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Die Vögel am Fluss

Welcher Begriff bezeichnet die Aufnahme von Algen und kleinen Krebsen durch den Seihschnabel von Stockenten?

  • Gründeln
  • Graben
  • Schnabeln
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Team Wissenswelt

Die Vögel am Fluss

lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse - 9. Klasse - 10. Klasse

Beschreibung Die Vögel am Fluss

Das Video zeigt dir am Beispiel der Vögel, wie Tiere mit ähnlichen Nahrungspräferenzen im Lebensraum nebeneinander leben können, ohne sich ihr Futter streitig zu machen. Dabei ist es wichtig, dass diese Arten nicht genau das Gleiche im selben Bereich des Flusses erbeuten. So können beispielsweise die Teichralle und die Stockentde nebeneinander existieren ohne in dierekter Nahrungskonkurrenz zu stehen. Wie genau sie dies machen, erfährst du in diesem Video.

Transkript Die Vögel am Fluss

Der Graureiher, auch Fischreiher genannt, erreicht die Größe eines Storches. Er ist das ganze Jahr überall dort am Fluss zu beobachten, wo er im flachen Uferbereich Fische jagen kann. Dabei setzt er seinen langen spitzen Schnabel äußerst geschickt wie einen Speer ein, seinem guten Auge scheint nichts zu entgehen. Befinden sich hohe Bäume in der Nähe, so baut das Graureiherpärchen dort auch sein Nest. Auch die Jungen werden mit Fischen, Mäusen, Fröschen und Insekten gefüttert. Kurze Abstände zwischen Nest und Fluss helfen, notwendige Energie zu sparen. Fische sind auch die Nahrungsgrundlage für den Kormoran, der 2010 zum Vogel des Jahres gewählt wurde. Sein Schnabel verrät eine andere Technik beim Fischfang als die des Graureihers. Kormorane tauchen in tiefere Bereiche und sind somit keine direkten Nahrungskonkurrenten für den Reiher. Dagegen betrachten Fischer und Angler sie sehr wohl als Konkurrenz, weil sie glauben, dass er ihnen den Fang streitig macht. Stockenten bevorzugen die Flachwasserzonen, denn sie durchsieben mit ihrem Schnabel den für sie damit erreichbaren Untergrund nach Wasserpflanzen, Insektenlarven, Schnecken und kleinen Krebsen. Sie zählen zu den am häufigsten vorkommenden Wasservögeln, auch im Winter sind sie überall an unseren Gewässern zu finden. Das Teichhuhn, auch Teichralle genannt, lebt mit den Stockenten häufig im gleichen Revier. Das friedliche Nebeneinander resultiert aus der Tatsache, dass es keine Nahrungskonkurrenz zwischen den beiden gibt. Samen, Beeren, zarte Blättchen, aber auch Schnecken und kleine Fische stehen auf der Speisekarte dieses Allesfressers. Sogar der Kadaver eines Fisches ist sowohl für Jung- und Altvögel ein willkommenes Fressen. Teichhühner bauen gut versteckte und meist schwimmende Nester im dicht bewachsenen Uferbereich. Die 5 bis 10 dort gelegten Eier werden abwechselnd bebrütet. Die Jungen sind Nestflüchter und begleiten ihre Eltern schon nach wenigen Tagen bei der Nahrungssuche. Ein Vogel, der sehr spezifische Anforderungen an seinen Lebensraum braucht, ist der Eisvogel. Man findet ihn meist im Oberlauf eines Flusses. Steile, sandige Ufer, in die er seine Bruthöhlen graben kann, sind wichtig für seinen Standort. Dank seines guten Flugvermögens scheint er die kleinen Fische ganz mühelos im Vorbeifliegen zu fangen. Gewandtes Fliegen zählt nicht zu den Stärken des größten Wasservogels. Mit einem Körpergewicht von bis zu 22 Kilogramm sowie einer Flügelspannweite von 2,5 Metern ist der Höckerschwan an der Grenze der Flugfähigkeit eines Vogels. Schwimmend ist er dagegen an Eleganz und Schönheit schwer zu übertreffen. Gründelnd, wie die Enten, ernähren sich Schwäne überwiegend vegetarisch.

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