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Der tropische Regenwald

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Anne K
Der tropische Regenwald
lernst du in der 11. Klasse - 12. Klasse - 13. Klasse

Grundlagen zum Thema Der tropische Regenwald

Inhalt

Der tropische Regenwald – Biologie

Das Ökosystem Regenwald ist ein komplexer Lebensraum, der die Heimat von vielen Tier- und Pflanzenarten darstellt. Die tropischen Regenwälder sind die artenreichsten Gebiete auf der Erde. Sie machen nur sieben Prozent der gesamten Landmasse aus und trotzdem sind dort die Hälfte aller Tier- und Pflanzenarten beheimatet. Den tropischen Regenwald findet man nur in der immerfeuchten tropischen Klimazone am Äquator. Allerdings ist der Regenwald auf mehrere Kontinente verteilt. Am wohl bekanntesten ist der tropische Regenwald in Südamerika, der auch als Amazonasregenwald bezeichnet wird. Weitere Regenwaldgebiete befinden sich in Mittelamerika, Afrika, Südasien und Australien.

Aber wie funktioniert das Ökosystem Regenwald? Wie ist ein Regenwald aufgebaut und welche Lebewesen sind für das Ökosystem Regenwald besonders wichtig? Der nachfolgende Lerntext beschäftigt sich mit genau diesen Fragestellungen und gibt einen ersten Einblick über die Komplexität dieses Ökosystems.

Ökosystem tropischer Regenwald – Definition

Der tropische Regenwald besteht aus einer große Fläche mit einem dichten Waldbestand und befindet sich in den Äquatorregionen. Die Pflanzen bilden einen eigenen natürlichen Stoffkreislauf und Wasserkreislauf und bestimmen so das vorherrschende Klima. Das feuchtwarme Klima mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 25 Grad Celsius kann nur existieren, solange der Regenwald vorhanden ist. Am Äquator steht die Sonne mittags sehr hoch. Dies führt zu einer starken Wasserverdunstung, die über die Oberfläche und die Pflanzen erfolgt. Das Wasser, das sich nun in der Luft befindet, wird zusätzlich von der Sonne erwärmt und steigt weiter in die Atmosphäre auf. Dies führt zur Wolkenbildung. Das in der Höhe abgekühlte Wasser gelangt dann als Regen wieder auf den Boden zurück.

Dieser Wasserkreislauf ist ein immerwährender Prozess, der täglich abläuft. Durch die äquatoriale Lage gibt es auch keine Jahreszeiten. Allerdings kommt es im tropischen Regenwald zu Regenzeiten. Diese treten im Frühjahr und im Herbst auf.

Ökosystem Regenwald – Stockwerkbau

Der Aufbau des Ökosystems Regenwald ist auf jedem Kontinent ähnlich. Das konstante Klima und die fehlenden Jahreszeiten führen dazu, dass der Regenwald immergrün ist. Das bedeutet, dass die Bäume ihre Blätter nicht abwerfen und Fotosynthese das ganze Jahr möglich ist. Kohlenstoffdioxid kann somit kontinuierlich aufgenommen und Sauerstoff abgegeben werden. Daher wird der Regenwald auch als grüne Lunge bezeichnet.

Der tropische Regenwald ist ein sehr effizientes Ökosystem und bietet optimale Wachstumsbedingungen für sehr viele Pflanzenarten des Pflanzenreichs. Damit die gesamte Fläche optimal genutzt werden kann, haben sich verschiedene Pflanzenebenen gebildet. Dies bezeichnet man als Stockwerkbau des Waldes.
Die unterste Schicht, die Bodenschicht, beginnt mit einer Wurzelschicht und ist der Lebensraum für viele Mikroorganismen wie Bakterien, Algen und Pilze. Es folgt eine bodennahe Krautschicht, die aus Moosen und Farnen besteht. Anschließend folgt eine bis zu fünf Meter hohe Strauchschicht. Daran schließt sich die Baumschicht an, die eine Höhe von bis zu 40 Metern erreichen kann. Daher wird diese Schicht auch oft als Kronenschicht bezeichnet. Zusätzlich gibt es noch sogenannte Baumriesen oder Überständler, die eine Höhe von bis zu 60 Metern erreichen können.

Stockwerkbau im tropischen Regenwald: Funktionsweise Ökosystem tropischer Regenwald

Die ökologischen Bedingungen unterscheiden sich zwischen den Stockwerken. Somit unterscheidet sich auch die Tier- und Pflanzenzusammensetzung, die in den jeweiligen Stockwerken zu finden ist.

Ökosystem tropischer Regenwald – Nährstoffkreislauf

Die Pflanzen entnehmen durch die Wurzeln dem Boden Nährstoffe und wandeln diese in Biomasse um. Tiere, die sich von pflanzlicher Biomasse ernähren, wandeln diese in tierische Biomasse um, dienen als Nahrung für andere Tiere und werden nach ihrem Tod von Mikroorganismen wieder in elementare Nährstoffe umgewandelt.

Tropische Böden sind jedoch meist stark verwittert. Es können deshalb kaum Nährstoffe aus Gesteinen nachgeliefert werden. Dadurch dass im tropischen Regenwald die Produktion von Biomasse höher ist als sonst, ist der Stoffkreislauf nicht so abhängig von nährstoffreichen Böden. Die Böden beziehen somit ihren Nährstoffe hauptsächlich aus absterbenden Pflanzenresten und die Wurzeln der Bäume stehen oft in symbiotischen Beziehungen mit Mykorrhiza (Pilzen). Man spricht hier von einer Symbiose. Dadurch können sie die Nährstoffe in den meist uralten Böden leichter aufnehmen. Da nasse Böden, wie jene im Regenwald, eine unzureichende Sauerstoffversorgung der Wurzeln zur Folge haben, können keine tiefen Wurzeln ausgebildet werden. Das hat zur Folge, dass die Bäume im Regenwald sogenannte Brettwurzeln ausbilden, die ihnen trotzdem eine gewisse Stabilität geben.

Vor allem in den Baumkronen gibt es besondere Nährstoffkreisläufe. Aufsitzerpflanzen haben keinen Kontakt mit den Wurzeln zum Boden. Sie müssen die benötigten Nährstoffe auf einem anderen Weg aufnehmen. Ein einziger Baum kann bis zu 80 Lianen, Schlingpflanzen und Aufsitzerpflanzen (Epiphyten) beheimaten. Aufsitzerpflanzen wie Orchideen haben sogenannte Luftwurzeln und können so Wasser und Nährstoffe aus der Luft aufnehmen.

Tiere im Ökosystem tropischer Regenwald

Tiere sind wichtige biotische Faktoren im Ökosystem Regenwald. Die Artenvielfalt im Regenwald ist riesig. Dabei sind die klassischen Vertreter Vögel, Säugetiere und Reptilien. Vögel sind in den Regenwäldern meist sehr bunt und Säugetiere sind im Vergleich zu anderen Tiergruppen nur in geringer Anzahl vertreten. Zu den bekannten Säugetieren zählen der Jaguar, Primaten (Orang-Utans, Gorillas und Schimpansen) und der kleine Waldelefant. Reptilien und Amphibien im Ökosystem Regenwald können sehr giftig sein, wie der bekannte Pfeilgiftfrosch. Zu den artenreichsten Tiergruppen zählen die Arthropoden, Gliederfüßer wie Insekten, Spinnentiere und Krebstiere. Auch Termiten und Ameisen nehmen in diesem Ökosystem eine besondere Stellung ein.

Warum ist der tropische Regenwald ein anfälliges Ökosystem?

Der tropische Regenwald wird durch viele Faktoren bedroht. Eine besondere Gefährdung stellt dabei die Rodung des Waldes dar. Die gerodeten Flächen werden vor allem in der Landwirtschaft als Weide- und Ackerflächen genutzt und dienen unter anderem dem massenhaften Anbau von Sojabohnen oder der Herstellung von biologischen Kraftstoffen. Durch die Brandrodung kann man für einige Jahre fruchtbare Flächen erhalten. Die Nährstoffe reichen jedoch nicht für eine dauerhafte Bewirtschaftung, sodass nach kurzer Zeit neue Flächen erschlossen werden müssen.
Zusätzlich werden die Flächen für neue Wohnräume und Verkehrswege genutzt. Das Baumaterial Holz der gerodeten Bäume wird in die ganze Welt exportiert.

Durch die Rodung vermindert sich nicht nur die Biodiversität der Pflanzen und Tiere, sondern das gesamte Ökosystem gerät aus dem Gleichgewicht. Bei einer zu starken Rodung wird der sensible Wasserkreislauf nachhaltig gestört. Zudem kommt es vermehrt zu extremen Wetterereignissen, wie Überschwemmungen in der Regenzeit oder unnatürlich langen Trockenperioden in der Trockenzeit. Zusätzlich reduzieren sich die Kohlenstoffdioxidaufnahme und die Sauerstoffproduktion. Aus globaler Sicht führt dies zur Beschleunigung des Klimawandels und zum Temperaturanstieg auf der Erde.

Wie funktioniert das Ökosystem Regenwald? – Zusammenfassung

Der Lerntext gibt dir einen ersten Einblick über die komplexe Funktionsweise des Ökosystems tropischer Regenwald und zeigt die Probleme, die mit einer zunehmenden Rodung des Waldes auftreten. Zudem hast du die biotischen und abiotischen Faktoren kennengelernt, die auf das Ökosystem Regenwald einwirken.

In der folgenden Tabelle sind nochmals die wichtigsten Informationen zum Regenwald zusammengefasst.

Steckbrief – Ökosystem des tropischen Regenwaldes
geografische Lage: äquatoriale Lage in Süd- und Mittelamerika, Afrika, Südasien und Australien
Klima: feuchtwarmes Tropenklima
Temperatur: durchschnittlich 25 Grad Celsius, keine Jahreszeiten, aber Regenzeiten im Frühjahr und Herbst
Aufbau: Stockwerkbau
Pflanzen: Kräuter, Sträucher, Bäume, viele Aufsitzerpflanzen, Lianen und Schlingpflanzen
Tiere: riesige Artenvielfalt (Vögel, Säugetiere, Reptilien, Gliederfüßer)
gefährdet durch: Rodungen
Besonderheit: eigener Wasser- und Nährstoffkreislauf, immergrün, grüne Lunge der Erde

Zur Überprüfung deines Wissens kannst du noch das Arbeitsblatt zum Ökosystem tropischer Regenwald bearbeiten. Nun kannst auch du das Ökosystem des Regenwaldes einfach erklären. Viel Spaß!

Transkript Der tropische Regenwald

Hallo, auf einem Hektar Land können mehrere 100 Baumarten wachsen. Ein einziger Baum ist Lebensraum für Dutzende von Aufsitzerpflanzen und Hunderte von Tierarten. Der tropische Regenwald: Dies sind die Zentren der Artenvielfalt auf unserer Erde. Nur ca. 7 Prozent der Landoberfläche bieten Lebensraum für die Hälfte der auf der Erde vertretenen Tier- und Pflanzenarten. Der tropische Regenwald ist eine Vegetationsform, die nur in der immerfeuchten tropischen Klimazone vorkommt. Die Wälder kommen in Süd- und Mittelamerika, Afrika, Südasien und Australien vor. Um das Video ein bisschen übersichtlicher zu machen, habe ich es in Unterpunkte gegliedert, allerdings kann man nicht alle Aspekte des tropischen Regenwaldes hier thematisieren. In meinem 1. Punkt erzähle ich etwas über die Ökologie, dann folgt ein Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt. Zuletzt gehe ich noch kurz auf die Gefährdung ein und was für ein Ausmaß diese auf die Welt hat. Das charakteristische Klima kann man als feucht und warm beschreiben. Die Temperaturen liegen das ganze Jahr bei etwa 25 Grad Celsius. Die Sonne steht mittags sehr hoch am Himmel, wodurch sie eine enorme Verdunstungskraft entwickelt; dadurch regnet es sehr viel. Die Sonne erwärmt die feuchte Luft und diese steigt auf, kühlt wieder ab und bei diesem Prozess wird die überschüssige Feuchtigkeit in Form von Regen abgegeben. So entsteht das feuchte und heiße Klima. Jahreszeiten, wie wir sie kennen, gibt es nicht. Frühling, Sommer, Herbst und Winter existieren nicht, denn die täglichen Temperaturschwankungen übertreffen die jährliche. Als Diagramm hab ich euch das mal dargestellt. Es gibt auch, trotz der ganzjährigen Feuchtigkeit, Regenzeiten im Frühjahr und im Herbst. Durch die starken Regenfälle gehen sehr viele große Ströme durch den tropischen Regenwald, wie in Brasilien der Amazonas. Der tropische Regenwald ist durch sein gleichbleibendes Klima immergrün. Es herrscht ein sogenannter Stockwerkbau, welcher sich vom Wurzelwerk, den bodennahen Krautschichten über das bis zu 5 Meter hohe Buschwerk bis zu den dichten 40 Meter hohen Baumkronedächern erstreckt. Vereinzelt gibt es noch größere Bäume. In jedem Stockwerk herrschen eigene ökologische Bedingungen, sodass sich in den verschiedenen Höhen extrem viele und spezialisierte Tier- und Pflanzenarten entwickelt haben. Durch die ganzjährige Vegetationszeit ohne Jahreszeiten gibt es einen fast perfekten Stoffkreislauf. Sämtliche ehemals im Boden vorhandenen Nährstoffe werden in die lebenden Biomassen, Pflanzen und Tiere überliefert. Die Wälder stehen meist auf uralten Böden. Durch Mykorrhizapflanzen, die mit den Bäumen eine Symbiose eingehen, können diese trotzdem Mineralien aufnehmen. Die Tiere fressen die Pflanzen und tote Biomasse wird durch das Klima schnell wieder dem Nährstoffkreislauf zugeführt. Die Wurzeln sind relativ dich unter dem Boden, um diese Nährstoffe wieder aufzunehmen. Die Tier- und Pflanzenwelt stellt die größte Artenvielfalt auf der Welt dar. Die Voraussetzungen hierfür sind Feuchtigkeit und Temperatur, die ich schon erklärt habe. Den Stockwerkbau habe ich auch schon erwähnt und werde nun genauer auf ihn eingehen. Die Pflanzen stehen extrem dicht nebeneinander, aber sie weisen auch eine charakteristische vertikale Staffelung auf. Diese Stufen gehen fließend ineinander über und müssen daher in Verbindung zueinander gesehen werden. In der Bodenschicht befinden sich die Wurzeln der Pflanzen, außerdem eine Humusschicht, die der Lebensraum für Kleinlebewesen wie Algen, Bakterien und Pilzen ist. Pflanzen, die wenig Licht benötigen, wie Moose und Farne, bedecken den Boden und bilden die Krautschicht. Bis zu 5 Meter geht die Strauchschicht, zu der neben Sträuchern und Büschen auch kleinere Bäume gehören. Ausschließlich die Baum- oder Kronenschicht ragt mit ihrem Dach bis zu 40 Meter in die Höhe. Überständer oder auch Baumriesen können sogar bis zu 60 Meter in die Höhe ragen. Unter den Tieren nehmen Ameisen und Termiten eine besondere Rolle ein, denn mithilfe von Symbionten wandeln sie pflanzliche Biomasse in tierisches Eiweiß um. So haben sie eine Zwischenrolle zwischen Produzenten und Konsumenten. Dadurch, dass im tropischen Regenwald die Produktion von Biomasse höher ist als sonst irgendwo auf dem Land, ist der Sauerstoffkreislauf nicht so abhängig von nährstoffreichen Böden. Vor allem in den Baumkronen ist also ein Stoffkreislauf vorhanden, wodurch sich die Artenvielfalt in diesem Bereich konzentriert. Vor allem Lianen, Schlingpflanzen und Epiphyten, sogenannte Aufsitzer, prägen das Bild des tropischen Regenwaldes. Auf einem einzigen Baum können bis zu 80 Aufsitzer zu finden sein. In der Tierwelt findet man vor allem Arthropoden, Gliederfüßler sowie Spinnentiere, Insekten und Krebstiere. Säugetiere stellen eher nur eine kleine Gruppe dar. Das größte Tier im Regenwald ist der Waldelefant, trotzdem ist er kleiner als seine Artgenossen in der Steppe. Reptilien sind auch in großer Anzahl vertreten, außerdem können sie eine beachtliche Größe erreichen, so wie die Krokodile und die Anaconda in Südamerika. Reptilien und Amphibien sind außerdem zum Teil sehr giftig, so wie die Schlangen und die Pfeilgiftfrösche. Die Vögel sind meistens sehr, sehr farbenreich. Aus dem Bild des Regenwaldes sind Primaten nicht wegzudenken, so wie Orang-Utans, Gorillas oder Schimpansen. Der letzte Punkt ist die Gefährdung des tropischen Regenwaldes durch Rodung. Menschen roden schon sehr lange Wälder ab, um den Boden für anderes zu nutzen; zum Beispiel als Weidefläche, Wohnfläche, Verkehrswege und Ackerflächen. Beim Roden werden die Bäume und Sträucher mitsamt den Wurzeln entfernt. In diesem Beispiel wird die Fläche, die durch die Rodung entsteht, zum Anbau von Nutzpflanzen genutzt, um beispielsweise Biokraftstoffe zu gewinnen. Das Holz wird vielfältig weiterverarbeitet. Mit Brandrodung wird zwar das Land für einige Jahre fruchtbar gemacht, durch die Asche allerdings nicht lange, weswegen die Menschen weiterziehen und mehr Regenwald roden müssen. Der Verlust der Bäume hat Auswirkungen auf das lokale Klima. Bäume verdunsten Wasser und unterstützen die Wolkenbildung, wodurch die Sonne nicht direkt auf die Erde scheint. Wenn die Bäume weiter gerodet werden, werden nicht mehr genug Wolken gebildet, die Feuchtigkeit nimmt ab und die Hitze steigt. Der globale Effekt auf das Klima ist auch verheerend. Bäume nehmen Kohlendioxid auf und speichern es. Wenn ein Wald gerodet wird, dann wird das Treibhausgas CO2 entweder sofort freigesetzt durch Brandrodung oder zu einem späteren Zeitpunkt freigesetzt. Das war ein kleiner Einblick in das Ökosystem des tropischen Regenwaldes. Ich hoffe, ihr hattet Spaß und habt etwas gelernt. Bis zum nächsten Mal.

20 Kommentare

20 Kommentare
  1. tolles video

    Von Pmflamm, vor fast 3 Jahren
  2. ha

    Von Rugita, vor fast 3 Jahren
  3. Es wäre nicht schlimm wenn es nur die Einwohner aus dem Regenwald tun würden, denn sie tuen es Nachhaltig. Zum Problem wird das es viele große Firmen machen die dem Wald Schäden und die Ureinwohner vertreiben 😊 #Streber 😂

    Von Deleted User 538962, vor fast 3 Jahren
  4. Brandrodung ist eigentlich nicht so schlimm, da die Leute, die im Regenwald leben, es auch benötigen, um zu überleben.

    Von Alexander D., vor fast 3 Jahren
  5. Gut gemacht 😊 Aber gibt es auch Themen in Englisch oder Französisch ?? Ich bin nähmlich bilingual und würde mich sehr über Englische Themen freuen 🙈🙈

    Von Deleted User 538962, vor etwa 3 Jahren
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Der tropische Regenwald Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Der tropische Regenwald kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme den Aufbau des Regenwaldes.

    Tipps

    Diese Pflanze ist in der Krautschicht zu finden.

    Lösung

    Der Regenwald ist immergrün. Es herrscht der Stockwerkbau, wie wir ihn auch schon von unseren Wäldern kennen.

    Dieser Aufbau beginnt im Boden mit der Wurzelschicht. In der Krautschicht wachsen viele Moose und Farne. In der Buschschicht wachsen bis zu 5 m hohe Büsche und kleine Bäume. In der Baumschicht wachsen Bäume, die bis zu 40 m hoch werden können. Die Schichten sind alle miteinander verbunden.

  • Beschreibe die Entstehung des feuchtwarmen Klimas.

    Tipps

    Viel Regen fällt vor allem im Frühjahr und Herbst.

    Lösung

    Im tropischen Regenwald herrscht ein feuchtwarmes Klima. Die Temperatur liegt das ganze Jahr bei ca. 25°C.

    Da die Sonne sehr hoch am Himmel steht, ist die Verdunstungskraft sehr hoch. Die Sonne erwärmt die feuchte Luft und diese steigt auf. In höheren Lagen kühlt sich die Luft wieder ab und die überschüssige Feuchtigkeit wird als Regen abgegeben. Die Hauptregenzeiten sind im Frühjahr und Herbst.

  • Vergleiche Lianen und Misteln miteinander.

    Tipps

    Epiphyten sind Aufsitzerpflanzen.

    Lösung

    Lianen sind Kletterpflanzen. Sie wurzeln im Boden und klettern empor zum Licht. Du findest sie nicht nur im tropischen Regenwald. Zu ihnen zählen auch heimische Pflanzen wie das Efeu, die Waldrebe (Clematis) oder die wilde Weinrebe. Sie entziehen der Pflanze, an der sie wachsen, keine Nährstoffe. Es kann für die Trägerpflanze nur zu Lichtmangel kommen.

    Anders ist dies bei parasitischen Blütenpflanzen wie der Mistel. Sie entziehen dem Wirt Nährstoffe und Wasser. Daher werden sie als Halbschmarotzer bezeichnet. Vollschmarotzer sind Pflanzen, die zusätzlich keine eigene Fotosynthese betreiben, wie zum Beispiel die Kleeseide.

  • Erstelle eine mögliche Nahrungskette mit Tieren des Regenwaldes.

    Tipps

    Die Nahrungskette beginnt mit einem Produzenten. Zu den Produzenten zählen Pflanzen.

    Die Nahrungskette endet mit den Destruenten. Ein anderes Wort für Destruent ist Zersetzer.

    Lösung

    Eine Nahrungskette setzt sich immer aus Produzenten und Konsumenten zusammen.

    Die Produzenten sind Pflanzen des Regenwaldes. Die Konsumenten 1. Ordnung sind Pflanzenfresser, hier die Heuschrecke. Diese wird von Konsumenten 2. Ordnung, den Fleischfressern, gefressen zum Beispiel von einem Reptil. Dieses wiederum wird gefressen von einem Raubtier, wie dem Tiger. Wenn der Tiger stirbt wird die Biomasse von Destruenten verwertet. Sie bauen das organische Material in anorganische Stoffe ab.

  • Benenne Tiere verschiedener Lebensräume.

    Tipps

    Auf einer Safari kann man die „Big Five“ oft sehen. Dazu zählt auch der Löwe.

    Lösung

    Wer schon einmal eine Safari in Afrika gemacht hat, hat bestimmt die „Big Five“ gesehen. Damit sind Büffel, Elefanten, Nashörner, Löwen und Leoparden gemeint. Die Zebras findet man auch in Afrika. Sie werden auch als Pferde Afrikas bezeichnet.

    Den Orang-Utan, Schimpansen, Gorilla und Pfeilgiftfrosch findet man im Regenwald. Auch die Anakonda gehört zu den Tieren, die im Regenwald zu Hause sind.

  • Erkläre die Symbiose zwischen Blattschneideameisen und Pilzen.

    Tipps

    Die Ameisen werden auch als Sonnenschirm-Ameisen bezeichnet, weil sie die Blattstücke über ihren Köpfen tragen.

    Lösung

    Wenn du schon einmal eine Dokumentation über den Regenwald gesehen hast, sind dir sicherlich die Ameisen aufgefallen, die große Blattstücke in ihren Bau tragen.

    Dabei fressen sie die Blätter gar nicht, sie zerkauen sie bloß und sorgen dafür, dass sich auf diesem Brei ein Pilz ansiedelt. Von diesem ernähren sie sich dann. Auch der Pilz hat einen Nutzen davon. Er wird somit verbreitet und geschützt. Es wird vermutet, dass Ameisen an ihren Beinen Bakterien tragen, die unerwünschte Sporen gleich abtöten.

    Diese Symbiose ist sehr eng. Der Pilz kann ohne die Ameisen nicht überleben und die Ameise nicht mehr ohne den Pilz.

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