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Indirekte Fragesätze nach Ausdrücken des Zweifelns und Nichtwissens

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Latein-Team
Indirekte Fragesätze nach Ausdrücken des Zweifelns und Nichtwissens
lernst du im 3. Lernjahr - 4. Lernjahr

Beschreibung Indirekte Fragesätze nach Ausdrücken des Zweifelns und Nichtwissens

"Zweifeln", "unsicher sein", "nicht wissen" - nach solchen Wörtern gibt es im lateinischen einige Besonderheiten. Folgen darauf abhängige Fragesätze, so muss man einiges beachten. In diesem Video lernst du, was sich bei Wörtern wie "dubitare" und "nescire" ändert und wie du abhängige Fragen übersetzen musst. Ich gebe dir eine Liste von Wendungen zum lernen und wir üben die Regeln gemeinsam ein. Danach gibt es keinen Zweifel mehr! Viel Spaß und viel Erfolg!

1 Kommentar

1 Kommentar
  1. Es ist alles sehr gut erklärt!
    weiter so!

    Von Joshimol1, vor fast 2 Jahren

Indirekte Fragesätze nach Ausdrücken des Zweifelns und Nichtwissens Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Indirekte Fragesätze nach Ausdrücken des Zweifelns und Nichtwissens kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme die Konjunktionen der indirekten Fragesätze.

    Tipps

    Lies dir die lateinischen Sätze und die Übersetzung in Ruhe durch.

    Überlege genau, ob du an, an non oder quin einsetzen musst. Schau dir dazu das Prädikat des Hauptsatzes an.

    Welches Wort folgt bei verneinten Ausdrücken des Zweifelns?

    Drei Kärtchen bleiben übrig!

    Lösung

    Um diese Aufgabe richtig zu lösen, musst du dich an die Regeln der indirekten Fragesätze erinnern. Die Konjunktion des Fragesatzes hängt stark vom übergeordneten Prädikat ab. Schauen wir uns also die Regeln nochmals an.

    1. Bei Verben des Nichtwissens und Zweifelns (z.B. nescio oder dubitare) stehen an (ob nicht) und an non (ob) am Anfang des Fragesatzes.
    2. Bei verneinten Prädikaten des Zweifelns (nur des Zweifelns) muss quin (dass) als Konjunktion stehen.
    Hast du dir diese Regeln gut eingeprägt, kommst du zu folgenden Ergebnis:
    • Multi philosophi de mundo disputant. Nesciunt, an non terram a deis creatam sit.
    • Plurimi autem non dubitant, quin dei sint.
    • Hoc semper disputabitur. Sed numquam ullus dubitat, quin vita beata sit.

  • Ordne die Hauptsätze den richtigen indirekten Fragesätzen zu.

    Tipps

    Übersetze zunächst die jeweiligen Teilsätze und versuche sie dann einander richtig zuzuordnen.

    Erinnere dich, wann an bzw. an non und wann quin steht.

    Schau dir die Zeitverhältnisse gut an!

    Lösung

    Den Inhalt der Übungssätze kennst du bereits aus dem Video. Um die Sätze richtig zuordnen zu können, musst du auf zwei Dinge achten.

    Als erstes ist es wichtig, dass du weißt, wann welche Konjunktion verwendet wird. an und an non stehen nach den Ausdrücken des Nichtwissens und Zweifelns. Sie werden mit „ob nicht“ und „ob“ übersetzt. Nach verneinten Ausdrücken des Zweifelns steht quin. Achte bei der Analyse der Sätze also darauf, ob die Hauptsätze verneint sind oder nicht. quin kannst du mit „dass“ übersetzen.

    Hast du die richtigen Konjunktionen festgelegt, musst du nun nach der Zeitenfolge (consecutio temporum) schauen:

    1. Von einem Verb des Haupttempus (zum Beispiel Präsens) hängt bei Gleichzeitigkeit ein Konjunktiv Präsens und bei Vorzeitigkeit ein Konjunktiv Perfekt ab.
    2. Bei einem Prädikat eines Nebentempus (zum Beispiel Perfekt) benötigst du für die Gleichzeitigkeit den Konjunktiv Imperfekt und für die Vorzeitigkeit den Konjunktiv Plusquamperfekt im Nebensatz.
    Diese Zeitenfolge musst du strikt einhalten und damit kommst du zu folgenden Ergebnis:
    • Felix nescivit, an Claudia eum amaret. – Felix wusste nicht, ob Claudia ihn nicht liebte.
    • Felix nescit, an non Claudia eum amet. – Felix weiß nicht, ob Claudia ihn liebt.
    • Felix non dubitavit, quin Claudia eum amavisset. – Felix bezweifelte nicht, dass Claudia ihn geliebt hatte.
    • Felici dubium non est, quin Claudia eum amet. – Für Felix besteht kein Zweifel darin, dass Claudia ihn liebt.

  • Übersetze die Konjunktionen im indirekten Fragesatz.

    Tipps

    Achte darauf, ob die Ausdrücke des Zweifelns verneint sind oder nicht.

    Erinnere dich, dass nach verneinten Ausdrücken des Zweifelns auch im Deutschen eine andere Konjunktion steht.

    Beachte, dass die Zusammensetzung mit non anders ist als im Deutschen mit „nicht“.

    Lösung

    Um diese Aufgabe lösen zu können, soltest du dir die Regeln wieder vor Augen führen. Es hängt stark vom übergeordneten Satz ab, welche Konjunktion und welche Übersetzung ein indirekter Fragesatz hat.

    Ausdrücke des Nichtwissens und Zweifelns ziehen an oder an non nach sich. Bei der Übersetzung musst du aufpassen. Im Lateinischen ist die Zuordnung des non umgekehrt. Hier kannst du nicht vom Deutschen ausgehen. an bedeutet ob nicht und an non heißt nur ob.

    Neben diesen beiden Konjunktionen gibt es noch eine dritte - das quin. Es steht nach verneinten Ausdrücken des Zweifelns. Übersetzen solltest du es mit dass.

    So ergibt sich folgende Lösung für unsere Aufgabe:

    1. Nocte mater dubitavit, an non filius dormiret. – Nachts zweifelte die Mutter, ob ihr Sohn schlief.
    2. Patri non dubium est, quin filius per atrium cucurrerit. – Für den Vater besteht kein Zweifel, dass der Sohn durch das Atrium gelaufen ist.
    3. Filius dubitat, an parentes se domo exientem videant. – Der Sohn zweifelt, ob nicht die Eltern ihn sehen, wenn er aus dem Haus geht.
    4. Pater ante fores stans non dubitavit, quin filius nocte domum effugisset. – Der Vater, der vor der Tür stand, zweifelte nicht, dass sein Sohn nachts dem Haus entflohen ist.

  • Vervollständige die Übersetzung des indirekten Fragesatzes.

    Tipps

    Erinnere dich, welche verschiedene Konjunktionen nach Ausdrücken des Nichtwissens und Zweifelns stehen.

    Achte darauf, dass die Verneinung der Konjunktion im Deutschen anders ist als im Lateinischen.

    Lösung

    Bei der Übersetzung musst du auf die Regeln achten, die du im Video kennengelernt hast. Eine Sache ist besonders wichtig. Präge sie dir also gut ein.
    Die Verneinung von an funktioniert anders als im Deutschen. an heißt, anders als wir es erwarten würden, „ob nicht“. Aus dem Bauch heraus würden wir im Deutschen aber „ob“ erwarten, weil meist die Verneinungen im Lateinischen und Deutschen ähnlich sind. Hier allerdings nicht. an non bedeutet nämlich „ob“.

    Hast du diese Regel verinnerlicht, dann kommst du zu den folgenden Übersetzungen:

    1. Es besteht kein Zweifel, dass Eheleute oft diskutieren.
    2. Einige Ehemänner wissen nicht, ob sie die Ehefrauen richtig verstehen können.
    3. Und ziemlich viele Ehefrauen bezweifeln nicht, dass ihre Ehemänner kindisch sind.

  • Vervollständige die Regeln der indirekten Fragesätze.

    Tipps

    Erinnere dich an die Regeln aus dem Video.

    Denke daran, dass die Bedeutungen „umgekehrt“ sind.

    Lösung

    Die Regeln, die du in diesem Text findest, solltest du dir gut einprägen. Ohne sie fällt es dir schwerer, indirekte Fragesätze zu erkennen und zu übersetzen.

    Schauen wir uns also den vollständig ausgefüllten Text einmal an:

    Gewöhnlich werden indirekte Fragesatze mit num oder -ne eingeleitet. Ohne dass eine bejahte oder verneinte Antwort erwartet wird.

    Bei bestimmten Wendungen werden allerdings andere Konjunktionen eingesetzt. Bei Ausdrücken des Nichtwissens (wie nescio) und Zweifelns (wie dubitare) stehen an (ob nicht) und an non (ob) als Konjunktionen. Weitere unpersönliche Ausdrücke sind incertum est (es ist ungewiss) und dubium est (es ist zweifelhaft).

    Eine andere Konjunktion tritt bei verneinten Ausdrücken des Zweifelns auf. Nach Wendungen wie non dubitare oder non dubium est folgt quin (dass) als Konjunktion. Beachte hierbei, dass quin nur bei verneinten Ausdrücken des Zweifelns steht, nicht bei verneinten Ausdrücken des Nichtwissens.

  • Bestimme die Fragewörter der indirekten Fragesätze.

    Tipps

    In dieser Aufgabe sind ziemlich viele Wörter einzusetzen! Lies dir zunächst den lateinischen Satz und die Übersetzung gut durch.

    Schau dir das Prädikat des Hauptsatzes an. Ist es ein Verb des Nichtwissens oder Zweifelns?

    Achte darauf, dass die Fragewörter (abgesehen von an / an non und quin) in KNG-Kongruenz zu ihrem Bezugswort stehen.

    Beachte, dass der Nominativ Plural von quod die gleiche Form hat wie der Nominativ Plural von quae.

    Fünf Kärtchen passen nirgends hinein und bleiben in der Ablage übrig.

    Lösung

    Diese Aufgabe ist sehr schwer! Toll, dass du dich der Herausforderung gestellt hast!

    In dieser Aufgabe findest du verschiedene indirekte Fragesätze. Schau dir zu Beginn das Prädikat des Hauptsatzes an. So kannst du entscheiden, welches Fragewort du für den lateinischen indirekten Fragesatz benötigst.

    Stehen im Hauptsatz Ausdrücke des Zweifelns und Nichtwissens, dann wendest du die Regeln an, welche du im Video gelernt hast. Hier setzt du also die Konjunktionen an (ob nicht), an non (ob) und quin (dass) ein.

    Ist dies nicht der Fall, benötigst du Fragepronomen, die zum Inhalt des Satzes passen. Hier ist also ein bisschen Vokabelwissen gefragt. Für diese Übung musst du quantus, -a, -um (wie viele?) und qui, quae, quod (welcher?) kennen. Wichtig dabei ist, dass du die Pronomen in Kasus, Numerus und Genus an ihre Bezugswörter anpasst. Die Pronomen und ihre Bezugswörter stehen also in KNG-Kongruenz.

    Die richtige Lösung für diese Aufgabe ist folgende:

    1. In portu Marcus scire vult, quantae merces in nave latae sint.
    2. Neque scit, an non merces omnes adsint. Non dubium est, quin nonullae sibi desint.
    3. Cogitat, qui servi merces portaverint et quae nomina eis fuerint.
    4. Numquam dubitavit, quin eis fisus esset. Nunc incertum est, an non merces recipiat.

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