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Ökologische Nische (Vertiefungswissen)

Von den Ökosystemen hast du schon gehört, aber kennst di ökologischen Nischen? Die ökologische Nische bezieht sich auf die Umweltbedingungen, die eine Art zum Überleben benötigt. Biotische Faktoren wie Aktivitätszeiten und Fortpflanzung sowie abiotische Faktoren wie Temperatur, Licht und Wasser spielen dabei eine Rolle. Welche Typen der ökologischen Nischen gibt es? Wie funktionieren die? Lerne heute!

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Team Digital
Ökologische Nische (Vertiefungswissen)
lernst du in der 11. Klasse - 12. Klasse - 13. Klasse

Ökologische Nische (Vertiefungswissen) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Ökologische Nische (Vertiefungswissen) kannst du es wiederholen und üben.
  • Definiere den Begriff ökologische Nische.

    Tipps

    Zwei der Aussagen sind richtig.

    Zwei Arten, die die gleiche Nahrung fressen, haben noch nicht die gleiche ökologische Nische.

    Abiotische Faktoren sind unbelebte Faktoren aus der Umwelt. Biotische Faktoren sind belebte Faktoren aus der Umwelt.

    Lösung

    Die ökologische Nische ist die Gesamtheit aller Beziehungen zwischen einer Art und ihrer Umwelt. Dazu zählen sowohl abiotische Faktoren wie die Temperatur als auch biotische Faktoren wie Fressfeinde.
    Die einzelnen Faktoren, die die Lebewesen beeinflussen, wie die Nahrung, die sie fressen, sind also ein Teil der ökologischen Nische, aber nicht die gesamte Nische.

  • Nenne abiotische und biotische Faktoren.

    Tipps

    Abiotische Faktoren sind Faktoren aus der unbelebten Umwelt.

    Biotische Faktoren sind Faktoren aus der belebten Umwelt.

    Parasiten sind Lebewesen.

    Lösung

    Sowohl biotische als auch abiotische Faktoren haben einen Einfluss auf Lebewesen und ihre Beziehung zur Umwelt. Sie bestimmen damit die ökologische Nische.

    Abiotische Faktoren sind solche, die die unbelebte Umwelt betreffen. Dazu zählen zum Beispiel der Salzgehalt im Wasser, der Sauerstoffgehalt, der pH-Wert oder die Umgebungstemperatur. Jedes Lebewesen hat bestimmte Anforderungen an diese Faktoren. Es darf zum Beispiel nicht zu kalt sein in einem Lebensraum, damit eine Art dort überleben kann.

    Biotische Faktoren sind solche, die die belebte Umwelt betreffen, also alle Lebewesen, die in einer Beziehung zu einer Art stehen. Da gibt es zum Beispiel Konkurrenten, die die gleiche Nahrung fressen oder den gleichen Brutplatz belegen wollen. Auch Fressfeinde oder Beute zählen zu den biotischen Faktoren, ebenso wie Parasiten, die eine Art befallen können.

  • Erkläre die Begriffe Fundamentalnische und Realnische.

    Tipps

    Die Realnische beschreibt die Nische, die in der Realität gebildet wird.

    Eine ökologische Nische wird in der Natur immer von biotischen und abiotischen Faktoren bestimmt.

    Feinde, Konkurrenten und Parasiten zählen zu den biotischen Faktoren.

    Lösung

    Die Seepockengattung Chthamalus kann unter optimalen Bedingungen unter- und oberhalb der Hochwasserlinie siedeln. Wenn eine Art ihre Umwelt uneingeschränkt nutzen kann, spricht man von der Fundamentalnische. Diese beschreibt die Nische, die eine Art bilden würde, wenn es keine Feinde und Konkurrenten für sie geben würde. Das trifft normalerweise nur unter Laborbedingungen zu. Bei der Untersuchung werden nur abiotische Faktoren einbezogen. In der Natur gibt es aber immer auch biotische Faktoren.
    Die Realnische dagegen beschreibt die Nische, die eine Art tatsächlich bildet. Sie wird also auch von biotischen Faktoren bestimmt. Die Seepockengattung Balanus ist ein Konkurrent von Chthamalus und verdrängt Chthamalus auf den Bereich oberhalb der Hochwasserlinie.
    Somit bildet Chthamalus in der Natur nur eine Realnische, da Balanus einen Teil des Lebensraums einnimmt.

  • Zeige auf, was bei direkter Konkurrenz zwischen zwei Arten passieren kann.

    Tipps

    Damit zwei Arten koexistieren können, müssen sie unterschiedliche ökologische Nischen bilden.

    Auf der Insel ist nur begrenzter Platz verfügbar. Es sind bereits alle geeigneten Palmen von Blauvögeln besetzt.

    Lösung

    In dem Bereich, in dem die ökologischen Nischen verschiedener Arten überlappen, herrscht eine direkte Konkurrenz. In unserem erfundenen Beispiel herrscht Konkurrenz um die Nistplätze zwischen Grünvögeln und Blauvögeln.

    In diesem Fall wird eine der beiden Arten verdrängt. Das kann auch bedeuten, dass die konkurrenzschwächere Art tatsächlich aus dem Lebensraum verdrängt wird, sodass diese nicht mehr auf der Insel vorkommt.
    Es ist aber auch möglich, dass eine Art ihre Nistgewohnheiten umstellt, sodass die Konkurrenz um die Plätze nicht mehr besteht. In unserem Beispiel nisten manche der Grünvögel auf Felsen. Andere Grünvögel versuchen, auf den Palmen zu nisten, werden aber von den Blauvögeln vertrieben.

    Da die „Felsenbrüter“ erfolgreicher sind, passt sich die Art im Laufe der Zeit an das Nisten an Felsen an und die ökologische Nische der Grünvögel verändert sich. Da die Arten nun unterschiedliche Nischen gebildet haben, ist eine Koexistenz auf der Insel möglich.

  • Erkläre, warum die Wattvogelarten so unterschiedliche Schnäbel haben.

    Tipps

    Zwei der Antworten sind richtig.

    Lösung

    Die Wattvogelarten sind unterschiedlich spezialisiert und nutzen das Nahrungsangebot ihres Lebensraums jeweils auf ganz spezifische Weise. Die unterschiedlichen Schnäbel und Techniken führen dazu, dass jede Art ein eigenes Nahrungsspektrum hat und die Arten damit nicht miteinander um Nahrung konkurrieren.
    Manche Vögel haben zum Beispiel sehr lange Schnäbel und kommen in tiefe Bodenschichten, andere sind darauf spezialisiert, kleine Teile direkt vom Boden aufzupicken.

  • Erkläre, wie Arten konkurrieren und koexistieren.

    Tipps

    Bilden zwei Arten eine identische ökologische Nische, wird die konkurrenzschwächere verdrängt.

    Schleiereulen jagen nachts. Mäusebussarde jagen tagsüber.

    Lösung

    Bilden zwei Arten die gleiche ökologische Nische, stehen sie in direkter Konkurrenz miteinander. Das bedeutet nicht unbedingt, dass die konkurrenzschwächere Art ausstirbt. Sie wird entweder komplett aus dem Gebiet verdrängt oder muss eine neue ökologische Nische bilden.

    Die Nischendifferenzierung beschreibt diesen evolutionären Prozess der Anpassung einer Art an ihre Umweltbedingungen, sodass viele verschiedene Arten mit- und nebeneinander im gleichen Lebensraum koexistieren können. Dies umfasst beispielsweise Nahrungsspezialisierungen oder zeitliche Aufteilungen.

    Schleiereule und Mäusebussard beispielsweise haben zwar den gleichen Lebensraum und ernähren sich beide von kleinen Säugetiere, besetzen aber dennoch nicht die gleiche Nische. Sie unterscheiden sich unter anderem in ihren Jagdzeiten und vermeiden dadurch Konkurrenz.

    Würden beide Tierarten dauerhaft die gleiche ökologische Nische bilden, käme es zum Konkurrenzausschlussprinzip. Die konkurrenzstärke Art verdrängt die konkurrenzschwächere Art. Dieses Prinzip gilt nur zwischen unterschiedlichen Arten und nicht innerhalb einer Art.