Über 1,6 Millionen Schüler*innen nutzen sofatutor!
  • 93%

    haben mit sofatutor ihre Noten in mindestens einem Fach verbessert

  • 94%

    verstehen den Schulstoff mit sofatutor besser

  • 92%

    können sich mit sofatutor besser auf Schularbeiten vorbereiten

Abiotischer Faktor Temperatur – Einfluss auf Pflanzen

Pflanzen sind an die Umgebungstemperatur angepasst: Temperatur als abiotischer Umweltfaktor beeinflusst ihr Überleben. Strategien wie Laubabfall im Winter oder Wachs- und Proteinschutz vor Frost sind essenziell. Entdecke, wie Pflanzen heißen und kalten Temperaturen trotzen! Neugierig? Dies und vieles mehr findest du im folgenden Text!

Du willst ganz einfach ein neues Thema lernen
in nur 12 Minuten?
Du willst ganz einfach ein neues
Thema lernen in nur 12 Minuten?
  • Das Mädchen lernt 5 Minuten mit dem Computer 5 Minuten verstehen

    Unsere Videos erklären Ihrem Kind Themen anschaulich und verständlich.

    92%
    der Schüler*innen hilft sofatutor beim selbstständigen Lernen.
  • Das Mädchen übt 5 Minuten auf dem Tablet 5 Minuten üben

    Mit Übungen und Lernspielen festigt Ihr Kind das neue Wissen spielerisch.

    93%
    der Schüler*innen haben ihre Noten in mindestens einem Fach verbessert.
  • Das Mädchen stellt fragen und nutzt dafür ein Tablet 2 Minuten Fragen stellen

    Hat Ihr Kind Fragen, kann es diese im Chat oder in der Fragenbox stellen.

    94%
    der Schüler*innen hilft sofatutor beim Verstehen von Unterrichtsinhalten.
Bewertung

Ø 3.7 / 33 Bewertungen
Die Autor*innen
Avatar
Bio-Team
Abiotischer Faktor Temperatur – Einfluss auf Pflanzen
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse - 9. Klasse - 10. Klasse

Abiotischer Faktor Temperatur – Einfluss auf Pflanzen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Abiotischer Faktor Temperatur – Einfluss auf Pflanzen kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe, wie der Blattabfall funktioniert.

    Tipps

    Überlege dir, was mit dem Wasser auf unserer Haut passiert, wenn wir schwitzen.

    Durch die Abgabe von Wasser entsteht ein Transpirationssog und Wasser strömt über die Wurzel nach.

    Im Winter kommt es unserer Gegend häufig zu Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Was passiert dann wohl mit dem Wasser im Boden?

    Lösung

    Im Winter sind viele Bäume und Sträucher in unseren Breiten kahl. Das ist auch gut so, denn unsere Winter haben oft sehr tiefe Temperaturen. Das bedeutet, dass auch das Bodenwasser friert. Wenn der Baum nun Blätter hätte, würde er über diese Wasser verdunsten, so wie im Sommer. Das Problem ist aber, dass er nun kein Wasser mehr aus dem Boden aufnehmen kann und vertrocknen würde. Damit dies nicht geschieht, wirft der Baum im Herbst alle Blätter ab.

    Im Sommer ist dies anders, da das Wasser im Boden hier nicht gefriert und der Baum über die Blätter Wasser verdunsten lassen kann.

  • Benenne verschiedene Strategien der Pflanzen gegen tiefe Temperaturen.

    Tipps

    Eine dicke Kutikula hilft dabei, nicht zu viel Wasser zu verlieren.

    Es ist nie schlecht, Vorräte für den Winter anzulegen.

    Lösung

    Wir können uns den Temperaturen gut anpassen: Entweder wir ziehen uns bei Kälte dicker an oder gehen im Sommer schwimmen, um uns abzukühlen.

    Die Pflanzen können dies nicht. Daher haben sie Strategien entwickelt, die ihnen ermöglichen, mit den Temperaturen zurecht zu kommen.

    Im Winter werfen viele Bäume ihre Blätter ab, denn so verlieren sie kein Wasser mehr durch Verdunstung. Das ist wichtig, da das Bodenwasser meist gefroren ist. Sie könnten so kein Wasser mehr aus dem Boden bekommen und würden vertrocknen.

    Die Bildung von Eiskristallen würde die Zellen der Pflanzen zerstören, daher lagern sie zum Beispiel Zucker ein.

    Überdauerungsformen helfen ebenfalls dabei, tiefe Temperaturen zu überwinden, zum Beispiel als Zwiebel oder Knolle im Boden.

    Im Sommer führen hohe Temperaturen zur Zerstörung der Proteine. Die Pflanzen verdunsten viel, um die Blätter abzukühlen. Allerdings herrscht im Sommer oft Wassermangel, daher können sie nicht zu viel Wasser abgeben. Dabei ist eine dicke Kutikula von Vorteil, ebenso wie die Reduktion der Blätter zu Dornen.

  • Erkläre den Blattaufbau.

    Tipps

    Die Spaltöffnungen dienen dem Gasaustausch.

    Die Kutikula schließt die Epidermis nach außen hin ab.

    Die größte Fläche eines Blattquerschnittes machen das Schwamm- und das Palisadengewebe aus. Die Namen der Gewebsarten wurden von ihrem Aussehen abgeleitet.

    Lösung

    Der Querschnitt dieses Laubblatts zeigt die verschiedenen Gewebeschichten.

    Die obere Schicht besteht hier aus der Epidermis. Sie ist von einer wasserundurchlässigen Kutikula überzogen.

    Darunter liegt das Palisadengewebe, der Hauptort der Fotosynthese.

    Das Schwammgewebe ist von zahlreichen Hohlräumen durchzogen. Diese Interzellularräume stehen mit den Spaltöffnungen in Verbindung.

  • Benenne abiotische Faktoren.

    Tipps

    Abiotisch bedeutet im Griechischen nicht lebend.

    Die biotischen Faktoren gehen von der belebten Umwelt aus.

    Lösung

    Unter abiotischen Umweltfaktoren versteht man Einwirkungen der unbelebten Natur. Dazu zählen Faktoren wie Wasser, Temperatur, Licht, Humusgehalt der Böden, Salzgehalt der Böden, Niederschlag und auch die Luftfeuchte.

    Zu den biotischen Faktoren zählen solche, die von der belebten Natur ausgehen. Demzufolge sind dies Konkurrenz, Fressfeinde, Parasiten oder auch Mikroorganismen.

  • Bestimme immergüne und laubabwerfende Gehölze bzw. Bäume.

    Tipps

    Die Tanne ist zu Weihnachten doch grün, oder?

    Man unterscheidet zwischen Nadelbäumen und Laubbäumen. Kennst du ihre unterschiedlichen Strategien für den Winter? Welche dieser Bäume verlieren im Winter ihre Blätter?

    Lösung

    Laubbäume wie Eichen, Buchen und auch Birken werfen im Herbst ihre Blätter ab. Wie du in diesem Video gelernt hast, dient dies der besseren Überwinterung.

    Die Immergrünen Pflanzen wie der Kirschlorbeer oder die Tanne haben meist eine dicke Kutikula, damit sie möglichst wenig Wasser verdunsten. Dies ist von Vorteil, da im Winter das Bodenwasser oft gefroren ist und die Pflanzen sonst austrocknen würden.

  • Erkläre weitere Anpassungen der Pflanzen an abiotische Faktoren.

    Tipps

    Die Seerose nimmt über die Spaltöffnungen Kohlenstoffdioxid auf und ihre Blätter schwimmen auf dem Wasser.

    Farne wachsen bevorzugt im Wald. Dabei wachsen sie nicht weit in die Höhe, sondern leben in den unteren Etagen des Waldes.

    Lösung

    Pflanzen zeigen Anpassungen an die Temperatur und auch an andere abiotische Faktoren:

    Die Wasserpflanzen wie die Seerose haben ihre Spaltöffnungen auf der Blattoberseite, sonst könnten sie keinen Kohlenstoffdioxid aufnehmen. Zudem besitzen sie ein Aerenchymgewebe. In diesem Gewebe können sie Luft speichern und so auf der Wasseroberfläche schwimmen.

    Die Lichtverhältnisse sind oft auch sehr unterschiedlich. Schattenpflanzen besitzen meist sehr große, dünne Blätter, um möglichst viel Licht einzufangen. Ihre maximale Fotosyntheseleistung haben sie bereits bei wenig Licht.