30 Tage kostenlos testen:
Mehr Spaß am Lernen.

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

Subjonctif nach Verben der Missbilligung, Billigung und Zustimmung 04:34 min

1 Kommentar
  1. Grandiös!

    Von Buli Can, vor mehr als 5 Jahren

Subjonctif nach Verben der Missbilligung, Billigung und Zustimmung Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Subjonctif nach Verben der Missbilligung, Billigung und Zustimmung kannst du es wiederholen und üben.

  • Bestimme, ob es sich um einen Ausdruck der Zustimmung oder der Missbilligung handelt.

    Tipps

    Etwas missbilligen ist das Gegenteil von zustimmen, gutheißen.

    Die Vorsilbe de- bringt zum Ausdruck, dass es sich um einen Gegensatz handelt.

    Lösung

    Bei der Verwendung des Subjonctif gibt es einen Spruch, den du dir merken kannst: „Wenn das Herz spricht, verwende den Subjonctif“. Das trifft auch bei Verben der Missbilligung, Billigung und Zustimmung zu, denn sie bringen ein subjektives Empfinden zum Ausdruck. Egal, ob es sich dabei um negative oder positive Gefühle handelt.

    Um zu erkennen, ob es sich um ein positives oder negatives Gefühl handelt, kannst du dir die Vorsilbe eines Verbs ansehen:

    • Beginnt ein Verb mit der Vorsilbe de- (des-, dé-, d-) handelt es sich in der Regel um etwas Negatives, wie z. B. détester que, désapprouver que.
    • Beginnt ein Verb mit der Vorsilbe a- hat es eine positive Bedeutung, wie z. B. approuver que.
    Die Einteilung in positiv und negativ kann dir auch beim Vokabellernen helfen, wenn du dir Listen machst, welche Verben den Subjonctif auslösen. Hier bietet es sich auch an, mit zwei verschiedenen Farben zu arbeiten, um den Unterschied noch hervorzuheben.

  • Gib das Gegenteil oder das Synonym der Verben an.

    Tipps

    Das Zeichen = meint, dass es sich um ein Synonym (gleiche Bedeutung) handelt. Das Zeichen bedeutet, dass das Gegenteil gesucht ist.

    Die Vorsilbe de- verkehrt eine Aussage ins Gegenteil.

    Lösung

    Beim Vokabellernen neuer Ausdrücke macht es oft Sinn, sich gegenteilige oder synonyme Verben zu notieren. Bei den Verben der Missbilligung und der Zustimmung bietet sich ein solcher Lerntrick an. Natürlich haben Verben meist nicht nur eine Bedeutung, sondern mehrere ähnliche Bedeutungen, aber der Kontext der Verwendung ist ähnlich.

    Die Verben permettre que und autoriser que sind z. B. Synonyme für erlauben dass. Beide Verben sind also das Gegenteil zu défendre que und interdire que in der Bedeutung von verbieten, dass.

    Die Vorsilbe de- (dés-, dé-, des- ...) wird im Französischen immer dann vorangestellt, wenn man etwas ins Gegenteil verkehrt, z. B. *aprouver que (billigen, dass) – désapprouver que (missbilligen, dass).

  • Vervollständige die Vokabelliste.

    Tipps

    Beginne mit den Lücken, bei denen du die Lösung sicher weißt.

    Das Verb être steht in Verbindung mit einem Adjektiv.

    Lösung

    Die klassische Art, sich Vokabeln zu merken, ist, Vokabelspalten anzulegen. Wichtig ist, dass du die Wörter mit der Hand schreibst und sie auch aussprichst. Die richtige Aussprache der Verben erfährst du auch im Video. Beim Wiederholen der Verben und Ausdrücke solltest du in beide Richtungen lernen, das heißt einmal die deutsche und einmal die französische Spalte zudecken und die Lösung auswendig schreiben und sprechen.

    Ist ein Verb recht selten wie se plaindre que (sich beschweren, dass), dann solltest du dir ein Beispiel suchen, in dem das Verb konjugiert wird wie z. B. Il se plaint que je ne sois pas là.

  • Bilde die Sätze auf Französisch.

    Tipps

    Achte neben den Verbformen auch auf Adjektive.

    Wenn dir trotz Übersetzungshilfen Wörter fehlen, kannst du sie auch in einem Wörterbuch nachschlagen.

    Vor dem que-Satz steht kein Komma.

    Lösung

    Es ist nicht immer einfach, Sätze mit Subjonctif richtig zu formulieren. Zunächst muss man wissen, was die sogenannten Auslöser des Subjonctif sind:

    • Verben und Ausdrücke der Emotion (dazu gehören auch die Verben der Billigung, Missbilligung und Zustimmung)
    • Verben und Ausdrücke der Willensäußerung
    • Verben und Ausdrücke des Zweifels und der Unsicherheit
    • Verben und Ausdrücke der Meinung
    • unpersönlich gebrauchte Ausdrücke und Verben
    • bestimmte Konjunktionen
    Der Subjonctif steht dann in einem Nebensatz, der mit que (dass) eingeleitet wird; im Hauptsatz steht der Indikativ.

    Bei der regelmäßigen Bildung des Subjonctif geht man vom Präsensstamm der dritten Person Plural aus und hängt die Endungen -e, -es, -e, -ions, -iez und -ent an, also z. B. que nous jouions (im Präsens: ils jou-ent). Es gibt aber auch einige unregelmäßig gebildete Verben, die im Subjonctif einen anderen Verbstamm haben als im Präsens, z. B. avoir, être, savoir etc.

  • Prüfe die Sätze auf Fehler.

    Tipps

    Schau dir den Satz genau an.

    Der Fehler liegt nicht nur in der Verbform.

    Lösung

    Beim Bilden von Sätzen mit dem Subjonctif, muss man nicht nur darauf achten, den richtigen Modus zu verwenden. Schnell schleichen sich unnötige Fehler ein, vor allem bei Verben und Ausdrücke, die man selten braucht:

    1. Das Verb se plaindre (sich beschweren) ist unregelmäßig, seine Formen lauten: je me plains, tu te plains, il/elle se plaint, nous nous plaignons, vous vous plaignez, ils/elles se plaignent
    2. Adjektive müssen immer in Genus und Numerus an ein Bezugswort angeglichen werden, z. B. Les filles sont malheureuse que ...
    3. Bei der regelmäßigen Bildung des Subjonctif geht man von der dritten Person Plural Präsens aus. Dazu muss man die Präsens-Formen eines Verbs genau kennen, z. B. ils connaiss-ent. Der Subjonctif lautet dann: que je connaisse, que tu connaisses, ...
  • Ermittle den richtigen Modus der Verben.

    Tipps

    Die Verben avoir, être und faire haben unregelmäßige Formen im Subjonctif.

    Ein Subjonctif steht nur, wenn ihm ein Subjonctif-Auslöser vorausgeht.

    Lösung

    Die Verben der Missbilligung und der Zustimmung sind sogenannte Subjonctif-Auslöser, wenn sie in Verbindung mit der Konjunktion que (dass) stehen.

    Die Bildung des Subjonctif ist eigentlich ganz einfach: Man nimmt die Form der dritte Person Plural Präsens, streicht die Endung -ent und hängt die Subjonctif-Endungen an:

    • -e
    • -es
    • -e
    • -ions
    • -iez
    • -ent
    Allerdings gibt es auch eine Liste an unregelmäßigen Verben, die im Subjonctif einen anderen Verbstamm haben, der sich nicht aus der Präsens-Form ableiten lässt, z. B.
    • avoir: que j'aie, que tu aies, qu'il ait, que nous ayons, que vous ayez, qu'ils aient
    • être: que je sois, que tu sois, qu'il soit, que nous soyons, que vous soyez, qu'ils soient
    • oder faire: que je fasse, que tu fasses, qu'il fasse, que nous fassions, que vous fassiez, qu'ils fassent.
    Außerdem musst du beachten, dass Verben, die im Indikativ beim Konjugieren (d. h. in der ersten und zweiten Person Plural) einen wechselnden Wortstamm haben, diese Unregelmäßigkeit auch im Subjonctif weiterführen. Ein Beispiel wäre das Verb prendre (nehmen): que je prenne, que tu prennes, qu'il/elle prenne, que nous prenions, que vous preniez, qu'ils/elles prennent.