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Willi und die Nachrichten - mit Reportern vor Ort

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Team Wissensdurst
Willi und die Nachrichten - mit Reportern vor Ort
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Willi und die Nachrichten - mit Reportern vor Ort

Willi ist auf dem Hamburger Hafen mit einem Reporter unterwegs und sieht, wie dieser Interviews führt. Im Schnittmobil wird der Film so geschnitten, dass er in der Tagesschau gezeigt werden kann. Der Film muss so gekürzt werden, dass die besten Sachen in einem Film zusammengeschnitten werden. Du erfährst, wie dieser Film geschnitten wird, was in einer Nachricht vorkommen muss und wie schnell die Reporter arbeiten müssen. Im Satellitenmobil erfährst du, wie die Signale vom Mobil in der Redaktion ankommen.

Transkript Willi und die Nachrichten - mit Reportern vor Ort

„Olaf schickt mich zu dem Hamburger Hafen. Dort treffe ich Reporter Florian, der für die Tagesschausendung am Nachmittag einen Film machen muss. Florian, du mit deinem Team, dem Kameramann, dem Dennis, dem Tonmann, dem Arne, ihr sorgt für die kleinen Filmbeiträge in den Nachrichten?” „Genau.” „Diese kurzen Filme.” „Ja, wir machen den Beitrag. Also, der Kameramann, der filmt, der Tonmann nimmt den Ton auf und ich gucke mir das alles an und gucke, was hier passiert, weil ich das ja nachher erzählen muss über diese Bilder, die wir da machen.” „Dreht euch mal um. Darüber berichtet ihr nämlich, über eine Demonstration. Und jetzt geht es schon los. Ein neues Gesetz könnte dazu führen, dass viele Hafenarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren. Deswegen demonstrieren sie auf dem Hafengelände. Und wann kommt das in den Nachrichten? Morgen? Oder wann?” „Nein, heute direkt um zwei.” „Um zwei?” „heute Mittag.” „Das ist ja schon in zwei Stunden.” „Ja.” „Na, dann mal ran. Die Zeit läuft. Über die Demo soll in den Nachrichten berichtet werden, weil Arbeitslosigkeit ein wichtiges Thema für viele Menschen in Deutschland ist. Florian versucht, in dem Gewusel Interviews zu führen. Das kommt mir alles sehr bekannt vor. So in der Art mache ich ja meine Reportagen auch.” „Das muss erstmal reichen.” „Das reicht jetzt?” „Ja.” „Aber du hast einen ganz schön actionreichen Beruf, muss ich mal sagen.” „Da ist immer viel los. Man muss dann immer ganz schnell sein, weil das auch immer ganz schnell vorbei ist. Also, wenn man dann seine Bilder nicht hat, dann ist das blöd. Dann steht man nachher da und hat zu wenig und kann das nicht senden.” „Bilder und Töne sind drauf und drauf und daraus musst du jetzt einen Film machen, der ist wie lange?” „01:30 Minuten.” „Viel Erfolg. Ich schaue dir über die Schulter. Auf der grünen Videokassette sind mehr als zehn Minuten von der Demo. Also, viel zu viel. Und in weniger als einer Stunde soll der fertige Film in den Nachrichten gesendet werden. Deswegen schnell in das Schnittmobil. Das ist eine Art Wohnmobil. Aber statt Betten und Gaskocher gibt es hier jede Menge Technik. So, ihr zwei werdet jetzt aktiv hier drinnen.” „Genau, wir haben ja gerade die Bilder aufgenommen und haben da alles gefilmt, also, alles, was wir gesehen haben, die interessantesten Sachen und die besten Sachen nehmen wir jetzt raus und schneiden die zusammen, damit wir nur die besten Sachen in den 01:30 zusammen haben.” „Den Anfang von deinem Text hast du schon geschrieben.” „Genau. Also, ich habe halt die Bilder, die wir gefilmt und dazu muss ja der Text passen. Also, wenn man da jetzt einen Container sieht oder einen großen Kran, dann muss ich auch sagen, warum man den dann sieht. Also, das ist dann zum Beispiel -. Jetzt klingelt mein Handy.” „Tagesschau ruft schon an. Jetzt bin ich gespannt. Wo bleiben die Bilder? Während Florian telefoniert, kann ich euch Cutter Wolfgang vorstellen. Bei dem Schnitt kopiert er die besten Infos und Bilder von Florians Kassette hintereinander auf eine neue Kassette. So entsteht Stück für Stück der fertige Film. Und damit die Zuschauer verstehen, was gerade zu sehen ist, spricht Florian noch einen Text drauf, den Wolfgang mit einem Mikrofon aufnimmt. Was muss eigentlich in einer Nachricht, in einem Nachrichtenbericht, vorkommen? Es ist ja immer das gleiche, oder? “ „Ja, das kann man sich ganz einfach merken, eigentlich. Sind eigentlich die fünf Ws. Also, wer, das sind hier die Hafenarbeiter, macht was? Die demonstrieren hier. Wo? Hier in dem Hamburger Hafen. Warum? Weil sie eben Angst haben vor dieser neuen EU-Richtlinie. Und wie machen sie das? Also, mit Trillerpfeifen. Wie viele sind gekommen? Und ist viel Polizei dabei? Und sowas.” „Das sind die fünf W´s.” „Ja.” „Es gibt noch eins: das Wann. Aber das gibt es bei euch nicht, weil ihr immer aktuell seit.” „Immer heute.” „Es ist immer heute, sozusagen.” „Ganz genau.” „Auf der ganzen Welt sind Reporter und Korrespondenten mit Kamerateams unterwegs. Aus dem gedrehten Material wählen sie die ersten Szenen aus und machen daraus Nachrichtenfilme. Wenn etwas nur für sehr wenige Menschen wichtig oder interessant ist, kommt es nicht in die Sendung. Florian hat seinen Film über die Demo an dem Hafen endlich fertig. Aber jetzt wird es knapp. Wie viel Zeit haben wir noch bis das ganze in den Nachrichten erscheinen muss? Noch fünf Minuten. Okay. Das ist ja hier wie auf dem Campingplatz. Aha, noch so eine Art Wohnmobil. Was passiert jetzt überhaupt mit deinen Nachrichten?” „Also, ich habe die Kassette jetzt abgegeben und ich weiß nur, dass es funktioniert und ankommt. Aber wenn du wissen willst, wie es genau funktioniert, dann fragst du am besten Herrmann, der kennt sich damit aus.” „Herrmann, du bist ein Techniker, oder?” „Ja.” „Ich bin der Willi, Hallo.” „Grüß dich, Willi.” „Das ist ein Satellitenmobil.” „Ja.” „Und was heißt das jetzt, wie läuft das jetzt?” „Wir senden die Signale Bild und Ton Richtung Satellit Eutelsat.” „Irgendwo oben in dem Weltraum.” „Irgendwo in dem Weltraum. Der steht über dem Äquator.” „Wie hoch?” „Circa 30.000 Kilometer, 37.000 Kilometer von hier. Der empfängt das Signal und sendet das wieder zurück und dieses Signal wie bei der Tagesschau dann empfangen.” „Bei der Redaktion, bei den Redakteuren dann.” „Bei den Redakteuren dann in der Technik.” „Die Signale sind gerade noch rechtzeitig in der Redaktion angekommen, denn jetzt fängt die Sendung an. Und weil die Hafendemo die wichtigste Nachricht ist, läuft sie als erstes. Jetzt schaut nicht nur auf den Monitor, guckt mal hierher. Hier ist der Autor. Jetzt gerade live, für ganz Deutschland im Fernsehen zu sehen.” „Das habe ich gemacht.” „Toll, das lustige ist, hier sieht man die geblichen Bilder in dem Fernsehen, wie sie hier zu sehen sind. Der Hafen halt.”

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