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Die Grenzöffnung durch die friedliche Revolution

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Team Wissenswelt
Die Grenzöffnung durch die friedliche Revolution
lernst du in der 11. Klasse - 12. Klasse - 13. Klasse

Grundlagen zum Thema Die Grenzöffnung durch die friedliche Revolution

Am 11.9.1989 wurde die innerdeutsche Grenze zum ersten Mal seit über 35 Jahren offiziell geöffnet. Viele konnten es kaum glauben und bezeichneten es als "Wunder". Andere meinten "Es musste ja so kommen". Auch die Grenzposten am Point Alpha waren der Meinung, die Grenze würde fallen - Sie wussten nur nicht, wann. Wie genau die Auflösung der Grenze von statten ging, wie die westlichen alliierten reagierten und was die Grenzauflösung für die Deutschen und Deutschland bedeutet, das erfährst du in diesem Video.

Transkript Die Grenzöffnung durch die friedliche Revolution

Obwohl 1989 die Grenze fest in den Köpfen der Bürger sowohl in Ost als auch in West verankert war, ging die Hoffnung auf eine Veränderung nie ganz verloren. “Meine Überzeugung war unerschütterlich: Diese Grenze wird nicht bleiben. Das lässt sich die Geschichte nicht antun und die Menschen. Aber ich dachte der Atem der Geschichte würde etwas länger brauchen”. “Es war ein Wunder. Für mich ist das bis zum heutigen Tage ein Wunder, was sich da im Herbst 1989 abgespielt hat im Osten Deutschlands. Die Menschen im Osten Deutschlands haben alle ihren Mut, alle ihre Kraft zusammengenommen, um dieses verbrecherische SED-Regime zum Teufel zu jagen.” Herr Steininger hatte die Öffnung der Grenze in seiner Dienstzeit miterlebt. “Jawohl. Ich war hier auf dem Punkt. Ich habe erster Hand die Öffnung, die Grenz-, erlebt im November 1989. Wir waren hier im Dienst auf dem Punkt Alpha damals. Und ich hatte das erster Hand erlebt, wenn die Behörde von beiden Seiten die Verbindungsstraße B84 zwischen Rasdorf und drüben eröffnet und provisorisch dieser Verbindungsschnitt gebaut haben. Und das bleibt tief in meiner Erinnerung. Weil dann stürmen die Leute von links und rechts aufeinander zu und ja. Ich werde meine erste Freundin, mein erstes Bier und wahrscheinlich auch diesen Tag am Ende meines Lebens nie vergessen können.” Die Grenzöffnung war so überraschend, dass nicht alle wirklich an eine dauerhafte Lösung glauben konnten. “Wir sind immer noch in - mehr oder weniger - Bereitschaftsdienst bis März 1990 gewesen, weil es gab diese Phase zwischen November 89 und ein paar Monaten später, ob das wirklich so bleiben werden. Und ist das nur eine Ausnahme? Und was macht die ehemalige DDR? Wie sieht das die Behörde und die Machthalter in Moskau? Werden sie reagieren? Oder ist das alles ein Täuschungsmanöver? Wir waren damals nicht ganz sicher, wie es weitergehen soll.” Aus diesem Grund wurden die Grenzanlagen sehr schnell abgebaut. Die Natur eroberte sich den Raum des Grenzstreifens zurück. Heute ist es schwierig für Leute, die nicht in der Nachbarschaft der Grenze lebten, sich ihre menschenverachtende Wirkung vorzustellen. Zeit, Maßnahmen gegen das Vergessen zu ergreifen. “Die mittlere Kugel hier ist wo wir jetzt stehen oder sitzen in diesem Turm. Und die zwei Kugeln links und rechts sind die ehemalige DDR und die Altbundesrepublik. Und die äußeren Kugeln sind der ehemalige Warschauer Pakt und NATO. Die Deutschen sind zwischen diesen großen Mächten eingequetscht.” “Es gilt und es geht darum, vor allem jungen Menschen diese Diktatur nahezubringen. Hier können sie Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes begreifen. Der Bürgerrechtler Günter Nooke hat hier einmal ins Gästebuch sinngemäß geschrieben: Kein Buch kann leisten, was authentische Orte, wie etwa Point Alpha, leisten können. So ist es. Deswegen betreiben wir diese Gedenkstätte gegen das Vergessen, aber auch gegen die Gefahr einer Wiederholung.”

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