiben, in welchem Ausmaß eine Person oder ein Gegenstand eine Eigenschaft hat. Entsprechend gibt es kluge Menschen (Positiv), klügere Menschen (Komparativ) und die klügsten Menschen (Superlativ). Dabei lassen sich regelmäßige von unregelmäßigen Steigerungen unterscheiden (z. B. gut → besser, nicht gut-er). Wir beginnen hier mit den regelmäßigen Steigerungen der Adjektive. Den Positiv kennst du schon, da es sich dabei um die Grundform handelt. Gehen wir nun den eigentlichen Steigerungen auf den Grund!

Bildung und Übersetzung des Komparativs

Der Komparativ wird mit dem Wortstamm des Adjektivs und den Endungen -ior und -ius gebildet, wobei -ior bei Maskulina und Feminina, -ius bei Neutra steht. Die Adjektive im Komparativ gehören der konsonantischen Deklination an. Die Deklinationstabellen sind entsprechend vergleichbar mit denen von dux oder scelus. Sehen wir uns das anhand von gesünderen Hausherren/-herrinnen und höheren Tempeln an:

Fall Singular Plural
Nominativ dominus/-a validior templum altius domini/-ae validiores templa altiora
Genitiv domini/-ae validioris templi altioris dominorum/-arum validiorum templorum altiorum
Dativ domino/-ae validiori templo altiori dominis validioribus templis altioribus
Akkusativ dominum/-am validiorem templum altius dominos/-as validiores templa altiora
Ablativ domino/-a validiore templo altiore dominis validioribus templis altioribus

Die Hauptfunktion des Komparativs ist der Vergleich (comparare heißt vergleichen).

  • Dominae validiores sunt quam servi.
    Die Hausherrinnen sind gesünder als ihre Sklaven.

  • Templa altiora sunt quam domus.
    Die Tempel sind höher als die Häuser.

Dennoch kann der Komparativ auch ohne einen Vergleichspunkt (und damit auch ohne quam) stehen: Dann übersetzen wir ihn mit ziemlich oder allzu.

  • Graeci, ut fama est, homines prudentiores sunt.
    Die Griechen sind, wie das Gerücht besagt, ziemlich kluge Menschen.

Bildung und Übersetzung des Superlativs

Den Superlativ bilden wir in der Regel mit dem Wortstamm des Adjektivs und der Endung -issimus, -a, -um. Hieran siehst du bereits, dass er gemäß der a-/o-Deklination dekliniert wird. Machen wir also aus den gesünderen die gesündesten und aus den höheren die höchsten:

Fall Singular Plural
Nominativ dominus/-a validissimus/-a templum altissimum domini/-ae validissimi/-ae templa altissima
Genitiv domini/-ae validissimi/-ae templi altissimi dominorum/-arum validissimorum/-arum templorum altissimorum
Dativ domino/-ae validissimo/-ae templo altissimo dominis validissimis templis altissimis
Akkusativ dominum/-am validissimum/-am templum altissimum dominos/-as validissimos/-as templa altissima
Ablativ domino/-a validissimo/-a templo altissimo dominis validissimis templis altissimis

Mit dem Superlativ drücken wir also aus, dass eine Person oder Sache eine Eigenschaft in höchstem Maße erfüllt – mehr geht nicht! Bei ihm steht häufig ein Genitiv zur Angabe von Personen- oder Sachgruppen:

  • Milites Romani fortissimi omnium erant.
    Die römischen Soldaten waren die tapfersten von allen.

Manche Superlative werden etwas anders gebildet, wie z. B. derjenige von Adjektiven, die im Nominativ auf -ilis (-limus, -lima, -limum) und -er (-rimus, -rima, -rimum) enden:

  • Facillimum est vitia aliorum vituperare.
    Es ist das Leichteste/kinderleicht, die Fehler von anderen zu tadeln.

  • Venus pulcherrima dearum erat.
    Venus/Aphrodite war die schönste unter den Göttinnen.

Regelmäßige Steigerung von lateinischen Adjektiven am Beispiel Venus

Ähnlich wie beim Komparativ kann auch beim Superlativ eine Bedeutungsabweichung vorliegen, und zwar beim Elativ. Mit ihm wird die Eigenschaft nicht in höchstem, sondern in sehr hohem Maße erfüllt, sodass wir ihn mit sehr übersetzen:

  • Graeci philosophi prudentissimi erant.
    Die griechischen Philosophen waren sehr klug.

Ob es sich im Einzelfall um einen echten Superlativ oder einen Elativ handelt, musst du aus dem Zusammenhang erschließen. Einen wichtigen Schritt hast du aber bereits damit gemacht, dass du Komparative und Superlative jetzt erkennen und übersetzen kannst. Wenn du deine Kenntnisse über die regelmäßige Steigerung von Adjektiven im Lateinischen noch ein wenig vertiefen möchtest, findest du weitere Übungen in den Arbeitsblättern bei sofatutor.

Transkript Adjektive – regelmäßige Steigerung

Salvete, discipuli,  ich bin es wieder, Sarah. Und ich hoffe, ihr seid top motiviert und ganz wild auf das Lernen. Das Thema heute: Die regelmäßige Steigerung von Adjektiven.  In diesem Film werde ich auf alle drei Steigerungsstufen genauer eingehen -  erst auf den Positiv, dann auf den Komparativ, auf seine Bildung, auf die Verwendung mit quam und die Verwendung ohne quam. Dann beschäftigen wir uns mit dem Superlativ, mit seiner Bildung und mit der Verwendung von quam und dem Elativ.  Vorwissen braucht ihr dieses Mal keines. Ihr solltet nur wissen, was Adjektive überhaupt sind.  Im Lateinischen gibt es wie im Deutschen drei Steigerungsstufen:  Den Positiv, die Grundstufe, den Komparativ, die erste Steigerungsstufe und den Superlativ, die zweite Steigerungsstufe. Man kann das auch, anhand eines Leiterbildes veranschaulichen. Der Komparativ ist ein bisschen höher als der Positiv und der Superlativ ein bisschen höher als der Komparativ. Höher geht es nicht mehr!  Als erstes der Positv:  Der Positiv ist die Grundstufe jeder Komparation und einfach ein Adjektiv. Adjektive haben unterschiedlich viele Formen für die Geschlechter. Manche haben eine, manche zwei und manche sogar drei Formen, für das Maskulinum, das Femininum und das Neutrum.  Ein Beispiel für eine Positvform ist zum Beispiel robusta, kräftig. Im Satz - bos robusta est / die Kuh ist kräftig - besteht Kongruenz zwischen robusta und bos, das heißt, Adjektiv und Nomen stimmen im Kasus, Numerus und Genus überein. Hier sind bos und robusta beide feminin.  Der Positiv wird nach der jeweiligen Deklinationsart des Adjektives dekliniert.  Den Positiv kann man auch steigern. Die erste Steigerungsstufe heißt Komparativ.  Zunächst zur Bildung des Komparativs: Der Komparativ wird gebildet, indem man an die Wurzel des Genitiv Singulars des Adjektives das Suffix, also die Wortendung, -ior bei maskulinen und femininen Formen, und das Suffix -ius bei Formen des Neutrums anhängt.   Liber, liberi / frei; liber ist der Positiv, liberi ist der Genitiv Singular, liberior / freier, ist der Komparativ. Wir verwenden hier die Endung- ior, weil liber ein maskulines Adjektiv ist.  Jetzt zu Vergleichen mit quam.  Der Komparativ dient unter anderem dem Vergleich von Dingen oder Personen. Dabei verwendet der Lateiner das Wort "quam".  Zum Beispiel: Alea dextra pulchrior est quam sinistra. Der rechte Würfel ist schöner als der linke. Quam wird hier mit "als" übersetzt und stellt das Vergleichswort dar. Pulchrior ist der Komparativ von pulcher, pulchra, pulchrum. Die Endung -ior wird verwendet, weil alea, der Würfel, feminin ist.  Nun zur Verwendung ohne quam.  Im Deutschen kann man den Komparativ auch öfter mit Wörtern wie - ziemlich, allzu oder ein wenig - übersetzen.  Zum Beispiel: Flaviores dentes teneo. Ich habe ziemlich gelbe Zähne.  Flaviores kommt von flavus, flava, flavum / gelb.  Der Lateinische Komparativ flaviores wird dann im Deutschen mit einem Beiwort, hier "ziemlich", und dem Positv, hier "gelb", übersetzt.  Es heißt also nicht: Ich habe gelbere Zähne, sondern - ich habe ziemlich gelbe Zähne!  Ganz wichtig hierbei ist, wie wir gerade schon gesehen haben, Folgendes: Die Deklination des Komparativs erfolgt immer nach der konsonantischen Deklination! Unabhängig davon, ob die Grundform des Adjektives auch konsonantisch dekliniert wird oder nicht. Verdeutlicht wird das nochmals an dem eben genannten Wort flavus. An sich gehört es zwar zur a/o-Deklination, sein Komparativ flavior aber wird konsonantisch dekliniert.  Nun kommen wir zur dritten Steigerungsform, dem Superlativ.  Die dritte Stufe der Komparation ist der Superlativ. Er bezeichnet immer ein Höchstmaß von Eigenschaften. Jetzt zur Bildung:  Man bildet den Superlativ bei allen drei Geschlechtsformen - feminin, maskulin und neutrum - aus der Wurzel des Genitiv Singulars und dem Suffix -issimus,  beispielsweise clarus / hell, und clarissimus / am hellsten. Clarus ist hier der Positiv, clari, der Genitiv Singular und clarissimus der Superlativ.  Jetzt zur Verwendung mit quam.  Im Deutschen wird der Superlativ manchmal auch mit - möglichst und oder so .... wie möglich - übersetzt. Anschließend wird der Superlativ angehängt. Das ist der Fall, wenn die Höchstform noch nicht erreicht worden ist, aber erreicht werden soll. Diese Übersetzungsmöglichkeit erkennt man, wenn im Lateinischen das Wort quam mit anschliessendem Superlativ steht.  Wieder ein Beispiel für euch: Quam lenissima musica. Eine möglichst sanfte Musik.  Lenissima ist hier der Superlativ von lenis, lene / sanft und "möglichst" das deutsche Beiwort verursacht durch quam.  Wieder ist hier ganz wichtig: Die Deklination oder Beugung der Superlative erfolgt nach der a/o-Deklination!  Im Lateinischen gibt es auch noch den Elativ, der im Deutschen mit "sehr" oder "ziemlich" übersetzt wird. Das ist wieder der Fall, wenn kein Höchstmass erreicht wird, aber zumindest beinahe. So wird - latrus stultissimus - zum ziemlich dummen Räuber. Hier haben wir wieder ein Beiwort - ziemlich.  Das war es jetzt erstmal wieder und in diesem Sinne: Valete discipuli! 

34 Kommentare

34 Kommentare
  1. @ Pjk: Vielen Dank für deine Frage!
    Der Elativ ist im Lateinischen formgleich mit dem Superlativ, den du an der Endung „-issimus/a/um“ erkennst. Ob du die Form als Superlativ (der dümmste Räuber) oder als Elativ (ein sehr dummer Räuber) übersetzt, kannst du häufig nur aus dem Gesamtzusammenhang entscheiden. Wenn du einer Superlativform begegnest, frage dich, welche Übersetzung hier mehr Sinn ergibt.
    Richtig sind aber prinzipiell beide Übersetzungsvarianten.
    Liebe Grüße aus der Redaktion!

    Von Till S., vor mehr als 3 Jahren
  2. Woran kann ich den Elativ erkennen?

    Von Pjk, vor mehr als 3 Jahren
  3. Fehlermeldung: Bei vielen Videos habe ich ein Ladefehler. Das liegt nicht an meinem Internet, sondern vielleicht eher an dem Video selber. (soll kein vorwurf sein) vielleicht einfach mal checken ob irgendwo fehler gemacht wurden beim schneiden etc.. An die andern Schüler vielleicht auch mal rückmeldung geben wenn ihr auch solch ein Problem habt.

    Von Mauricehanusa, vor mehr als 3 Jahren
  4. Toll!!!!!!!!

    Von Anja K., vor mehr als 3 Jahren
  5. Gut erklärt! Verstehe jetzt das Thema!

    Von Manfred T., vor fast 5 Jahren
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Adjektive – regelmäßige Steigerung Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Adjektive – regelmäßige Steigerung kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme, ob es sich bei den Formen um den Positiv, Komparativ oder Superlativ handelt.

    Tipps

    Der Positiv ist die Grundform eines Adjektivs.

    Überlege, woran du Komparativ und Superlativ, die Steigerungsformen des Adjektivs, erkennst.

    Der Komparativ ist an den Silben -ior und -ius zu erkennen. Den Superlativ erkennst du an der Silbe -issimus/a/um.

    Lösung

    Die Grundform des Adjektivs ist der Positiv. Bei den Adjektiven der a- und o-Deklination endet er im Nominativ auf -us, -a, -um, bei den Adjektiven der dritten Deklination auf -is, -e oder -x.
    Die Formen im Positiv sind also:

    • tristis – traurig
    • laetum – fröhlich (neutrum)
    • iratus – zornig
    • felix – glücklich
    Den Komparativ erkennt man an den Silben -ior und -ius. Die Formen im Komparativ sind also:
    • tristior – trauriger, ziemlich traurig
    • laetius – fröhlicher, ziemlich fröhlich (neutrum)
    • iratior – zorniger, ziemlich zornig
    • felicior – glücklicher, ziemlich glücklich
    Den Superlativ erkennst du meistens an der Silbe -issim- in der Mitte des Wortes. Daran werden bei allen Adjektiven die Endungen der a- und o-Deklinaton angehängt – also: -us, -a, -um. Die Formen im Superlativ lauten:
    • tristissima – die traurigste, sehr traurige (femininum)
    • laetissimus – der fröhlichste, sehr fröhlich
    • iratissimus – der zornigste, sehr zornig
    • felicissima – die glücklichste, sehr glückliche (femininum)

  • Nenne die Form, die nicht in die Reihe passt.

    Tipps

    Jeweils drei Adjektive stehen in derselben Steigerungsstufe.

    Eines passt nicht dazu – es steht in einer anderen.

    Versuche, das Kennzeichen für den Komparativ und Superlativ zu finden.

    Achtung: Nicht alle Formen stehen im Nominativ.

    Lösung

    Adjektive kann man steigern. Im Lateinischen kann man die verschiedenen Steigerungsstufen gut an bestimmten Buchstaben-Kennzeichen erkennen:

    • Im Komparativ findest du immer die Buchstaben -ior- oder -ius,
    • im Superlativ gibt es immer die Buchstaben -issim- oder -errim-.
    Bonus (gut), longus (lang) und magnus (groß) sind Adjektive im Positiv. Tristius ist der Komparativ – und zwar im Neutrum Singular von tristis (traurig). Tristius ist also der Irrläufer, es heißt: das traurigere.

    Breviorem (kürzer), liberiorem (freier) und pulchriorem (schöner) sind Adjektive im Komparativ. Sie stammen von den Adjektiven brevis (kurz), liber (frei) und pulcher (schön) und stehen alle im Akkusativ Singular. Felicissimum ist dagegen der Superlativ von felix (glücklich). Es bedeutet: das glücklichste oder den glücklichsten. Das ist also der Irrläufer.

    Brevissimus, longissimus und altissimus sind Adjektive im Superlativ. Sie stammen von den Adjektiven brevis (kurz), longus (lang) und altus (hoch) und stehen im Nominativ Singular. Vetus (alt) ist hingegen ein Adjektiv im Positiv. Es ist nicht gesteigert – das ist also der Irrläufer.

    Celeriori, pauperiori und fortiori sind Adjektive im Komparativ, und zwar im Dativ Singular. Sie stammen von den Adjektiven celer (schnell), pauper (arm) und fortis (tapfer). Pulchri ist dagegen eine Grundform, also ein Positiv, und zwar im Genitiv Singular von pulcher (schön). Es ist also der Irrläufer.

  • Ordne die lateinischen Sätze mit Steigerungsformen der richtigen Übersetzung zu.

    Tipps

    Überlege, wie der Komparativ und der Superlativ jeweils im Deutschen übersetzt werden.

    Achte darauf, ob die Form ein Vergleichswort bei sich hat oder allein steht.

    Lösung

    In den Sätzen kommen zwei Steigerungsformen vor: der Komparativ und der Superlativ von clarus, -a, -um (berühmt). Sie lauten clarior und clarissimus. Die beiden Steigerungsformen werden aber unterschiedlich übersetzt, je nachdem, ob ein Vergleichswort dabei steht oder nicht.

    • Im Satz Caesar clarior quam alii erat. steht der Komparativ clarior. Caesar wird in dem Satz mit den anderen verglichen. Deshalb wird clarior mit „berühmter“ und quam mit „als“ übersetzt – also: Caesar war berühmter als andere.
    • Im Satz Caesar clarior erat. ist kein Vergleich enthalten. Du musst den Komparativ clarior daher mit „berühmt“ und dem Zusatz „ziemlich“ übersetzen „Caesar war ziemlich berühmt.“
    Auch die Übersetzung des Superlativs ist unterschiedlich. Sie richtet sich danach, ob er alleine oder mit einem Vergleichswort steht – und ob Wörtchen wie quam enthalten sind.
    • Im Satz Caesar clarissimus omnium erat. ist ein Vergleich enthalten: Caesar war der berühmteste von allen.
    • Im Satz Caesar clarissimus erat. fehlt ein Vergleichswort. Der Superlativ clarissimus wird daher so übersetzt: Caesar war sehr berühmt.
    • Im Satz Caesar quam clarissimus esse voluit. steht quam vor dem Superlativ clarissimus und bedeutet dann „möglichst“. Quam clarissimus bedeutet also: möglichst berühmt. Die passende Übersetzung lautet: Caesar wollte möglichst berühmt sein.

  • Ordne die Steigerungsformen der Adjektive richtig ein: Positiv – Komparativ – Superlativ.

    Tipps

    Überlege, an welchen Kennzeichen du Komparative und Superlative erkennen kannst.

    Bestimme das Genus der Adjektive.

    Lösung

    In der Übung musst du die Steigerungsformen der Adjektive longus (lang), iratus (zornig), clarus (berühmt), dignus (würdig), gravis (schwer) und certus (sicher) richtig einordnen.

    Den Komparativ bildet man, indem an den Genitiv Singular die Buchstaben -ior für das Maskulinum und Femininum anhängt und -ius für das Neutrum. Daran kommen noch die Endungen der konsonantischen Deklination.

    Den Superlativ erkennst du an den Buchstaben -issim-. Daran hängt man die Endungen der a- und o-Deklination.

    Longus und dignus sind maskulin. Die Komparative dazu lauten longior (der längere) und dignior (der würdigere), die Superlative longissimus (der längste) und dignissimus (der würdigste).

    Irata ist feminin. Der Komparativ lautet iratior (die zornigere), der Superlativ iratissima (die zornigste).

    Clarum und certum sind neutrum. Die Komparative lauten clarius (das längere) und dignius (das würdigere), die Superlative clarissimum (das längste) und certissimum (das würdigste).

    Gravis ist maskulinum oder femininum. Der Komparativ lautet gravior (schwerer), der Superlativ gravissima oder gravissimus (am schwersten).

  • Ordne die Adjektive den abgebildeten Objekten zu.

    Tipps

    Alle Steigerungsformen in der Aufgabe kommen von:

    • longus, longa, longum – lang
    • saevus, saeva, saevum – wild
    • altus, alta, altum – hoch
    Überlege, auf was sich die Wörter beziehen könnten – die Tiere, Schiffe oder Berge.

    Den Komparativ erkennnt man am Kennzeichen -ior-, den Superlativ am Kennzeichen -issimus.

    Lösung

    Im Bild siehst du drei Schiffe, drei Tiere und drei unterschiedlich hohe Berge. Diesen Abbildungen musst du drei Adjektive in drei verschiedenen Steigerungsstufen zuordnen. Der Positiv ist dabei die Grundform des Verbs. Den Komparativ erkennst du am Kennzeichen -ior- und -ius. Der Superlativ ist einfach zu erkennen anhand der Buchstaben -issim- vor der Endung.

    Zu den Schiffen gehören die drei Formen von longus (lang). Der Positiv longa gehört zum Ruderboot, der Komparativ longior zum Segelboot und der Superlativ longissima zur großen Galeere.

    Die Formen von altus (hoch) gehören zu den drei Bergen. Der Positiv altus gehört zum kleinsten, altior zum mittleren und altissimus zum höchsten Berg.

    Die Tiere sehen unterschiedlich gefährlich aus. Deshalb gehören zu ihnen die Formen von saevus (wild). Der Positiv saevus gehört zum Zebra , der Komparativ saevior zum Wolf und der Superlativ saevissimus zum Löwen.

  • Übersetze die Adjektivformen in den lateinischen Sätzen.

    Tipps

    Vokabeltipps:

    • clarus, clara, clarum – bekannt
    • pulcher, pulchra, pulchrum – schön
    • altus, alta, altum – hoch
    • amplus, ampla, amplum – weit, breit

    Quam gibt dem Superlativ eine zusätzliche Bedeutung. Man übersetzt mit: möglichst ...

    Lösung

    In den Sätzen musst du Adjektive in unterschiedlichen Komparationsstufen auf verschiedene Arten übersetzen.

    Nobilis, -e (berühmt) ist ein Positiv. Er ist Prädikatsnomen zu Roma (Rom), also eine Beschreibung der Stadt: Die Stadt Rom ist bekannt bei allen Menschen.

    Clarissima ist der Superlativ von clarus, clara, clarum (bekannt). Es ist Attribut zu monumenta von monumentum, -i – das Bauwerk. Die Wortgruppe steht im Nominativ Plural, ist also Subjekt des Satzes. Die Übersetzung lautet: die berühmtesten Gebäude, oder: die sehr berühmten Gebäude.

    Pulchriores ist der Komparativ von pulcher, pulchra, pulchrum (schön). Es gehört zu thermae (die Thermen). Da kein Vergleichswort im Satz enthalten ist, übersetzt du: ziemlich schöne Thermen.

    Altiores ist der Komparativ zu altus, -a, -um (breit, hoch). Es gehört zu aquaeductus im Nominativ Plural. Anders als im Satz zuvor ist diesmal ein Vergleich mit quam vorhanden. Deshalb sagst du: breiter als.

    Longissimum ist der Superlativ von longus (lang). Es gehört zu cursum (der Laufbahn). Die Wortgruppe steht im Akkusativ Singular. Die Übersetzung lautet: die längste Laufbahn, oder: eine sehr lange Laufbahn.

    Amplissimum ist der Superlativ von amplus (weit). Zusammen mit quam wird das Adjektiv mit „möglichst“ übersetzt: möglichst weit.

    Im letzten Satz steht quam mit dem Komparativ von clarus. Mit einem Komparativ wird quam mit „als“ übersetzt. Die Übersetzung lautet daher: bekannter als.

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