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Nahrungsbeziehungen im Ökosystem 06:05 min

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Transkript Nahrungsbeziehungen im Ökosystem

Hallo, mein Name ist Steffi. Heute beschäftigen wir uns mit dem Thema “Nahrungsbeziehungen und Lebensgemeinschaften in einem Ökosystem”. Ich zeige dir, welche Nahrungsbeziehungen zwischen Produzenten und Konsumenten in einem Ökosystem existieren. Außerdem lernst du typische Pflanzen- und Fleischfresser kennen sowie die Zersetzer. In einem Ökosystem, wie der Wald eines ist, leben sehr viele verschiedene Organismen. Da gibt es die Pflanzen, Insekten sowie viele Säugetiere und Vögel. Zwischen diesen unterschiedlichen Lebewesen herrschen Wechselwirkungen, wie zum Beispiel die Nahrungsbeziehung. Die Organismen lassen sich je nach ihrer Ernährungsweise in Gruppen einteilen. Diese stelle ich dir nun vor: Die Pflanzen sind Produzenten, auch Erzeuger genannt. Sie bauen durch die Fotosynthese aus anorganischem Material organische Substanz auf. Sie stellen also Biomasse her, von der sich andere Lebewesen ernähren. Die Konsumenten werden eingeteilt in Ordnungen. Konsument erster Ordnung, auch Primärkonsument genannt, sind Pflanzenfresser. Sie werden auch Herbivore genannt. Sie ernähren sich von Pflanzen, wie zum Beispiel die Maus. Sie frisst Gräser und Früchte. Das Eichhörnchen frisst Eicheln und Haselnüsse, die Raupen des Eichenwicklers fressen Eichenblätter. Die Konsumenten zweiter Ordnung, auch Sekundärkonsumenten genannt, sind Fleischfresser. Sie werden auch Karnivoren genannt. Sie ernähren sich von Pflanzenfressern. Zum Beispiel frisst die Kohlmeise verschiedene Insekten, die Füchse und Schlangen fressen Mäuse und der Habicht erbeutet kleinere Tiere wie Hasen. So, nun kennst du typische Produzenten und Konsumenten. Ich zeige dir nun die Nahrungsbeziehungen in diesen Gruppen. Ich erkläre dir nun also die Begriffe Nahrungskette und Nahrungsnetz. Fangen wir mit der Nahrungskette an: Lebewesen, die in einer Nahrungsbeziehung direkt zueinander stehen, bilden eine Nahrungskette. Also zum Beispiel: Das Eichenblatt wird gefressen von der Raupe des Eichenwicklers. Die Raupe wird gefressen von der Kohlmeise. Diese dient als Nahrung für den Habicht. Du siehst also, diese Lebewesen sind durch ihre Ernährungsweise wie die Glieder einer Kette miteinander verbunden. Daher der Begriff Nahrungskette. Allerdings ernähren sich die Lebewesen vielseitig. So erbeutet die Kohlmeise auch andere Insekten wie die Raupen des Frostspanners. Die Kohlmeise wird auch vom Fuchs oder Marder gefressen. Du siehst also, mehrere Nahrungsketten sind miteinander verbunden zu einem Netz, dem Nahrungsnetz. Doch was passiert eigentlich mit dem Laub, das im Herbst zu Boden fällt oder mit den toten Tieren? Von ihnen ernähren sich die Zersetzer, auch Destruenten genannt. Zu ihnen gehören zum Beispiel die Asseln, Bodenschnecken und Regenwürmer. Aber auch sie dienen wieder anderen Tieren wie der Amsel als Nahrung und sind somit Teil des Nahrungsnetzes. Nun möchte ich dir noch eine weitere Beziehung erklären: die Räuber-Beute-Beziehung. Dazu schauen wir uns noch einmal unsere Nahrungskette an. Du kannst sehen, dass zum Beispiel zwischen den Raupen des Eichenwicklers und der Meise eine Räuber-Beute-Beziehung besteht. Die Raupen stellen die Beute dar und die Meise ist der Räuber. Sie ernährt sich und ihren Nachwuchs von den Raupen. Was passiert nun, wenn es in einem Ökosystem wenig Räuber gibt? Wenn in einem Ökosystem wenig Räuber sind, erreichen viele Beutetiere ihr fortpflanzungsfähiges Alter und vermehren sich. Die Anzahl der Beutetiere steigt. Damit verbessern sich auch die Bedingungen für die Räuber. Ihr Nahrungsangebot steigt. Sie bekommen mehr Nachwuchs und das führt wiederum zur Reduzierung der Beutetiere. Ohne Eingriff ins Ökosystem bleibt das Verhältnis zwischen Beutetieren und Räubern konstant. Fassen wir noch einmal zusammen: Wir unterscheiden zwischen Produzenten, Konsumenten erster Ordnung, der Pflanzenfresser, Konsumenten zweiter Ordnung, der Fleischfresser und Zersetzer. Lebewesen, die in einer Nahrungsbeziehung zueinanderstehen, gehören in eine Nahrungskette. Von einem Nahrungsnetz spricht man dann, wenn mehrere Nahrungsketten miteinander verbunden sind. Zwischen den Lebewesen besteht eine Räuber-Beute-Beziehung. Tschüss und bis bald!

1 Kommentar
  1. Default

    Sehr hilfreich :) danke

    Von Dhsdirk, vor fast 4 Jahren