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Die Kraft der Wellen - Energie aus dem Meer

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Die Kraft der Wellen - Energie aus dem Meer

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Beschreibung Die Kraft der Wellen - Energie aus dem Meer

Pelamis ist ein Wellenkraftwerk, das den Markt der alternativen Energien in Bewegung bringt. Die Energieversorgung der Zukunft ist eine wichtige Frage. In diesem Video wird dir gezeigt wie ein kleines Entwicklungsteam, an einem Kraftwerk arbeitet und wie man unabhängig von Ebbe und Flut oder einem Gefälle mit Wasser umweltfreundlichen Strom erzeugern kann.

Transkript Die Kraft der Wellen - Energie aus dem Meer

Vor der schottischen Nordküste schwimmt eine lange rote Stahlschlange. Was einem U-Boot ähnelt, ist ein Kraftwerk, das Energie aus Wellen produziert. Denn in Wellen steckt ein unglaubliches Energie-Potenzial. Experten des Weltenergierates in London schätzen, dass Wellenkraftwerke rund 15 % des globalen Strombedarfs decken könnten. Beim Anblick des roten Ungetüms, das langsam in den Wellen schaukelt, denkt man nicht unbedingt an einen Hightech-Stromerzeuger. Doch das täuscht. Das Wellen-Kraftwerk besitzt vier riesige, miteinander verbundene Stahlzylinder, die Strom erzeugen, indem sie sich im vorgegebenen Takt der Wellen auf und ab bewegen. 150 Meter lang und 750 Tonnen schwer ist die Stahlröhre, die einen Durchmesser von etwa drei Metern hat. Das Wasserkraftwerk sieht nicht nur aus wie eine Schlange, es heißt auch so: Pelamis, das griechische Wort für Seeschlange. Das Meer vor der Küste der Orkney-Inseln ist aufgrund des rauen Klimas ein ideales Testgebiet. Hier überwacht das europäische Zentrum für marine Energie die Wellenbewegung der Nordsee. Die Forschungseinrichtung, die sich in einem alten Schulhaus in dem kleinen Städtchen Stromness befindet, ist einmalig in Europa. Hierher übermitteln Messbojen pausenlos Daten über die Wellenhöhe vor der Küste. Normal ist eine Wellenhöhe von drei bis vier Metern. Alle Tests werden über Datenleitungen und eine ferngesteuerte Kamera überwacht. So können die Forscher direkt reagieren. Optimale Bedingungen für den Testlauf der Pelamis, der etwa einen Kilometer vor der Küste stattfindet. Auch bei einer kommerziellen Nutzung nach dem Testlauf würden die Stahlschlangen in Küstennähe verankert werden. Einer der Gründe sind die hohen Kosten von Unterseekabeln. Im Härtetest auf Hochsee hat der Prototyp Pelamis seine Ausdauer bewiesen. In Zeiten immer knapper werdender Rohstoffe arbeiten die Entwickler unter Zeitdruck an einer alternativen Energiegewinnung. Das internationale Interesse wächst auch an Pelamis. Die ersten Bestellungen gehen ein. Etwa eine Autostunde von Edinburgh entfernt, bietet eine Fabrikhalle optimale Bedingungen für den Bau der Stahlschlange. Die Technik erfordert Knowhow aus ganz verschiedenen Bereichen. Die Spezialisten kommen aus der Auto-, Müll- und Elektroindustrie. Schon bald könnte diese Seeschlange den Markt der alternativen Energien in Bewegung bringen.

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