30 Tage kostenlos testen:
Mehr Spaß am Lernen.

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

Jetzt Teil der Test-Community werden und tolle Dankeschöns kassieren!

Tiere und Pflanzen am Teich 06:03 min

Textversion des Videos

Transkript Tiere und Pflanzen am Teich

Hallo! Das ist ein Video zum Thema „Tiere und Pflanzen am Teich“. Bestimmt bist du schon mal an einem Teich vorbeispaziert. Ist dir dabei aufgefallen, wie viel Leben an so einem Teich ist? Nein? Dann liegt es vielleicht daran, dass das Leben am Teich sehr versteckt ist. In diesem Video wollen wir gemeinsam näher hinsehen. Was gibt es alles zu entdecken? Wenn man sich einem Teich nähert, sind es meist die großen Bäume mit den herabhängenden Ästen, die einem als erstes auffallen. Das sind meistens Weiden. Sie werden auch Trauerweiden genannt, weil sie ihre Äste scheinbar traurig hängen lassen. Trauerweiden brauchen sehr viel Wasser, deshalb wachsen sie oft direkt neben Teichen. Ihre Wurzeln sind dicht und weit verzweigt. Das bietet ihnen nicht nur guten Halt - mit ihren vielen kleinen Wurzeln können sie auch extra viel Wasser aufnehmen. Für das Ufer ist das nur gut, denn die Wurzeln der Weiden befestigen das Ufer und verhindern so das Ausspülen. Auch der Schilfgürtel, der im flachen Uferwasser steht, verhindert das Ausspülen und Auswaschen des Ufers durch Wellen. Die Uferpflanze mit den braunen Kolben oben ist übrigens kein Schilf, sondern heißt Rohrkolben. Er kann bis zu 4 Meter hoch werden. Sowohl das Schilf, als auch der Rohrkolben bieten Vögeln in Ufernähe sichere Verstecke. Auch unter Wasser bieten Schilf und Rohrkolben wichtige Verstecke für kleine Fische und andere Wassertiere. Die kleinen Stichlinge zum Beispiel oder die Rotfeder sind beliebte Beutetiere des gefürchteten Hechts und suchen deshalb gerne Unterschlupf im Dickicht der Pflanzen. Aber vor dem Hecht sind sie dort nicht immer in Sicherheit, denn der kennt die Verstecke seiner Beutetiere und lauert ihnen gerne genau dort auf. Hechte ernähren sich von Fischen, Fröschen, Wasserratten und auch von den kleinen Küken der Schwimmvögel. Neben den Fischen leben noch unzählige kleine Tierarten in Teichen. In Ufernähe wohnt zum Beispiel die Wasserspinne - sie ist die einzig Spinnenart, die unter Wasser lebt. Ihr Trick ist eine Luftblase, die sie in einem dichten Netz gefangen hält. Um die Luftblase immer wieder mit frischer Luft zu füllen, streckt die Spinne ab und zu ihre Hinterbeine aus dem Wasser. Die Luft, die in den Härchen der Beine hängen bleibt, bringt sie dann in ihre Luftglocke. Wegen der anhaltenden Verschmutzung der Teiche durch Pestizide ist die Wasserspinne jedoch vom Aussterben bedroht. Gelbrandkäfer, Tellerschnecke, Wasserfloh und Teichmuschel sind andere kleine Teichbewohner. Auf der Wasseroberfläche tänzelt der Wasserläufer. Er nutzt die Oberflächenspannung des Wassers und fährt auf dem Teich Schlittschuh wie du im Winter auf dem Eis. Ebenfalls auf der Wasseroberfläche befinden sich die Blätter und Blüten der Seerose. Die kennst du bestimmt. Die Blüten können einen Durchmesser von bis zu 15 cm erreichen. Sie schließen sich nachts oder bei schlechtem Wetter, um ihren Blütenstaub vor Nässe zu schützen. Über lange, seilartige Stängel sind die Blüten mit dem Wurzelstock verbunden, der so dick wie ein Arm sein kann und gut im Teichboden verankert ist. Vom Wurzelstock gehen auch die Stängel für die Tellerblätter ab. Die schwimmen ebenfalls an der Oberfläche, weil sie innen Luftkammern haben. Ein Wachsüberzug lässt das Wasser gut abperlen. Gerne ruhen sich Frösche auf den Blättern aus. Wasserfrösche erwachen im Frühling aus der Winterstarre und krabbeln aus ihren Erdhöhlen. Die Froschkonzerte der männlichen Exemplare hast du vielleicht schon einmal gehört. Damit wollen sie Weibchen anlocken. Nach der Paarung legen die Weibchen bis zu 5000 Eier ab. Dazu brauchen sie Unterwasserpflanzen, wie zum Beispiel das Laichkraut oder das Tausendblatt. Dort kleben die Frösche ihre Eier fest. Man sagt auch: Sie laichen. Viele von den Eiern werden von anderen Teichbewohnern gefressen, aber einige können sich weiterentwickeln. Aus den Eiern werden Kaulquappen, die blitzschnell durch die Gewässer schwimmen. Nach und nach wachsen den Kaulquappen Hinterbeine, dann Vorderbeine. Außerdem wird ihr Schwanz immer kürzer. Irgendwann nach mehreren Monaten ist es so weit: Aus der Kaulquappe ist ein Frosch geworden, der munter ans Ufer hüpft! Auch der fertige Frosch bleibt ein guter Schwimmer. Dank glitschiger Haut, kräftigen Beinen und Schwimmhäuten kann er sich wendig durchs Wasser bewegen. Kann sein, dass der Frosch da unter Wasser plötzlich einem tauchenden Vogel begegnet. Dann war das wahrscheinlich der Haubentaucher. Der kann mehr als 20 Meter tief tauchen, um Wasserinsekten und Fische zu fangen. Aber auch Frösche nimmt er gerne. Sollten dem Frosch unter Wasser zwei lange Beine und ein langer Schnabel begegnen, dann handelt es sich vermutlich um einen Reiher. Reiher stehen im flachen Wasser und fischen nach Nahrung. Da muss der Frosch seine ganzen Schwimmkünste einsetzen, um heil davonzukommen! Du siehst, am Teich ist sehr viel Leben! Wenn du in diesem Video die Libelle vermisst hast, dann kann ich dich trösten: Zur Libelle findest du hier ein eigenes Video! Und jetzt ist es Zeit, selber den Teich zu erkunden! Besuche einen Teich und beobachte das Leben dort! Sei neugierig, aber bitte auch vorsichtig! Zerstöre den Lebensraum nicht, den du beobachten willst! Viel Spaß und bis zum nächsten Mal!

Tiere und Pflanzen am Teich Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Tiere und Pflanzen am Teich kannst du es wiederholen und üben.

  • Welche Tiere kannst du an einem See entdecken?

    Tipps

    An einem See ist richtig viel los. Sieh dir das Bild an. Kannst du einige Tiere erkennen?

    Im See leben Tiere, die Wasser als Lebensraum benötigen.

    Lösung

    An einem See kannst du viele Tiere entdecken. Die meisten Tiere haben sich sehr gut an diesen Lebensraum angepasst. Schau dir mal die Tiere an einem See genauer an. Die meisten Tiere, die dort leben, sind gute Schwimmer und so perfekt für das Leben im See geeignet. Dazu gehören zum Beispiel:

    • der Frosch
    • der Haubentaucher
    • der Hecht
    • der Reiher

  • Wovon ernährt sich der Hecht?

    Tipps

    Der Hecht lebt im See. Dort findet er auch seine Beute.

    Im See gibt es viele Tiere, die gut schwimmen können.

    Lösung

    Der Hecht ist ein Raubfisch. Er ernährt sich also von anderen Lebewesen. Seine Beute findet der Hecht im See. Seine Beute lebt also auch im See. Dazu gehören:

    • kleine Fische (Rotfeder und Stichling)
    • Frösche
    • Küken der Schwimmvogel
    • Wasserratten

  • Wie verhältst du dich richtig an einem See?

    Tipps

    Viele Tiere kommunizieren über bestimmte Laute miteinander. Dabei kann laute Musik stören.

    Lösung

    Die Tiere in der Natur zu beobachten, macht großen Spaß. Wenn du in die Natur gehst, dann musst du gut aufpassen, dass du dabei Tiere und Pflanzen nicht störst.

    • Sei ruhig und bewege dich langsam, um die Tiere nicht aufzuschrecken.
    • Lass keinen Müll liegen, da sich sonst die Tiere daran verletzen können.
    • Brich nichts ab und laufe nicht durch Schilf und Hecken. Gerade kleine Tiere, wie Vögel, suchen Schutz im Dickicht.

  • Welche Bedeutung haben Schilf und Rohrkolben an einem See?

    Tipps

    Rohrkolben und Schilf können bis zu 4 m hoch werden.

    Schilf wächst über und unter dem Wasser.

    Lösung

    Schilf und Rohrkolben wachsen im flachen Gewässer in Ufernähe. Das Ufer wird so durch den Schilfgürtel vor dem Ausspülen des Ufers geschützt.

    Schilf und Rohrkolben können bis zu vier Meter hoch werden. Genügend Platz also, um Vögeln und ihren Nestern Schutz vor Feinden zu bieten. Aber auch unter Wasser bieten Schilf und Rohrkolben Schutz. Kleine Fische können sich dort vor größeren Raubfischen, wie dem Hecht, verstecken.

  • Wie entwickelt sich ein Frosch?

    Tipps

    Der Frosch legt bis zu 4000 Eier.

    Lösung

    Ein Froschweibchen legt bis zu 4000 Eier. Diese legt sie im Wasser versteckt im Schilf ab. Aus den Eiern entstehen dann Kaulquappen. Diese haben optisch noch nicht viel gemeinsam mit dem späteren Frosch. Sie besitzen einen Schwanz und keine haben keine Beine. So erinnern sie eher an kleine Fische.

    Aber die Kaulquappen entwickeln sich und verlieren im Laufe der Zeit ihren Schwanz und es wachsen ihnen Beine. Nun ist der Frosch zu erkennen.

  • In welchen Lebensräumen leben die Tiere?

    Tipps

    Lebewesen am See können meist gut schwimmen.

    Lösung

    Die Tiere, die in einem Lebensraum zu finden sind, haben sich meist sehr gut an ihn angepasst.

    Die Tiere des Waldes sind gute Kletterer oder durch ihre braune Fellfarbe gut zwischen den Bäumen getarnt. Im Wald findest du daher:

    • Füchse
    • Hasen
    • Eulen
    • Rehe
    Die Lebewesen im See können meist gut schwimmen oder benötigen eine feuchte Umgebung. Am See findest du:
    • Enten
    • Fische
    • Libellen
    Einige Tiere haben sich die Menschen zu Haustieren gemacht. Sie haben Eigenschaften, die den Menschen nutzen. Sie haben z.B. Wolle oder geben Milch und Fleisch. Zu den Tieren auf einem Bauernhof gehören:
    • Kühe
    • Schafe
    • Schweine